operinwien.at - die private Web-Plattform für Opernfans. Seit 16 Jahren online!

 

Wien 2000-2016
 

Vor 10 Jahren ...

... wurde in Wien im Sommer noch Oper gespielt. Das Theater an der Wien brachte im Juli und im August zwei Mozartopern auf die Bühne: „La finta semplice“ und „Le nozze di figaro“.
2017 herrscht totale Ebbe: Nicht einmal das Schönbrunner Schlosstheater wird bespielt, die geplanten „Le nozze di figaro“-Aufführungen wurden abgesagt.

Was ist NEU???
www.twitter.com/operinwien_at

Wagner-Wahn-Sinnlich
Reinhard Trinkler malt Richard Wagners 200.Geburtstag

Jede Menge Wagner-Porträts
---> hier
.

 

Premiere
Theater a.d. Wien:
Die Zauberflöte
(17.9.17)
Das Theater an der Wien hat die neue Saison mit der „Zauberflöte" eröffnet. Intendant Roland Geyer hätte es sich leichter machen können. Schließlich hat es allein in Wien seit dem Jahr 2000 an den drei großen Häusern fünf Neuproduktionen von Mozarts „Bestseller“ gegeben.
->weiter
Saisoneröffnung
Staatsoper:
Il trovatore
(4.9.17)
Mit Giuseppe Verdis „Il trovatore“ startete die Wiener Staatsoper in die Saison 2017/18. Durch die Absagen von Anna Netrebko und Marcelo Álvarez wurde die Besetzung für den „season opener“ neu durchgemischt. Als Leonore sprang Maria José Siri ein, als Manrico Yusif Eyvazov – beide mit ihrem Staatsopern-Rollendebüt.
->weiter
Spielplanupdate: September/Oktober/November 2017
(2.9.17)
Update der Montasspielpläne bis November 2017. Im November dominiert zeitgenössische Oper abseits der großen Häuser.
-> Überblick mit Link zu den Monaten
MuTh: Klothò
(3.7.17)
Der Schlusstag des Armel Opera Festivals im MuTh galt der Oper „Klotho, The thread of the tales“ („Der Märchenfaden“) der jungen polnischen Komponistin Martyna Kosecka, die auch das englische Libretto verfasst hat.
->weiter
MuTh: Il giovedì grasso
(1.7.17)
Am zweiten Tag des Budapester Armel Opera Festivals im MuTh sorgte das Nationaltheater Szeged mit „Il giovedì grasso“, eine selten gespielten „Farce“ von Gaetano Donizetti, für gute Unterhaltung.
->weiter
MuTh: Weiße Rose
(30.6.17)
Das Budapester Armel Opera Festival hat heuer eine Dependance im MuTh am Augartenspitz aufgeschlagen. Die erste von vier Aufführungen galt Udo Zimmermanns „Weiße Rose“, Szenen für zwei Sänger und fünfzehn Instrumentalisten in der Fassung von 1986.
->weiter
Schönbrunner Schlosstheater: Idoménée
(24.6.17)
„Le festival de la musique baroque francaise“ (femubav) möchte dem Wiener Publikum die französische Barockoper näher bringen. Das ist ein mutiges Unterfangen. Die Startproduktion im Schönbrunner Schlosstheater – „Idoménée“ von André Campra – hat noch keinen Publikumsansturm ausgelöst.
->weiter
Staatsoper: Elektra
(23.6.17)
Die Wiener Staatsoper spielt „Elektra“ und Nina Stemme ist wieder in der Titelpartie zu hören. Berichtet wird über die laut Programmzettel zwölfte Aufführung der Neuproduktion von 2015. Elektra haust also nach wie vor im per Paternoster-Aufzug erschlossenen „Kohlenkeller“.
->weiter
Premiere
Staatsoper:
Pelléas et Mélisande
(18.6.17)
Kurz vor Saisonschluss hat die Wiener Staatsoper noch eine Premiere angesetzt: Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“ kehrte nach rund einem Vierteljahrhundert Abwesenheit ins Haus am Ring zurück.
->weiter
Staatsoper: Don Carlo
(11.6. & 15.6.17)
Plácido Domingo hat 1967 in Wien mit dem Don Carlo in Giuseppe Verdis gleichnamiger Oper debütiert. Fünfzig Jahre später tritt er auf derselben Bühne als Rodrigo an. Es ist also keine Überraschung, wenn die aktuelle „Don Carlo“-Serie an der Wiener Staatsoper „historisch“ genannt werden darf.
->weiter
Staatsoper: Götterdämmerung
(5.6.17)
Am Pfingstmontag lud die Wiener Staatsoper zur „Götterdämmerung“. Mit dieser Aufführung wurde der zweite und letzte „Ring“-Zyklus dieser Staatsopernsaison abgeschlossen.
->weiter
Uraufführung
Theater a.d. Wien:
Mondparsifal Alpha 1-8
(4.6.17)
Der „Mondparsifal Alpha 1-8 (Erzmutterz der Abwehrz)“ ist im Theater an der Wien gelandet. Künstler Jonathan Meese und Komponist Bernhard Lang haben eine riesige „Wagner-Trivialisierungs- und Paraphrasierungsmaschine“ in Gang gesetzt, die dem Publikum nach vier Stunden endlich die zentrale Botschaft übermittelt: „Erlösung von Erlösern“.
->weiter
Staatsoper: Rosenkavalier
(27.5.17)
Vier „Rosenkavalier“-Vorstellungen hat die Wiener Staatsoper für die Saison 2016/17 angesetzt. Die Absage von Angela Denoke als Marschallin führte zu einem auf den ersten Blick überraschenden Rollendebüt am Haus: Linda Watson wechselte von der Brünnhilde zur Feldmarschallin.
