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Wien 2000-2018
 

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Staatsoper: „Lohengrin“
(28.10.18)
Die Wiener Staatsoper hat die Saison 2018/19 nicht gerade zum „Richard-Wagner-Jahr“ erklärt. Ganze 11 Aufführungen verteilen sich im Spielplan über zehn Monate. Den Beginn der immer spärlicher werdenden Wagner-Pflege im Haus am Ring machte eine „Lohengrin“-Serie mit einem mit Spannung erwarteten Rollenporträt: Andreas Schager in der Titelpartie.
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Spielplanupdate: Dezember 2018
(27.10.18)
Im Dezember gibt es an der Staatsoper eine Uraufführung: „Die Weiden“ von Johannes Maria Staud. Das Theater an der Wien bringt ab 12.12. Webers „Euryanthe“ auf den Spielplan.
-> Überblick mit Link zu den Monaten
Konzertante Aufführung
Theater a.d. Wien:
„Serse“
(22.10.18)
Georg Friedrich Händels „Serse“ galt die zweite konzertante Opernaufführung der laufenden Saison im Theater an der Wien. Im Zentrum des Abends stand der Countertenor Franco Fagioli, der in der Rolle der Titelfigur für eine – im wahrsten Sinne des Wortes – atemberaubende Aufführung sorgte.
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Staatsoper: „Elektra“
(19.10.18)
Die Staatsoper gewährt wieder einmal einen Blick in Mykenes Kohlenkeller. Seltsam, was sich dort für „Typen“ herumtreiben. Sogar zwei kläffende Hunde zischen über die Bühne und würden am liebsten die Kohlen umgraben. Und auf der rechten Bühnenseite droht der „Fahrstuhl des Grauens“.
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Volksoper: „Zar und Zimmermann“
(17.10.18)
Albert Lortzings Opern waren einmal ein Fixpunkt im deutschsprachigen Repertoire – davon ist wenig übrig geblieben. Die Volksoper stellt sich jetzt mit einer Neuproduktion von „Zar und Zimmermann“ gegen den Trend.
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Premiere
Staatsoper:
„Les Troyens“
(14.10.18)
Die erste Staatsopernpremiere der neuen Saison galt Hector Berlioz und seiner Monumentaloper „Les Troyens“. Der Fall Trojas und die Liebe der karthagischen Königin Didon zum italiensuchenden Enée stehen im Mittelpunkt der Handlung. „Les Troyens“ sind ein Werk für genusssüchtige Opernliebhaber – und die kommen bei dieser Neuproduktion voll auf ihre Rechnung.
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Premiere
Theater a.d. Wien:
„Guillaume Tell“
(13.10.18)
„Guillaume Tell“ – Gioachino Rossinis Schiller Veroperung – ist nach 13 Jahren wieder einmal auf einer Wiener Opernbühne zu sehen. Das Theater an der Wien hat sich der letzten Oper des Meisters aus Pesaro angenommen: ein schwieriges Unterfangen.
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Staatsoper: „Don Pasquale“
(6.10.18)
Die Staatsopern-Produktion von „Don Pasquale“ aus dem Jahr 2015 hat es in dreieinhalb Jahren auf 26 Aufführungen gebracht. Die dritte und letzte Vorstellung der aktuellen Serie wartete mit einer Umbesetzung auf: Hila Fahima sprang für Andrea Carroll ein und gab als Norina ihr Wiener Rollendebüt.
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Kammeroper: „Die Zauberinsel“
(3.10.18)
Passend zur „Alcina“-Premiere im Theater an der Wien wurde an der Kammeroper „Die Zauberinsel“ aus der Taufe gehoben: ein Opernpasticcio mit der Musik Henry Purcells auf eine adaptierte Version von William Shakespeares „The Tempest“ geschneidert. Anbei Eindrücke von der dritten Aufführung.
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Konzertante Aufführung
Theater a.d. Wien:
„Gismondo, Rè di Polonia“
(25.9.18)
Die konzertante Opernsaison im Theater an der Wien begann vielversprechend: „Gismondo, Rè di Polonia“ von Leonardo Vinci, uraufgeführt 1727, erfreute Barockopernfans ebenso wie Liebhaber von Countertenorstimmen.
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Reaktor: „Jeanne & Gilles“
(23.9.18)
Das um neue Spielstätten nie verlegene sirene Operntheater lotst das Publikum diesmal nach Hernals in den „Reaktor“ und befeuert die „kulturelle Kernspaltung“ mit einer Geschichte aus dem Hundertjährigen Krieg: „Jeanne & Gilles“ erzählt von der Beziehung zwischen der Jungfrau von Orleans und ihrem Kampfgefährten Gilles de Rais.
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Staatsoper: „La traviata“
(20.9.18)
„La traviata“ ist ein Kernstück des Repertoires. Nicht einmal eine untaugliche Inszenierung kann das verhindern. Und so erlebte die im Jahr 2011 aus Aix-en-provence an die Wiener Staatsoper geholte „La traviata“-Produktion von Jean-Francios Sivadier an diesem Abend ihre – laut Programmzettel – bereits 58. Vorstellung.
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Premiere
Semperdepot:
„Julie & Jean“
(19.9.18)
Die Neue Oper Wien hat für ihren Saisonstart das Semperdepot gewählt: „Julie & Jean“ von Gerhard Schedl versprach ein intensives „Match“ zwischen Mann und Frau in 12 Runden.
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Premiere
Theater a.d. Wien:
„Alcina“
(15.9.18)
Das Theater an der Wien ist mit Georg Friedrich Händels barocker Zauberoper „Alcina” in die neue Saison gestartet. Aber die Premiere verströmte wenig Glanz und Zauber und wurde stark durch die Drehbühnenmechanik am Laufen gehalten.
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Staatsoper: „Ariadne auf Naxos“
(10.9.18)
Neben „Carmen“ und dem „Freischütz“ hat die Wiener Staatsoper die Richard Strauss'sche „Ariadne“ zu Saisonbeginn wieder ins Repertoire genommen. Die Neuproduktion in der Regie von Sven-Eric Bechtolf hat es seit dem Jahr 2012 auf 25 Aufführungen gebracht, wie der Programmzettel verrät.
