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Wien 2000-2014
 

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Vor 10 Jahren ...

... am 18. Oktober 2004 fand in der Wiener Staatsoper die Premiere der französischen Fassung von Giuseppe Verdis „Don Carlo“ statt. Die Regie von Peter Konwitschny und „Ebolis Traum“ entzweiten das Publikum.

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Wagner-Wahn-Sinnlich
Reinhard Trinkler malt Richard Wagners 200.Geburtstag

Jede Menge Wagner-Porträts
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Theater an der Wien: „Demofonte“
(23.11.14)
Die frühen Opern von Christoph Willibald Gluck sind ein rarer Gast auf den Spielplänen der Opernbühnen. Glucks 1743 uraufgeführte Oper „Demofonte” wurde jetzt im Theater an der Wien mit von Alan Curtis ergänzten Rezitativen konzertant zur Aufführung gebracht.
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Staatsoper: „Der Rosenkavalier“
(20.11.14)
Kirill Petrenko, Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, leitet vier „Rosenkavalier“-Vorstellungen in Wien. Bereits der ersten Aufführung dieser Serie prägte er seinen Stempel auf.
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Premiere
Theater an der Wien: „Les Pêcheurs de Perles“
(16.11.14)
Vor 20 Jahren hat sich die Volksoper an Georges Bizets „Les Pêcheurs de Perles“ versucht. Jetzt hat das Theater an der Wien diese Oper ihrem „Dornröschenschlaf“ entrissen. Allerdings wurde die exotische Liebesgeschichte an der Linken Wienzeile zur „TV-Reality-Show“ umfunktioniert und lief unter dem Titel „Perlenfischer – The Challenge“.
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Premiere
Staatsoper: Chowanschtschina
(15.11.14)
Die Wiener Staatsoper setzte bei ihrer zweiten Saisonpremiere auf Modest Mussorgskis „Chowanschtschina“- ein sperriger Ausflug ins alte Russland am Ende des 17. Jahrhunderts, der den Kampf um die Zarenmacht mit einer wenig anheimelnden Liebesgeschichte verquickt.
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Spielplanupdate: Jänner 2015
(7.11.14) Der Jänner bringt mit Bellinis „La straniera“ Edita Gruberova für vier Vorstellungen ans Theater an der Wien, in drei Aufführungen wird Marlies Petersen die Titelpartie singen. In der Volksoper wird Rolando Villazon Donizettis „Viva la Mamma“ inszenieren.
-> Überblick mit Link zu den Monaten

Museumsquartier: Orest
(30.10.14)
Ein heruntergekommener Bahnhof, ein psychotischer junger Mann, den innere Stimmen quälen - wie ein Seiltänzer balanciert er die Bahnsteigkante entlang. Aber keine Angst, der Zug wird ihn nicht erfassen, er könnte nur in den Orchestergraben fallen.
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Staatsoper: Tannhäuser
(26.10.14)
In der zweiten „Tannhäuser“-Vorstellung der laufenden Aufführungsserie an der Wiener Staatsoper sprang Stephen Gould für den erkrankten Robert Dean Smith ein. Gould hat die Partie schon in Wien gesungen – und an die fragwürdige Inszenierung von Claus Guth hat er sich sicher noch erinnert.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: La stellidaura vendicante

(23.10.14)
Das Theater an der Wien entführte mit einer konzertanten Aufführung von Francesco Provenzales „La stellidaura vendicante“ das Publikum in die Frühzeit der neapolitanischen Oper. Die „Rache der Stellidaura“ wurde 1674 uraufgeführt.
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Staatsoper: Ariadne auf Naxos
(18.10.14) Christian Thielemann dirigiert „Ariadne auf Naxos“ an der Wiener Staatsoper: ein kammermusikalischer Klangrausch, der süchtig macht. Von den fünf angesetzten Vorstellungen sind schon wieder drei vorüber, die dritte Vorstellung wurde im Radio übertragen.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Alcina