->weiter
Staatsoper: Fidelio
(24.5.17)
Leonorens Befreiungstat darf wieder die Herzen des Staatsopernpublikums rühren: Die aktuelle „Fidelio“-Serie brachte die Wiener Rollendebüts von Camilla Nylund als Leonore, Günther Groissböck als Rocco und Chen Reiss als Marzelline. Cornelius Meister dirigierte seinen ersten Staatsopern-„Fidelio“.
->weiter
Staatsoper: Die Walküre
(21.5.17)
Der zweite „Ring“-Durchgang an der Wiener Staatsoper ist bei der „Walküre“ angekommen. Mit Thomas Johannes Mayer präsentierte sich dem Wiener Publikum nach der Absage von Bryn Terfel ein neuer Wotan.
->weiter
Konzertante Aufführung
Staatsoper: Gala-Abend Placido Domingo
(19.5.17)
Plácido Domingo debütierte am 19. Mai 1967 als Don Carlo an der Wiener Staatsoper, jetzt wurde auf den Tag genau sein „50er” gefeiert – ein außerordentliches Jubiläum!
->weiter
Premiere
Kammeroper: La scuola de gelosi
(18.5.17)
In der Kammeroper hat bis Mitte Juni „Die Schule der Eifersucht“ („La scuola de' gelosi“) ihre Pforten geöffnet. Den Lehrplan hat Antonio Salieri erstellt. Gespielt wurde eine eigens für die Kammeroper konzipierte Fassung, die auf den Wiener Aufführungen der Oper in den Jahren 1783-86 basiert.
->weiter
Konzertante Aufführung
Theater an der Wien:
Ariodante
(12.5.17)
Die letzte konzertante Opernaufführung der Saison 2016/17 im Theater an der Wien galt Georg Friedrich Händels „Ariodante“. Joyce DiDonato, die ihren Auftritt hatte absagen müssen, wurde durch Alice Coote vertreten.
->weiter
Staatsoper: Siegfried
(7.5.17)
  Die Wiener Staatsoper ist im ersten „Ring“-Durchgang dieser Saison beim „Siegfried“ angekommen. Jede Menge an Wiener Rollendebüts gaben dem Abend einen zusätzlichen Reiz.
->weiter
Premiere
Theater a.d. Wien:
Elegie für junge Liebende
(2.5.17)
  Die letzte Premiere der Saison 2016/17 im Theater an der Wien galt Hans Werner Henzes „Elegie für junge Liebende“. Die Oper war in Wien zuletzt im Jahre 1998 in einer Produktion der freien Opernszene im Odeon aufgeführt worden.
->weiter
Staatsoper: Lady Macbeth von Mzensk
(29.4.17)
  Nach einem „lauwarmen“ Figaro am Freitag geriet einen Abend später die Aufführung der „Lady Macbeth von Mzensk“ von Dmitri Schostakowitsch an der Wiener Staatsoper zur begeisternden Demonstration zeitgemäßen Musiktheaters.
->weiter
Staatsoper: Le nozze di figaro
(28.4.17)
  Die Wiener Staatsoper hat drei Vorstellungen von „Le nozze di figaro“ angesetzt. Carlos Alvarez glänzte in der Titelpartie – und die Inszenierung von Jean-Louis Martinoty ist auch beim 37. „Aufguss“ nicht besser geworden.
->weiter
Staatsoper: Parsifal
(9.4.17)
  Palmsonntag mit wunderbarem Karfreitagszauber-Sonnen-Blattausbruch-Blühwetter – und die Wiener Staatsoper spielt „Parsifal“. Die vierte Aufführung der Neuinszenierung in der Regie von Alvis Hermanis stand auf dem Spielplan.
->weiter
Staatsoper: Medea
(7.4.17)
Vor sieben Jahren ging die Uraufführung von Aribert Reimanns „Medea“ in der Wiener Staatsoper über die Bühne. Nach Reprisen im Herbst 2010 verschwand die Oper vom Spielplan, jetzt wurde sie für vier Vorstellungen wieder aufgenommen.
->weiter
Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Germanico in Germania
(30.3.17)
„Parsifal“-Premiere in der Wiener Staatsoper, aber das Theater an der Wien lud zu einer Rarität: „Germanico in Germania“ – und entführte das Publikum im nahezu ausverkauften Haus in das Jahr 1732 zu einer Opera seria von Nicola Antonio Porpora.
->weiter
Premiere
Volksoper: La Wally
(25.3.17)
Die Wiener Volksoper hat Alfredo Catalanis „La Wally“ auf den Spielplan gesetzt. Die Premiere am Samstagabend war zugleich die Erstaufführung im Haus am Währinger Gürtel.
->weiter
Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Il ritorno d'Ulisse in patria
(22.3.17)
Claudio Monteverdis „Il ritorno d’Ulisse in patria“ besuchte für eine semikonzertante Aufführung das Theater an der Wien. Es handelte sich um eine von René Jacobs betreute Brüsseler Koproduktion von Klarafestival, dem Opernhaus La Monnaie und dem Bozar Centre For Fine Arts.
->weiter
Staatsoper: Faust
(18.3.17)
Nach drei Jahren hat die Wiener Staatsoper Charles Gounods „Faust“ wieder in den Spielplan aufgenommen. Es war ein Abend der Wiener Rollendebüts: von Faust bis Marthe war alles neu besetzt, auch Simone Young fügte ihrer umfangreichen Wiener Werkstatistik ein weiteres hinzu.
-> weiter

