operinwien.at - die private Web-Plattform für Opernfans. Seit 13 Jahren online!

ANKÜNDIGUNG

"Die Ballade von El Muerto"
Uraufführung

Hundsturm, Margaretenstraße 166, 1050 Wien

6., 8., 10., 11., 12., 14.,
15. Juni 2013

Beginn 20 Uhr
Karten über die Wiener Festwochen

www.progettosemiserio.at

Wien 2000-2013
 

Volltextsuche über die Webseite



Vor 10 Jahren ...

... am 25. Mai 2003 fand an der Staatsoper die Premiere von „Tristan und Isolde" unter der umjubelten musikalischen Leitung von Christian Thielemann statt.
Die Inszenierung von Günter Krämer kam bei großen Teilen des Publikums nicht gut an.

 

Staatsoper: Götterdämmerung
(22.5.13)
Die „Götterdämmerung” des „Wagner-Geburtstags-Rings” an der Wiener Staatsoper hatte so manche „Höhen und Tiefen“ zu überwinden, ehe der finale Jubelsturm losbrechen konnte. Die eigentliche „Geburtstagsüberraschung“ für das Wiener Publikum war die herausragende Brünnhilde der Nina Stemme.
weiter
Staatsoper: Carmen
(20.5.13)
Ob gut Ding immer Weile braucht, darüber ließe sich mindestens genauso lange spekulieren wie über die Frage, was eine ideale Carmen ausmacht. Elina Garanca hat nun „ihre” Carmen mit drei Jahren „Verspätung” dem Wiener Publikum präsentiert. Aber hat sie auch ein weiteres Kapitel der Carmen-Interpretation an der Staatsoper aufgeschlagen?
weiter
Staatsoper: Siegfried
(19.5.13)
Schwüles Gedünst umwaberte die Staatsoper schon am späten Nachmittag, als sich der Vorhang zum „Siegfried“ hob. In der zweiten Pause zeigte sich Wotan im Osten. Von einigen Blitzen begleitet jagte er, hinter dunklem Gewölk verborgen, zum Brünnhildenstein. Die Feuerpolizei räumte sicherheitshalber knapp vor Ende der Pause die Terrassen wegen Unwettergefahr.
weiter
Staatsoper: Die Walküre
(15.5.13)
Mit der „Walküre“ wurde der „Wagner-Geburtstags-Ring“ an der Wiener Staatsoper fortgesetzt. Das Haus war wieder sehr gut besucht, viel Stammpublikum war anwesend. Man traf Bekannte, die man seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Auf dem Galerie-Stehplatz ging es fast so zu wie bei einem großen „Familientreffen“: einen 200. Geburtstag feiert man wirklich nicht alle Tage.
weiter
Premiere
Kammeroper:
Orlando
(13.5.13)
Das „Theater an der Wien in der Kammeroper” spielt zum Saisonausklang Georg Friedrich Händels „Orlando”. Die Premiere stieß auf viel Zuspruch beim Publikum. Bis Ende Mai werden noch neun Vorstellungen gespielt.
weiter
Staatsoper: Rheingold
(12.5.13)
Die Wiener Staatsoper hat eineinhalb Jahre lang keinen „Ring“ mehr gespielt – dementsprechend groß war der Andrang beim „Vorabend“ des Bühnenfestspiels, dem „Rheingold“.
weiter
Museumsquartier Halle E: Join!
(10.5.13)
Während es am Rathausplatz die Festwocheneröffnung verregnete lief von der Musiktheater-Produktion „Join!“ schon die dritte Vorstellung: eine Abrechnung mit Konzernträumen im Turbokapitalismus, leicht „trashig“ und auf „low budget“ getrimmt.
weiter
Staatsoper: La Traviata
(8.5.13)
„La Traviata“ an der Wiener Staatsoper: Der mit vielen Vorschusslorbeeren bedachte Tenor Vittorio Grigolo gab sein Hausdebüt. Außerdem lockten die Rollendebüts von Maija Kovalevska als Violetta und Thomas Hampson als Vater Germont.
weiter
Staatsoper: La fille du régiment
(4.5.13)
Gaetano Donizettis „La fille du régiment“ war im April 2007 ein großer Publikumserfolg. Die Koproduktion mit dem Royal Opera House und der Metropolitan Opera wurde aber nur neun Mal gespielt. Jetzt wurde das Werk wieder dem Staatsopernspieplan inkorporiert. Nachfolgende Anmerkungen beziehen sich auf die dritte Vorstellung der laufenden Serie.
weiter
Spielplanupdate: Juli 2013