(17.10.14) Georg Friedrich Händels „Alcina“ zählt zu den beliebtesten Opern des Komponisten – und wenn sich noch dazu Joyce DiDonato in der Titelpartie ansagt, dann ist das Theater an der Wien sogar bei einer konzertanten Aufführung bestens gefüllt.
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Premiere
Theater an der Wien:
Iphigénie en Aulide et Tauride
(16.10.14) Im Theater an der Wien hat Regisseur Torsten Fischer seine beiden Iphigénie-Inszenierungen zu einem Abend zusammengespannt – Gluck im „Nimm zwei, zahl eins“-Paket, wobei es wahrscheinlich genügt hätte, die „Iphigénie en Tauride“ wieder aufzunehmen.
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Österreichische Erstaufführung
Volksoper:
Onkel Präsident
(11.10.14) Die erste Saisonpremiere an der Wiener Volksoper galt Friedrich Cerhas „Onkel Präsident“ – 2013 in München uraufgeführt erlebte die „musikalische Farce in einem Vorspiel, einem Akt und Epilog“ ihre österreichische Erstaufführung.
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Staatsoper: Roberto Devereux
(9.10.14) An der Wiener Staatsoper wurde für drei Vorstellungen Gaetano Donizettis Königinnendrama „Roberto Devereux“ wieder in das Repertoire aufgenommen. Als Königin Elisabetta stand – wie bei fast allen Vorstellungen seit der Premiere im Jahr 2000 Edita Gruberova auf der Bühne.
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Premiere
Staatsoper:
Idomeneo
(5.10.14) Das war rekordverdächtig: Nur fünf Minuten Premierenapplaus gab es für den neuen Staatsopern-„Idomeneo“, dann strebte das Publikum zielstrebig dem Ausgang zu. Mozart hat dem Haus wieder kein Glück gebracht.
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Premiere
Kammeroper:
Eugen Onegin
(2.10.14) Die Saison an der Kammeroper begann mit einem auf die kleinen Proportionen des Hauses zurechtgestutzten „Eugen Onegin" – mehr ein Experiment als ein zwingendes Opernerlebnis.
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Staatsoper: L'elisir d'amore
(26.9.14) Donizettis „Liebestrank“ wurde in der Wiener Staatsoper in der „Exklusiv-Abfüllung“ durch Juan Diego Flórez serviert: gereift in der Südlage eines milden Klimas, fruchtig im Abgang und von einem geschmeidigen und eleganten Bouquet umflort.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Tamerlano