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Staatsoper: „Carmen“
(9.9.18)
Die Wiener Staatsoper ist mit Georges Bizets „Carmen“ in die neue Saison gestartet. Die erste Aufführung am Donnerstag wurde von einem Haus- und vielen Rollenporträts „herausgeputzt“. Nachstehende Zeilen berichten von der zweiten Vorstellung der laufenden Aufführungsserie am Sonntag.
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MuTh: „Lady Sarashina “
(4.7.18)
Am zweiten Tag hat das Armel Opera Festival ein Werk des wohl bekanntesten ungarischen Komponisten der Gegenwart nach Wien gebracht: „Lady Sarashina“ von Peter Eötvös.
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Uraufführung der Zweitfassung
MuTh:
„Das Riesenbaby
(3.7.18)
Das Budapester Armel Opera Festival hat auch heuer wieder in Wien Station gemacht und ist für zwei Aufführungen im MuTh am Augartenspitz eingezogen. Am ersten Abend gab man die Kammeroper „Das Riesenbaby“ des ungarischen Komponisten Gregory Vajda.
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Staatsoper: Galaabend Edita Gruberova
(23.6.18)
1968 feierte Edita Gruberova ihr Bühnendebüt, 1970 sang sie ihre erste Vorstellung an der Wiener Staatsoper: jetzt ist sie für einen Galaabend noch einmal dorthin zurückgekehrt, um den Mitarbeitern des Hauses und dem Publikum „Danke“ und „Adieu“ zu sagen.
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Werk X: „Der Ficus spricht“, „Radames“
(18.6.18)
Die Neue Oper Wien lud zu zwei satirischen Einaktern in das Werk X: Gerhard Schedl „Der Ficus spricht“ und Peter Eötvös „Radames.
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Staatsoper: „Lohengrin“
(15.6.18)
Die Wiener Staatsoper hat auf ihrer Bühne wieder einmal den Gasthof zum Lohengrin aufgebaut. Die Lederhosen und Gamsbärte würden gut zum „Freischütz“ passen. Man sollte die neue, verunglückte „Freischütz“-Produktion in das „Lohengrin“-Bühnenbild übersiedeln.
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Europäische Erstaufführung
Werk X:
„Song from the Uproar“
(13.6.18)
Im Werk X gehen wieder einmal die „Musiktheatertage Wien“ über die Bühne. Das „Festival“ lotet seit einigen Jahren die Bandbreite zeitgenössischen Musiktheaters aus. Das Motto, das 2018 ausgerufen wurde, lautet: „Oper und Tabu“.
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Premiere
Staatsoper:
„Der Freischütz“
(11.6.18)
Ein Jägerbursche wird zum Komponisten, eine Försterstochter zur Sängerin – dergleichen soll vorkommen. Die Wiener Staatsoper versucht sich am „Freischütz“ und scheitert gewaltig. Der Premierenabend amüsierte phasenweise mit unfreiwilliger Komik und enttäuschte auch musikalisch.
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Staatsoper: „Rigoletto“
(31.5.18)
Das Wiener Rollendebüt von Juan Diego Flórez als Herzog ist auch schon wieder zweieinhalb Jahre her. Wer den Auftritt des Tenors damals verpasst hat, kann dieses Versäumnis jetzt nachholen – bis 10 Juni besteht die Gelegenheit dazu.
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Staatsoper: „Capriccio“
(27.5.18)
Nach fünf Jahren hat die Wiener Staatsoper das Richard Strauss’sche „Capriccio“ wieder auf den Spielplan gesetzt. Gespielt wurden vier Aufführungen – nachstehende Anmerkungen beziehen sich auf die letzte Aufführung dieser Serie.
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Volksoper: „Die Zauberflöte“
(20.5.18)
Am Pfingstsonntag konnte sich das Publikum in der Volksoper an den mit Schikaneder'schem Humor gewürzten Weisheitslehren von Mozarts „Zauberflöte“ erfreuen. Das Haus war gut besucht. Der Schlussapplaus war stark.
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Premiere
Kammeroper:
„Cosi fan tutte“
(15.5.18)
Zum Abschluss der Saison lädt das Junge Ensemble des Theaters an der Wien in der Kammeroper zu „Cosi fan tutte“. Die Produktion läuft bis Mitte Juni. Der Premierenabend begann mit viel Humor, hatte aber auch seine Längen.
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MuTh: „Tulifant“
(14.5.18)
„Tulifant. Ein Märchenspiel über Verzauberung und Erlösung unseres Planeten Erde“ – Zum 100. Geburtstag von Gottfried von Einem kam dessen letzte Oper im MuTh am Augartenspitz zur Aufführung.
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Premiere
Staatsoper:
„Samson et Dalila“
(12.5.18)
Die Wiener Staatsoper probiert es nach einem Vierteljahrhundert wieder mit „Samson et Dalila" von Camille Saint-Saëns. Die Oper lässt in der Inszenierung von Alexandra Liedtke das orientalisch-biblische Sujet weit hinter sich und setzt klassenkämpferische Akzente. Das spießbügerliche Philistertum quält Samson lustvoll, sobald er sein Haupthaar verloren hat.
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Staatsoper: „Simon Boccanegra“
(10.5.18) An der Wiener Staatsoper steht wieder einmal das Schicksal des Genueser Dogen „Simon Boccanegra“ auf dem Programm. Thomas Hampson singt die Titelpartie. Die Produktion in der Inszenierung von Peter Stein erlebte an diesem Abend (so der Programmzettel) ihre 82. Aufführung.

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Staatsoper: „Aida“
(1.5.18)
Die aktuelle „Aida“-Inszenierung der Wiener Staatsoper stammt aus dem Jahr 1984. Sie ist das letzte Erbstück der kurzen Direktionszeit von Lorin Maazel. Jetzt wurde diese Produktion laut Programmzettel zum 120. Mal gegeben. 120 – das ist eine schöne runde Zahl, auch wenn die Ägypter – im Gegensatz zu den Babyloniern – kein Sexagesimalsystem verwendet haben.