Premiere
Theater an der Wien: Elisabetta, regina d'Ingilterra
(17.3.17) Die Intendanz des Theaters an der Wien hat offenbar ein gewisses „Faible“ für Rossini-Raritäten: „Tancredi“, „Otello“ und jetzt „Elisabetta regina d’Inghilterra“ – ein 1815 uraufgeführtes „Dramma per musica“, das um zwei Rivalen und Königin Elisabetta kreist.

-> weiter

Staatsoper: Tristan und Isolde
(15.3.17) An der Wiener Staatsoper hat Richard Wagners weltentsagendes Beziehungsepos „Tristan und Isolde“ für drei Vorstellungen auf den Spielplan zurückgefunden. Die Aufführungsserie bescherte dem Wiener Publikum jede Menge an Rollendebüts.

-> weiter
Premiere
Kammeroper:
Oreste
(6.3.17) Das Theater in der Wien hat in der Kammeroper ein Opernpasticcio von Georg Friedrich Händel auf den Spielplan gesetzt: „Oreste“ erzählt von den Abenteuern des Agamemnon-Sprosses auf Tauris.

-> weiter
Semikonzertante Auführung
Musikverein:
L'Orfeo
(2.3.17) Claudio Monteverdis „L’Orfeo“ führt das Publikum zurück zu den Ursprüngen der Oper. Paul Agnew und das Ensemble Les Arts Florissants haben für ihre Produktion einen Zugang zu dem Werk gesucht, der von der Uraufführungssituation in Mantua 1607 ausgeht. Das Ergebnis wurde jetzt im Wiener Musikverein in einer semikonzertanten Aufführung präsentiert.

-> weiter
Konzertante Auführung
Musikverein:
Don Quichotte
(1.3.17) Im Wiener Musikverein wurde Jules Massenets „Don Quichotte“ in einer konzertanten Aufführung gegeben. Star des Abends war Ferruccio Furlanetto – ist der Don Quichotte doch seit der Uraufführung der Oper im Jahr 1910 in Monte Carlo eine Paraderolle für charismatische Bässe.

-> weiter
Semperdepot: Le Malentendu
(24.2.17) Die Neue Oper Wien hat eine neue Oper aus Südamerika nach Wien gebracht: „Le Malentendu“ – nach dem gleichnamigen Theaterstück von Albert Camus – ging im Semperdepot in Szene.

-> weiter
Premiere
Theater an der Wien:
Peer Gynt
(17.2.17) Das Theater an der Wien hat „Peer Gynt“ von Werner Egk auf den Spielplan gesetzt. Die Geschichte vom Bauernsohn, der nach ruhelosem Leben in den Armen einer Frau seinen Frieden findet, wurde von Peter Konwitschny in eine grelle Inszenierung gepackt. Dem Schlussapplaus nach zu schließen ist die Premiere gut vom Publikum aufgenommen worden.

-> weiter
Staatsoper: Otello
(16.2.17) Mit wesentlichen Umbesetzungen war die aktuelle „Otello“-Serie an der Wiener Staatsoper konfrontiert: Olga Bezsmertna übernahm die Desdemona von Veronique Gens und der Otello wurde von Peter Seiffert über Aleksandrs Antonenko an Kristian Benedikt „weitergereicht“.