(25.9.14) Georg Friedrich Händels „Tamerlano“ wurde vor 290 Jahren in London uraufgeführt. Die konzertante Aufführung des Werkes im Theater an der Wien stand unter keinem günstigen Stern: Sogar eine Absage wegen der Erkrankung des Tenors John Mark Ainsley, der den türkischen Sultan Bajazet hätte verkörpern sollen, war von der Direktion angedacht worden.
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Staatsoper: Don Carlo
(21.9.14) Die erste Aufführung einer Verdi-Oper in der neuen Staatsopernsaison galt dem „Don Carlo“ – eine Aufführung in der ganz ungeplant plötzlich zwei „Rheingold“-Riesen als Großinquisitor und Filippo II ihre Machtspielchen abhandelten.
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Staatsoper: Manon
(17.9.14) Die Staatsopern-„Manon“ hat es seit der Premiere mit Anna Netrebko im März 2007 laut Programmzettel auf 33 Aufführungen gebracht. Mit Patricia Petibon und Jean-Francois Borras wurde diesmal eine „native“ französische Besetzung der beiden Titelpartien geboten.
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Österreichische Erstaufführung
Theater an der Wien:
Charodeyka
(14.9.14) Tschaikowsky zwischen russischem Mittelalter und bürgerlichen Beziehungsgeschichten: Das Theater an der Wien startete mit der selten aufgeführten Oper „Charodeyka“ in die neue Saison.
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Staatsoper: Rusalka
(10.9.14) Die neue Staatsopern-Saison ist eine Woche alt – und ein erstes Resümee kommt zum vielleicht überraschenden Ergebnis, dass die „Rusalka“-Aufführungen vor dem „Fliegenden Holländer“ und der „Tosca“ den nachhaltigsten Eindruck hinterlassen haben.
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Staatsoper: Tosca
(8.9.14) Die altehrwürdigen „Tosca“-Inszenierung der Wiener Staatsopern beging an diesem Abend mit ihrer laut Programmzettel 575. Aufführung ein kleines Jubiläum. Die Besetzung wurde diesem Anlass aber nur bedingt gerecht.
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Staatsoper: Der fliegende Holländer
(6.9.14) Am vierten Spieltag der neuen Staatsopernsaison kam bei gleich gebliebener Besetzung wieder der „Fliegende Holländer“ zu Ehren – und der stürmische Beginn der Ouvertüre mag den einen oder anderen Besucher kurz an den „Donnerschlag“ erinnert haben, mit dem der Generalmusikdirektor des Hauses zwei Tage zuvor seinen Abschied genommen hat. Aber bei Wagners Musik waren solche gedanklichen „Abschweifungen“ schnell vergessen.
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Staatsoper: Der fliegende Holländer
(3.9.14) Mit einem kräftigen „Johohoe!” segelte die Wiener Staatsoper unter dem Banner des „Fliegenden Holländer” in die neue Saison. Viele Wiener Rollendebüts waren ein weiteres Schmankerl, mit dem das Haus am Ring für einen spannenden Start in das Spieljahr 2014/15 sorgte.
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Schönbrunner Schlosstheater: Don Giovanni
(21.8.14) Der traditionell karge Wiener Opernsommer wird heuer durch ein ambitioniertes Projekt des Instituts für Gesang und Musiktheater der Universität für Musik und darstellende Kunst belebt: Mozarts da Ponte-Opern werden im Schönbrunner Schlosstheater „en suite“ aufgeführt. Den Anfang machte der „Figaro“, darauf folgte der „Don Giovanni“, die „Cosi“ steht noch auf dem Programm.
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Theater an der Wien: La Traviata
(1.7.14) Das Theater an der Wien beschließt die Saison mit „La Traviata“ – nicht irgendeiner „La Traviata“, sondern Intendant Roland Geyer hat die Konwitschny-Produktion aus Graz, die 2011 Premiere hatte, nach Wien geholt. Weitere Aufführungen folgen am 3., 6., 9. und 11. Juli.
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Staatsoper: Tosca
(27.6.14) Thomas Hampson hat seinen ersten Staatsopern-Scarpia gesungen. In zwei „Tosca“-Vorstellungen knapp vor Saisonschluss begab sich der gefeierte Bariton auf ein Terrain, das ihm vielleicht doch nicht so liegt wie vielleicht vermutet werden könnte.
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Volksoper: Il trovatore
(25.6.14) Einer Kooperation der Volksoper mit dem Theater Bonn ist es zu verdanken, dass Giuseppe Verdis „Il trovatore“ in Wien jetzt wieder regelmäßig zur Aufführung kommt. An der Staatsoper wird diese Oper schon lange nicht mehr gespielt – dort gehört sie aber eigentlich hin.
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Staatsoper: Die Walküre
(22.6.14) Turbulente „Walküre“ an der Wiener Staatsoper: Peter Seiffert als Siegmund musste wegen einer Laryngitis nach dem erste Aufzug aufgeben. Herbert Lippert sprang für den zweiten Aufzug ein und sang vom Bühnenrand, während Seiffert die Rolle mimte.
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Premiere
Staatsoper:
Das schlaue Füchslein
(18.6.14) Die letzte Staatsopern-Premiere der Saison 2013/14 galt der Erstaufführung am Haus von Leo Janáceks „Príhody lisky bystrousky“ (Das schlaue Füchslein). Unter der Regie von Otto Schenk wurde ein plüschtieriges Märchen auf die Bühne gestellt. Das Publikum dankte mit einhellig zustimmendem Applaus.
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Premiere, Konzertante Aufführung
Volksoper:
Feuersnot
(14.6.14) Anlässlich des 150. Geburtstages von Richard Strauss spielt die Volksoper im Juni drei Mal seine Oper „Feuersnot“. Die Premiere dieser „semikonzertanten“ Produktion wurde vom Publikum mit lange anhaltendem Beifall bedacht.
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Theater an der Wien: Bluthaus
(13.6.14)
Drei Wochen nach der Premiere lud das Theater an der Wien zu den beiden Folgevorstellungen von Georg Friedrich Haas Oper „Bluthaus“. 2011 in Schwetzingen uraufgeführt wird bei den Wiener Festwochen eine Neufassung gespielt.
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Staatsoper: Götterdämmerung
(8.6.14) Mit der „Götterdämmerung“ am Pfingstsonntag wurde der erste „Ring“-Durchgang dieser Saison abgeschlossen, ab 19. Juni startet der zweite. Die frühe Beginnzeit um 16 Uhr hatte zur Folge, dass die Besucher von der „Götterdämmerung“ in die „Abenddämmerung“ entlassen wurden, wo reichlich Schanigärten zur gemütlichen „Nachbesprechung“ lockten.
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Premiere
Theater an der Wien:
Cosi fan tutte
(2.6.14) Michaels Hanekes „Cosi fan tutte”-Deutung wurde 2013 in Madrid aus der Taufe gehoben und ist jetzt für drei Aufführungen bei den Wiener Festwochen zu Gast. Die Produktion ist vor allem szenisch interessant, auf musikalischer Seite blieben viele Wünsche offen.
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Staatsoper: Die Walküre
(31.5.14) Freitag „Rheingold“, Samstag „Walküre“: Die Staatsoper war wieder sehr gut besucht. Der Kartendrucker bei der Stehplatzkassa ging diesmal nicht ein, so wie am Vortag. Einer würdigen Aufführung stand also nichts mehr im Wege.
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Staatsoper: Rheingold
(30.5.14) Der erste von zwei „Ring“-Zyklen an der Wiener Staatsoper begann mit einem guten „Rheingold“ – es war zwar keine „Sternstunde“, aber eine recht ausgewogene und gute Ensembleleistung erfreute die zahlreich erschienen Wagner-Fans.
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Premiere
Volksoper:
Fidelio
(25.5.14) Die Wiener Volksoper hat sich nach rund 70 Jahren Aufführungspause an Ludwig van Beethovens „Fidelio“ herangewagt – und das Ergebnis hat an diesem Premierenabend weder musikalisch noch szenisch überzeugt.
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Wiederaufnahme
Staatsoper:
Les Contes d'Hoffmann
(23.5.14) Die Wiederaufnahme von „Les Contes d’Hoffmann“ an der Wiener Staatsoper brachte insgesamt zehn Rollendebüts – vom Hoffmann bis zum Schlemil alles neu besetzt. Nur Giulietta, Spalanzani und Crespel machten eine Ausnahme.
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Premiere
Kammeroper:
Punch and Judy
(22.5.14) Harrison Birtwistles verkomponierter englischer Kasperl treibt den Anarchismus der Puppentheaterfigur auf die Spitze und träumt doch von der großen Liebe. In seiner 1968 uraufgeführten Oper „Punch and Judy“ mischen sich Tragödie und Komödie zu einem grellen, aufmüpfigen Durcheinander, das in der künstlerischen Detailarbeit aber über die grobschlächtige Puppenbühnenpraxis weit hinausreicht.
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Staatsoper: La clemenza di Tito
(15.5.14) Die weiblichen römischen Straßenkehrerbrigaden dürfen an der Staatsoper wieder ausrücken, um im zweiten Akt von „La clemenza di Tito“ ein paar bröselige Brandrückstände auf breite Schaufeln zu fegen. Aber wenigstens leuchten dabei die orangen Warnwesten der langbeinigen magistralen Putzfeen frisch und freundlich von der Bühne.
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Premiere
Museumsquartier:
Orfeo ed Euridice
(11.5.14) Die wandernden Blicke der Wachkompatientin wird wohl kein Besucher der ersten Musiktheater-Premiere der Wiener Festwochen 2014, Glucks „Orfeo ed Euridice“, vergessen: Euridice in sich selbst gefangen, die Pupillen langsam tanzend, ganz groß auf der Projektionsfläche in der Halle E des Wiener Museumsquartiers.
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Konzertante Aufführung
Staatsoper:
Norma
(8.5.14) Wie schon 2005 und 2007 sollte auch in dieser Saison eine konzertante „Norma“-Serie mit Edita Gruberova an der Staatsoper stattfinden. Ein Beinbruch kam der Sängerin dazwischen. Die Wiener Staatsoper präsentierte zwar rasch einen Ersatz, aber das Publikum sah sich in seiner Vorfreude natürlich enttäuscht – eine schwierige Situation.
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Staatsoper: Andrea Chénier
(6.5.14) Die Staatsoper spielt drei Vorstellungen von Umberto Giordanos „Revolutionsoper“ „Andrea Chénier“. Auch in der zweiten Vorstellung sang Maria José Siri die Maddalena. Siri war in der ersten Vorstellung kurzfristig für Norma Fantini eingesprungen.
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Staatsoper: Faust
(2.5.14) Was wäre die Welt ohne den Teufel? Jedenfalls hätte ein Herr Dr. Johann Fausten, weitbeschreyter Zauberer und Schwarzkünstler, ohne Teufel schwer diesen zweifelhaften Ruhm erlangt, dass auf sein Leben sogar Opern komponiert werden. Eine davon, jene von Charles Gounod, steht aktuell wieder einmal auf dem Staatsopernspielplan.
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Staatsoper: Nabucco
(1.5.14) Placido Domingo ist mit „seinem“ Nabucco in Wien angekommen. Der Erfolg dieses Abends (schon die 64. Aufführung in dieser Inszenierung) schien also vorprogrammiert, der Staatsopern-Stehplatz war bummvoll – und der Schlussapplaus dauerte rund 25 Minuten lang.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Der goldene Hahn

