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Wien 2000-2010
 

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Spielplanupdate: April 2010

(6.2.10) Im April kommt im Theater an der Wien "Der Freischütz" zur Aufführung. Die Volksoper entdeckt "Die Liebe zu den drei Orangen".

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Staatsoper: I puritani

(3.2.10) Zum 40-jährigen Bühnenjubiläum an der Wiener Staatsoper von Kammersängerin Edita Gruberova standen – wie schon vor fast genau zehn Jahren – Bellinis „Puritaner“ auf dem Spielplan.
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Staatsoper: I puritani

(30.1.10) Edita Gruberova ist für drei Vorstellungen der Bellini‘schen „Puritaner“ in Wien zu Gast – und ihre Elvira wurde bei der hier besprochenen zweiten Vorstellung vom Publikum enthusiastisch gefeiert.
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Staatsoper: Don Giovanni

(28.1.10) Trotz interessanter Einzelleistungen konnte dieser Staatsopern-„Don Giovanni“ insgesamt nur wenig Profil entwickeln. Mit geschäftiger Routine wurde der Abend heruntergespult – sehr „repertoiregemäß“ und uninspiriert.
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Staatsoper: Otello

(26.1.10) Die erste von vier Otello-Vorstellungen an der Staatsoper brachte eine Reihe von Rollendebüts. Als hautschwarzer Feldherr und als seelenschwarzer Jago stellten sich Aleksandrs Antonenko und Lado Ataneli dem Wiener Publikum vor.
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Konzerthaus: Orfeo ed Euridice
Konzertante Aufführung

(24.1.10) Johann Joseph Fux und seiner 1715 uraufgeführten „Fassung“ des Orpheus und Euridike-Stoffes war der Abschluss des Resonanzen-Festivals im Wiener Konzerthaus gewidmet.
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Theater an der Wien: L'incoronazione di Poppea
Premiere

(21.1.10) Das Theater an der Wien startete in das neue Jahr mit Monteverdis „L'incoronazione di Poppea“. Die Produktion basiert auf einer Inszenierung des Glyndebourne Festivals aus dem Jahre 2008, die für Wien mit neuer Besetzung erarbeitet wurde.
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Staatsoper: Manon

(17.1.10) Diana Damrau (Manon) und Ramón Vargas (Des Grieux) haben in der vierten Aufführung dieser „Manon“-Serie spürbar zueinander gefunden – sozusagen vom ersten schüchternen Kennenlernen bis zum erschütternden Finale.
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Staatsoper: L'Elisire d'Amore

(13.1.10)
Donizettis „Liebeselixier“ sorgte an der Staatsoper auch in der 172. Aufführung dieser Otto Schenk-Inszenierung für einen amüsant-heiteren Opernabend. Es war zugleich die dritte Aufführung einer Serie in der Pavol Breslik sein Wiener Hausdebüt feierte.
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Musikverein: Dido and Aeneas

(9.1.10) Das erste Abonnement-Konzert des Concentus Musicus im Musikverein wurde dieses Wochenende nachgetragen. Vor der Pause stand eine Händel-Kantate auf dem Programm, danach Henry Purcells „Dido and Aeneas“.
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Theater an der Wien: La Grande-Duchesse de Gérolstein

(8.1.10) Das Theater an der Wien lud die Großherzogin von Gerolstein zu einem amourösen halbkonzertanten Stelldichein mit dem Wiener Publikum. Sie reiste extra vom Theater Basel an mit allerhand Kostümen im Gepäck und sogar einem ganzen Orchester.
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Don Giovanni-Portal

(6.1.10) Die Reise durch die Interpretationsgeschichte von Mozarts Meisterwerk wird im Jahre 1999 wieder aufgenommen und ist einer DVD gewidmet, die Mozart und Riccardo Muti im Theater an der Wien vereint.
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Staatsoper: Macbeth

(21.12.09)
Es wäre unfair gewesen, den neuen Staatsopern-„Macbeth“ nur nach der Premiere zu beurteilen. Vor allem den Sängerinnen und Sängern musste die eisige Atmosphäre im Haus plus der nervlichen Anspannung schwer auf der Kehle liegen. Die fünfte Aufführung der Premierenserie zeigte allerdings kein wesentlich verändertes Bild.
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Staatsoper: Tristan und Isolde
Musikalische Neueinstudierung

