Staatsoper:
Götterdämmerung
(22.5.13)
Die
„Götterdämmerung” des „Wagner-Geburtstags-Rings”
an der Wiener Staatsoper hatte so manche „Höhen und Tiefen“
zu überwinden, ehe der finale Jubelsturm losbrechen konnte.
Die eigentliche „Geburtstagsüberraschung“ für
das Wiener Publikum war die herausragende Brünnhilde der Nina
Stemme.
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Staatsoper:
Carmen
(20.5.13)
Ob
gut Ding immer Weile braucht, darüber ließe sich mindestens
genauso lange spekulieren wie über die Frage, was eine ideale
Carmen ausmacht. Elina Garanca hat nun „ihre” Carmen
mit drei Jahren „Verspätung” dem Wiener Publikum
präsentiert. Aber hat sie auch ein weiteres Kapitel der Carmen-Interpretation
an der Staatsoper aufgeschlagen?
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Staatsoper:
Siegfried
(19.5.13)
Schwüles
Gedünst umwaberte die Staatsoper schon am späten Nachmittag,
als sich der Vorhang zum „Siegfried“ hob. In der zweiten
Pause zeigte sich Wotan im Osten. Von einigen Blitzen begleitet
jagte er, hinter dunklem Gewölk verborgen, zum Brünnhildenstein.
Die Feuerpolizei räumte sicherheitshalber knapp vor Ende der
Pause die Terrassen wegen Unwettergefahr.
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Staatsoper:
Die Walküre
(15.5.13)
Mit
der „Walküre“ wurde der „Wagner-Geburtstags-Ring“
an der Wiener Staatsoper fortgesetzt. Das Haus war wieder sehr gut
besucht, viel Stammpublikum war anwesend. Man traf Bekannte, die
man seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Auf dem Galerie-Stehplatz
ging es fast so zu wie bei einem großen „Familientreffen“:
einen 200. Geburtstag feiert man wirklich nicht alle Tage.
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Premiere
Kammeroper:
Orlando
(13.5.13)
Das
„Theater an der Wien in der Kammeroper” spielt zum Saisonausklang
Georg Friedrich Händels „Orlando”. Die Premiere
stieß auf viel Zuspruch beim Publikum. Bis Ende Mai werden
noch neun Vorstellungen gespielt.
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Staatsoper:
Rheingold
(12.5.13)
Die
Wiener Staatsoper hat eineinhalb Jahre lang keinen „Ring“
mehr gespielt – dementsprechend groß war der Andrang
beim „Vorabend“ des Bühnenfestspiels, dem „Rheingold“.
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Museumsquartier
Halle E:
Join!
(10.5.13)
Während
es am Rathausplatz die Festwocheneröffnung verregnete lief
von der Musiktheater-Produktion „Join!“ schon die dritte
Vorstellung: eine Abrechnung mit Konzernträumen im Turbokapitalismus,
leicht „trashig“ und auf „low budget“ getrimmt.
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Staatsoper:
La Traviata
(8.5.13)
„La
Traviata“ an der Wiener Staatsoper: Der mit vielen Vorschusslorbeeren
bedachte Tenor Vittorio Grigolo gab sein Hausdebüt. Außerdem
lockten die Rollendebüts von Maija Kovalevska als Violetta
und Thomas Hampson als Vater Germont.
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Staatsoper:
La fille du régiment
(4.5.13)
Gaetano
Donizettis „La fille du régiment“ war im April
2007 ein großer Publikumserfolg. Die Koproduktion mit dem
Royal Opera House und der Metropolitan Opera wurde aber nur neun
Mal gespielt. Jetzt wurde das Werk wieder dem Staatsopernspieplan
inkorporiert. Nachfolgende Anmerkungen beziehen sich auf die dritte
Vorstellung der laufenden Serie.
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Spielplanupdate:
Juli 2013
(2.5.13) Mit Anfang Juli droht wieder der opernlose Wiener
Sommer. Immerhin gibt es am 7. Juli noch die Premiere von Verdis:
„Attila"
im Theater an der Wien.
-> Überblick
mit Link zu den Monaten |
Theater
an der Wien:
Béatrice et Bénédict
(29.4.13)
Letzte Vorstellung von „Béatrice et Bénédict“
im Theater an der Wien: viel Applaus für die Künstler
und das ORF-Radio-Symphonieorchester. Das Werk überzeugte vor
allem durch seine reizvolle Musik.
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Was
ist NEU???
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Staatsoper:
Werther
(27.4.13)
In der dritten Aufführung der aktuellen „Werther“-Serie
an der Staatsoper sang nicht Elina Garanca die Charlotte, sondern
Vesselina Kasarova . Garanca hatte kurzfristig wegen Erkrankung
abgesagt, Kasarova wurde direkt zur Vorstellung eingeflogen.