(29.4.14) Am zweiten Tag des konzertanten Gastspiels von Solisten, Chor und Orchester des Moskauer Bolschoi-Theaters im Theater an der Wien stand die letzte Oper von Nikolai Rimski-Korsakow auf dem Programm: „Der goldene Hahn“, 1909 uraufgeführt.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Die Zarenbraut

(28.4.14) „Die Zarenbraut“ von Nikolai Rimski-Korsakow wurde in Wien zuletzt im Jahre 2001 in einer konzertanten Aufführung im Konzerthaus gespielt. Ein Gastspiel von Solisten, Chor und Orchester des Moskauer Bolschoi-Theaters im Theater an der Wien bot jetzt die Chance, dem Werk wieder zu begegnen – abermals in einer konzertanten Aufführung.
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Staatsoper: Lohengrin
(25.4.14) Die vierte Vorstellung des neuen Staatsopern-„Lohengrin“ hinterließ musikalisch einen deutlich besseren Eindruck als die Premiere. Szenisch bot der Abend durchaus spannendes Musiktheater in einem gewöhnungsbedürftigen Ambiente.
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Staatsoper: Parsifal
(17.4.14) Die Gralswelt ist derzeit an der Staatsoper stark vertreten: Auf den „Lohengrin“ folgte „Parsifal“, traditionell zum Osterwochenende angesetzt. Diese Produktion wurde vor ziemlich genau 10 Jahren „aus der Taufe“ gehoben und erlebte an diesem Abend ihre 40. Aufführung.
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Premiere
Kammeroper:
La clemenza di Tito
(13.4.14) Nach der „Lohengrin“-Premiere an der Staatsoper wurde der Wechsel zu Mozart als durchaus angenehm empfunden: „La clemenza di Tito“ wurde in der Kammeroper in einer reduzierten Orchesterfassung ohne Chor gegeben und ganz „unpolitisch“ auf die Solisten zugeschnitten.
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Premiere
Staatsoper:
Lohengrin
(12.4.14) „Lohengrin“-Premiere an der Wiener Staatsoper: Erfolg war das keiner. Das Regieteam wurde ziemlich einhellig vom Publikum mit Buhrufen bedacht. Sogar die Mehrzahl der Solisten blieb von teils starken, teils vereinzelten Missfallensäußerungen nicht verschont.
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Staatsoper: Rigoletto
(4.4.14) Mit dieser „Rigoletto“-Aufführung wurde an der Wiener Staatsoper ein ganz besonderes Jubiläum begangen: Leo Nucci verkörperte den buckligen Hofnarren zum 500. Mal in seiner Karriere – davon über 30-mal auf der Staatsopernbühne.
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Staatsoper: Wozzeck
(30.3.14) Die Wiener Staatsoper hat an zwei aufeinander folgenden Sonntagen Alban Bergs „Wozzeck“ zur Kaffeejause am Nachmittag gespielt: Beginn jeweils 16.00 Uhr! Das ist eine ziemlich merkwürdige Programmplanung.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: L'Olimpiade