(2.5.13) Mit Anfang Juli droht wieder der opernlose Wiener Sommer. Immerhin gibt es am 7. Juli noch die Premiere von Verdis: Attila" im Theater an der Wien.
-> Überblick mit Link zu den Monaten
Theater an der Wien: Béatrice et Bénédict
(29.4.13) Letzte Vorstellung von „Béatrice et Bénédict“ im Theater an der Wien: viel Applaus für die Künstler und das ORF-Radio-Symphonieorchester. Das Werk überzeugte vor allem durch seine reizvolle Musik.
weiter

Was ist NEU???
www.twitter.com/operinwien_at

Staatsoper: Werther
(27.4.13) In der dritten Aufführung der aktuellen „Werther“-Serie an der Staatsoper sang nicht Elina Garanca die Charlotte, sondern Vesselina Kasarova . Garanca hatte kurzfristig wegen Erkrankung abgesagt, Kasarova wurde direkt zur Vorstellung eingeflogen.
weiter
Museumsquartier Halle E: Amazonas Tilt! - Amazonas A queda do céu
(26.4.13) „Out of Control 2013“ – Festival für neues Musiktheater lud in die Halle E des Museumsquartiers zu einem Themenabend, der Amazonien in den Mittelpunkt stellte: aus der habgierigen Sicht des „weißen Mannes“ und aus der mythenbezogenen Weltsicht der Ureinwohner.
weiter
Konzertante Aufführung
Theater an der Wien:
Amadigi di Gaula
(25.4.13) Georg Friedrich Händels „Amadigi di Gaula“ folgt den Spuren des Ritters Amadis von Gallien, einem „Romanhelden“ der frühen Neuzeit, und seinen Liebesabenteuern mit der schönen Oriana. Die Oper wurde 1715 in London uraufgeführt.
weiter
Konzertante Aufführung
Theater an der Wien:
Dido and Aeneas
(21.4.13) Am Theater an der Wien konnte man das Wochenende mit Henry Purcell ausklingen lassen. Gegeben wurde eine konzertante Aufführung von „Dido und Aeneas“ sowie als Gustohäppchen vor der Pause der „Welcome Song“: „Why, why are all the muses mute?“ Bestritten wurde der Abend von The King’s Consort unter der Leitung von Robert King.
weiter
Premiere
Volksoper:
Der Wildschütz
(20.4.13) Albert Lortzings Opern zählen zu den Stiefkindern des Repertoires: Sie werden nicht wirklich geliebt, und wenn sie einmal aufgeführt werden, dann soll sie das Publikum zumindest für „klüger“ halten, als sie sind. Der neue „Wildschütz“ an der Volksoper ist ein gutes Beispiel dafür: Er sitzt drei sehr lange Stunden zwischen den Stühlen einer „Komischen Oper“ und eines „moralisierenden Zeitstücks“.
weiter
Konzertante Aufführung
Konzerthaus:
Simon Boccanegra
(17.4.13) Das Wiener Konzerthaus lud am 13. und am 17. April zu konzertanten Aufführungen von Giuseppes Verdis „Simon Boccanegra”. Die Aufführungen wurden für eine CD-Veröffentlichung mitgeschnitten und die Besetzung war hochkarätig. Nachfolgende Anmerkungen beziehen sich auf den zweiten Termin.
weiter
Staatsoper: Eugen Onegin
(15.4.13) Die zweite Vorstellung der aktuellen „Eugen Onegin“-Serie bestätigte im Wesentlichen die Eindrücke der ersten Vorstellung. Die Atmosphäre im Haus war etwas unruhiger wie zum Beispiel störende Handys und allergisches (?) Niesen.
weiter
Staatsoper: Eugen Onegin
(12.4.13) Russische Festspiele an der Wiener Staatsoper: „Eugen Onegin“ wurde zwar nicht kurzer Hand in „Tatjana“ umbenannt, aber Anna Netrebko stand eindeutig im Mittelpunkt des Abends.
weiter
Staatsoper: Rigoletto
(8.4.13) Vom Wozzeck zum Rigoletto: Simon Keenlyside macht an der Staatsoper eine „Außenseiter“-Tour quer durch die Jahrhunderte. Wie sein Wozzeck war auch der Rigoletto ein Wiener Rollendebüt des Sängers.
