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Wien 2000-2016
 

Vor 10 Jahren ...

... im Mai 2006 wurde Mozarts "Entführung" in einer Koproduktion mit der Staatsoper im Burgtheater (!) aufgeführt.

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Wagner-Wahn-Sinnlich
Reinhard Trinkler malt Richard Wagners 200.Geburtstag

Jede Menge Wagner-Porträts
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Staatsoper: Lohengrin
(21.5.16)
„Oans, zwoa, drei... gsuffa” – Männer in grünem Jägerloden machen eine alpenländische Wirtsstube unsicher und so manches üppige Dirndldekolleté weitet die Augen bierschwangerer Burschen. Richtig! Die Wiener Staatsoper spielt „Lohengrin“, eine romantische Oper von Richard Wagner.
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Staatsoper: La traviata
(20.5.16)
Die Wiener Staatsoper spielt „La traviata“ und Placido Domingo ist auf dem Weg durch das Bariton-Repertoire beim Giorgio Germont angekommen, also Grund genug für ein ausverkauftes Haus. Berichtet wird hier von der zweiten „Traviata“-Vorstellung der laufenden Serie.
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Premiere
Theater an der Wien: Die Passagierin
(19.5.16)
Die erste Opernproduktion der Wiener Festwochen 2016 bestritt ein Gastspiel der Oper Frankfurt im Theater an der Wien. Gegeben wurde „Die Passagierin“ von Mieczyslaw Weinberg.
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Konzertante Aufführung
Musikverein
: Herzog Blaubarts Burg

(13.5.16)
Im Rahmen des Zyklus „Große Symphonie“ luden am 11. und 13. Mai die Wiener Symphoniker unter Philippe Jordan zu einer konzertanten Aufführung von Béla Bartóks Operneinakter. Nachstehende Anmerkungen beziehen sich auf die Aufführung am 13. Mai.
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Premiere
Kammeroper: Hänsel und Gretel
(12.5.16)
Die Kammeroper spielt „Hänsel und Gretel“ als Wiener „Gangsterstory“ zwischen Fleischmarkt und Reumannplatz. Zwei Kinder kommen ihren Eltern auf die Schliche, die einen Banküberfall planen. Wer im Publikum während dieser Aufführung an Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ denkt, hat schon verloren.
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Staatsoper: Don Giovanni
(30.4.16)
Unter die „Tenorgala“ im April (Kaufmann, Flórez, Beczala) hat die Staatsoper auch drei „Don Giovanni“-Vorstellungen gestreut. Die letzte Aufführung dieser Serie ist Gegenstand der nachfolgenden Betrachtung.

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Staatsoper: Un ballo in maschera
(29.4.16)
Die „Un ballo in maschera“-Produktion der Wiener Staatsoper ist 30 Jahre alt. Aber spielt das eine Rolle? In der aktuellen Auffühungsserie sorgten Piotr Beczala als gemeuchelter Gustav III., Dmitri Hvorostovsky als königsmordernder René und Krassimira Stoyanova als unglücklich liebende Amelia für gelungenen Opernabende.

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Premiere
Staatsoper
: Turandot
(28.4.16)
Giacomo Puccinis „Turandot“ zählt zu den unverwüstlichen Quotenbringern des Repertoires – auch wenn die Oper nicht leicht zu besetzen ist. An der Wiener Staatsoper stand das Werk 12 Jahre lang nicht auf dem Spielplan. Die Neuinszenierung in der Regie von Marco Arturo Marelli löste aber keine Jubelstürme aus.

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Konzertante Aufführung
Theater a.d. Wien
: Lucio Silla
(27.4.16)
Die letzte konzertante Opernaufführung der Saison 2015/16 im Theater an der Wien war Mozarts Jugendoper „Lucio Silla“ gewidmet. Besonders spannend: Countertenor Franco Fagioli war in Wien erstmals in einer Mozart-Partie zu hören.

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Staatsoper: Don Pasquale
(21.4.16)
Rund ein Jahr nach der Premiere hat die Staatsoper den „Don Pasquale“ wieder in den Spielplan aufgenommen. Gespielt wurden drei Vorstellungen – fast in Premierenbesetzung. Nachstehend wird über die dritte dieser Aufführungen, die 9. in dieser Inszenierung referiert.