(28.3.14)
Sammler von Opernraritäten kamen an diesem Freitagabend im Theater an der Wien auf ihre Rechnung: „L’Olimpiade“ von Josef Myslivecek, 1778 in Neapel uraufgeführt, wurde in einer konzertanten Aufführung gegeben.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Cosi fan tutte

(27.3.14) Das Nikolaus Harnoncourt’sche „Mozartexperiment“ im Theater an der Wien wurde nach „Le nozze di Figaro“ und „Don Giovanni“ mit einer überzeugenden Aufführung von „Cosi fan tutte“ fortgesetzt und abgeschlossen.
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Konzertante Aufführung
Konzerthaus: The Turn of the Screw

(22.3.14) Im Konzerthaus wurde Benjamin Brittens „The Turn of the Screw“ konzertant gegeben. Bedenken, dass die „Gruselwirkung“ der Oper unter der fehlenden Szene leiden würde, bestätigten sich nicht.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Don Giovanni

(17.3.14) Der zweiter Abend der Harnoncourt’schen Mozart-Exegese im Theater an der Wien galt dem ersten aller Verführer, dem meuchelmörderischen Duellanten, dem ketzerischen Grabmalschänder: Don Giovanni. Die Aufführung dauerte inklusive einer Pause von 19.00 Uhr bis dreiviertel Elf.
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Volksoper: Turandot
(16.3.14) Stürmisch gestaltete sich an diesem frühen Sonntagabend der Anmarsch zur Volksoper. Der Weg ins Puccini’sche Phantasiechina führte durch einen kleinen Sandsturm auf der Spitalgasse. Der Weg bog dann aber nicht in die Seiden-, sondern in die Währingerstraße ab. Das richtige China ist doch noch ein bisserl weiter weg.
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Staatsoper: Eugen Onegin
(10.3.14) An der Wiener Staatsoper darf sich Tatjana wieder auf Eiswürfel betten, Eugen Onegin darf vor der Eisbar Lensky im Duell erschießen, und der Schnee darf wieder gefühlte Stunden vom Bühnenboden rieseln – ganz leise und gefühlskalt.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Le nozze di Figaro
(6.3.14) Das Theater an der Wien lud zum ersten „Mozart-da-Ponte-Streich“ von Nikolaus Harnoncourt und dem Concentus Musicus Wien: „Le nozze di Figaro“ konzertant – und ganz anders als „gewohnt“. Aber mit „Gewohnheiten“ hat Nikolaus Harnoncourt ohnehin nichts am Hut, strebt sein Künstlertum doch stets danach, „alte Werke“ immer wieder „neu“ zu entdecken.
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Volksoper: Turandot
(4.3.14) Die Volksoper hat ihre „Turandot“-Produktion aus dem Jahr 2006 wieder in den Spielplan aufgenommen. Die Inszenierung, die das Geschehen in ein phantasievoll kostümiertes und choreographiertes Insektenreich verlegt, wusste wieder zu gefallen. Vincent Schirrmacher als Einspringer von Neil Shicoff sang einen beeindruckenden Kalaf.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien
: Admeto, Re di Tessaglia
(23.2.14) Konzertante Barockoper im Theater an der Wien: Im gut besuchten Haus erklang Georg Friedrich Händels „Admeto, Re di Tessaglia“. Der Abend dauerte mit einer Pause etwas über drei Stunden – und der Schlusschor wurde als Zugabe wiederholt.
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Volksoper: Albert Herring
(19.2.14) Benjamin Brittens „Albert Herring“ hatte letzten Samstag an der Volksoper Premiere. Die zweite Vorstellung am Mittwoch vermittelte mir nicht den Eindruck, dass der Volksoper mit dieser vom Tiroler Landestheater übernommenen Produktion ein „großer Wurf“ gelungen wäre.
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Premiere
Theater an der Wien: Platée
(17.2.14) Was der Staatsoper mit Francesco Cilèas „Adriana Lecouvreur“ nicht gelungen ist, das gelang einen Tag später dem Theater an der Wien mit Jean-Philippe Rameaus „Platée“: eine heftig umjubelte Premiere.
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Premiere
Staatsoper: Adriana Lecouvreur
(16.2.14) Erstmals spielt die Wiener Staatsoper Francesco Cileas „Adriana Lecouvreur“. Die Produktion wurde von der Londoner Covent Garden Opera übernommen. Angela Gheorghiu sang – wie in London – die Titelpartie.
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Österreichische Erstaufführung
Kammeroper:
Mare nostrum
(11.2.14) Das Theater an der Wien spielt in der Kammeroper als österreichische Erstaufführung (!) Mauricio Kagels „Mare nostrum“: ein vergnüglich-absurder Musiktheaterabend, der in der ersten Viertelstunde aber mehr versprach, als er schlussendlich einlöste.
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Staatsoper: Salome
(7.2.14) „Salome“ im Haus am Ring: Die erste von drei Vorstellungen brachte zwar viele Wiener Rollendebüts, aber nur wenig erotisches Knistern auf die Staatsopern-Bühne.