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Staatsoper: „Andrea Chénier“
(29.4.18)
Die französische Revolution ist derzeit an der Wiener Staatsoper in Mode: zuerst Gottfried von Einems „Dantons Tod“ als Neuproduktion, jetzt „Andrea Chénier“ in der Otto Schenk-Regie aus dem Jahr 1981. Die folgenden Anmerkungen beziehen sich auf die erste und dritte „Chénier“-Vorstellung der laufenden Serie am Montag, den 23., und am Sonntag, den 29. April.
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Staatsoper: „Die Walküre“
(22.4.18)
Nach einem „Ring“-Durchgang hat die Wiener Staatsoper dem Publikum noch eine Solo-„Walküre“ als Nachschlag serviert. Vielleicht war diese Aufführung als Belohnung für wagner-affine Teilnehmerinnen und -nehmer des Wien-Marathons gedacht, damit sich diese nach dem sommerlich warmen Laufevent bei einer „Walküre“ erfrischen können.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien:
„Radamisto“
(20.4.18)
Das Theater an der Wien lud zu einer konzertanten Aufführung von Georg Friedrich Händels „Radamisto“. Die 1720 uraufgeführte Oper erzählt die Geschichte eines Familienzwistes zwischen den Königreichen von Armenien und Thrakien: der armenische Herrscher Tiridate will dem Thraker Radamisto an den Kragen. Warum? Es geht natürlich um die Liebe.
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Casino am Schwarzenbergplatz: „Marilyn Forever“
(19.4.18)
Die Volksoper ist mit der Kammeroper „Marilyn Forever“ in das Kasino am Schwarzenbergplatz eingezogen. Rund 200 Besucher folgten von der vollbesetzten (!) Tribüne aus dem Abend. Komponiert hat den kurzen Einakter der Komponist Gavin Bryars.
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Staatsoper: „Turandot“
(17.4.18)
Die aktuelle „Turandot“-Produktion der Wiener Staatsoper ist zwei Jahre alt. 14 Aufführungen wurden bis jetzt gespielt, verrät der Programmzettel. An der aktuellen Aufführungsserie interessierte vor allem das Wiener Rollendebüt von Roberto Alagna als Kalaf.
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Premiere
Theater a.d. Wien:
„A Midsummer Night's Dream“
(15.4.18)
Vom Traum zum Trauma. Was so ein Buchstabe nicht alles ausmacht. Dem Theater an der Wien ist mit Benjamin Brittens „A Midsummer Night’s Dream“ eine vorzügliche Produktion gelungen – auch wenn sie eine ganz andere Geschichte erzählt als Shakespeare und Britten.
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Staatsoper: „Siegfried“
(11.4.18)
Nach einem kalten März regieren in Wien die „Frühlingsgefühle“ und eine „Siegfried“-Aufführung passt natürlich bestens zu dieser Großwetterlage. Der hehrste Held der Welt entdeckt schließlich die Liebe und die von ihm bestürmte Brünnhilde kann ohnehin nicht anders, als seinem Drängen nachzugeben.
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Staatsoper: „Dantons Tod“
(3.4.18)
Die vierten Vorstellung von „Dantons Tod“ hat die Premiereneindrücke im Wesentlichen bestätigt, wenn auch in abgeschwächterer Form. Der Besuch (Aufführung im Abonnement) war gut, die kleinen Lücken da und dort in den Sitzplatzreihen aber nicht zu übersehen. Der Galeriestehplatz franste nur wenig zur Seite hin aus.
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Kammeroper: „A Quiet Place“
(29.3.18)
Die Neue Oper Wien ist in der Wiener Kammeroper zu Gast und spielt anlässlich des 100. Geburtstages von Leonard Bernstein seine Oper „A Quiet Place“. Premiere war am 22. März – nachstehend die Eindrücke von der vierten Aufführung am Gründonnerstag.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien:
„Die Schuldigkeit des ersten Gebots“
(27.3.18)
Mozart hat sein geistliches Singspiel „Die Schuldigkeit des ersten Gebotes" mit elf Jahren im Auftrag des Salzburger Erzbischofs Sigismund von Schrattenbach komponiert. Bei einer konzertanten Aufführung im Theater an der Wien sorgte diese Rarität jetzt für einen heiter-besinnlichen Einstieg in die Karwoche.
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Premiere
Staatsoper:
„Dantons Tod“
(24.3.18)
Der Vorhang öffnet sich, Volk versammelt sich auf der Bühne, ein brennender, schräger, bühnenhoher Holzbalken verbreitet ein mulmiges Gefühl im Zuschauerraum. „Dantons Tod“, Gottfried von Einems Oper nach dem Büchner’schen Drama, erklingt nach 46 Jahren wieder an der Wiener Staatsoper.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien:
„Fidelio“
(19.3.18)
Im Theater an der Wien hat man in den letzten Jahren die Erst-, Zweit- und Letztfassung des „Fidelio“ aufgeführt. Jetzt war wieder einmal die „gängige“ Fassung von 1814 an der Reihe, und zwar in konzertanter Form und in „historisch informierter Aufführungspraxis“.
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Staatsoper: „Otello“
(18.3.18)
Die Wiener Staatsoper hat nach einem Jahr Giuseppe Verdis „Otello“ wieder in den Spielplan aufgenommen. Besonderes Interesse erweckten eine ganze Reihe an Wiener Rollendebüts – u. a. mit Roberto Alagna in der Titelpartie und Aleksandra Kurzak als Desdemona.
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Premiere
Theater an der Wien:
„Der Besuch der alten Dame“
(16.3.18)
Anlässlich von Gottfried von Einems 100. Geburtstag gab im Theater an der Wien seine Oper „Der Besuch der alten Dame“ ein kräftiges Lebenszeichen von sich. 1971 an der Wiener Staatsoper uraufgeführt hat das Werk weder an Aktualität eingebüßt noch an absurd-bösartigem Humor verloren.