-> weiter
Casino am Schwarzenbergplatz: Limonen aus Sizilien
(14.2.17)
Die Volksoper hat eine neue Spielstätte: Sie ist dank einer Kooperation mit dem Burgtheater in das Kasino am Schwarzenbergplatz eingezogen. Gespielt wird Manfred Trojahns „Limonen aus Sizilien“ – drei Einakter nach Texten von Luigi Pirandello und Eduardo De Filippo. Wolfgang Willaschek hat für das Libretto gesorgt.
-> weiter
Staatsoper: Nabucco
(11.2.17)
„Nabucco“, „Il trovatore“, „Otello“ – im Repertoire der Wiener Staatsoper kann das Publikum derzeit zwischen „frühem“,. „mittlerem“ und „spätem“ Verdi gustieren, wobei der „mittlere“ Verdi vom Chefsommelier am allerwärmsten empfohlen wird.
-> weiter
Volksoper: Der Barbier von Sevilla
(8.2.17)
„Der Barbier von Sevilla“ darf im Haus am Währinger Gürtel wieder seinem eheanbanderlischem Gewerbe nachgehen. Die Produktion ist Anfang Jänner als Wiederaufnahme reaktiviert worden und das turbulente Bühnenspektakel, das sich Regisseur Josef Ernst Köpplinger dazu ausgedacht hat, steht noch bis 6. März auf dem Spielplan.
-> weiter
Premiere
Staatsoper
: Il trovatore
(5.2.17)
Viel Schauerromantik, eine Frau zwischen zwei Männern, ein ungleiches Brüderpaar, abgemischt mit einer Prise Sozialkritik – und fertig ist Giuseppe Verdis „Il trovatore“. Nach 16 Jahren hat die Wiener Staatsoper das Werk jetzt wieder in den Spielplan aufgenommen.
-> weiter
Staatsoper: Roméo et Juliette
(1.2.17)
Während vor der Staatsoper wieder ein paar Zentimeter Neuschnee die winterliche Pracht Wiens vermehrten, schmolzen im Haus die Herzen der Zuschauer unter den Küssen von Roméo und Julia: Ein paar Anmerkungen zur vierten und letzten Vorstellung der Serie und laut Programmzettel 60. Aufführung des Werkes in der Regie von Jürgen Flimm.
-> weiter
Konzertante Auführung
Konzerthaus:
Lucio Cornelio Silla
(29.1.17)
Das Wiener Konzerthaus hat sein Resonanzen-Festival 2017 mit der konzertanten Aufführung der Oper „Lucio Cornelio Silla“ von Georg Friedrich Händels abgeschlossen. Das Werk wurde erst in den 1990er-Jahren „exhumiert“ und scheint sich gerade einer größeren „Nachfrage“ zu erfreuen.
-> weiter
Konzertante Auführung
Volksoper:
Das Wunder der Heliane
(28.1.17)
An der Wiener Volksoper gibt es für Raritätensammler jetzt ein ganz besonders Schmankerl: An drei Abenden wird Erich Wolfgang Korngolds „Das Wunder der Heliane“ konzertant zur Aufführung gebracht.
-> weiter
Staatsoper: Die toteStadt
(20.1.17) Erich Wolfgang Korngold feiert heuer ein Jubiläum, das Zahlenmystiker interessieren wird: 1897 geboren, 1957 verstorben sind seit Korngolds Geburt 120 Jahre, seit seinem Ableben 60 Jahre vergangen. Und sowohl die Staatsoper als auch die Volksopen haben Werke des Komponisten angesetzt.
-> weiter
Premiere
Theater an der Wien:
The Fairy Queen

(19.1.17)
Barocken Pomp und „Sommernachtstraum“-Flair hat diese Neuproduktion von Henry Purcells „The Fairy Queen“ nicht zu bieten. Im Theater an der Wien wird das Stück entzaubert und als Bühnenprobe gegeben.
-> weiter
Premiere
Kammeroper
:
Der Kaiser von Atlantis