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Konzertante Aufführung
Theater a.d. Wien
: Arminio
(20.4.16)
Im Theater an der Wien marschierten die Cherusker zu einer Händel’schen „Herrmannschlacht” auf. Die Oper „Arminio“ wurde 1737 uraufgeführt – und dann weitgehend vergessen. Selbst die Händel-Renaissance der letzten Jahrzehnte hat weitgehend einen Bogen um sie gemacht.

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Premiere
Theater a.d. Wien
: Capriccio
(18.4.16)
„Capriccio”-Premiere im Theater an der Wien: Die „Geister der gefallenen Krieger” spielen Oper – oder so ähnlich. Mit Richard Strauss hatte das nur mehr am Rande zu tun.

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Staatsoper: Jenufa
(14.4.16)
Die Wiener Staatsoper spielt erstmals Leos Janaceks „Jenufa“ in Originalsprache. Fünf Aufführungen sind angesetzt. Die hier besprochene Aufführung war die dritte im Rahmen der Aufführungsserie und laut Programmzettel die 34. dieser Produktion in der Regie von David Pountney.
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Staatsoper: Tosca
(9.4.16)
Wenn sich an der Galerieseite entlang der Wand eine dritte Stehplatzreihe bildet, dann ist die Wiener Staatsoper wirklich gut besucht. Angela Gheorghiu, Jonas Kaufmann und Bryn Terfel wirkten wie ein starker Magnet, der das Wiener Operpublikum unwiderstehlich anzog.
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Staatsoper: La clemenza di Tito
(7.4.16)
Die Staatsopern-Produktion von „La clemenza di Tito“ zählt nicht gerade zu den Aushängeschildern des Repertoires. Insofern überrascht es beinahe, dass sie an diesem Abend schon zum 16. Mal gegeben wurde.
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Spielplanupdate: Mai 2016
(3.4.16)
Die Wiener Festwochen bringen im Juni einen neuen „Fidelio" im Theater an der Wien – und das wars dann auch schon an Premieren.
-> Überblick mit Link zu den Monaten
Staatsoper: Parsifal
(30.3.16)
Die dritte und letzte „Parsifal“-Aufführung des Osterfestkreises rundete sich an der Wiener Staatsoper zu einer stimmigen Aufführung. Der laue Märzabend lud außerdem zum Genuss der Terrasse ein, die das Publikum jetzt wieder in vollen Zügen bespielen darf.
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Volksoper: Fürst Igor
(19.3.16)
Freitagabend im alten Rom, Samstagabend im alten Russland: Nach dem Theater an der Wien gab es an diesem Wochenende auch an der Volksoper eine Opernpremiere: Alexander Borodins „Fürst Igor“.
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Premiere
Theater a.d. Wien:
Agrippina

(18.3.16)
Sex und Intrige – diese Mischung funktioniert immer. Ob 1709 bei der Uraufführung in Venedig oder 2016 bei der Premiere im Theater an der Wien: Georg Friedrich Händels „Agrippina“ mischt Satire mit Pathos und sorgt für gute Unterhaltung.
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Staatsoper: Aida
(11.3.16)
Die Produktion der Staatsopern-„Aida“ stammt aus dem Jahr 1984 und feierte an diesem Abend laut Programmzettel ihre 111. Aufführung. Das macht im Schnitt knapp 3,5 Vorstellungen pro Saison – und das ist vielleicht weniger, als man vermuten würde.
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Premiere
Staatsoper:
Tri Sestri

(6.3.16)
Die Wiener Staatsoper bemüht sich seit letzter Saison wieder stärker um zeitgenössische Werke. Nach der Shakespeare-Vertonung „The Tempest” von Thomas Adès hatte jetzt die Tschechow-Oper „Tri Sestri“ des ungarisch-rumänischen Komponisten Péter Eötvös Premiere.
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Premiere
Kammeroper:
Carmen

(2.3.16)
An der Kammeroper hat man den vielen Variationen über Georges Bizets „Carmen“ eine weitere hinzugefügt. Von Kontrabass, Violine und Akkordeon begleitet dreht sich alles um die Liebe zwischen Carmen, Don José, Micaela und Escamillo.
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Staatsoper: Roméo et Juliette
(26.2.16)
Roméo und Juliette sind wieder einmal in der Wiener Staatsoper zu Gast und bringen dem Publikum ihr trauriges Schicksal nahe. Es lag an Marina Rebeka und Juan Diego Flórez diesen Liebesmythos fortzuschreiben.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien:
Orlando