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Museumsquartier
Halle E:
Amazonas Tilt! - Amazonas A queda do céu
(26.4.13)
„Out of Control 2013“ – Festival für neues
Musiktheater lud in die Halle E des Museumsquartiers zu einem Themenabend,
der Amazonien in den Mittelpunkt stellte: aus der habgierigen Sicht
des „weißen Mannes“ und aus der mythenbezogenen
Weltsicht der Ureinwohner.
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Konzertante
Aufführung
Theater an der Wien: Amadigi di Gaula
(25.4.13)
Georg Friedrich Händels „Amadigi di Gaula“ folgt
den Spuren des Ritters Amadis von Gallien, einem „Romanhelden“
der frühen Neuzeit, und seinen Liebesabenteuern mit der schönen
Oriana. Die Oper wurde 1715 in London uraufgeführt.
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Konzertante
Aufführung
Theater an der Wien: Dido and Aeneas
(21.4.13)
Am Theater an der Wien konnte man das Wochenende mit Henry Purcell
ausklingen lassen. Gegeben wurde eine konzertante Aufführung
von „Dido und Aeneas“ sowie als Gustohäppchen vor
der Pause der „Welcome Song“: „Why, why are all
the muses mute?“ Bestritten wurde der Abend von The King’s
Consort unter der Leitung von Robert King.
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Premiere
Volksoper: Der Wildschütz
(20.4.13)
Albert Lortzings Opern zählen zu den Stiefkindern des Repertoires:
Sie werden nicht wirklich geliebt, und wenn sie einmal aufgeführt
werden, dann soll sie das Publikum zumindest für „klüger“
halten, als sie sind. Der neue „Wildschütz“ an
der Volksoper ist ein gutes Beispiel dafür: Er sitzt drei sehr
lange Stunden zwischen den Stühlen einer „Komischen Oper“
und eines „moralisierenden Zeitstücks“.
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Konzertante
Aufführung
Konzerthaus: Simon Boccanegra
(17.4.13)
Das Wiener Konzerthaus lud am 13. und am 17. April zu konzertanten
Aufführungen von Giuseppes Verdis „Simon Boccanegra”.
Die Aufführungen wurden für eine CD-Veröffentlichung
mitgeschnitten und die Besetzung war hochkarätig. Nachfolgende
Anmerkungen beziehen sich auf den zweiten Termin.
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Staatsoper:
Eugen Onegin
(15.4.13)
Die zweite
Vorstellung der aktuellen „Eugen Onegin“-Serie bestätigte
im Wesentlichen die Eindrücke der ersten Vorstellung. Die Atmosphäre
im Haus war etwas unruhiger wie zum Beispiel störende Handys
und allergisches (?) Niesen.
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Staatsoper:
Eugen Onegin
(12.4.13)
Russische
Festspiele an der Wiener Staatsoper: „Eugen Onegin“
wurde zwar nicht kurzer Hand in „Tatjana“ umbenannt,
aber Anna Netrebko stand eindeutig im Mittelpunkt des Abends.
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Staatsoper:
Rigoletto
(8.4.13)
Vom Wozzeck
zum Rigoletto: Simon Keenlyside macht an der Staatsoper eine „Außenseiter“-Tour
quer durch die Jahrhunderte. Wie sein Wozzeck war auch der Rigoletto
ein Wiener Rollendebüt des Sängers.
weiter
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Staatsoper:
Parsifal
(4.4.13)
Die
„Parsifal“-Aufführungen der Staatsopernsaison 2012/13
standen unter keinem guten Stern. Aber in der letzten Vorstellung
der laufenden Serie kam Jonas Kaufmann doch noch zu seinem Rollendebüt
am Haus.
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Staatsoper:
Fidelio
(3.4.13)
Nach
der „Fidelio-Exegese“ im Theater an der Wien durch Nikolaus
Harnoncourt war es angebracht, beim altbewährten Staatsopern-„Fidelio“
vorbeizuschauen.
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Staatsoper:
Parsifal
(28.3.13)
Die
traditionelle „Parsifal“-Aufführung am Gründonnerstag
bescherte der Staatsoper zuerst einmal eine Absage: Jonas Kaufmann
war erkrankt. Aber mit Christopher Ventris als Einspringer konnte
nichts schief gehen.
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Staatsoper:
Wozzeck
(27.3.13)
Alban
Bergs „Wozzeck“ wurde nach acht Jahren wieder in den
Spielplan der Staatsoper aufgenommen. Es ist zu hoffen, dass das
Werk in Zukunft eine kontinuierlichere Pflege im Repertoire erfährt.