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Staatsoper: „Ariodante“
(4.3.18)
Staatsoperndirektor Dominique Meyer hat sich noch einmal an eine Händel-Produktion gewagt. 2010 hat man erfolgreich die „Alcina“ aus der Taufe gehoben, jetzt folgte die Erstaufführung der „Ariodante“ im Haus am Ring. Die Premiere ist am 24. Februar über die Bühne gegangen, nachstehenden Eindrücke beziehen sich auf die vierte und vorletzte Aufführung der Premierenserie.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien:
„Armida“
(21.2.18)
Mit der „Armida“ von Joseph Haydn, 1784 in Esterhaza uraufgeführt, hat das Theater an der Wien seinen Zyklus an konzertanten Opernaufführungen fortgesetzt. René Jacobs leitete das Kammerorchester Basel.
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Premiere
Theater an der Wien:
„Saul“
(16.2.18)
Das Theater an der Wien entführt mit seiner neuesten Produktion das Publikum in das Alte Testament. Das Oratorium „Saul" behandelt das schwierige Verhältnis von König Saul zu seinem Nachfolger David und wurde vom Regisseur Claus Guth in Szene gesetzt.
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Konzertante Aufführung
Musikverein:
„Pygmalion“
(13.2.18) Im Musikverein war die Akademie für Alte Musik Berlin zu Gast, um unter der Leitung von Paul Agnew Jean-Philippe Rameaus Einakter „Pygmalion“ aufzuführen – ergänzt um weitere Stücke von Jean-Baptiste Lully und Georg Philipp Telemann.

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Premiere
Kammeroper
: Pelléas et Mélisande
(12.2.18)
Das Theater an der Wien hat sich in der Kammeroper an Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“ gewagt. Das Werk war auf eine Spiellänge von rund zwei Stunden gekürzt worden. Es gab keine Pause. Der überheizte Saal war eine zusätzliche Herausforderung.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien:
„Publio Cornelio Scipione“
(27.1.18)
Das Theater an der Wien lud Samstagabend zu einer außergewöhnlichen Rarität: „Giulietta e Romeo“ von Antonio Zingarelli. Die Oper wurde 1796 in Mailand uraufgeführt.
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Staatsoper: „Carmen“
(26.1.18)
Die Wiener Staatsoper holt ihre von Franco Zeffirelli cineastisch aufbereitete „Carmen“-Produktion gar nicht so oft aus dem Depot. Diesmal gibt es allerdings einen ganz besonderen Anlass: Piotr Beczala singt weltweit seinen ersten Don José in Wien, wie in der aktuellen Ausgabe der Publikumszeitschrift der Wiener Staatsoper nachgelesen werden kann.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien:
„Publio Cornelio Scipione“
(24.1.18)
Im Theater an der Wien hielt Publio Cornelio Scipione Einzug in das von ihm eroberte punische Carthago Nova und zeigte sich gegenüber der gefangenen Berenice überaus ritterlich und den Tugenden eines Herrschers geziemend.
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Konzertante Aufführung
Österreichische Erstaufführung

Konzerthaus:
„L’Europe galante“
(22.1.18)
Im Rahmen des Resonanzenfestivals ging im Konzerthaus die österreichische Erstaufführung von André Campras „L’Europe galante“ über die Bühne. Campras 1697 uraufgeführtes Werk gilt als Geburtsstunde des französischen Opéra-ballet.
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Premiere
Theater a.d. Wien:
Maria Stuarda
(19.1.18)
Das Theater an der Wien macht mit seiner aktuellen Produktion einen Abstecher ins italienische romantische Repertoire: „Maria Stuarda“ von Gaetano Donizetti bringt den Machtkampf zwischen der englischen Königin Elisabeth I. und ihrer schottischen Gegenspielerin Maria Stuart auf die Bühne.
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Staatsoper: Don Giovanni
(17.1.18)
In der Wiener Staatsoper darf „Don Giovanni“ wieder einmal seinem lasterhaften Leben frönen. Und schon Mozart und da Ponte haben es gewusst: Solche Männer kommen in die Hölle
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Staatsoper: Tosca
(12.1.18)
Premiere 1958, 600 Vorstellungen: Die Wiener Staatsoper lud zu einer „Jubiläums-Tosca“. Die Produktion stammt noch aus der Ära Karajan und ist ein historisches Erbstück des Hauses, durch dessen Kulissen der Geist großer Interpretinnen und Interpreten weht.
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Staatsoper: La fille du régiment
(11.1.18)
Donizettis „La fille du régiment“ ist für drei Vorstellungen in das Haus am Ring zurückgekehrt. Die Produktion ist inzwischen auch schon wieder zehn Jahre alt – aber im Gegenteil zu vielen anderen, hat sie sich ihre Frische und ihren Schwung bewahrt.
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Staatsoper: I puritani
(7.1.18)
Die Wiener Staatsoper hat Vincenzo Bellinis „I puritani“ mit drei Vorstellungen wieder in den Spielplan aufgenommen. Die Produktion – eine Inszenierung von John Dew – stammt aus dem Jahr 1994 und hat es inzwischen laut Programmzettel auf 64 Aufführungen gebracht.
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Theater a.d. Wien: Die Ring-Trilogie - Brünnhilde
(31.12.17)
Vier Stunden Wagner und keine „Fledermaus“ in Sicht: Das Theater an der Wien hat den dritten Teil seines ambitionierten „Ring“-Projekts als „Silvestervorstellung“ gegeben.
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Staatsoper: Arabella
(14.12.17)
Die Strauss-Tage an der Wiener Staatsoper geben dem Publikum auch die Gelegenheit, wieder bei der Familie des Grafen Waldner vorbeizuschauen. Gespielt wurde die – laut Programmzettel – 46. Aufführung in der Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf.