(24.2.16)
Aus dem Theater an der Wien kann von einer gelungenen konzertanten Aufführung von Georg Friedrich Händels „Orlando” berichtet werden. Die Oper erblickte 1733 das Licht der Bühne. Die Handlung ist dem „rasenden Roland” des Ludovico Ariosto entnommen.
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Premiere
Theater an der Wien:
Otello

(19.2.16)
Das Theater an der Wien hat Gioachino Rossinis „Otello“ auf den Spielplan gesetzt und dem Wiener Opernpublikum damit eine weitere Gelegenheit geboten, sich an opernhistorischen Raritäten zu delektieren – oder sie einfach abzuhaken.
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Staatsoper: Manon
(14.2.16)
Das traurige Schicksal von Manon steht wieder auf dem Spielplan der Wiener Staatsoper. Das Liebespaar verkörperten Diana Damrau und Ramón Vargas. Die beiden hatten bereits im Jänner 2010 eine „Manon”-Serie im Haus am Ring gestaltet.
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Staatsoper: Rigoletto
(26.1. & 31.1.16) Einige ergänzenden Anmerkungen zur vierten und letzten Aufführung der aktuellen „Rigoletto“-Serie an der Wiener Staatsoper.
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Staatsoper: Arabella
(29.1.16)
An diesem Abend war die Wiener Staatsoper wahrscheinlich eines der bestgesicherten Gebäude der Stadt: Betretungsverbot im Ringstraßenumland und viel Polizei vor dem Haus beflügelten das Sicherheitsgefühl der Besucher.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Idomeneo
(22.1.16)
Das zweite Festkonzert anlässlich 10-Jahre-Neues-Opernhaus-Theater-an-der-Wien galt Mozarts „Idomeneo“. Auch hier hat die Direktion – wie beim „Fidelio“ – teilweise auf das Ensemble einer szenischen Produktion (Herbst 2013) zurückgegriffen.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Fidelio
(17.1.16)
Vor zehn Jahren wurde das Theater an der Wien wieder ganz der Oper gewidmet. Dieses Jubiläum wurde jetzt mit einem „Festkonzert“ begangen, in dem die zweite Fassung des „Fidelio“ von 1806 zur Aufführung gelangte.
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Premiere
Theater an der Wien: Die Dreigroschenoper
(13.1.16)
Viele Zähne zeigte der in der Brecht/Weil’schen „Dreigroschenoper” prominent zitierte Haifisch am Premierenabend nicht. Einerseits sind ihm über die Jahrzehnte schon einige ausgefallen – andererseits hat die drehbühnen-beschleunigte Inszenierung dem metaphorisch gebrauchten Meeresbewohner die verbliebenen Beißerchen ziemlich stumpf geschliffen.
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Staatsoper: Fidelio
(11.1.16)
Laut Programmzettel spielte die Staatsoper an diesem Abend „Fidelio“ zum 230. Mal in der Otto Schenk’schen Regie und in den Bühnenbildern von Günther Schneider-Siemssen. Ein echter „Klassiker“ also.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Armide
(18.12.15)
Die Zauberin Armida war im Theater an der Wien auf Besuch und lockte den Kreuzritter Rinaldo in ihre Arme. Aber Rinaldo verzichtete um des Ruhmes Willen auf die Gunst ihrer Liebe. Welchen Ruhm kann sich ein Mann heutzutage noch erwerben, wenn er auf die unerschöpfliche Liebe einer Zauberin verzichtet?
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Premiere
Staatsoper
: Vec Makropulos

(13.12.15)
Leos Janàceks „Vec Makropulos“ wurde 1926 in Brünn uraufgeführt. In Wien wurde das Werk kaum gespielt. Die letzten Aufführungen gab es in 1990er-Jahren an der Volksoper. An der Staatsoper gelangte Janàceks vorletztes Bühnenwerk mit dieser Premiere zur Erstaufführung.
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Premiere
Theater an der Wien
: Peter Grimes