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Theater an der Wien: An Index of Metals
(30.1.14) Was ist eine Oper? Diese Frage wirft die 2003 von Fausto Romitelli komponierte „Video-Oper“ „An Index of Metals“ auf. Das rund 50 Minuten lange Stück wurde im Theater an der Wien aufgeführt.

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Staatsoper: Cavalleria rusticana / I pagliacci
(29.1.14) Die sizilianische Bauernehre stand in der Staatsoper auf dem Prüfstand – und Neil Shicoff „prüfte“ sich in der Rolle des Canio. Die zweite Aufführung der laufenden Serie von „Cavalleria rusticana“ und „Pagliacci“ an der Wiener Staatsoper riss zu keinen Jubelstürmen hin.

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Premiere
Staatsoper:
Rusalka


(26.1.14) Die Wiener Staatsoper spielt nach über 20 Jahren wieder Antonin Dvoráks Märchenoper „Rusalka". Die Premiere wurde vom Publikum stark bejubelt. Das Produktionsteam kam mit wenigen Buhrufen davon.

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Staatsoper: Tosca

(19.1.14)
Bryn Terfel ist nach sieben Jahren Abwesenheit wieder an die Staatsoper zurückgekehrt und singt seinen ersten Wiener Scarpia. Von drei anberaumten Vorstellungen ist noch eine ausständig. Wer Freitag und Sonntag keine Zeit gefunden hat, um eine Aufführung zu besuchen, hat kommenden Mittwoch noch einmal Gelegenheit dazu.
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Konzertante Aufführung
Konzerthaus: Adriano in Siria


(18.1.14) Als Leckerbissen für Barockopernfans erwies sich eine konzertante Aufführung von Francesco Maria Veracinis „Adriano in Siria“ im Konzerthaus. Die Oper wurde 1735 in London uraufgeführt mit den Kastraten Senesio und Farinelli in den Hauptrollen.
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Uraufführung
Theater an der Wien:
The King Arthur Seance - on Herny Purcell's Shoulders


(17.1.14) Das Theater an der Wien lud Freitagabend zu einer konzertant gegebenen Uraufführung. Gespielt wurde die neue „Oper“ von Helmut Jasbar „The King Arthur Seance – On Henry Purcell's Shoulders“.
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Premiere
Theater an der Wien:
I due Foscari


(15.1.14) Von Los Angeles ins Theater an der Wien: Placido Domingo tourt mit „I due Foscari“ um die Welt. Das garantiert den Erfolg – und alles andere ist dabei eigentlich schon Nebensache.
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Staatsoper: Don Giovanni

(11.1.14) „Don Giovanni“ an der Wiener Staatsoper – und erneut der Beweis, dass dieses Haus mit Mozart derzeit wenig anzufangen weiß: eine bunt zusammengewürfelte Besetzung, ein vor sich hin „romantisierendes“ Orchester und pflichtbewusst abgespulte Rezitative ließen wenig Freude aufkommen.
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Staatsoper: Fidelio
(26.12.13)
Wer am Stephanietag zur dritten Vorstellung der laufenden „Fidelio“-Serie an der Wiener Staatsoper eilte, wurde von zwei rosa Zetteln begrüßt: Anja Kampe ersetzte die erkrankte Ricarda Merbeth als Leonore, Dritan Luca nahm an Stelle von Wolfgang Igor Derntl den Ersten Gefangenen ein.
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Staatsoper: Tristan und Isolde
(21.12.13)
Weihnachtsshopping und „Tristan und Isolde“: Bei einer Beginnzeit von 17.00 Uhr war es gar nicht so einfach, beides „unter einen Hut“ zu bringen. Aber sobald die ersten sehnsuchtsvoll fragenden Takte aus dem Orchestergraben aufstiegen, dachte im Hause ohnehin niemand mehr an Geschenkpackerl für den Heiligen Abend.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Rinaldo
(14.12.13) Zauberin Armida will sich einen Kreuzritter angeln, um die heilige Stadt Jerusalem zu retten: Das Theater an der Wien lud am Samstagabend zu einer konzertanten Aufführung von Georg Friedrich Händels „Rinaldo“. Gespielt wurde die Fassung von 1711.