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Staatsoper: Elektra
(8.12.17)
Auf die „Daphne“ folgte im Rahmen der Richard-Strauss-Tage an der Wiener Staatsoper die „Elektra“ – eine Feiertags-Nachmittagsvorstellung, Beginn um bereits 16 Uhr.
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Staatsoper: Daphne
(7.12.17)
Im Rahmen ihrer Richard-Strauss-Tage hat die Wiener Staatsoper auch die „Daphne“-Produktion von 2004 für drei Aufführungen wieder in den Spielplan aufgenommen. Und die Aufführungsserie hielt einen besonderen Leckerbissen für die Wiener Openfans bereit: das Hausdebüt des aus Niederöstereich gebürtigen Tenors Andreas Schager.
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Premiere
Staatsoper:
Lulu
(3.12.17)
Die Wiener Staatsoper nimmt einen neuen Anlauf, um Alban Bergs „Lulu” im Repertoire zu platzieren. Es ist nicht der erste – und alle sind nach wenigen Jahren gescheitert. Warum sollte es diesmal gelingen?
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Premiere
Theater a.d. Wien:
Die Ring-Trilogie - Siegfried
(2.12.17)
Der zweite Tag von „Die Ring-Trilogie“ im Theater an der Wien war Siegfried gewidmet. Über vier Stunden lang – zwei Pausen eingeschlossen – folgte das Publikum den Abenteuern des Helden von Mimes kärglich eingerichteter Stube bis zur Brünnhildenerweckung.
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Premiere
Theater a.d. Wien:
Die Ring-Trilogie - Hagen
(1.12.17)
Im Theater an der Wien ist der erste Abend eines neuen „Ring“-Projekts über die Bühne gegangen: Der „Ring“ wird aus der Sicht der von Eltern-Schuld „traumatisierten“ zweiten Generation erzählt und Wagners Tetralogie zu einem dreiteiligen Opernabend umgemodelt.
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Staatsoper: L'elisir d'amore
(20.11.17)
Auch nach dem „Adriana Lecouvreur-Festival“ geht der Betrieb an der Wiener Staatsoper weiter. Ein „Liebestrank“ lockte mit einer interessanten Besetzung: Vittorio Grigolo war nach vier Jahren wieder im Haus am Ring zu hören und Erwin Schrott würde gewiss einen bühnenstarken Dulcamara abgeben.
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Premiere
Kammeroper:
Don Pasquale
(17.11.17)
Gaetano Donizettis „Don Pasquale“ ist eine Perle der komischen Oper – und diese Perle wird in der Kammeroper in einer neuen Fassung präsentiert: Tscho Theissing hat Donizettis Partitur „modernisiert“ und für ein „Salonorchester“ arrangiert.
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Museumsquartier: Die Antilope
(14.11.17)
„Die Antilope“ hat 2014 beim Luzern Festival das Licht der Welt erblickt, zog dann weiter nach Deutschland, um in Köln zu grasen, und beäst seit letzter Woche das Wiener Museumsquartier. Die Antilope heißt übrigens Victor, und ihre Taufpaten waren der Komponist Johannes Maria Staud und der Librettist Durs Grünbein.
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Staatsoper: Adriana Lecouvreur
(9.11.17)
Francesco Cilèas „Adriana Lecouvreur“ ist nach dreieinhalb Jahren wieder auf den Staatsopernspielplan zurückgekehrt. Die Aufführungsserie verwöhnt das Wiener Publikum mit einer luxuriösen Besetzung: hingehen und genießen!
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Staatsoper: Un ballo in maschera
(5.11.17)
Die Staatsoper lud am Sonntagnachmittag zum „Maskenball“ in der „barocken Guckkastenbühne” dieser auch schon wieder über 30 Jahre alten Inszenierung von Gianfranco de Bosio.
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Konzertante Aufführung
Theater a.d. Wien:
Fidelio (1805)
(24.10.17)
Das Theater an der Wien lud zu einer konzertanten Aufführung der Erstfassung des „Fidelio“ von 1805. René Jacobs stellte zusammen mit dem Freiburger Barockorchester seine Sicht der Dinge dem Wiener Publikum vor.
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Staatsoper: Pelléas et Mélisande
(21.10.17)
Die Wiener Staatsoper hat im Oktober vier Vorstellungen von Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“ angesetzt. Anbei einige Eindrücke von der letzten Aufführung dieser Serie – der, so der Programmzettel, neunten in der Neuinszenierung von Marco Arturo Marelli (Premiere Juni 2017).
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Konzertante Aufführung
Theater a.d. Wien:
Giuglio Cesare in Egitto
(18.10.17)
Im Theater an der Wien war wieder einmal Julius Cäsar zu Gast. Er beehrte das Publikum mit seiner Reise nach Ägypten und reichte im Rahmen einer konzertanten Aufführung Kleopatra die Hand.
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Premiere
Theater a.d. Wien:
Wozzeck
(15.10.17)
Im Theater an der Wien wird Wozzeck in der Hierarchiemühle einer Kaserne zermahlen. Die Neuproduktion in der Inszenierung von Robert Carsen warf einen ziemlich einseitigen Blick auf die Alban Berg’sche Büchner-Vertonung.
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Premiere
Volksoper:
Die Räuber
(14.10.17)
An der Volksoper marschierten die Räuber auf: Giuseppe Verdis „I masnadieri“, gefertigt nach dem Schiller’schen Drama, wurde in der deutscher Fassung gegeben.
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Premiere
Staatsoper:
Der Spieler
(4.10.17)
Die Wiener Staatsoper hat ihre erste Premiere in der neuen Saison gezeigt: Sergej Prokofjews „Der Spieler“. Die Oper – gefertigt nach dem gleichnamigen Roman von Fjodor M. Dostojewski – hat der Komponist während des I. Weltkriegs begonnen. Uraufgeführt wurde sie aber erst 1929.
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Premiere
Kammeroper:
Arianna in Nasso
(27.9.17)
Die Ariadne-Theseus-Geschichte hat viele Opernkomponisten fasziniert. Nicola Antonio Porpora war einer davon. Seine „Arianna in Nasso“ wurde 1733 uraufgeführt. Porpora weilte damals in London und war der große Herausforderer Händels in Sachen italienischer Oper.