weiter
Staatsoper: Parsifal
(4.4.13)  Die „Parsifal“-Aufführungen der Staatsopernsaison 2012/13 standen unter keinem guten Stern. Aber in der letzten Vorstellung der laufenden Serie kam Jonas Kaufmann doch noch zu seinem Rollendebüt am Haus.
weiter
Staatsoper: Fidelio
(3.4.13)  Nach der „Fidelio-Exegese“ im Theater an der Wien durch Nikolaus Harnoncourt war es angebracht, beim altbewährten Staatsopern-„Fidelio“ vorbeizuschauen.
weiter
Staatsoper: Parsifal
(28.3.13)  Die traditionelle „Parsifal“-Aufführung am Gründonnerstag bescherte der Staatsoper zuerst einmal eine Absage: Jonas Kaufmann war erkrankt. Aber mit Christopher Ventris als Einspringer konnte nichts schief gehen.
weiter
Staatsoper: Wozzeck
(27.3.13)  Alban Bergs „Wozzeck“ wurde nach acht Jahren wieder in den Spielplan der Staatsoper aufgenommen. Es ist zu hoffen, dass das Werk in Zukunft eine kontinuierlichere Pflege im Repertoire erfährt.
weiter
Premiere
Kammeroper:
Curlew River / The Prodigal Sun
(25.3.13)   Passend zur Karwoche spielt die Neue Oper Wien in der Kammeroper zwei Kirchenparabeln von Benjamin Britten: ein beeindruckender Abend.
weiter
Staatsoper: Il barbiere di Siviglia
(22.3.13)   Die aktuellen „Barbier“-Vorstellungen an der Staatsoper beweisen, dass man Rossini im „Haus am Ring“ nicht verlernt hat. Das Ergebnis: eine vergnügliche Vorstellung.
weiter
Konzertante Aufführung
Theater an der Wien:
Arianna in Creta
(20.3.13)   Mit Georg Friedrich Händels „Arianna in Creta“ setzte das Theater an der Wien seinen Zyklus an konzertanten Barockopern-Aufführungen fort: gepflegter Händel mit hochkarätiger Besetzung.
weiter
Konzertante Aufführung
Konzerthaus:
Oedipus Rex
(18.3.13)   Das Konzerthaus lud zu Igor Strawinskis „Oedipus Rex“ in einer konzertanten Aufführung. Vor der Pause gab es zwei Orchesterstücke österreichischer Komponisten.
weiter
Premiere
Theater an der Wien:
Fidelio
(17.3.13)   „Fidelio“-Premiere im Theater an der Wien: Ein Theater-Regisseur, der sich in der Oper verstolpert, und ein musikalischer Leiter mit (zu) gewichtigen Grundsätzen? Das Ergebnis war ein eher schwerfälliger Opernabend.
weiter
Wiederaufnahme
Staatsoper:
Aida
(14.3.13) Die Wiener Staatsoper spielt „Aida“, auch wenn das Wetter mehr für eine „La Wally“ gepasst hätte: Lawinenabgänge statt Sanddünen. Aber das ist natürlich reinste Übertreibung: Niemand wird wüstenstaubgeschwängerten Saharawind verlangen, nur weil es zum Spielplan der Staatsoper passt.
weiter
Staatsoper: La Traviata
(9.3.13) Rolando Villazón als Alfredo – das war nur ein Aspekt einer insgesamt wenig Freude bereitenden „La Traviata“-Aufführung an der Wiener Staatsoper.
weiter
Volksoper: Rigoletto
(6.3.13) „Rigoletto“ als Society-Drama in der Filmbranche: Die Volksoper hat ihre Produktion von 2009 wieder in den Spielplan aufgenommen. Die Szene ist nach wie vor gewöhnungsbedürftig, musikalisch hinterließ der Abend einen guten Eindruck.
weiter
Staatsoper: Don Giovanni
(2.3.13) Mozart ist derzeit ein großes Sorgenkind an der Wiener Staatsoper. Die Neuproduktionen sind szenisch durchwachsen, man engagiert vornehmlich Dirigenten, die kaum Impulse setzen, und die Besetzungen hinterlassen oft den Eindruck, als hätte man sie nach dem Zufallsprinzip ausgewählt.