(12.12.15)
Im Theater an der Wien schaukelt kein Boot auf vom Lebenssturm aufgeregten Wassern, sondern ein Bett drängt sich über die Bühnenkante, schwebt bedrohlich über dem Orchester. Ein Mann räkelt sich darin, während das Publikum erwartungsvoll in den Saal strömt, um der Aufführung beizuwohnen: Es handelt sich um den Fischer Peter Grimes.
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Staatsoper: Salome
(10.12.15)
Zwei „Salome“-Vorstellungen tauchten die Wiener Staatsoper wieder ins schwülstige Licht kindfraulicher Erotik – oder auch nicht. Die Geschmäcker sind erstens verschieden und zweitens fängt für manche die Erotik schon dort an, wo andere kaum erst mit der Wimper zucken.
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Staatsoper: Le nozze di figaro
(3.12.15)
An der Staatsoper wurde Mozarts „Figaro“ mit jeder Menge an Wiener Rollendebüts auf den Spielplan gesetzt. Nachfolgende Anmerkungen beziehen sich auf die dritte und letzte Aufführung dieser Serie.
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Premiere
Kammeroper:
Antigone

(30.11.15)
Das Theater an der Wien in der Kammeroper hat eine Oper von Tommaso Traetta auf den Spielplan gesetzt. Die 1772 in St. Petersburg uraufgeführte „Antigone“ ist ein Werk der Frühklassik, dem die zeitliche Nähe zu Gluck und dem jungen Mozart anzuhören ist.
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Semper Depot: Chodorkowski
(25.11.15)
„Gilgamesch“ – „Sisifos“ – „Chodorkowski“: Der „Helden“-Zyklus vom sirene Operntheater ist in der russischen Gegenwart angekommen. Im Semperdepot ging der dritte Teil über die Bühne. Nachstehende Anmerkungen beziehen sich auf die fünfte und vorletzte Aufführung.
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Staatsoper: Elektra
(21.11.15)
Nina Stemme ist derzeit an der Wiener Staatsoper wieder als Elektra zu erleben und taucht den Mythos ins dunkle Rotgold ihres kraftvollen Soprans. Nachfolgende Anmerkungen beziehen sich auf die dritte Aufführung der laufenden „Elektra“-Serie, eine Vorstellung folgt noch am kommenden Mittwoch.
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Staatsoper: Werther
(20.11.15)
Die aktuelle „Werther“-Inszenierung erblickte im Jahr 2005 die Bühnenwelt der Wiener Staatsoper. Der riesige Baum, der die Szene beherrscht, ist seither nicht kleiner geworden – und das Werk pflegt nach wie vor seinen Liebhaberstatus, Publikumsmassen lassen sich mit ihm nur unter ganz besonderen Umständen mobilisieren.
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Premiere
Staatsoper:
Hänsel und Gretel

(19.11.15)
Zum ersten Mal seit der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper im Jahr 1955 wird im Haus am Ring Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ gespielt – offenbar auf ausdrücklichen Wunsch von Christian Thielemann, der mit diesem Werk seine zweite Premiere am Haus bestritt.
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Premiere
Volksoper:
Don Giovanni

(14.11.15)
Die Wiener Volksoper hat einen neuen „Don Giovanni“, der im unverkennbaren „Design“ von Achim Freyer die mythenumwobene Titelfigur als „Prinzip“ der Verführung auf die Bühne bringt. Die Produktion hat Wiedererkennungswert, das kann nicht geleugnet werden.
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Premiere
Theater a.d. Wien:
Der fliegende Holländer