(14.12.09)
Eine Woche nach der „Macbeth“-Revolution wird der Staatsoperndirektor mit dem Publikum wieder zufrieden sein: freundlich applaudieren und Bravorufen darf es ja. Insofern kam Simon Rattles „Tristan“-Debüt in Wien gerade recht und die Verdi'schen Verwirrungen lösten sich in Wagner'schem Wohlgefallen auf.
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Theater an der Wien: Arienabend Edita Gruberova

(12.12.09) Ein Abend wie ein Weihnachtsgeschenk: Edita Gruberova sang Mozart und Belcanto-Arien im Theater an der Wien.
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Staatsoper: Macbeth
Premiere

(7.12.09)
Die „Macbeth“-Premiere an der Staatsoper wurde zu einem denkwürdigen Desaster. In Frage stellen musste man als Besucher dieser Aufführung nahezu alles – nicht nur die Inszenierung, die mit einem selten gehörten Buhorkan verabschiedet wurde.
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Theater an der Wien: Il mondo della luna
Premiere

(5.12.09) Das Theater an der Wien „schenkte“ Nikolaus Harnoncourt zum 80. Geburtstag eine „Welt auf dem Mond“. Das Publikum durfte mitreisen. Der Ausflug geriet aber ein wenig lang – und man darf jetzt rätseln, woran das gelegen haben könnte: an Haydn, an der Inszenierung, an der Besetzung oder am taktstockbewe(ä)hrten Reiseleiter?
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Staatsoper: Un ballo in maschera

(29.11.09) Bei der Sonntagnachmittagsvorstellung von Verdis „Maskenball“ an der Staatsoper sprang Simina Ivan kurzfristig als Oscar für die erkrankte Daniela Fally ein. Damit gab es in der dritten Aufführung der Serie erneut eine Besetzungsänderung.
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Staatsoper: Rheingold

(21.11.09) Die Doppelpackung „Ring“, die man an der Wiener Staatsoper dem Publikum zur gefälligen Einnahme innerhalb von drei Wochen verordnet hat, startete Samstagabend in die zweite Behandlungsrunde. Das Ergebnis war nicht gerade „enthusiasmierend“.
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Theater an der Wien: Ezio
Konzertante Aufführung

(15.11.09) Der konzertante Barock-Opernzyklus im Theater an der Wien widmete sich an seinem dritten Abend Händels Oper „Ezio“. Das Werk beruht auf einem Libretto von Pietro Metastasio und wurde 1732 in London uraufgeführt.
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Musikverein: L´infedelta delusa
Konzertante Aufführung

(14.11.09) Während an der Staatsoper die „Götter dämmerten“ genoss das Publikum im Musikverein eine amüsant-deftige Haydn „Burletta“, die 1773 auf Schloss Esterhàza uraufgeführt worden war: „L´infedeltà delusa“ wurde konzertant gegeben.
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Theater an der Wien: Der Prinz von Homburg
Premiere

(12.11.09) Hans Werner Henzes „Der Prinz von Homburg“ bereichert derzeit den Wiener Opernspielplan. Im Theater an der Wien steht die revidierte Fassung von 1991 als österreichische Erstaufführung auf dem Programm.
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Museumsquartier: Schlafes Bruder

(6.11.09) Der Roman „Schlafes Bruder“ war ein großer Erfolg – die gleichnamige Oper wurde 1996 in Zürich uraufgeführt. Zehn Jahre später veröffentlichte Komponist Herbert Willi eine revidierte Fassung. Diese umgearbeitete Version wurde jetzt von der Neuen Oper Wien im Wiener Museumsquartier präsentiert.

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Staatsoper: Lady Macbeth von Mzensk
Premiere

(23.10.09) Die Premiere der Schostakowitsch-Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ wurde an der Staatsoper zu einem großen Erfolg: eine überwältigende Orchesterleistung, eine packende Angela Denoke in der Titelpartie und ein passendes inszenatorisches Umfeld sorgten für eine begeisternde Umsetzung dieser grellen Geschichte aus dem vorrevolutionären Russland.
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Theater an der Wien: Armida al campo d'Egitto
Konzertante Aufführung

(22.10.09) An „Armida“-Opern ist kein Mangel – auch Antonio Vivaldi konnte den Reizen dieser Zauberin nicht widerstehen. „Armida al campo d’Egitto“ wurde 1718 beim Karneval in Venedig uraufgeführt – und ein bisschen Staub hat die Story seither schon angesetzt.
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Volksoper: Rigoletto
Premiere