weiter
Staatsoper: Simon Boccanegra

(24.2.13) Placido Domingo ist wieder als Simon Boccanegra an der Wiener Staatsoper zu Gast. Die dritte Aufführung der laufenden Serie war zugleich die 65. Aufführung in dieser Inszenierung.

weiter
Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Polifemo

(22.2.13) Nicola Porpora lieferte sich im London der 1730er-Jahre einen Opernwettstreit mit Georg Friedrich Händel, der in die Geschichte eingegangen ist. Porporas Oper „Polifemo“ war Bestandteil dieses Ringens um die Gunst des Publikums. Eine konzertante Aufführung im Theater an der Wien ermöglichte einen detaillierteren Blick auf dieses Werk.

weiter
Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: The Telephone / La voix humaine

(19.2.13) Das Telefon stand im Mittelpunkt zweier Einakter, die im Theater an der Wien über die Bühne gingen: „The Telephone“ von Gian Carlo Menotti und „La voix humaine“ von Francis Poulenc.

weiter
Konzertante Aufführung
Musikverein: La Straniera - Kurzes Update zur zweiten Aufführung

(18.2.13) Der Jahrestag des 45. Bühnenjubiläums von Edita Gruberova wurde im Wiener Musikverein ebenfalls mit einer Aufführung von Vincenco Bellinis “La Straniera” begangen. Die Besetzung war mit dem Konzert vom 8. Februar identisch.

weiter

Premiere
Volksoper: Die verkaufte Braut

(17.2.13) Knappe acht Jahre sind seit der letzten Neuproduktion von Bedrick Smetanas „Die verkaufte Braut“ an der Volksoper vergangen. Damals zierte als Einheitsbühnenbild ein Turnsaal (!) die Bühne, diesmal ist es eine optisch steril wirkende Scheune.
weiter

Premiere
Theater an der Wien: Le Comte Ory

(16.2.13) Der Graf Ory hat das Theater an der Wien als Betätigungsfeld für seine Amouren auserkoren: Gioachino Rossinis „Le Comte Ory“ ist im Rahmen einer Koproduktion von der Oper Zürich nach Wien übersiedelt und hat bei der Premiere voll eingeschlagen.
weiter

Kammeroper: La Bohème
(1.2.13)
An der Kammeroper spielt man noch bis Ende Februar „La Bohème“ in einer gekürzten „Kammerfassung“ von Jonathan Dove. Der Abend bewegte emotional, das Inszenierungskonzept war in einigen Szenen aber schwer nachvollziehbar.
weiter
Kosmos-Theater: Talestri, Regina delle Amazzoni
(30.1.13) Das Kosmos-Theater macht mit „Talestri, Regina delle amazzoni“ einen Ausflug zur Barockoper. Der ewige Konflikt zwischen den Geschlechtern wird zum Anlass für eine spannende Synthese von Barockmusik und modernem Theaterverständnis.
weiter
Konzertante Aufführung
Konzerthaus
: Les Indes galantes

(27.1.13) Was war das wichtigste Musiktheater-Ereignis an diesem Wochenende: Die Premiere von „La Cenerentola“ an der Wiener Staatsoper? Nein! Sondern die österreichische Erstaufführung von Jean-Philippe Rameaus „Les Indes galantes“ im Konzerthaus.
weiter
Premiere
Staatsoper
: La Cenerentola
(26.1.13)
Die Wiener Staatsoper hat nach fast 30 Jahren Gioachino Rossinis „La Cenerentola“ wieder in den Spielplan aufgenommen. Musikalisch fehlten dem Abend die Stars, und die Inszenierung besitzt jenen seichten Humor, den man auch als „unlustig“ empfinden darf.
weiter
Konzertante Aufführung
Theater an der Wien
: Satyricon

(23.1.13) Das Theater an der Wien machte zwischen den aktuellen „Radamisto“-Vorstellungen einen Ausflug in die zeitgenössische Musik und präsentierte eine konzertante Aufführung von Bruno Madernas „Satyricon“.
weiter
Premiere
Theater an der Wien
: Radamisto
(20.1.13)
Das Theater an der Wien hat das Wiener Opernpublikum in den letzten Jahren mit einer ganzen Reihe an sehr gute Händel-Aufführungen verwöhnt – konzertant und szenisch. Die Premiere von „Radamisto“ konnte sich in diese Erfolgsgeschichte nicht einreihen.
weiter
Staatsoper: Pique Dame
(19.1.13)
„Pique Dame“ an der Wiener Staatsoper: Grace Bumbry erinnerte bei ihrem Hausdebüt als Gräfin an längst vergangene Opernzeiten und war das Schmuckstück einer insgesamt recht „repertoiremäßigen“ Aufführung.
weiter
Wiederaufnahme
Volksoper
: Der Barbier von Sevilla

(12.1.13) Die Volksoper hat ihre fünf Jahre alte Produktion von Gioacchino Rossinis „Barbier von Sevilla“ wieder in den Spielplan aufgenommen. Die schwungvolle Produktion wurde zwar durch Indispositionen ein wenig ausgebremst, aber Rossini ist am Währinger Gürtel nach wie vor gut aufgehoben.
weiter
Palais Kabelwerk: MarieLuise
(5.1.13) Beim Sirene Operntheater wurde das alte Jahr mit dem neuen „kunstgerecht“ verbunden: Mit einer Uraufführung am Silvestertag „rutschte“ man in den Jahreswechsel und spielt die Kammeroper „MarieLuise“ noch bis 9. Jänner im „Palais Kabelwerk.“
weiter
Konzertante Aufführung
Musikverein
: Anna Bolena