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Premiere
MuTH: Pierrot Lunaire / Cabaret Voltaire
(13.12.13)
Im MuTH, Wiens neuester Musiktheaterbühne, wurde Arnold Schönbergs „Pierrot Lunaire“ mit Hans Zenders „Cabaret Voltaire“ zu einem einstündigen Abend zusammengespannt: als szenisches Experiment, das zumindest die grundsätzliche Kompatibilität der beiden Werke bewiesen hat.
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Premiere
Theater an der Wien: Lazarus
(11.12.13)
Im Theater an der Wien wird derzeit versucht, das fragmentarisch überlieferte Oratorium „Lazarus“ von Franz Schubert für die Opernbühne zu entdecken. Claus Guth staffierte die Szene wieder mit sinnkriselnden Mittelständlern aus, die zwischen Tablettensucht und gepflegter Depression der Erlösung harren. So weckt man keine Toten zum Leben auf.
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Kammeroper: La cenerentola
(5.12.13)
In der Kammeroper steht derzeit Gioachino Rossinis „La cenerentola“ auf dem Spielplan. Premiere war schon am 25. November, folgende Anmerkungen geben den Eindruck der fünften Vorstellung wieder. Gespielt wird noch bis 21. Dezember.
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Staatsoper: Peter Grimes
(26.11.13)
Die Wiener Staatsoper hat Benjamin Brittens 100. Geburtstag mit einer Wiederaufnahme von „Peter Grimes“ gewürdigt. Die Oper wurde zuletzt 2006 gespielt, die Produktion stammt aus dem Jahr 1996. Nachstehende Anmerkungen beziehen sich auf die zweite Aufführung dieser Serie (die 35. Aufführung in dieser Inszenierung).
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Volksoper: Il trovatore
(22.11.13)
Die Volksoper hat im Rahmen einer Koproduktion mit dem Theater Bonn Giuseppe Verdis „Il trovatore“ neu in den Spielplan aufgenommen. Premiere war am 16. November; folgende Anmerkungen beziehen sich auf die dritte Vorstellung.
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Premiere
Staatsoper:
Die Zauberflöte

(17.11.13)
Die Wiener Staatsoper hat unter der Direktion Meyer bis jetzt kein glückliches „Händchen“ für Mozart gehabt. Die neue „Zauberflöte“ fügt sich nahtlos in eine Reihe von eher missglückten Neuproduktionen ein, die vor allem Mittelmaß produziert haben – szenisch und musikalisch.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien:
Les Danaides

(16.11.13)
Das Theater an der Wien bot mit einer konzertanten Aufführung von Antonio Salieris „Les Danaïdes“ eine spannende Ergänzung zur aktuell laufenden „Idomeneo“-Produktion – und der Abend bewies: Salieri hätte sich schon längst eine szenische Aufführung an diesem Haus verdient.
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Premiere
Theater an der Wien:
Idomeneo

(13.11.13)
Das Theater an der Wien servierte dem Publikum in seiner dritten szenischen Produktion der laufenden Saison einen Albtraum-“Idomeneo”, der aber beim Verfasser dieses Berichtes mehr Schlafbedürfnis als Unruhe auslöste. Es wurden drei sehr lange Stunden an diesem Premierenabend.
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Staatsoper: Un ballo in maschera
(7.11.13)
Mit vier Vorstellungen von Giuseppe Verdis „Un ballo in maschera“ beschließt die Staatsoper ihr „Jubiläums-Programm“ zum 200. Geburtstag des Komponisten. Ab Dezember wird vier Monate lang überhaupt kein Verdi an der Staatsoper gespielt, ehe es im April mit „Rigoletto“ weitergeht.
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Staatsoper: La fille du régiment
(1.11.13)
Juan Diego Flórez ist nach sechs Jahren wieder als Tonio an der Staatsoper zu hören – und das Wichtigste gleich zuerst: auch in der dritten Vorstellung der laufenden Serie wiederholte er das „Pour mon ame“.
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Museumsquartier: Paradise reloaded (Lilith)
(29.10.13)
Eine neue Oper von Peter Eötvös? Das weckt Erwartungen. Aber es ist das Eötvös’sche Schicksal, dass er immer an seiner Tschechow-Oper „Drei Schwestern“ gemessen wird. „Paradise reloaded (Lilith)“ scheint nicht in diese Fußstapfen treten zu wollen.
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Konzertante Aufführung
Konzerthaus
: Les Troyens

(26.10.13)
Am Nationalfeiertag sind „Les Troyens“ im Konzerthaus aufmarschiert. Die konzertante Opernaufführung fand im Rahmen eines Gastspiels des Mariinski Theaters St. Petersburg unter Valery Gergiev statt, das nur einem Komponisten gewidmet war: Hector Berlioz.
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Staatsoper: Anna Bolena
(25.10.13)
Gaetano Donizettis „Anna Bolena“ ist schon mehr eine Oper für Liebhaber, aber dass bereits die 7. Aufführung an der Staatsoper als Wiederaufnahme gegeben wurde, scheint rekordverdächtig.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien
: Der Kaiser von Atlantis