(12.11.15)
Viel würzig-salzige Meeresluft gibt es beim neuen „Fliegenden Holländer“ im Theater an der Wien nicht zu schnuppern. Die Handlung spielt in drehbühnen-getriebenen und verbauten Magazinhallen oder Schiffsbäuchen, deren holzlattenartige Wände die Szene prägen.
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Staatsoper: Don Giovanni
(30.10.15)
Die laufende „Don Giovanni“-Serie an der Wiener Staatsoper lockte mit einer internationalen Top-Besetzung: Mariusz Kwiecien als Don Giovanni, Erwin Schrott als Leporello und Marina Rebeka als Donna Anna zählen seit Jahren zu begehrten Interpreten und -innen von Mozarts Meisterwerk.
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Staatsoper: Eugen Onegin
(28.10.15)
Anna Netrebko ist wieder in Wien. Sie steht vier Mal als Tatjana auf der Staatsopernbühne. Zusammen mit Dmitry Korchak als Lensky und Christopher Maltman als Onegin ergab das eine hochkarätige „Eugen Onegin“-Aufführung. Besprochen wird die zweite Vorstellung der laufenden Serie.
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Festsaal Universität Wien: Sisifos
(24.10.15)
Anlässlich 650 Jahre Wiener Universität wird der große Festsaal des Hauptgebäudes an der Wiener Ringstraße mit dem Musiktheaterwerk „Sisifos“ bespielt. Die Uraufführung fand am 23. Oktober statt, Vorstellungen gibt es noch bis einschließlich 27. Oktober.
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Staatsoper: Anna Bolena
(23.10.15)
An vier Abenden war Edita Gruberova an der Wiener Staatsoper in Gaetano Donizettis Königinnendrama „Anna Bolena“.zu erleben. Die Sängerin gab damit ihr spätes Rollendebüt im Haus am Ring, hat die Partie aber zuvor schon konzertant in Wien gesungen.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Xerse
(18.10.15)
Passend zur aktuellen Monteverdi-Produktion lud das Theater an der Wien zu einer konzertanten Aufführung des „Xerse“ von Francesco Cavalli. An der Opéra de Lille wurde „Xerse“ unlängst szenisch einstudiert – in Wien wurde eine semi-konzertante Aufführung geboten, ohne Kostüme und Requisiten, aber mit den geforderten Auftritten und angedeutetem Spiel auf der Bühne.
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Staatsoper: The Tempest
(16.10.15)
Für drei Aufführungen ist „The Tempest“ von Thomas Adès in den Spielplan der Wiener Staatsoper zurückgekehrt. Nach der Premiere im Juni war die Besetzung in zwei Punkten verändert: Christopher Maltman sang seinen ersten Prospero – und am Pult stand Graeme Jenkins.
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Premiere
Theater a.d. Wien: L´incoronazione di Poppea
(12.10.15)
Regisseur Claus Guth hat im Theater an der Wien mit „L´incoronazione di Poppea“ seinen Monteverdi-Zyklus abgeschlossen. Der Premierenabend wurde vom Publikum mit viel Beifall, aber auch mit deutlich hörbarem Widerspruch bedacht.
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Premiere
Staatsoper: Macbeth
(4.10.15)
Gerade mal sechs Jahre sind seit der letzten „Macbeth“-Premiere an der Wiener Staatsoper vergangen. Die damalige Produktion überlebte nur die Premierenserie und wurde nach sechs Vorstellungen abgesetzt. Ein Schicksal, dass dieser Neuinszenierung nicht drohen wird.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Catone in Utica
(24.9.15)
Einen musikalischen Leckerbissen servierte das Theater an der Wien Barockopernfans mit einer konzertanten Aufführung von Leonardo Vincis „Catone in Utica“. Die Oper wurde 1728 in Rom uraufgeführt und ist aus mehreren Gründen ein bemerkenswertes Werk – nicht nur, weil es sich bei Vincis Fassung um die Erstvertonung des Librettos handelt.
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Premiere
Kammeroper: Die Nase
(22.9.15)
Die Neue Oper Wien ist in der Kammeroper zu Gast und spielt „Die Nase“ von Dimitri Schostakowitsch. Die Premiere ging am 22. September über die Bühne, weitere Vorstellungen sind am 26., 28., 30. September und am 1. Oktober angesetzt.
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Premiere
Theater an der Wien: Hans Heiling
(13.9.15)
Das Theater an der Wien hat für die erste szenische Produktion der neuen Saison eine ganz spezielle Rarität ausgegraben – und damit einen durchaus überraschenden Erfolg eingefahren.