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Konzertante Aufführung
Theater a.d. Wien:
Ottone, Re di Germania
(24.9.17)
Das Theater an der Wien begann die konzertante Opernsaison mit der hochkarätig besetzten konzertanten Aufführung von Georg Friedrich Händels „Ottone, Re di Germania". Die Oper wurde 1723 uraufgeführt, war ein großer Erfolg, zählt heute aber zu den Raritäten.
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Premiere
Theater a.d. Wien:
Die Zauberflöte
(17.9.17)
Das Theater an der Wien hat die neue Saison mit der „Zauberflöte" eröffnet. Intendant Roland Geyer hätte es sich leichter machen können. Schließlich hat es allein in Wien seit dem Jahr 2000 an den drei großen Häusern fünf Neuproduktionen von Mozarts „Bestseller“ gegeben.
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Saisoneröffnung
Staatsoper:
Il trovatore
(4.9.17)
Mit Giuseppe Verdis „Il trovatore“ startete die Wiener Staatsoper in die Saison 2017/18. Durch die Absagen von Anna Netrebko und Marcelo Álvarez wurde die Besetzung für den „season opener“ neu durchgemischt. Als Leonore sprang Maria José Siri ein, als Manrico Yusif Eyvazov – beide mit ihrem Staatsopern-Rollendebüt.
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MuTh: Klothò
(3.7.17)
Der Schlusstag des Armel Opera Festivals im MuTh galt der Oper „Klotho, The thread of the tales“ („Der Märchenfaden“) der jungen polnischen Komponistin Martyna Kosecka, die auch das englische Libretto verfasst hat.
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MuTh: Il giovedì grasso
(1.7.17)
Am zweiten Tag des Budapester Armel Opera Festivals im MuTh sorgte das Nationaltheater Szeged mit „Il giovedì grasso“, eine selten gespielten „Farce“ von Gaetano Donizetti, für gute Unterhaltung.
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MuTh: Weiße Rose
(30.6.17)
Das Budapester Armel Opera Festival hat heuer eine Dependance im MuTh am Augartenspitz aufgeschlagen. Die erste von vier Aufführungen galt Udo Zimmermanns „Weiße Rose“, Szenen für zwei Sänger und fünfzehn Instrumentalisten in der Fassung von 1986.
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Schönbrunner Schlosstheater: Idoménée
(24.6.17)
„Le festival de la musique baroque francaise“ (femubav) möchte dem Wiener Publikum die französische Barockoper näher bringen. Das ist ein mutiges Unterfangen. Die Startproduktion im Schönbrunner Schlosstheater – „Idoménée“ von André Campra – hat noch keinen Publikumsansturm ausgelöst.
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Staatsoper: Elektra
(23.6.17)
Die Wiener Staatsoper spielt „Elektra“ und Nina Stemme ist wieder in der Titelpartie zu hören. Berichtet wird über die laut Programmzettel zwölfte Aufführung der Neuproduktion von 2015. Elektra haust also nach wie vor im per Paternoster-Aufzug erschlossenen „Kohlenkeller“.
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Premiere
Staatsoper:
Pelléas et Mélisande
(18.6.17)
Kurz vor Saisonschluss hat die Wiener Staatsoper noch eine Premiere angesetzt: Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“ kehrte nach rund einem Vierteljahrhundert Abwesenheit ins Haus am Ring zurück.
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Staatsoper: Don Carlo
(11.6. & 15.6.17)
Plácido Domingo hat 1967 in Wien mit dem Don Carlo in Giuseppe Verdis gleichnamiger Oper debütiert. Fünfzig Jahre später tritt er auf derselben Bühne als Rodrigo an. Es ist also keine Überraschung, wenn die aktuelle „Don Carlo“-Serie an der Wiener Staatsoper „historisch“ genannt werden darf.
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Staatsoper: Götterdämmerung
(5.6.17)
Am Pfingstmontag lud die Wiener Staatsoper zur „Götterdämmerung“. Mit dieser Aufführung wurde der zweite und letzte „Ring“-Zyklus dieser Staatsopernsaison abgeschlossen.
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Uraufführung
Theater a.d. Wien:
Mondparsifal Alpha 1-8
(4.6.17)
Der „Mondparsifal Alpha 1-8 (Erzmutterz der Abwehrz)“ ist im Theater an der Wien gelandet. Künstler Jonathan Meese und Komponist Bernhard Lang haben eine riesige „Wagner-Trivialisierungs- und Paraphrasierungsmaschine“ in Gang gesetzt, die dem Publikum nach vier Stunden endlich die zentrale Botschaft übermittelt: „Erlösung von Erlösern“.
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Staatsoper: Rosenkavalier
(27.5.17)
Vier „Rosenkavalier“-Vorstellungen hat die Wiener Staatsoper für die Saison 2016/17 angesetzt. Die Absage von Angela Denoke als Marschallin führte zu einem auf den ersten Blick überraschenden Rollendebüt am Haus: Linda Watson wechselte von der Brünnhilde zur Feldmarschallin.
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Staatsoper: Fidelio
(24.5.17)
Leonorens Befreiungstat darf wieder die Herzen des Staatsopernpublikums rühren: Die aktuelle „Fidelio“-Serie brachte die Wiener Rollendebüts von Camilla Nylund als Leonore, Günther Groissböck als Rocco und Chen Reiss als Marzelline. Cornelius Meister dirigierte seinen ersten Staatsopern-„Fidelio“.
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Staatsoper: Die Walküre
(21.5.17)
Der zweite „Ring“-Durchgang an der Wiener Staatsoper ist bei der „Walküre“ angekommen. Mit Thomas Johannes Mayer präsentierte sich dem Wiener Publikum nach der Absage von Bryn Terfel ein neuer Wotan.