(3.1.13)
Zum 45-jährigen Bühnenjubiläum von Edita Gruberova finden im Wiener Musikverein bis Mitte Februar drei konzertante Opernabende statt. Für einen fulminanten Auftakt sorgte kurz nach Jahresbeginn Gaetano Donizettis „Anna Bolena“.
weiter
Staatsoper: Ariadne auf Naxos
(29.12.12)
Bei der vierten Reprise der neuen Staatsopern-„Ariadne“ haben die Vorzüge dieser Neuproduktion die Nachteile überwogen. Ohne Premieren-Druck lief auf der Bühne das Geschehen deutlich flüssiger ab, wodurch vor allem das Vorspiel lebendiger wirkte als in der ersten Vorstellung.
weiter
Premiere
Staatsoper
: Ariadne auf Naxos
(19.12.12)
Die Wiener Staatsoper hat sich eine neue „Ariadne auf Naxos“ verordnet und die diesjährige Produktion der Urfassung von den Salzburger Festspielen „übernommen“. Sie wurde mit einigermaßen brauchbarem Ergebnis für die viel repertoiretauglichere Zweitfassung „adaptiert“. Die Premiere ging erfolgreich über die Bühne.
weiter
Premiere
Theater an der Wien
: Mathis der Maler
(12.12.12)
Das Theater an der Wien hat sich der Oper „Mathis der Maler“ von Paul Hindemith angenommen: Das sperrige Werk, Historien- und Künstlerdrama in einem, ist ein seltener Gast auf Opernbühnen. Jetzt kann man es in einer beispielgebenden Produktion bestaunen.
weiter
Staatsoper: La Bohème
(7.12.12)
Paris im Winter, Wien im Winter, vorweihnachtlich ist es noch dazu: Also der beste Zeitpunkt, um Giacomo Puccinis „La Bohème“ auf den Spielplan zu setzen. Und die Aufführung hielt, was der Besetzungszettel versprach.
weiter
Uraufführung
Kammeroper:
Verkehr mit Gespenstern


(5.12.12) Texte von Franz Kafka haben schon einige Komponisten zu neuen Opern inspiriert. Auch der deutsche Komponist Hans-Jürgen von Bose hat sich immer wieder mit Kafkas-Werk auseinandergesetzt. Für sein neues Musiktheaterstück „Verkehr mit Gespenstern” hat Bose vor allem Kafkas Tagebücher und Briefe als Quelle genützt.
weiter
Volksoper: Die Hochzeit des Figaro
(30.11.12)
Die Volksoper reüssiert mit einer Neuproduktion von „Die Hochzeit des Figaro“. Ein junges Ensemble und ein erfahrener Regisseur sorgen für einen unterhaltsamen Opernabend.
weiter
Staatsoper: Die Meistersinger von Nürnberg
(25.11.12)
Die Wiener Staatsoper spielt nach fast fünf Jahren wieder einmal Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“. Mit einer Wiederaufnahme und neuem Programmheft wurde die aus dem Jahre 1975 stammende Produktion von Otto Schenk (Ausstattung: Jürgen Rose) „aufgefrischt“. Besprochen wird die 2. Aufführung dieser Serie.
weiter
Konzertante Aufführung
Theater an der Wien
: Artaserse
(20.11.12) Ein bisschen bizarr war dieser Abend schon: fünf Countertenöre und ein Tenor gaben sich auf der Bühne des Theaters an der Wien ein „Stelldichein“, um das Publikum mit der Oper „Artaserse“ von Leonardo Vinci in einen wahren Begeisterungstaumel zu versetzen.
weiter
Staatsoper: Tosca

(16.11.12) An der Wiener Staatoper stellte sich Emily Magee als Tosca vor – und nach der Absage von Neil Shicoff sprang Aquiles Machado als Cavaradossi ein. Falk Struckmann gab einen „bösen“ Scarpia.
weiter
Staatsoper: Simon Boccanegra

(14.11.12) Auch die dritte und letzte Vorstellung einer Aufführungsserie von Giuseppe Verdis „Simon Boccanegra“ stand ganz im Zeichen von Placido Domingo. Nach Schluss der Vorstellung wurde dem Sänger auf offener Bühne und in Gegenwart der zuständigen Bundesministerin der Ehrenring der Wiener Staatsoper überreicht.
weiter
Premiere
Staatsoper:
Alceste


(12.11.12) „Gluck-Renaissance“ in Wien? Wenn bei einer Staatsopern-Premiere Dutzende Sitzplätze frei bleiben und der Stehplatz schlecht besucht ist, dann ist noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten.
weiter
Arienabend
Theater an der Wien:
Joyce DiDonato
„Drama Queens”

(11.11.12) Joyce DiDonato ist ein rarer Gast in Wien. Nun hat die amerikanische Mezzosopranistin im Theater an der Wien „vorbeigeschaut” und gemeinsam mit dem Il complesso barocco unter Dmitry Sinkovsky das Publikum begeistert.
weiter
Premiere
Theater an der Wien:
Iphigénie en Aulide