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Theater an der Wien: Das Tagebuch der Anne Frank
(10.9.15)
Im Theater an der Wien wurde die neue Saison mit einer semikonzertanten Aufführung der Mono-Oper „Das Tagebuch der Anne Frank“ von Grigori Frid eröffnet.
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Staatsoper: Der fliegende Holländer
(8.9.15)
Die Sommerpause ist vorbei. Die Wiener Staatsoper startete mit „Rigoletto“ in die neue Saison. Die vom Kinderopernzelt befreite Terrasse war leider abgesperrt.
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Staatsoper: Rigoletto
(4.9.15)
Die Sommerpause ist vorbei. Die Wiener Staatsoper startete mit „Rigoletto“ in die neue Saison. Die vom Kinderopernzelt befreite Terrasse war leider abgesperrt.
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Staatsoper: Cardillac
(25.6.15)
An der Wiener Staatsoper treibt der Goldschmied Cardillac sein Unwesen. Die Produktion vom Oktober 2010 wurde mit drei Aufführungen wieder ins Repertoire genommen – und Paul Hindemiths expressionistische Künstleroper hat schon ihre Reize. Besprochen wird die zweite Aufführung der laufenden Serie.
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Konzerthaus: Kurzopern zum Thema Exil
(20.6.15)
Kurzopern standen Freitag und Samstag im Konzerthaus auf dem Programm. Das Ensemble Wiener Collage unter René Staar spielte die Werke in einer szenischen Einrichtung von René Zisterer. Das verbindende Thema der Opern war: „Revolution, Flucht und Exil“.
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Premiere
Theater a.d. Wien
: Herzog Blaubarts Burg
(19.6.15)
Die Wiener Festwochen widmeten sich im Finale Béla Bartòks blaubärtigem Herzog und kombinierten den Einakter mit einer „szenischen Paraphrase“ auf Robert Schumanns „Geistervariationen“ – und das erwies sich als keine gute Idee.
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Österreichische Erstaufführung
Staatsoper
: The Tempest
(14.6.15)
Die Wiener Staatsoper will sich in Zukunft vermehrt um zeitgenössisches Repertoire kümmern. Den Anfang machte „The Tempest“ von Thomas Adès. Die Produktion der 2004 in London uraufgeführten Oper erfolgte im Rahmen einer Koproduktion mit der New Yorker Metropolitan Opera und L‘ Opéra de Québec.
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Staatsoper: Götterdämmerung
(7.6.15)
An der Staatsoper eilten am Sonntag dem Ende zu, die so stark im Bestehen sich wähnten. Bei hochsommerlichen Temperaturen und einer Beginnzeit um 16 Uhr konnten die Besucher die erste Pause noch für ein Sonnenbad auf der operngassenseitigen Terrasse nützen.
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Staatsoper: Fidelio
(6.6.15)
Die Staatsoper hat drei „Fidelio“-Aufführungen angesetzt – erstmals sang Nina Stemme die Leonore in Wien. Hier wird die zweite Aufführung der Serie besprochen.
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Staatsoper: Siegfried
(4.6.15)
Der zweite Durchgang des „Rattle-Rings“ ist zu Fronleichnam beim „Siegfried“ angekommen. Bei sommerlichen Außentemperaturen pilgerten die Liebhaber vorzeitlicher Pädagogik zu Wagners Jungspund, um dabei zuzuschauen, wie dieser seinen Ziehvater aus der Welt schafft und sein erstes erotisches Abenteuer erlebt.
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Staatsoper: Walküre
(31.5.15)
Auf das „Rheingold“ folgt bekanntlich die „Walküre”, so auch im zweiten Durchgang des „Rattle-Rings” an der Wiener Staatsoper. Die Vorstellung hinterließ phasenweise einen emotional dichten, in der musikalischen Umsetzung aber zwiespältigen Eindruck.
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Staatsoper: Rheingold
(30.5.15)
Der zweite Durchgang des von Simon Rattle geleiteten „Rings“ an der Wiener Staatsoper begann mit einem im Detail plastisch ausmusizierten, meist kammermusikalisch aufgefächerten „Rheingold“, dem ein Schuss britischer Ironie einen wohlgefälligen „Entertainment“-Charakter verlieh. Derart wurde dem Publikum ein unterhaltsamer, wenn auch nicht perfekter „Vorabend“ beschert.
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Premiere
Kammeroper:
L'heure Espagnol/ Les mamelles de Tirésias
(28.5.15)