(11.1.17)
Das Theater an der Wien in der Kammeroper hat mit seinem Jungen Ensemble „Den Kaiser von Atlantis“ erarbeitet. Der im Konzentrationslager Theresienstadt entstandene Einakter wird in der Inszenierung als „traumartige“ Parabel gedeutet.
-> weiter
Staatsoper: La sonnambula
(7.1.17)
Nach vier Jahren Absenz wandelt Vincenzo Bellinis „Sonnambula“ wieder über die Bühne der Wiener Staatsoper. Jede Menge an Wiener Rollendebüts und vor allem Juan Diego Floréz als Elvino prägten die 51. Aufführung dieser Produktion aus dem Jahr 2001.
-> weiter
Volksoper: Die Fledermaus
(31.12.16)
Was wäre der Jahreswechsel ohne die „Die Fledermaus"? Diesmal wurde aber nicht die Silvestervorstellung der Staatsoper, sondern jene der Volksoper besucht. Beide Häuser bieten das Werk in passender, historisierender Ausstattung. An der Volksoper spielt aber der Direktor selbst den Frosch – und das erweist sich im Vergleich der beiden „Etablissements" als Vorteil.
-> weiter
Staatsoper: Peter Grimes
(21.12.16)
„Peter Grimes“ ist nicht gerade eine Oper, die Weihnachtsgefühle weckt. Wer selbigen Abends zum „Messias“ in den Musikverein pilgerte, konnte sich schon eher mit Festtagsstimmung aufladen. Aber wer denkt überhaupt an Weihnachten, wenn ein neuer Staatsoperndirektor präsentiert wird?
-> weiter
Staatsoper: Macbeth
(17.12.16)
Jahrelang ist Giuseppe Verdis „Macbeth“ in Wien nicht auf dem Spielplan gestanden. Jetzt hat die Staatsoper mit vier Vorstellungen ihre Premierenproduktion von 2015 wieder ins Rennen geschickt. Erst im November war das Werk in einer Neuproduktion im Theater an der Wien gezeigt worden. Wie ist dieses „Macbeth-Match“ zwischen den Opernhäusern ausgegangen?
-> weiter
Konzertante Aufführung
Theater an der Wien:
Adriano in Siria

(16.12.16)
Giovann Battista Pergolesis „Adriano in Siria“ wurde im Theater an der Wien in einer konzertanten Aufführung gegeben – und für barockopernaffine Musikliebhaber war der Abend wegen der hochkarätigen Besetzung ein Pflichttermin.
-> weiter
Wiederaufnahme
Theater an der Wien:
Don Giovanni

(12.12.16)
Im Theater an der Wien erlebte die “Don Giovanni”-Produktion von Keith Warner den Start zu ihrer dritten Aufführungsserie – völlig zu recht, denn diese Inszenierung zählt zu den besten, die das Theater an der Wien seit seiner Wiederbelebung als reines Opernhaus im Jahr 2006 auf die Bühne gestellt hat.
-> weiter
Staatsoper: L'elisir d'amore
(10.12.16)
Wer dem Gewurle dieses Einkaufssamstags vor Weihnachten entkommen ist, konnte sich in der Wiener Staatsoper mit ein paar Schlückchen „Liebestrank“ erfrischen. Er war durchaus bekömmlich, wenn auch nicht mediterran durchglüht, sondern schon mehr diesseits der Alpen gekeltert.
-> weiter
Staatsoper: Falstaff
(4.12.16)
Die Wiener Staatsoper hat Giuseppe Verdis „Falstaff“ in einer Neuproduktion präsentiert. Die Premiere wurde von Teilen des Publikums eifrig beklatscht, der Schlussapplaus knackte sogar die 15-Minuten-Marke.
-> weiter
Kammeroper: Nemesis
(29.11.16)
Die „Hospital“-Trilogie des sirene Operntheaters in der Kammeroper widmete sich im zweiten Teil der „Nemesis”, die in dieser Oper – sozusagen als „Schwester” der Hybris – die ärztliche Selbstüberschätzung aufs Korn nimmt. Das Libretto stammte erneut von Kristine Tornquist, für die Musik hat bei diesem Teil Hannes Löschel gesorgt.
-> weiter
Kammeroper: Soma
(26.11.16)
Der dritte Teil der „Hospital“-Trilogie entführte das Publikum in der Kammeroper unter dem Titel „Soma“auf eine Notfall-Station. Für das Libretto hat wieder Kristine Tornquist gesorgt, für die Musik der Tiroler Komponist Christof Dienz.
-> weiter
Theater a.d. Wien: Macbeth
(17.11.16)
War auch die „Macbeth“-Inszenierung des Regisseurs Roland Geyer kein Geniestreich – dem Intendanten Roland Geyer hat Placido Domingo als „Alternativbesetzung“ zumindest für drei Vorstellungen ein volles Haus gesichert. Dieser Coup ist gelungen.
-> weiter
Konzertante Aufführung
Theater a.d. Wien:
Zoroastre

(16.11.16)
In einer konzertanten Aufführung wurde im Theater an der Wien Jean-Philippe Rameaus „Zoroastre“ gegeben. Die „Tragédie en musique“ in fünf Akten wurde 1749 uraufgeführt – und 1756 in einer umgearbeiteten Fassung noch einmal auf die Bühne gebracht.
-> weiter
Premiere
Theater a.d. Wien:
Macbeth