(8.11.12) Das Theater an der Wien hat seinen Gluck-Zyklus fortgesetzt. Die Premiere von „Iphigenie en Aulide“ hinterließ einen recht durchwachsenen Eindruck.
weiter
Staatsoper: La Clemenza di Tito

(25.10.12) Im letzten Mai ist das Publikum bei der Premiere von Mozarts „Titus" nicht sehr mild dem Regieteam nicht umgegangen – in der zweiten Aufführungsserie präsentierte sich die neue Staatsopernproduktion aber schon ganz „handzahm“.
weiter
Premiere
Kammeroper:
La cambiale di matrimonio


(21.10.12) Startschuss in die neue Ära der Kammeroper unter der Leitung des Theaters an der Wien: Gioachino Rossinis Einakter „La cambiale di matrimonio“ sorgte für gute Stimmung.
weiter
Staatsoper: Le nozze di figaro

(19.10.12) An der Wiener Staatsoper gibt es einen kleinen „Mozart-Zyklus“, während sich der größte Teil der Frau- und Mannschaft auf Gastspielreise in Japan befindet. „Le nozze di figaro“, „Don Giovanni“ und „Titus“ stehen – beziehungsweise standen auf dem Programm.
weiter
Konzertante Aufführung
Theater an der Wien
: Tito Manlio
(17.10.12) Mit Antonio Vivaldis „Tito Manlio“ servierte das Theater an der Wien Barockopern-Liebhabern einmal mehr ein Werk aus der Hand des venezianischen Meisters. „Tito Manlio“ wurde 1719 uraufgeführt. Die Oper zählt neben „Orlando furioso“, „Farnace“ oder „La fida ninfa“ zu den Höhepunkten von Vivaldis Opernschaffen.
weiter
Staatsoper: Don Giovanni

(14.10.12)
„Don Giovanni“ in der Wiener Staatsoper – aber in der Pause ist der gelungene Stratossphärensprung von Felix Baumgartner allgemeines Gesprächsthema. Baumgartner erreichte bei seinem „Stunt“ eine Geschwindigkeit von 1.342,8 Stundenkilometern. So schnell war der Staatsopern-„Don Giovanni“ nicht.
weiter
Premiere
Theater an der Wien:
Il Trittico


(10.10.12) Die zweite Premiere der laufenden Saison am Theater an der Wien galt Giacomo Puccinis „Il Trittico“. Es wurde ein Opernabend der szenischen Extraklasse, mitreißend bis zur letzten Sekunde.
weiter
Museumsquartier: Le Grand Macabre

(4.10.12)
Der große „Macabre“ steigt im Museumsquartier aus dem Grab. Die Neue Oper Wien hat für seine Auferstehung gesorgt. Wer ihm begegnen möchte, der hat noch am 6. und 7. Oktober die Möglichkeit dazu.
weiter
Staatsoper: Madama Butterfly

(29.9.12)
In der ersten von drei „Madama Butterfly“-Vorstellungen an der Wiener Staatsoper sang Raffaella Angeletti an Stelle der ursprünglich angekündigten Oksana Dyka die Titelpartie. Joseph Calleja gab sein Rollendebüt als Pinkerton.
weiter
Staatsoper: Boris Godunow