Die Kammeroper hat Maurice Ravels impressionistische Uhrmachererotik „L’heure espagnole“ und Francis Poulencs surrealistisch-schwungvolle „Les mamelles de Tirésias“ zu einem Opernabend zusammengespannt: ein Unterfangen, das (mich) nicht zu überzeugen vermochte.
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Expedithalle: Gilgamesch
(24.5.15)
Dass Gilgamesch, Herrscher von Uruk, in seinem zeitlosen Mythenleben einmal in der ehemaligen Ankerbrotfabrik in Wien Favoriten vorbeischauen würde, hätte er sich sicher nicht gedacht. Die ehemalige Expedithalle steht seit einigen Jahren für Produktionen der Wiener Theaterszene zur Verfügung, das umliegende Areal wurde von der Stadt Wien revitalisiert. Ein paar Lofts sind noch zu haben.
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Konzerthaus: urbo kune
(24.5.15)
Mit einer „urbanistischen 25-Stunden-Oper“ wurde im Konzerthaus am Pfingstwochenende der „Pfingstgeist“ einer gemeinsamen Stadt beschworen, wobei man es mit der Gattungsbezeichnung nicht so genau nehmen darf. Was hier zählte, war vor allem die metaphorische Ebene des Begriffs „Oper“, als eines Ortes von multimedialer künstlerischer Betätigung, der als „Gesamtkunstwerk“ auch die Besucher gleich mit einbezieht.
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Premiere
Museumsquartier:
Luci mie traditrici
(16.5.15)
Das Musiktheater-Programm der Wiener Festwochen begann im Museumsquartier mit Salvatore Sciarrinos 1998 uraufgeführtem „Luci mie traditrici“. Die Oper, die das mörderische Eifersuchts- und Ehrendrama des Carlo Gesualdo zum Inhalt hat, vermochte auch in der „Bebilderung“ durch Achim Freyer zu überzeugen.
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Premiere
Volksoper: Cosi fan tutte
(15.5.15)
In der Volksoper stand seit dem Jahr 2000 „Cosi fan tutte“ nicht mehr auf dem Spielplan. Jetzt wurde das Werk neu inszeniert. Gesungen wird in deutscher Sprache. Das Publikum war mit dem Gebotenen offenbar zufrieden und spendete starken Schlussapplaus.
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Konzerthaus: The Fairy Queen
(12.5.15)
Der „Originalklang“-Zyklus des Wiener Konzerthauses lud zu Henry Purcells „The Fairy Queen“. Der Regisseur Mauricio Garcia Lozano hat Purcells Musik mit einer (halb-)szenischen Einrichtung bebildert. Die Produktion wurde erstmals 2011 in London gezeigt und gastierte jetzt in Wien.
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Konzertante Aufführung
Theater a.d. Wien:
La clemenza di Tito
(11.5.15)
An die 50 Opern wurden auf das Libretto „La clemenza di Tito“ von Pietro Metastasio komponiert, wovon nur Mozarts „Version“ einem breiteren Publikum bekannt ist. Aber auch Christoph Willibald Gluck war einer der Komponisten, die die Milde des Titus zu würdigen wussten. Seine Fassung von „La clemenza die Tito“ wurde 1752 in Neapel uraufgeführt.
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Premiere
Theater a.d. Wien:
La mère coupable
(8.5.15)
Begeisterungsstürme löste die Premiere von Darius Milhauds „La mère coupable“ im Theater an der Wien keine aus. Weder das Werk noch die Aufführung vermochten mitzureißen.
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Galaabend
Staatsoper:
Neil Shicoff - 40 Jahre Bühne
(3.5.15)
Es ist kaum zu glauben, aber Neil Shicoff hat mit diesem Abend seinen Abschied von der Bühne der Wiener Staatsoper genommen. Noch einmal präsentierte er sich in vier ausgewählten Partien, die für sein künstlerisches Schaffen charakteristisch waren, dem Publikum.
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Staatsoper:
L'italiana in Algeri
(30.4.15)
 An der Staatsoper sorgte die letzte Vorstellung einer „L’italiana in Algeri“-Serie für einen unterhaltsamen Opernabend. Auch musikalisch hatte die Aufführung einiges zu bieten.
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Premiere
Staatsoper:
Don Pasquale
(26.4.15)
 Nach über 30 Jahren spielt die Wiener Staatsoper wieder Gaetano Donizettis „Don Pasquale“. Die Premiere wurde von einem Großteil des Publikums bejubelt, die Produktion entwickelte aber wenig stückspezifischen Charakter und geriet zu einer etwas kalauernden Pointenmaschine.
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