(11.11.16)
Im Theater an der Wien ist die Shakespeare-Opernsaison beim blutrünstigen „Macbeth“ angekommen. Der Direktor des Hauses selbst stieg als Regisseur in den Ring. Vor einem Jahr hat Roland Geyer dem „Hans Heiling“ zu einem respektablen Bühnenleben verholfen – beim „Macbeth“ lief es weniger gut.
-> weiter
Kammeroper: Hybris
(4.11.16)
Krankenhaus und Oper? Sirene Operntheater hat sich in der Kammeroper im Rahmen einer Trilogie an das Thema herangewagt. Der erste Teil wurde unter dem Titel „Hybris“ am 3. November uraufgeführt. Nachstehende Eindrücke beziehen sich auf die zweiten Aufführung am 4. November.
-> weiter
Museumsquartier: Pallas Athene weint
(28.10.16)
Die Neue Oper Wien hat im Museumsquartier Ernst Kreneks Oper „Pallas Athene weint“ zur Aufführung gebracht. Die Premiere ging am 25. Oktober über die Bühne. Nachstehender Bericht bezieht sich auf die dritte und vorletzte Vorstellung.
-> weiter
Volksoper: Hoffmanns Erzählungen
(25.10.16)
Die lange Aufführungsgeschichte von „Hoffmanns Erzählungen“ an der Volksoper ist um eine Inszenierung reicher. Die Neuproduktion wurde in Kooperation mit dem Theater Bonn erstellt und hatte am 15. Oktober Premiere. Nachfolgende Zeilen beziehen sich auf die vierte Aufführung, in der in einigen Partien schon die Zweitbesetzung angetreten ist.
-> weiter
Staatsoper: Alcina
(23.10.16)
An der Wiener Staatsoper geben sich derzeit die verführerischen Zauberinnen die Hand: Armide und Alcina wechseln sich bei ihren Versuchen ab, nicht nur tapfere Ritter, sondern auch das Staatsopernpublikum zu verführen.
-> weiter
Staatsoper: Le nozze di Figaro
(21.10.16)
In drei Vorstellungen von „Le nozze di Figaro“ war an der Wiener Staatsoper Peter Mattei als Conte zu hören. In der letzten Aufführung sprang für Valentina Nafornita kurzfristig Rosa Feola als Susanna ein – von dieser Vorstellung wird hier berichtet.
-> weiter
Konzertante Aufführung
Theater an der Wien:
Les Horaces

(18.10.16)
Antonio Salieri steht derzeit im Theater an der Wien hoch im Kurs. Als Ergänzung zur szenischen Produktion seines „Falstaffs“ wurde die Oper „Les Horaces“ in einer konzertanten Aufführung gegeben.
-> weiter
Konzertante Aufführung
Musikverein:
Ein Landarzt

(17.10.16)
Ein Landarzt“: Hans Werner Henze vertonte Kafkas Erzählung im Jahr 1951 als „Funkoper“ für das Radio. Ensemble Kontrapunkte und der Gesangssolist Adrian Eröd führten im 1. Zykluskonzert der jungen Saison im Brahmsaal die Monodram-Fassung des Werkes auf.
-> weiter
Premiere
Staatsoper:
Armide