(28.9.12) „Boris Godunow“ ist ein „Work in Progress“. Die Wiener Staatsoper spielt seit letzter Saison die Oper in der Urfassung, ohne Polenakt und Revolutionsbild– die bei der Premiere 2007 noch berücksichtigt worden waren.
weiter
Staatsoper: Elektra
(20.9.12) Die Wiener Staatsoper hat derzeit keine Glückssträhne. Umbesetzung reiht sich an Umbesetzung, Ansage an Ansage. An diesem Abend wurde Deborah Polaski wegen Rückenschmerzen entschuldigt: Die Sängerin leide schon seit längerer Zeit darunter.
weiter
Konzertante Aufführung
Theater an der Wien
: La Calisto
(16.9.12) Mit einer konzertanten Aufführung von Francesco Cavallis „La Calisto“ bot das Theater an der Wien eine passende Ergänzung zur aktuellen szenischen Produktion von Claudio Monteverdis „Il ritorno d’Ulisse in patria“. „La Calisto“ wurde 1651, nur elf Jahre nach Monteverdis Oper, in Venedig uraufgeführt.
weiter
Staatsoper: I vespri Siciliani
(15.9.12) Der Start in die neue Saison verläuft für die Staatsoper ziemlich holprig. Jetzt war auch die „I vespri siciliani“-Serie von Umbesetzungen betroffen. In der dritten Aufführung sprang Gregory Kunde für den erkrankten Burkhard Fritz ein.
weiter
Staatsoper: I vespri Siciliani
(9.9.12) “I vespri siciliani” zählt nicht gerade zu den “Rennern” unter den Verdi-Opern. Aber die Staatsoper hat ihre Produktion aus dem Jahr 1998 jetzt nach vier Jahren Absenz wieder in den Spielplan aufgenommen.
weiter
Premiere
Theater an der Wien
: Il ritorno d’Ulisse in patria
(7.9.12) Dem Theater an der Wien gelang mit Claudio Monteverdis „Il ritorno d’Ulisse in patria“ ein vorzüglicher Start in die neue Saison.
weiter
Volksoper: Carmen
(2.9.12) Die Volksoper hatte diesmal beim Saisonstart die „Nase“ vorne. Während die Staatsoper das Publikum mit einem „Tag der offenen Tür“ auf die kommende Spielzeit einstimmte, spielte man am Währinger Gürtel schon am zweiten Spieltag „Carmen“.
weiter
Premiere
Theater an der Wien
: La donna del lago
(10.8.12) Das Theater an der Wien füllt im Juli und im August die zu diesem Zeitpunkt traditionell wüstenhafte Leere der Wiener Opernspielpläne dankenswerter Weise schon seit vielen Jahren mit ein oder zwei Produktionen auf. Nach dem „Hoffmann“ im Juli folgte jetzt im August die Rossini-Rarität „La donna del lago“.
weiter
Premiere
Theater an der Wien
: Les contes d'Hoffmann
(4.7.12) Im Theater an der Wien hat man sich noch einmal „Les Contes d’Hoffmann“ vorgenommen. Nach der szenisch wenig überzeugenden und auch musikalisch enttäuschenden Produktion vom März gab es jetzt einen Neustart. Man glaubt es kaum, aber hier wurde wirklich innerhalb von vier Monaten ein und dasselbe Werk am selben Haus neu inszeniert!
weiter
Staatsoper: Lucia di Lammermoor
(30.6.12) Am letzten Staatsopernabend der Saison 2011/12 galt es noch einmal, das traurige Schicksal von „Lucia di Lammermoor“ zu beklagen. Es war der heißeste Tag des bisherigen Sommers, Temperaturen von über 35 Grad Celsius hatten Wien und seine Bewohner in den Würgegriff genommen.
weiter
Staatsoper: Don Carlo
(29.6.12) Am vorletzten Staatsopernabend der Saison 2011/12 stand noch einmal die Neuproduktion von Giuseppe Verdis „Don Carlo“ auf dem Programm. Die hochsommerlichen Temperaturen hätten vielleicht zu einer anderen Abendgestaltung eingeladen, aber die drohenden Sommerpause vor Augen zog es einen dann doch ins Haus am Ring.
weiter
Staatsoper: Lucia di Lammermoor
(24.6.12) Diana Damrau gelang nicht nur das Kunststück, für sich selbst einzuspringen, sie sorgte auch dafür, dass den Wiener „Lucia“-Fans ganz heiß und kalt ums Herz wurde. Ein Bericht von einem außergewöhnlichen Opernabend.
weiter
Volksoper: Die Zauberflöte
(23.6.12) Zum Saisonfinale war es nur angemessen, noch einen Abstecher in die Volksoper zu machen. Ein entspannender Samstagabend bei Mozarts „Zauberflöte“ bot sich an. Immerhin hat es die Volksopern-Produktion des Werkes seit dem Dezember 2005 schon auf 105 Aufführungen gebracht.
weiter
Staatsoper: Lucia di Lammermoor
(20.6.12)
Die Wiener Staatsoper lud zum Donizetti-Dauerbrenner „Lucia di Lammermoor“ – und die Aufführung entwickelte sich trotz sommerschwüler Luft und heranschleichenden Gewitterwolken recht erfreulich.
weiter
Premiere
Staatsoper
: Don Carlo
(16.6.12)
An der Staatsoper hatte Samstagabend die vieraktige italienische Fassung von Verdis „Don Carlo“ Premiere. Angeblich war die alte Inszenierung bereits abgespielt. Nun, die neue stört so wenig wie die alte – ist aber noch schlechter. Musikalisch hatte der Abend ein hohes Niveau.
weiter
Konzertante Aufführung
Konzerthaus
: Wallenstein
(15.6.12)
Jaromir Weinberger hat sich mit seinem „Schwanda, der Dudelsackpfeifer“ einen Platz in der Opernhistorie des 20. Jahrhunderts gesichert. Aber seine Oper auf Friedrich Schillers „Wallenstein“ muss als ausgewiesene Rarität gelten, obwohl dieses Werk – eine „Musikalische Tragödie in sechs Bildern“ – 1937 in Wien uraufgeführt worden ist.
weiter
Staatsoper: Roberto Devereux
(10.6.12) „Roberto Devereux“ ist ein Werk des Abschieds. Der Geliebte der englischen Königin Elisabeth landet unter dem Henkersbeil – und sie bleibt verzweifelt zurück und resigniert. Edita Gruberova hat die Rolle der unglücklichen Königin seit der Premiere im Jahr 2000 geprägt.
weiter
Staatsoper: Le Nozze di Figaro
(6.6.12) Ein neues Grafenpaar, eine neue Susanna, ein neuer Octavian: Die Staatsoper hat „Figaros Hochzeit“ wieder in den Spielplan aufgenommen. Besprochen wird die zweite Aufführung der laufenden Serie, die 10. in dieser Inszenierung.
weiter
Konzertante Aufführung
Konzerthaus:
Zanaida