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Premiere
Kammeroper: Curlew River / The Prodigal Sun
(25.3.13)
Passend
zur Karwoche spielt die Neue Oper Wien in der Kammeroper zwei Kirchenparabeln
von Benjamin Britten: ein beeindruckender Abend.
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Staatsoper:
Il barbiere di Siviglia
(22.3.13)
Die
aktuellen „Barbier“-Vorstellungen an der Staatsoper
beweisen, dass man Rossini im „Haus am Ring“ nicht verlernt
hat. Das Ergebnis: eine vergnügliche Vorstellung.
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Konzertante
Aufführung
Theater an der Wien: Arianna in Creta
(20.3.13)
Mit Georg
Friedrich Händels „Arianna in Creta“ setzte das
Theater an der Wien seinen Zyklus an konzertanten Barockopern-Aufführungen
fort: gepflegter Händel mit hochkarätiger Besetzung.
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Konzertante
Aufführung
Konzerthaus: Oedipus Rex
(18.3.13)
Das Konzerthaus
lud zu Igor Strawinskis „Oedipus Rex“ in einer konzertanten
Aufführung. Vor der Pause gab es zwei Orchesterstücke
österreichischer Komponisten.
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Premiere
Theater an der Wien: Fidelio
(17.3.13)
„Fidelio“-Premiere
im Theater an der Wien: Ein Theater-Regisseur, der sich in der Oper
verstolpert, und ein musikalischer Leiter mit (zu) gewichtigen Grundsätzen?
Das Ergebnis war ein eher schwerfälliger Opernabend.
weiter
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Wiederaufnahme
Staatsoper: Aida
(14.3.13)
Die Wiener Staatsoper spielt „Aida“, auch wenn das Wetter
mehr für eine „La Wally“ gepasst hätte: Lawinenabgänge
statt Sanddünen. Aber das ist natürlich reinste Übertreibung:
Niemand wird wüstenstaubgeschwängerten Saharawind verlangen,
nur weil es zum Spielplan der Staatsoper passt.
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Staatsoper:
La Traviata
(9.3.13)
Rolando Villazón als Alfredo – das war nur ein Aspekt
einer insgesamt wenig Freude bereitenden „La Traviata“-Aufführung
an der Wiener Staatsoper.
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Volksoper:
Rigoletto
(6.3.13)
„Rigoletto“ als Society-Drama in der Filmbranche: Die
Volksoper hat ihre Produktion von 2009 wieder in den Spielplan aufgenommen.
Die Szene ist nach wie vor gewöhnungsbedürftig, musikalisch
hinterließ der Abend einen guten Eindruck.
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Staatsoper:
Don Giovanni
(2.3.13) Mozart ist derzeit ein großes Sorgenkind
an der Wiener Staatsoper. Die Neuproduktionen sind szenisch durchwachsen,
man engagiert vornehmlich Dirigenten, die kaum Impulse setzen, und
die Besetzungen hinterlassen oft den Eindruck, als hätte man
sie nach dem Zufallsprinzip ausgewählt.
weiter
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Staatsoper:
Simon Boccanegra
(24.2.13) Placido Domingo ist wieder als Simon Boccanegra
an der Wiener Staatsoper zu Gast. Die dritte Aufführung der
laufenden Serie war zugleich die 65. Aufführung in dieser Inszenierung.
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Konzertante
Aufführung Theater
an der Wien: Polifemo
(22.2.13) Nicola Porpora lieferte sich im London der 1730er-Jahre
einen Opernwettstreit mit Georg Friedrich Händel, der in die
Geschichte eingegangen ist. Porporas Oper „Polifemo“
war Bestandteil dieses Ringens um die Gunst des Publikums. Eine
konzertante Aufführung im Theater an der Wien ermöglichte
einen detaillierteren Blick auf dieses Werk.
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Konzertante
Aufführung Theater
an der Wien: The Telephone / La voix humaine
(19.2.13) Das Telefon stand im Mittelpunkt zweier Einakter,
die im Theater an der Wien über die Bühne gingen: „The
Telephone“ von Gian Carlo Menotti und „La voix humaine“
von Francis Poulenc.
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Konzertante
Aufführung Musikverein:
La Straniera
- Kurzes Update zur zweiten Aufführung
(18.2.13) Der Jahrestag des 45. Bühnenjubiläums
von Edita Gruberova wurde im Wiener Musikverein ebenfalls mit einer
Aufführung von Vincenco Bellinis “La Straniera”
begangen. Die Besetzung war mit dem Konzert vom 8. Februar identisch.
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Premiere
Volksoper: Die verkaufte Braut
(17.2.13)
Knappe
acht Jahre sind seit der letzten Neuproduktion von Bedrick Smetanas
„Die verkaufte Braut“ an der Volksoper vergangen.