(17.10.13)
„Der Kaiser von Atlantis“ hat eine beklemmende Entstehungsgeschichte: Viktor Ullmann komponierte die Oper 1943-44 im Ghetto Theresienstadt. Das Theater an der Wien setzte das einaktige Werk auf das Programm seines zweiten konzertanten Opernabends in der laufenden Saison.
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Staatsoper: Don Carlo
(16.10.13) „La Traviata“, „Otello“, „Simon Boccanegra“, „Nabucco“, „Aida“, „Don Carlo“ – und im November noch „Un ballo in maschera“: Die Wiener Staatsoper begeht Giuseppes Verdis 200. Geburtstag mit einer repräsentativen Werkauswahl. Die zweite „Don Carlo“-Vorstellung der laufenden Serie bot auch viel musikalischen Genuss.
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Uraufführung
Theater an der Wien
: A Harlot's Progress
(13.10.13) Uraufführung im Theater an der Wien: „A Harlot’s Progress“ von Iain Bell auf ein Libretto von Peter Ackroyd nach der gleichnamigen Kupferstichfolge von William Hogarth aus dem 18. Jahrhundert. Starker Schlussjubel nach einem eigentlich kurzen – und trotzdem etwas langatmigen Opernabend.
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Konzertante Aufführung
Konzerthaus
: Aci, Galatea e Polifemo
(12.10.13) Der erste Abend des konzertanten Opernzyklus im Konzerthaus war der Serenata „Aci, Galatea e Polifemo“ des jungen Georg Friedrich Händel gewidmet. Das Werk wurde im Juli 1708 in Neapel uraufgeführt – wahrscheinlich im Rahmen einer Fürstenhochzeit.
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Konzertante Aufführung
Staatsoper
: Verdi-Gala
(10.10.13) Anlässlich von Giuseppe Verdis 200. Geburtstag lud die Wiener Staatsoper zu einem „Gala“-Konzert, dass sich in Programmierung und Länge sehr „ökonomisch“ zeigte: Chor und Orchester der Wiener Staatsoper traten unter Daniele Gatti an, um dem Jubilar ganz ohne Solisten zu huldigen und nach rund zweieinviertel Stunden war die Angelegenheit abgehakt.
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Premiere
Staatsoper
: La fanciulla del west
(5.10.13) Die erste Staatsopern-Premiere der Saison galt Giacomo Puccinis in Wien lange nicht mehr gespielter „Goldgräber“-Oper „La fanciulla del west“. Vor vollem Haus und zeitversetzt beglücktem Fernsehpublikum wurde ein spannender Opernabend geboten. Der starke Schlussapplaus dauerte rund eine Viertelstunde lang und kam ganz ohne Missfallensbezeugungen aus.
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Staatsoper: Simon Boccanegra
(1.10.13) Eine „Simon Boccanegra“-Vorstellung, die mit Thomas Hampson und Feruccio Furlanetto besetzt ist, bürgt von Haus aus für Qualität. Die Bühnenerfahrung dieser Sänger und bis in feine Details gestaltete Rollenporträts sorgen auch an Abenden, an denen der stimmliche Glanz etwas verhaltener leuchtet, für starke Eindrücke.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien
: Alessandro

(25.9.13) Die konzertante Opernsaison begann im Theater an der Wien mit einer Aufführung von Georg Friedrich Händels „Alessandro“. Das Haus war zwar nicht ausverkauft, aber recht gut besucht.
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Premiere
Kammeroper
: Semiramide

(23.9.13) Die Wiener Kammeroper „neu“ mit dem Jungen Ensemble des Theaters an der Wien hat sich zum Beginn ihrer zweiten Spielzeit ein Opern-Pasticcio von Händel vorgenommen. Es beruht auf der Oper „La Semiramide riconosciuta” von Leonardo Vinci (uraufgeführt 1729). Für die gespielte Fassung und für die musikalische Einstudierung sorgte Händelspezialist Alan Curtis.
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Semperdepot: Biedermann und die Brandstifter
(19.9.13) Eine bemerkenswerte Uraufführung der Neuen Oper Wien: „Biedermann und die Brandstifter“ von Šimon Vosecek. Kaum zu glauben, dass dieses Stück von Max Frisch ein halbes Jahrhundert warten musste, ehe es für die Opernbühne entdeckt wurde.
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Wiederaufnahme
Theater an der Wien: The Rake's Progress
(16.9.13) Das Theater an der Wien startet mit dem eher lauwarmen Aufguss einer schon 2008 nicht wirklich heißen Produktion in die Saison 2013/14: Igor Strawinskys “The Rakes Progress”.
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Staatsoper: Otello
(14.9.13)
Nach zwei Wochen „La Traviata“, „Carmen“ und „Tosca“ wurde der Staatsopernspielplan jetzt um „Otello“ bereichert. José Cura trat nach zwölf Jahren wieder als venezianischer Feldherr vor das Staatsopernpublikum, Anja Harteros (Desdemona) und Dmitri Hvorostovsky (Jago) steuerten ihre Wiener Rollendebüts bei.
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Staatsoper: Tosca
(5.9.13)
Am dritten Abend der neuen Saison lud die Staatsoper zu einer exquisit besetzen „Tosca“-Vorstellung: Angela Gheorghiu in der Titelpartie und Marcelo Álvarez als Cavaradossi, jeweils mit ihrem Wiener Rollendebüt, Zeljko Lucic steuerte den Scarpia bei.
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Saisoneröffnung
Staatsoper:
La Taviata
(3.9.13)
Die Wiener Staatsoper startete mit dem Dauerbrenner „La Traviata“ in die neue Saison. Das Haus war ausverkauft – eine „gute Ansage“ für die kommenden zehn Monate.
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