(3.6.12) Das Konzerthaus lud am Sonntagabend zu einer Opernrarität: „Zanaida” von Johann Christian Bach stand auf dem Programm. Das Werk wurde 1763 erfolgreich in London uraufgeführt – und galt späteren Jahrhunderten bis auf wenige Teile als verschollen.
weiter
Museumsquartier: Quartett
(1.6.12) Die Halle E im Museumsquartier war Schauplatz der zweiten (und letzten) Opernproduktion der Wiener Festwochen: „Quartett“ von Luca Francesconi. Das Stück wurde 2011 an der Scala uraufgeführt – und durfte das magere Opernprogramm der Festwochen mit zeitgenössischem Musiktheater „auffetten“.
weiter
Premiere
Theater an der Wien:
La Traviata

(27.5.12) Die Wiener Festwochen luden am Pfingstsonntag zu „La Traviata“ ins Theater an der Wien. Die Violetta von Irina Lungu kam gut beim Publikum an – und die Inszenierung von Deborah Warner bewies, dass man das Werk „modern“ und „geschmackvoll“ auf die Bühne stellen kann.
weiter
Premiere
Staatsoper:
La Clemenza di Tito

(17.5.12) Die Wiener Staatsoper versucht es wieder einmal mit Mozarts „Titus“ und scheitert dabei großflächig. Die Sänger, allen voran Elina Garanca, retteten den Premierenabend.
weiter
Staatsoper: La Traviata
(16.5.12) Ohne eine „La Traviata“ kommt kein Opernhaus aus. Die Wiener Staatsoper hat letzten Oktober ihr Publikum mit einer Neuproduktion des Werkes „beglückt“. Die Besucher der Premiere zeigten sich darüber wenig begeistert. Die aktuelle Aufführungsserie lockte allerdings mit einer neuen Besetzung.
weiter
Staatsoper: Salome
(11.5.12) „Salome“ an der Wiener Staatsoper: In die Annalen wird dieser Abend schon deshalb eingehen, weil an ihm Gwyneth Jones ihr Rollendebüt (!) als Herodias gegeben hat. Recht viel mehr als dieser trockene Hinweis für die Statistik war der Aufführung aber nicht abzugewinnen.
weiter
Staatsoper: Arabella
(6.5.12) An der Staatsoper steht wieder diese entwienerischte Bechtolf-„Arabella” auf dem Spielplan, die Fasching und Walzer mit Karneval verwechselt und die Handlung in die 1920er-Jahre verlegt. Glücklicherweise entschädigte auch an diesem Abend die musikalische Qualität für die unpassende Optik.
weiter
Konzertante Aufführung
Konzerthaus:
Alfonso und Estrella

(4.5.12) Einen Blick auf das Opernschaffen von Franz Schubert warf das Konzerthaus mit einer konzertanten Aufführung von „Alfonso und Estrella“. Der Abend dauerte über drei Stunden – und das war dann doch ein bisserl lang.
weiter
Staatsoper: Don Carlos
(28.4.12) Das hochsommerliche Wetter drängte zum ersten Grillabend der Saison, die Staatsoper lockte mit der französischen Variante von Verdis „Don Carlos“ – und natürlich hatte die Staatsoper die besseren Argumente.
weiter
Staatsoper: Liederabend Edita Gruberova
(26.4.12) Edita Gruberova war im Rahmen der „Solistenkonzerte“ in der Wiener Staatsoper zu Gast. Sie sang Lieder von Schubert bis Strauss und vier Zugaben. Am Flügel begleitet wurde sie mit gefühlvollem Anschlag von Alexander Schmalcz.
weiter

E-Book zur Wiener Operngeschichte

(21.3.10) Der Eröffnung der Wiener Hofoper 1869 ist ein E-Book gewidmet. Der Buch enthält eine kommentierte Langfassung der auf dieser Seite zum Thema publizierten Texte. Es enthält auch einen Anhang mit Original-Berichten von der Eröffnung, u.a. auch den Eröffnungsprolog sowie Anmerkungen und Bibliographie. Das E-Book ist mit entsprechender Software am PC, iPhone, Blackberry lesbar oder auf Amazon Kindle.
Details:
Die Eröffnung der Wiener Hofoper 1869