Damals zierte als Einheitsbühnenbild ein Turnsaal (!) die
Bühne, diesmal ist es eine optisch steril wirkende Scheune.
weiter |
Premiere
Theater an der Wien: Le Comte Ory
(16.2.13)
Der Graf Ory hat das Theater an der Wien als Betätigungsfeld
für seine Amouren auserkoren: Gioachino Rossinis „Le
Comte Ory“ ist im Rahmen einer Koproduktion von der Oper
Zürich nach Wien übersiedelt und hat bei der Premiere
voll eingeschlagen.
weiter |
Kammeroper:
La
Bohème
(1.2.13)
An
der Kammeroper spielt man noch bis Ende Februar „La Bohème“
in einer gekürzten „Kammerfassung“ von Jonathan
Dove. Der Abend bewegte emotional, das Inszenierungskonzept war
in einigen Szenen aber schwer nachvollziehbar. weiter
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Kosmos-Theater:
Talestri, Regina delle Amazzoni
(30.1.13) Das Kosmos-Theater macht mit „Talestri,
Regina delle amazzoni“ einen Ausflug zur Barockoper. Der ewige
Konflikt zwischen den Geschlechtern wird zum Anlass für eine
spannende Synthese von Barockmusik und modernem Theaterverständnis.
weiter |
Konzertante
Aufführung
Konzerthaus:
Les Indes galantes
(27.1.13) Was war das wichtigste Musiktheater-Ereignis
an diesem Wochenende: Die Premiere von „La Cenerentola“
an der Wiener Staatsoper? Nein! Sondern die österreichische
Erstaufführung von Jean-Philippe Rameaus „Les Indes galantes“
im Konzerthaus.
weiter
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Premiere
Staatsoper:
La Cenerentola
(26.1.13) Die
Wiener Staatsoper hat nach fast 30 Jahren Gioachino Rossinis „La
Cenerentola“ wieder in den Spielplan aufgenommen. Musikalisch
fehlten dem Abend die Stars, und die Inszenierung besitzt jenen
seichten Humor, den man auch als „unlustig“ empfinden
darf.
weiter
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Konzertante
Aufführung
Theater an der Wien:
Satyricon
(23.1.13) Das Theater an der Wien machte zwischen den aktuellen
„Radamisto“-Vorstellungen einen Ausflug in die zeitgenössische
Musik und präsentierte eine konzertante Aufführung von
Bruno Madernas „Satyricon“.
weiter |
Premiere
Theater an der Wien:
Radamisto
(20.1.13) Das
Theater an der Wien hat das Wiener Opernpublikum in den letzten
Jahren mit einer ganzen Reihe an sehr gute Händel-Aufführungen
verwöhnt – konzertant und szenisch. Die Premiere von
„Radamisto“ konnte sich in diese Erfolgsgeschichte nicht
einreihen.
weiter
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Staatsoper:
Pique Dame
(19.1.13) „Pique
Dame“ an der Wiener Staatsoper: Grace Bumbry erinnerte bei
ihrem Hausdebüt als Gräfin an längst vergangene Opernzeiten
und war das Schmuckstück einer insgesamt recht „repertoiremäßigen“
Aufführung.
weiter |
Wiederaufnahme
Volksoper:
Der Barbier von Sevilla
(12.1.13) Die Volksoper hat ihre fünf Jahre alte Produktion
von Gioacchino Rossinis „Barbier von Sevilla“ wieder
in den Spielplan aufgenommen. Die schwungvolle Produktion wurde
zwar durch Indispositionen ein wenig ausgebremst, aber Rossini ist
am Währinger Gürtel nach wie vor gut aufgehoben.
weiter |
Palais
Kabelwerk:
MarieLuise
(5.1.13) Beim Sirene Operntheater wurde das alte Jahr mit
dem neuen „kunstgerecht“ verbunden: Mit einer Uraufführung
am Silvestertag „rutschte“ man in den Jahreswechsel
und spielt die Kammeroper „MarieLuise“ noch bis 9. Jänner
im „Palais Kabelwerk.“
weiter |
Konzertante
Aufführung
Musikverein:
Anna Bolena
(3.1.13) Zum
45-jährigen Bühnenjubiläum von Edita Gruberova finden
im Wiener Musikverein bis Mitte Februar drei konzertante Opernabende
statt. Für einen fulminanten Auftakt sorgte kurz nach Jahresbeginn
Gaetano Donizettis „Anna Bolena“.
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Staatsoper:
Ariadne auf Naxos
(29.12.12) Bei
der vierten Reprise der neuen Staatsopern-„Ariadne“
haben die Vorzüge dieser Neuproduktion die Nachteile überwogen.