(16.10.16)
2012 wurde Glucks „Alceste“ in den Staatsopern-Spielplan aufgenommen – jetzt folgte die „Armide“, erstmals in französischer Originalsprache. Die Oper ist zuletzt 1892 (!) im Haus am Ring gespielt worden.
-> weiter
Theater an der Wien: Falstaff ossia Le tre burle
(12.10.16)
Die szenische Aufführung einer Oper von Antonio Salieri im Theater an der Wien war eigentlich schon überfällig. Mit dem 1799 in Wien uraufgeführten „Falstaff ossia Le tre burle“ wurde eine gute Wahl getroffen und zugleich dem Shakespeare-Jahr mit einer weiteren Oper „gehuldigt“.
-> weiter
Staatsoper: Tosca
(7.10.16)
Anja Harteros stellte sich dem Wiener Publikum erstmals als Tosca vor. Die erste von drei angesetzten Vorstellungen erfüllte die einigermaßen hohen Erwartungen aber nur bedingt.
-> weiter
Staatsoper: Aida
(5.10.16)
Die Wiener Staatsoper hat in der Saison 2016/17 vier „Aida“-Vorstellungen angesetzt. Die dritte Aufführung dieser Serie – die 116. in dieser Inszenierung von Nicolas Joel aus dem Jahr 1984 – erwärmte das Herz der vom kühlen Herbstwetter geplagten Opernbesucher zumindest phasenweise.
-> weiter
Kammeroper: La traviata remixed
(27.9.16)
Das Theater an der Wien in der Kammeroper hat eine modernisierte „La traviata“ präsentiert. Die Koproduktion mit Operafront Amsterdam wurde im August beim Grachtenfestival gezeigt und ist jetzt in neuer Besetzung an den Fleischmarkt übersiedelt.
-> weiter
Staatsoper: La fille du régiment
(22.9.16)
„Die Regimentstochter“ ist nach drei Jahren wieder auf Besuch in der Wiener Staatsoper. Vier Vorstellungen sind angesetzt. Über die dritte Aufführung der Serie wird nachstehend berichtet. Laut Programmzettel handelte es sich um die 22. Aufführung seit der Premiere im Jahr 2007.
-> weiter
Semperdepot: Baruchs Schweigen
(15.9.16)
Beim EntArteOpera-Festival stehen 2016 Komponistinnen im Mittelpunkt. Die Kammeroper „Baruchs Schweigen“ von Ella Milch-Sheriff wurde im Semperdepot aufgeführt (Österreichische Erstaufführung am 7. September.)
-> weiter
Uraufführung
Theater an der Wien:
Hamlet
(14.9.16)
Das Theater an der Wien begann die neue Saison mit einer Uraufführung. Ganz dem Jahresregenten William Shakespeare verpflichtet, dessen 400. Todestag heuer begangen wird, wurde eine neue „Hamlet“-Oper in Szene gesetzt.
-> weiter
Staatsoper: Carmen
(13.9.16)
Nur drei „Carmen”-Vorstellungen sind von der Staatsoper für die Saison 2016/17 angesetzt worden. Sie brachten das Hausdebüt des amerikanischen Tenors Brandon Jovanovich als Don José und das Rollendebüt von Clemens Unterreiner als Escamillo.
-> weiter
Staatsoper: Lohengrin
(11.9.16)
Die neue Staatsopernsaison ist auch schon wieder eine Woche alt. Eine Woche, die vom Tod Johan Bothas überschattet wurde. Wer an diesem sonntäglichen Spätnachmittag zu Oper eilte, sah schon aus der Ferne die lange schwarze Flagge, die von der Terrasse herabwehte.
-> weiter
Werk X: The Butt
(4.9.16)
Die Musiktheatertage Wien gehen derzeit im Werk X in der Oswaldgasse über die Bühne. Das Festival erstreckt sich über knapp zwei Wochen und steht unter dem Motto „Weltflucht“. Besucht wurde die vierte und letzte Vorstellung der Uraufführungsproduktion „The Butt“ von Susannah Self.
-> weiter
Volksoper: Die Zauberflöte
(1.9.16)
Die Volksoper startete mit einer „Zauberflöte“ in die neue Saison. Die Staatsoper öffnet ihre Tore bekanntlich erst am Sonntag. Es war laut Programmzettel die 158. Vorstellung dieser Produktion aus dem Jahre 2005, bei der Helmuth Lohner Regie geführt hat.
-> weiter
Staatsoper: El Juez
(5.7.16)
Noch einmal war José Carreras auf der Opernbühne zu erleben: „El Juez“ machte es möglich. Mit zwei Aufführungen im Theater an der Wien nahm der außergewöhnliche Sänger seinen diesmal wohl endgültigen Bühnenabschied.
-> weiter
Staatsoper: Manon Lescaut
(30.6.16)
Die Staatsopernsaison 2015/16 ist vorbei. Den Schlusspunkt setzte diesmal Anna Netrebko. Kann man sich einen schöneren Saisonabschluss wünschen, als von Netrebkos dunkelsamtenem Sopran in die Sommerpause gesungen zu werden?
-> weiter
Staatsoper: Manon Lescaut
(23.6.16)
Die Wiener Staatsoper spielt erstmals seit Dezember 2010 wieder „Manon Lescaut“. Premiere hatte diese Produktion in der Regie von Robert Carsen 2005. An diesem Abend wurde die – laut Programmzettel – 34. Aufführung in dieser Inszenierung gespielt.
-> weiter
Staatsoper: Alceste
(16.6.16)
Die Wiener Staatsoper hat sich nach fast vier Jahren wieder an ihre Produktion von Christoph Willibald Glucks „Alceste“ erinnert. Dank Abonnement war das Haus ganz gut gefüllt, sogar einige Stehplatzbesucher hatten sich eingefunden, um der erst siebten Aufführung dieser Inszenierung beizuwohnen.
-> weiter
Premiere
Theater an der Wien: Fidelio
(14.6.16)
Das Opernprogramm der Wiener Festwochen zeichnet sich schon seit Jahren nicht gerade durch besondere Originalität aus. Heuer wurde mit Mieczyslaw Weinbergs „Passagierin“ dem Wiener Publikum immerhin ein wichtiger Beitrag zur Operhistorie nach 1945 geboten. An mehr oder weniger interessanten Beiträgen zur „Fidelio“-Rezeption war in den letzten Jahren in Wien aber wirklich kein Mangel. -> weiter
Spielplanupdate: Sommer & September 2016
(10.6.16)
Wiener Opernsommer gibt es keinen, das Theater an der Wien spielt Anfang Juli „El Juez” mit José Carreras. Im August wird das Schönbrunner Schlosstheater mit „Don Giovanni” bespielt. Richtig los geht es dann erst wieder im September, mit einer „Hamlet” -Uraufführung, ebenfalls im Theater an der Wien.
-> Überblick mit Link zu den Monaten
Staatsoper: Don Carlo
(29.5.16)
In der Wiener Staatsoper geht ein kleines „Verdi-Festival” über die Bühne. „La traviata” mit Placido Domingo als Vater Germont ist bereits Geschichte, von „Simon Boccanegra” und „Don Carlo” folgen noch je eine Vorstellung Anfang Juni.
-> weiter
Staatsoper: Simon Boccanegra
(27.5.16)
„Simon Boccanegra“: Verdis Ausflug in die Genuesische Geschichte steht wieder auf dem Programm der Wiener Staatsoper. Es war laut Programmzettel bereits die 75. Aufführung dieser Inszenierung von Peter Stein, die im Jahr 2002 Premiere hatte.
-> weiter
Staatsoper: Lohengrin
(21.5.16)
„Oans, zwoa, drei... gsuffa” – Männer in grünem Jägerloden machen eine alpenländische Wirtsstube unsicher und so manches üppige Dirndldekolleté weitet die Augen bierschwangerer Burschen. Richtig! Die Wiener Staatsoper spielt „Lohengrin“, eine romantische Oper von Richard Wagner.
-> weiter
Staatsoper: La traviata
(20.5.16)
Die Wiener Staatsoper spielt „La traviata“ und Placido Domingo ist auf dem Weg durch das Bariton-Repertoire beim Giorgio Germont angekommen, also Grund genug für ein ausverkauftes Haus. Berichtet wird hier von der zweiten „Traviata“-Vorstellung der laufenden Serie.
-> weiter
Premiere
Theater an der Wien: Die Passagierin
(19.5.16)
Die erste Opernproduktion der Wiener Festwochen 2016 bestritt ein Gastspiel der Oper Frankfurt im Theater an der Wien. Gegeben wurde „Die Passagierin“ von Mieczyslaw Weinberg.
-> weiter
Konzertante Aufführung
Musikverein
: Herzog Blaubarts Burg