(17.10.09) Johann Nepomuk Nestroy hatte einen tiefen Sinn für die Seichtheiten operaler Tragik. Seine „Tannhäuser“-Parodie, die der Volksoperndirektor so unnachahmlich vorzutragen weiß, ist untrügliches Beispiel für seinen Witz. Ja, ja, der Landgraf Purzl und seine „Konsorten“. Welchen Spass hätten sie wohl daran gehabt, den Rigoletto ein bisschen zu verulken?
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Theater an der Wien: Tancredi
Premiere

(15.10.09) Mit dem 1813 uraufgeführten „Tancredi“ versucht sich das Theater an der Wien derzeit an einem Melodramma eroico des jungen Gioachino Rossini – ein Versuch, der sich in einem trägen, fast dreieinhalb Stunden dauernden Opernabend erschöpfte.
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Staatsoper: Lohengrin

(4.10.09) Man spielt „Lohengrin“ und keiner geht hin? Ganz so weit ist es noch nicht, aber der schlecht besuchte Stehplatz, auffallende Lücken im hinteren Parterre und zumindest zwei leere Logen, sind doch eher unüblich. Für die Sonntagnachmittagsvorstellung am 11.10. gibt es noch (Onlineverkauf, Stand 5.10.) um die 650 (!) Karten, vor allem im teuren Segment. Ist ein Schelm, wer denkt, dass das mit der Inszenierung von Barrie Kosky zu tun haben könnte?
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Theater an der Wien: Agrippina

(26.9.09) Nach einer szenischen Produktion in der Kammeroper im Jahre 2007 konnte man jetzt Händels „Agrippina“ im Theater an der Wien begegnen – in konzertanter Form. Das Werk aus Händels „italienischer Periode“ wurde 1709 in Venedig uraufgeführt und bringt als bunter musikalischer Bilderbogen die angeblichen Liebes- und Hassgefühle der alten Römer anschaulich zur Geltung.
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Staatsoper: Pique Dame

(23.9.09) Pique Dame treibt in der Staatsoper den notorischen Spieler Hermann wieder in den Selbstmord – insgesamt vier Mal bis 2. Oktober. Die erste Aufführung dieser Serie überzeugte durch opernhafte Dramatik – das psychologische Element blieb etwas unterbelichtet.
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Theater an der Wien: Death in Venice
Premiere

(17.9.09) Die leere Bühne lässt den Lido erahnen, Strand und Meer, Gustav von Aschenbach sitzt im Tode zusammen gesunken auf einem Sessel am linken Bühnenrand, sein g(G)eliebter Tadzio entschwindet in der Bühnentiefe. Benjamin Brittens Musik resümiert schmerzvoll Liebe, Kunst und Leben ... Das Theater an der Wien zeigt „Death in Venice“ in einer beispielgebenden Produktion.
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Theater an der Wien: Susanna

(10.9.09) Wer bei „Susanna im Bade“ bisher an Rubens oder Tintoretto gedacht hat, konnte sich zum Saisonstart im Theater an der Wien eines Besseren belehren lassen: nicht nur mit Farben, sondern auch mit Tönen wurde das Schicksal der badenden Susanna gemalt, die lieber tugendhaft in den Tod gegangen wäre, als dem Erpressungsversuch von zwei lüsternen alten Männern nachzugeben.
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Staatsoper: Faust

(5.9.09) „Faust“ im Burgtheater, „Faust“ an der Staatsoper. Die Fans des alten Geheimrats haben am Freitag pflichtbewusst ihre sechs oder sieben Stunden im Burgtheater abgesessen – manche davon traf man auch am gestrigen Samstag in der Staatsoper an. Dort gab man die „veroperte“ Form des Ersten Teils in Gounods Fassung.
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Theater an der Wien: Don Giovanni
Wiederaufnahme
(1.8.09)
  Im Theater an der Wien treibt Don Giovanni wieder als Hoteldirektor sein Unwesen. Die Wiederaufnahme einer Produktion aus dem Jahre 2006 kam auch bei stark veränderter Besetzung wieder sehr gut beim Publikum an.
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Staatsopern-Eintrittskarten im Rückblick


(10.7.09) Für die Saison 2009/10 hat der Staatsoperndirektor neu gestaltete Eintrittskarten angekündigt. Ein guter Grund, einen kleinen Blick auf ältere Staatsopern-Eintrittskarten zu werfen.

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