Ohne Premieren-Druck lief auf der Bühne das Geschehen deutlich
flüssiger ab, wodurch vor allem das Vorspiel lebendiger wirkte
als in der ersten Vorstellung.
weiter |
Premiere
Staatsoper:
Ariadne auf Naxos
(19.12.12) Die
Wiener Staatsoper hat sich eine neue „Ariadne auf Naxos“
verordnet und die diesjährige Produktion der Urfassung von
den Salzburger Festspielen „übernommen“. Sie wurde
mit einigermaßen brauchbarem Ergebnis für die viel repertoiretauglichere
Zweitfassung „adaptiert“. Die Premiere ging erfolgreich
über die Bühne.
weiter |
Premiere
Theater an der Wien:
Mathis der Maler
(12.12.12) Das
Theater an der Wien hat sich der Oper „Mathis der Maler“
von Paul Hindemith angenommen: Das sperrige Werk, Historien- und
Künstlerdrama in einem, ist ein seltener Gast auf Opernbühnen.
Jetzt kann man es in einer beispielgebenden Produktion bestaunen.
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Staatsoper:
La Bohème
(7.12.12) Paris
im Winter, Wien im Winter, vorweihnachtlich ist es noch dazu: Also
der beste Zeitpunkt, um Giacomo Puccinis „La Bohème“
auf den Spielplan zu setzen. Und die Aufführung hielt, was
der Besetzungszettel versprach.
weiter |
Uraufführung
Kammeroper: Verkehr mit Gespenstern
(5.12.12) Texte
von Franz Kafka haben schon einige Komponisten zu neuen Opern inspiriert.
Auch der deutsche Komponist Hans-Jürgen von Bose hat sich immer
wieder mit Kafkas-Werk auseinandergesetzt. Für sein neues Musiktheaterstück
„Verkehr mit Gespenstern” hat Bose vor allem Kafkas
Tagebücher und Briefe als Quelle genützt.
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Volksoper:
Die Hochzeit des Figaro
(30.11.12) Die
Volksoper reüssiert mit einer Neuproduktion von „Die
Hochzeit des Figaro“. Ein junges Ensemble und ein erfahrener
Regisseur sorgen für einen unterhaltsamen Opernabend.
weiter |
Staatsoper:
Die Meistersinger von Nürnberg
(25.11.12) Die
Wiener Staatsoper spielt nach fast fünf Jahren wieder einmal
Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“.
Mit einer Wiederaufnahme und neuem Programmheft wurde die aus dem
Jahre 1975 stammende Produktion von Otto Schenk (Ausstattung: Jürgen
Rose) „aufgefrischt“. Besprochen wird die 2. Aufführung
dieser Serie.
weiter |
Konzertante
Aufführung
Theater an der Wien:
Artaserse
(20.11.12) Ein bisschen bizarr war dieser Abend
schon: fünf Countertenöre und ein Tenor gaben sich auf
der Bühne des Theaters an der Wien ein „Stelldichein“,
um das Publikum mit der Oper „Artaserse“ von Leonardo
Vinci in einen wahren Begeisterungstaumel zu versetzen.
weiter |
Staatsoper:
Tosca
(16.11.12) An der Wiener Staatoper stellte sich Emily Magee
als Tosca vor – und nach der Absage von Neil Shicoff sprang
Aquiles Machado als Cavaradossi ein. Falk Struckmann gab einen „bösen“
Scarpia.
weiter |
Staatsoper:
Simon Boccanegra
(14.11.12) Auch die dritte und letzte Vorstellung einer
Aufführungsserie von Giuseppe Verdis „Simon Boccanegra“
stand ganz im Zeichen von Placido Domingo. Nach Schluss der Vorstellung
wurde dem Sänger auf offener Bühne und in Gegenwart der
zuständigen Bundesministerin der Ehrenring der Wiener Staatsoper
überreicht.
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Premiere
Staatsoper: Alceste
(12.11.12) „Gluck-Renaissance“ in Wien? Wenn
bei einer Staatsopern-Premiere Dutzende Sitzplätze frei bleiben
und der Stehplatz schlecht besucht ist, dann ist noch viel Überzeugungsarbeit
zu leisten.
weiter |
Arienabend
Theater an der Wien: Joyce DiDonato
„Drama Queens”
(11.11.12) Joyce DiDonato ist ein rarer Gast in Wien. Nun
hat die amerikanische Mezzosopranistin im Theater an der Wien „vorbeigeschaut”
und gemeinsam mit dem Il complesso barocco unter Dmitry Sinkovsky
das Publikum begeistert.