(13.5.16)
Im Rahmen des Zyklus „Große Symphonie“ luden am 11. und 13. Mai die Wiener Symphoniker unter Philippe Jordan zu einer konzertanten Aufführung von Béla Bartóks Operneinakter. Nachstehende Anmerkungen beziehen sich auf die Aufführung am 13. Mai.
-> weiter
Premiere
Kammeroper: Hänsel und Gretel
(12.5.16)
Die Kammeroper spielt „Hänsel und Gretel“ als Wiener „Gangsterstory“ zwischen Fleischmarkt und Reumannplatz. Zwei Kinder kommen ihren Eltern auf die Schliche, die einen Banküberfall planen. Wer im Publikum während dieser Aufführung an Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ denkt, hat schon verloren.
-> weiter
Staatsoper: Don Giovanni
(30.4.16)
Unter die „Tenorgala“ im April (Kaufmann, Flórez, Beczala) hat die Staatsoper auch drei „Don Giovanni“-Vorstellungen gestreut. Die letzte Aufführung dieser Serie ist Gegenstand der nachfolgenden Betrachtung.

-> weiter
Staatsoper: Un ballo in maschera
(29.4.16)
Die „Un ballo in maschera“-Produktion der Wiener Staatsoper ist 30 Jahre alt. Aber spielt das eine Rolle? In der aktuellen Auffühungsserie sorgten Piotr Beczala als gemeuchelter Gustav III., Dmitri Hvorostovsky als königsmordernder René und Krassimira Stoyanova als unglücklich liebende Amelia für gelungenen Opernabende.

-> weiter
Premiere
Staatsoper
: Turandot
(28.4.16)
Giacomo Puccinis „Turandot“ zählt zu den unverwüstlichen Quotenbringern des Repertoires – auch wenn die Oper nicht leicht zu besetzen ist. An der Wiener Staatsoper stand das Werk 12 Jahre lang nicht auf dem Spielplan. Die Neuinszenierung in der Regie von Marco Arturo Marelli löste aber keine Jubelstürme aus.

-> weiter
Konzertante Aufführung
Theater a.d. Wien
: Lucio Silla
(27.4.16)
Die letzte konzertante Opernaufführung der Saison 2015/16 im Theater an der Wien war Mozarts Jugendoper „Lucio Silla“ gewidmet. Besonders spannend: Countertenor Franco Fagioli war in Wien erstmals in einer Mozart-Partie zu hören.

-> weiter