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Konzertante Aufführung
Staatsoper: Gala-Abend Placido Domingo
(19.5.17)
Plácido Domingo debütierte am 19. Mai 1967 als Don Carlo an der Wiener Staatsoper, jetzt wurde auf den Tag genau sein „50er” gefeiert – ein außerordentliches Jubiläum!
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Premiere
Kammeroper: La scuola de gelosi
(18.5.17)
In der Kammeroper hat bis Mitte Juni „Die Schule der Eifersucht“ („La scuola de' gelosi“) ihre Pforten geöffnet. Den Lehrplan hat Antonio Salieri erstellt. Gespielt wurde eine eigens für die Kammeroper konzipierte Fassung, die auf den Wiener Aufführungen der Oper in den Jahren 1783-86 basiert.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien:
Ariodante
(12.5.17)
Die letzte konzertante Opernaufführung der Saison 2016/17 im Theater an der Wien galt Georg Friedrich Händels „Ariodante“. Joyce DiDonato, die ihren Auftritt hatte absagen müssen, wurde durch Alice Coote vertreten.
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Staatsoper: Siegfried
(7.5.17)
  Die Wiener Staatsoper ist im ersten „Ring“-Durchgang dieser Saison beim „Siegfried“ angekommen. Jede Menge an Wiener Rollendebüts gaben dem Abend einen zusätzlichen Reiz.
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Premiere
Theater a.d. Wien:
Elegie für junge Liebende
(2.5.17)
  Die letzte Premiere der Saison 2016/17 im Theater an der Wien galt Hans Werner Henzes „Elegie für junge Liebende“. Die Oper war in Wien zuletzt im Jahre 1998 in einer Produktion der freien Opernszene im Odeon aufgeführt worden.
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Staatsoper: Lady Macbeth von Mzensk
(29.4.17)
  Nach einem „lauwarmen“ Figaro am Freitag geriet einen Abend später die Aufführung der „Lady Macbeth von Mzensk“ von Dmitri Schostakowitsch an der Wiener Staatsoper zur begeisternden Demonstration zeitgemäßen Musiktheaters.
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Staatsoper: Le nozze di figaro
(28.4.17)
  Die Wiener Staatsoper hat drei Vorstellungen von „Le nozze di figaro“ angesetzt. Carlos Alvarez glänzte in der Titelpartie – und die Inszenierung von Jean-Louis Martinoty ist auch beim 37. „Aufguss“ nicht besser geworden.
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Staatsoper: Parsifal
(9.4.17)
  Palmsonntag mit wunderbarem Karfreitagszauber-Sonnen-Blattausbruch-Blühwetter – und die Wiener Staatsoper spielt „Parsifal“. Die vierte Aufführung der Neuinszenierung in der Regie von Alvis Hermanis stand auf dem Spielplan.
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Staatsoper: Medea
(7.4.17)
Vor sieben Jahren ging die Uraufführung von Aribert Reimanns „Medea“ in der Wiener Staatsoper über die Bühne. Nach Reprisen im Herbst 2010 verschwand die Oper vom Spielplan, jetzt wurde sie für vier Vorstellungen wieder aufgenommen.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Germanico in Germania
(30.3.17)
„Parsifal“-Premiere in der Wiener Staatsoper, aber das Theater an der Wien lud zu einer Rarität: „Germanico in Germania“ – und entführte das Publikum im nahezu ausverkauften Haus in das Jahr 1732 zu einer Opera seria von Nicola Antonio Porpora.
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Premiere
Volksoper: La Wally
(25.3.17)
Die Wiener Volksoper hat Alfredo Catalanis „La Wally“ auf den Spielplan gesetzt. Die Premiere am Samstagabend war zugleich die Erstaufführung im Haus am Währinger Gürtel.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Il ritorno d'Ulisse in patria
(22.3.17)
Claudio Monteverdis „Il ritorno d’Ulisse in patria“ besuchte für eine semikonzertante Aufführung das Theater an der Wien. Es handelte sich um eine von René Jacobs betreute Brüsseler Koproduktion von Klarafestival, dem Opernhaus La Monnaie und dem Bozar Centre For Fine Arts.
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Staatsoper: Faust
(18.3.17)
Nach drei Jahren hat die Wiener Staatsoper Charles Gounods „Faust“ wieder in den Spielplan aufgenommen. Es war ein Abend der Wiener Rollendebüts: von Faust bis Marthe war alles neu besetzt, auch Simone Young fügte ihrer umfangreichen Wiener Werkstatistik ein weiteres hinzu.
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Premiere
Theater an der Wien: Elisabetta, regina d'Ingilterra
(17.3.17) Die Intendanz des Theaters an der Wien hat offenbar ein gewisses „Faible“ für Rossini-Raritäten: „Tancredi“, „Otello“ und jetzt „Elisabetta regina d’Inghilterra“ – ein 1815 uraufgeführtes „Dramma per musica“, das um zwei Rivalen und Königin Elisabetta kreist.

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Staatsoper: Tristan und Isolde
(15.3.17) An der Wiener Staatsoper hat Richard Wagners weltentsagendes Beziehungsepos „Tristan und Isolde“ für drei Vorstellungen auf den Spielplan zurückgefunden. Die Aufführungsserie bescherte dem Wiener Publikum jede Menge an Rollendebüts.

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Premiere
Kammeroper:
Oreste
(6.3.17) Das Theater in der Wien hat in der Kammeroper ein Opernpasticcio von Georg Friedrich Händel auf den Spielplan gesetzt: „Oreste“ erzählt von den Abenteuern des Agamemnon-Sprosses auf Tauris.

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Semikonzertante Auführung
Musikverein:
L'Orfeo
(2.3.17) Claudio Monteverdis „L’Orfeo“ führt das Publikum zurück zu den Ursprüngen der Oper. Paul Agnew und das Ensemble Les Arts Florissants haben für ihre Produktion einen Zugang zu dem Werk gesucht, der von der Uraufführungssituation in Mantua 1607 ausgeht. Das Ergebnis wurde jetzt im Wiener Musikverein in einer semikonzertanten Aufführung präsentiert.