weiter |
Premiere
Theater an der Wien: Iphigénie en Aulide
(8.11.12) Das Theater an der Wien hat seinen Gluck-Zyklus
fortgesetzt. Die Premiere von „Iphigenie en Aulide“
hinterließ einen recht durchwachsenen Eindruck.
weiter |
Staatsoper:
La
Clemenza di Tito
(25.10.12) Im letzten Mai ist das Publikum bei der Premiere
von Mozarts „Titus" nicht sehr mild dem Regieteam nicht
umgegangen – in der zweiten Aufführungsserie präsentierte
sich die neue Staatsopernproduktion aber schon ganz „handzahm“.
weiter |
Premiere
Kammeroper: La cambiale di matrimonio
(21.10.12) Startschuss in die neue Ära der Kammeroper
unter der Leitung des Theaters an der Wien: Gioachino Rossinis Einakter
„La cambiale di matrimonio“ sorgte für gute Stimmung.
weiter |
Staatsoper:
Le nozze di figaro
(19.10.12) An der Wiener Staatsoper gibt es einen kleinen
„Mozart-Zyklus“, während sich der größte
Teil der Frau- und Mannschaft auf Gastspielreise in Japan befindet.
„Le nozze di figaro“, „Don Giovanni“ und
„Titus“ stehen – beziehungsweise standen auf dem
Programm.
weiter |
Konzertante
Aufführung
Theater an der Wien:
Tito Manlio
(17.10.12) Mit Antonio Vivaldis „Tito Manlio“
servierte das Theater an der Wien Barockopern-Liebhabern einmal
mehr ein Werk aus der Hand des venezianischen Meisters. „Tito
Manlio“ wurde 1719 uraufgeführt. Die Oper zählt
neben „Orlando furioso“, „Farnace“ oder
„La fida ninfa“ zu den Höhepunkten von Vivaldis
Opernschaffen.
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Staatsoper:
Don Giovanni
(14.10.12) „Don
Giovanni“ in der Wiener Staatsoper – aber in der Pause
ist der gelungene Stratossphärensprung von Felix Baumgartner
allgemeines Gesprächsthema. Baumgartner erreichte bei seinem
„Stunt“ eine Geschwindigkeit von 1.342,8 Stundenkilometern.
So schnell war der Staatsopern-„Don Giovanni“ nicht.
weiter |
Premiere
Theater an der Wien: Il Trittico
(10.10.12) Die zweite Premiere der laufenden Saison am
Theater an der Wien galt Giacomo Puccinis „Il Trittico“.
Es wurde ein Opernabend der szenischen Extraklasse, mitreißend
bis zur letzten Sekunde.
weiter |
Museumsquartier:
Le Grand Macabre
(4.10.12) Der
große „Macabre“ steigt im Museumsquartier aus
dem Grab. Die Neue Oper Wien hat für seine Auferstehung gesorgt.
Wer ihm begegnen möchte, der hat noch am 6. und 7. Oktober
die Möglichkeit dazu.
weiter |
Staatsoper:
Madama Butterfly
(29.9.12) In
der ersten von drei „Madama Butterfly“-Vorstellungen
an der Wiener Staatsoper sang Raffaella Angeletti an Stelle der
ursprünglich angekündigten Oksana Dyka die Titelpartie.
Joseph Calleja gab sein Rollendebüt als Pinkerton.
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Staatsoper:
Boris Godunow
(28.9.12) „Boris Godunow“ ist ein „Work
in Progress“. Die Wiener Staatsoper spielt seit letzter Saison
die Oper in der Urfassung, ohne Polenakt und Revolutionsbild–
die bei der Premiere 2007 noch berücksichtigt worden waren.
weiter |
Staatsoper:
Elektra
(20.9.12) Die Wiener Staatsoper hat derzeit keine
Glückssträhne. Umbesetzung reiht sich an Umbesetzung,
Ansage an Ansage. An diesem Abend wurde Deborah Polaski wegen Rückenschmerzen
entschuldigt: Die Sängerin leide schon seit längerer Zeit
darunter.
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Konzertante
Aufführung
Theater an der Wien:
La Calisto
(16.9.12) Mit einer konzertanten Aufführung
von Francesco Cavallis „La Calisto“ bot das Theater
an der Wien eine passende Ergänzung zur aktuellen szenischen
Produktion von Claudio Monteverdis „Il ritorno d’Ulisse
in patria“. „La Calisto“ wurde 1651, nur elf Jahre
nach Monteverdis Oper, in Venedig uraufgeführt.
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Staatsoper:
I vespri Siciliani
(15.9.12) Der Start in die neue Saison verläuft
für die Staatsoper ziemlich holprig. Jetzt war auch die „I
vespri siciliani“-Serie von Umbesetzungen betroffen. In der
dritten Aufführung sprang Gregory Kunde für den erkrankten
Burkhard Fritz ein.
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Staatsoper:
I vespri Siciliani
(9.9.12) “I vespri siciliani” zählt
nicht gerade zu den “Rennern” unter den Verdi-Opern.
Aber die Staatsoper hat ihre Produktion aus dem Jahr 1998 jetzt
nach vier Jahren Absenz wieder in den Spielplan aufgenommen.
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Premiere
Theater an der Wien:
Il
ritorno d’Ulisse in patria
(7.9.12) Dem Theater an der Wien gelang mit Claudio
Monteverdis „Il ritorno d’Ulisse in patria“ ein
vorzüglicher Start in die neue Saison.
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Volksoper:
Carmen
(2.9.12) Die Volksoper hatte diesmal beim Saisonstart
die „Nase“ vorne. Während die Staatsoper das Publikum
mit einem „Tag der offenen Tür“ auf die kommende
Spielzeit einstimmte, spielte man am Währinger Gürtel
schon am zweiten Spieltag „Carmen“.
weiter |
Premiere
Theater an der Wien:
La
donna del lago
(10.8.12) Das Theater an der Wien füllt im
Juli und im August die zu diesem Zeitpunkt traditionell wüstenhafte
Leere der Wiener Opernspielpläne dankenswerter Weise schon
seit vielen Jahren mit ein oder zwei Produktionen auf. Nach dem
„Hoffmann“ im Juli folgte jetzt im August die Rossini-Rarität
„La donna del lago“.
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Premiere
Theater an der Wien:
Les
contes d'Hoffmann
(4.7.12) Im Theater an der Wien hat man sich noch
einmal „Les Contes d’Hoffmann“ vorgenommen. Nach
der szenisch wenig überzeugenden und auch musikalisch enttäuschenden
Produktion vom März gab es jetzt einen Neustart. Man glaubt
es kaum, aber hier wurde wirklich innerhalb von vier Monaten ein
und dasselbe Werk am selben Haus neu inszeniert!
weiter |
Staatsoper:
Lucia di Lammermoor
(30.6.12) Am letzten Staatsopernabend der Saison
2011/12 galt es noch einmal, das traurige Schicksal von „Lucia
di Lammermoor“ zu beklagen. Es war der heißeste Tag
des bisherigen Sommers, Temperaturen von über 35 Grad Celsius
hatten Wien und seine Bewohner in den Würgegriff genommen.
weiter |
Staatsoper:
Don Carlo
(29.6.12) Am vorletzten Staatsopernabend der Saison
2011/12 stand noch einmal die Neuproduktion von Giuseppe Verdis
„Don Carlo“ auf dem Programm. Die hochsommerlichen Temperaturen
hätten vielleicht zu einer anderen Abendgestaltung eingeladen,
aber die drohenden Sommerpause vor Augen zog es einen dann doch
ins Haus am Ring.
weiter |
Staatsoper:
Lucia di Lammermoor
(24.6.12) Diana Damrau gelang nicht nur das Kunststück,
für sich selbst einzuspringen, sie sorgte auch dafür,
dass den Wiener „Lucia“-Fans ganz heiß und kalt
ums Herz wurde. Ein Bericht von einem außergewöhnlichen
Opernabend.
weiter |
Volksoper:
Die Zauberflöte
(23.6.12) Zum Saisonfinale war es nur angemessen,
noch einen Abstecher in die Volksoper zu machen. Ein entspannender
Samstagabend bei Mozarts „Zauberflöte“ bot sich
an. Immerhin hat es die Volksopern-Produktion des Werkes seit dem
Dezember 2005 schon auf 105 Aufführungen gebracht.
weiter |
Staatsoper:
Lucia di Lammermoor
(20.6.12) Die
Wiener Staatsoper lud zum Donizetti-Dauerbrenner „Lucia di
Lammermoor“ – und die Aufführung entwickelte sich
trotz sommerschwüler Luft und heranschleichenden Gewitterwolken
recht erfreulich.
weiter |
Premiere
Staatsoper:
Don Carlo
(16.6.12) An
der Staatsoper hatte Samstagabend die vieraktige italienische Fassung
von Verdis „Don Carlo“ Premiere. Angeblich war die alte
Inszenierung bereits abgespielt. Nun, die neue stört so wenig
wie die alte – ist aber noch schlechter. Musikalisch hatte
der Abend ein hohes Niveau.
weiter |
Konzertante
Aufführung
Konzerthaus:
Wallenstein
(15.6.12) Jaromir
Weinberger hat sich mit seinem „Schwanda, der Dudelsackpfeifer“
einen Platz in der Opernhistorie des 20. Jahrhunderts gesichert.