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Konzertante Auführung
Musikverein:
Don Quichotte
(1.3.17) Im Wiener Musikverein wurde Jules Massenets „Don Quichotte“ in einer konzertanten Aufführung gegeben. Star des Abends war Ferruccio Furlanetto – ist der Don Quichotte doch seit der Uraufführung der Oper im Jahr 1910 in Monte Carlo eine Paraderolle für charismatische Bässe.

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Semperdepot: Le Malentendu
(24.2.17) Die Neue Oper Wien hat eine neue Oper aus Südamerika nach Wien gebracht: „Le Malentendu“ – nach dem gleichnamigen Theaterstück von Albert Camus – ging im Semperdepot in Szene.

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Premiere
Theater an der Wien:
Peer Gynt
(17.2.17) Das Theater an der Wien hat „Peer Gynt“ von Werner Egk auf den Spielplan gesetzt. Die Geschichte vom Bauernsohn, der nach ruhelosem Leben in den Armen einer Frau seinen Frieden findet, wurde von Peter Konwitschny in eine grelle Inszenierung gepackt. Dem Schlussapplaus nach zu schließen ist die Premiere gut vom Publikum aufgenommen worden.

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Staatsoper: Otello
(16.2.17) Mit wesentlichen Umbesetzungen war die aktuelle „Otello“-Serie an der Wiener Staatsoper konfrontiert: Olga Bezsmertna übernahm die Desdemona von Veronique Gens und der Otello wurde von Peter Seiffert über Aleksandrs Antonenko an Kristian Benedikt „weitergereicht“.

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Casino am Schwarzenbergplatz: Limonen aus Sizilien
(14.2.17)
Die Volksoper hat eine neue Spielstätte: Sie ist dank einer Kooperation mit dem Burgtheater in das Kasino am Schwarzenbergplatz eingezogen. Gespielt wird Manfred Trojahns „Limonen aus Sizilien“ – drei Einakter nach Texten von Luigi Pirandello und Eduardo De Filippo. Wolfgang Willaschek hat für das Libretto gesorgt.
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Staatsoper: Nabucco
(11.2.17)
„Nabucco“, „Il trovatore“, „Otello“ – im Repertoire der Wiener Staatsoper kann das Publikum derzeit zwischen „frühem“,. „mittlerem“ und „spätem“ Verdi gustieren, wobei der „mittlere“ Verdi vom Chefsommelier am allerwärmsten empfohlen wird.
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Volksoper: Der Barbier von Sevilla
(8.2.17)
„Der Barbier von Sevilla“ darf im Haus am Währinger Gürtel wieder seinem eheanbanderlischem Gewerbe nachgehen. Die Produktion ist Anfang Jänner als Wiederaufnahme reaktiviert worden und das turbulente Bühnenspektakel, das sich Regisseur Josef Ernst Köpplinger dazu ausgedacht hat, steht noch bis 6. März auf dem Spielplan.
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Premiere
Staatsoper
: Il trovatore
(5.2.17)
Viel Schauerromantik, eine Frau zwischen zwei Männern, ein ungleiches Brüderpaar, abgemischt mit einer Prise Sozialkritik – und fertig ist Giuseppe Verdis „Il trovatore“. Nach 16 Jahren hat die Wiener Staatsoper das Werk jetzt wieder in den Spielplan aufgenommen.
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Staatsoper: Roméo et Juliette
(1.2.17)
Während vor der Staatsoper wieder ein paar Zentimeter Neuschnee die winterliche Pracht Wiens vermehrten, schmolzen im Haus die Herzen der Zuschauer unter den Küssen von Roméo und Julia: Ein paar Anmerkungen zur vierten und letzten Vorstellung der Serie und laut Programmzettel 60. Aufführung des Werkes in der Regie von Jürgen Flimm.
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Konzertante Auführung
Konzerthaus:
Lucio Cornelio Silla
(29.1.17)
Das Wiener Konzerthaus hat sein Resonanzen-Festival 2017 mit der konzertanten Aufführung der Oper „Lucio Cornelio Silla“ von Georg Friedrich Händels abgeschlossen. Das Werk wurde erst in den 1990er-Jahren „exhumiert“ und scheint sich gerade einer größeren „Nachfrage“ zu erfreuen.
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Konzertante Auführung
Volksoper:
Das Wunder der Heliane
(28.1.17)
An der Wiener Volksoper gibt es für Raritätensammler jetzt ein ganz besonders Schmankerl: An drei Abenden wird Erich Wolfgang Korngolds „Das Wunder der Heliane“ konzertant zur Aufführung gebracht.
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Staatsoper: Die toteStadt
(20.1.17) Erich Wolfgang Korngold feiert heuer ein Jubiläum, das Zahlenmystiker interessieren wird: 1897 geboren, 1957 verstorben sind seit Korngolds Geburt 120 Jahre, seit seinem Ableben 60 Jahre vergangen. Und sowohl die Staatsoper als auch die Volksopen haben Werke des Komponisten angesetzt.
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Premiere
Theater an der Wien:
The Fairy Queen

(19.1.17)
Barocken Pomp und „Sommernachtstraum“-Flair hat diese Neuproduktion von Henry Purcells „The Fairy Queen“ nicht zu bieten. Im Theater an der Wien wird das Stück entzaubert und als Bühnenprobe gegeben.
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Premiere
Kammeroper
:
Der Kaiser von Atlantis

(11.1.17)
Das Theater an der Wien in der Kammeroper hat mit seinem Jungen Ensemble „Den Kaiser von Atlantis“ erarbeitet. Der im Konzentrationslager Theresienstadt entstandene Einakter wird in der Inszenierung als „traumartige“ Parabel gedeutet.
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Staatsoper: La sonnambula
(7.1.17)
Nach vier Jahren Absenz wandelt Vincenzo Bellinis „Sonnambula“ wieder über die Bühne der Wiener Staatsoper. Jede Menge an Wiener Rollendebüts und vor allem Juan Diego Floréz als Elvino prägten die 51. Aufführung dieser Produktion aus dem Jahr 2001.
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