Aber seine Oper auf Friedrich Schillers „Wallenstein“
muss als ausgewiesene Rarität gelten, obwohl dieses Werk –
eine „Musikalische Tragödie in sechs Bildern“ –
1937 in Wien uraufgeführt worden ist.
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Staatsoper:
Roberto Devereux
(10.6.12) „Roberto Devereux“ ist ein
Werk des Abschieds. Der Geliebte der englischen Königin Elisabeth
landet unter dem Henkersbeil – und sie bleibt verzweifelt
zurück und resigniert. Edita Gruberova hat die Rolle der unglücklichen
Königin seit der Premiere im Jahr 2000 geprägt.
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Staatsoper:
Le Nozze di Figaro
(6.6.12) Ein neues Grafenpaar, eine neue Susanna,
ein neuer Octavian: Die Staatsoper hat „Figaros Hochzeit“
wieder in den Spielplan aufgenommen. Besprochen wird die zweite
Aufführung der laufenden Serie, die 10. in dieser Inszenierung.
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Konzertante
Aufführung
Konzerthaus: Zanaida
(3.6.12) Das Konzerthaus lud am Sonntagabend zu
einer Opernrarität: „Zanaida” von Johann Christian
Bach stand auf dem Programm. Das Werk wurde 1763 erfolgreich in
London uraufgeführt – und galt späteren Jahrhunderten
bis auf wenige Teile als verschollen.
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Museumsquartier:
Quartett
(1.6.12) Die Halle E im Museumsquartier war Schauplatz
der zweiten (und letzten) Opernproduktion der Wiener Festwochen:
„Quartett“ von Luca Francesconi. Das Stück wurde
2011 an der Scala uraufgeführt – und durfte das magere
Opernprogramm der Festwochen mit zeitgenössischem Musiktheater
„auffetten“.
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Premiere
Theater an der Wien: La Traviata
(27.5.12) Die Wiener Festwochen luden am Pfingstsonntag
zu „La Traviata“ ins Theater an der Wien. Die Violetta
von Irina Lungu kam gut beim Publikum an – und die Inszenierung
von Deborah Warner bewies, dass man das Werk „modern“
und „geschmackvoll“ auf die Bühne stellen kann.
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Premiere
Staatsoper: La Clemenza di Tito
(17.5.12) Die Wiener Staatsoper versucht es wieder
einmal mit Mozarts „Titus“ und scheitert dabei großflächig.
Die Sänger, allen voran Elina Garanca, retteten den Premierenabend.
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Staatsoper:
La Traviata
(16.5.12) Ohne eine „La Traviata“
kommt kein Opernhaus aus. Die Wiener Staatsoper hat letzten Oktober
ihr Publikum mit einer Neuproduktion des Werkes „beglückt“.
Die Besucher der Premiere zeigten sich darüber wenig begeistert.
Die aktuelle Aufführungsserie lockte allerdings mit einer neuen
Besetzung.
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Staatsoper:
Salome
(11.5.12) „Salome“ an der Wiener Staatsoper:
In die Annalen wird dieser Abend schon deshalb eingehen, weil an
ihm Gwyneth Jones ihr Rollendebüt (!) als Herodias gegeben
hat. Recht viel mehr als dieser trockene Hinweis für die Statistik
war der Aufführung aber nicht abzugewinnen.
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Staatsoper:
Arabella
(6.5.12) An der Staatsoper steht wieder diese
entwienerischte Bechtolf-„Arabella” auf dem Spielplan,
die Fasching und Walzer mit Karneval verwechselt und die Handlung
in die 1920er-Jahre verlegt. Glücklicherweise entschädigte
auch an diesem Abend die musikalische Qualität für die
unpassende Optik.
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Konzertante
Aufführung
Konzerthaus: Alfonso und Estrella
(4.5.12) Einen Blick auf das Opernschaffen von
Franz Schubert warf das Konzerthaus mit einer konzertanten Aufführung
von „Alfonso und Estrella“. Der Abend dauerte über
drei Stunden – und das war dann doch ein bisserl lang.
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Staatsoper:
Don Carlos
(28.4.12) Das hochsommerliche Wetter drängte
zum ersten Grillabend der Saison, die Staatsoper lockte mit der
französischen Variante von Verdis „Don Carlos“
– und natürlich hatte die Staatsoper die besseren Argumente.
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Staatsoper:
Liederabend Edita Gruberova
(26.4.12) Edita Gruberova war im Rahmen der „Solistenkonzerte“
in der Wiener Staatsoper zu Gast. Sie sang Lieder von Schubert bis
Strauss und vier Zugaben. Am Flügel begleitet wurde sie mit
gefühlvollem Anschlag von Alexander Schmalcz.
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Eröffnung der Wiener Hofoper 1869 |