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Wien 2000-2014
 

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Vor 10 Jahren ...

... am 8. April 2004 sang Thomas Quasthoff den Amfortas in der Premiere der neuen „Parsifal"-Inszenierung von Christine Mielitz.

Wagner-Wahn-Sinnlich
Reinhard Trinkler malt Richard Wagners 200.Geburtstag

Jede Menge Wagner-Porträts
---> hier
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Staatsoper: Parsifal
(17.4.14) Die Gralswelt ist derzeit an der Staatsoper stark vertreten: Auf den „Lohengrin“ folgte „Parsifal“, traditionell zum Osterwochenende angesetzt. Diese Produktion wurde vor ziemlich genau 10 Jahren „aus der Taufe“ gehoben und erlebte an diesem Abend ihre 40. Aufführung.
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Premiere
Theater an der Wien:
La clemenza di Tito
(13.4.14) Nach der „Lohengrin“-Premiere an der Staatsoper wurde der Wechsel zu Mozart als durchaus angenehm empfunden: „La clemenza di Tito“ wurde in der Kammeroper in einer reduzierten Orchesterfassung ohne Chor gegeben und ganz „unpolitisch“ auf die Solisten zugeschnitten.
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Premiere
Staatsoper:
Lohengrin
(12.4.14) „Lohengrin“-Premiere an der Wiener Staatsoper: Erfolg war das keiner. Das Regieteam wurde ziemlich einhellig vom Publikum mit Buhrufen bedacht. Sogar die Mehrzahl der Solisten blieb von teils starken, teils vereinzelten Missfallensäußerungen nicht verschont.
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Staatsoper: Rigoletto
(4.4.14) Mit dieser „Rigoletto“-Aufführung wurde an der Wiener Staatsoper ein ganz besonderes Jubiläum begangen: Leo Nucci verkörperte den buckligen Hofnarren zum 500. Mal in seiner Karriere – davon über 30-mal auf der Staatsopernbühne.
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Spielplanupdate: Juni 2014

(2.4.14) Im Juni 2014 kommt im Rahmen der Wiener Festwochen Michael Hanekes „Cosi fan tutte"-Inszenierung ins Theater an der Wien und die Volksoper spielt drei Mal konzertant „Feuersnot" von Richard Strauss. An der Staatsoper wir „Das schlaue Füchslein" gegeben.

-> Überblick mit Link zu den Monaten
Staatsoper: Wozzeck
(30.3.14) Die Wiener Staatsoper hat an zwei aufeinander folgenden Sonntagen Alban Bergs „Wozzeck“ zur Kaffeejause am Nachmittag gespielt: Beginn jeweils 16.00 Uhr! Das ist eine ziemlich merkwürdige Programmplanung.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: L'Olimpiade

(28.3.14)
Sammler von Opernraritäten kamen an diesem Freitagabend im Theater an der Wien auf ihre Rechnung: „L’Olimpiade“ von Josef Myslivecek, 1778 in Neapel uraufgeführt, wurde in einer konzertanten Aufführung gegeben.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Cosi fan tutte

(27.3.14) Das Nikolaus Harnoncourt’sche „Mozartexperiment“ im Theater an der Wien wurde nach „Le nozze di Figaro“ und „Don Giovanni“ mit einer überzeugenden Aufführung von „Cosi fan tutte“ fortgesetzt und abgeschlossen.
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Konzertante Aufführung
Konzerthaus: The Turn of the Screw

(22.3.14) Im Konzerthaus wurde Benjamin Brittens „The Turn of the Screw“ konzertant gegeben. Bedenken, dass die „Gruselwirkung“ der Oper unter der fehlenden Szene leiden würde, bestätigten sich nicht.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Don Giovanni

(17.3.14) Der zweiter Abend der Harnoncourt’schen Mozart-Exegese im Theater an der Wien galt dem ersten aller Verführer, dem meuchelmörderischen Duellanten, dem ketzerischen Grabmalschänder: Don Giovanni. Die Aufführung dauerte inklusive einer Pause von 19.00 Uhr bis dreiviertel Elf.
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Volksoper: Turandot
(16.3.14) Stürmisch gestaltete sich an diesem frühen Sonntagabend der Anmarsch zur Volksoper. Der Weg ins Puccini’sche Phantasiechina führte durch einen kleinen Sandsturm auf der Spitalgasse. Der Weg bog dann aber nicht in die Seiden-, sondern in die Währingerstraße ab. Das richtige China ist doch noch ein bisserl weiter weg.
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Staatsoper: Eugen Onegin
(10.3.14) An der Wiener Staatsoper darf sich Tatjana wieder auf Eiswürfel betten, Eugen Onegin darf vor der Eisbar Lensky im Duell erschießen, und der Schnee darf wieder gefühlte Stunden vom Bühnenboden rieseln – ganz leise und gefühlskalt.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Le nozze di Figaro
(6.3.14) Das Theater an der Wien lud zum ersten „Mozart-da-Ponte-Streich“ von Nikolaus Harnoncourt und dem Concentus Musicus Wien: „Le nozze di Figaro“ konzertant – und ganz anders als „gewohnt“. Aber mit „Gewohnheiten“ hat Nikolaus Harnoncourt ohnehin nichts am Hut, strebt sein Künstlertum doch stets danach, „alte Werke“ immer wieder „neu“ zu entdecken.
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Volksoper: Turandot
(4.3.14) Die Volksoper hat ihre „Turandot“-Produktion aus dem Jahr 2006 wieder in den Spielplan aufgenommen. Die Inszenierung, die das Geschehen in ein phantasievoll kostümiertes und choreographiertes Insektenreich verlegt, wusste wieder zu gefallen. Vincent Schirrmacher als Einspringer von Neil Shicoff sang einen beeindruckenden Kalaf.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien
: Admeto, Re di Tessaglia
(23.2.14) Konzertante Barockoper im Theater an der Wien: Im gut besuchten Haus erklang Georg Friedrich Händels „Admeto, Re di Tessaglia“. Der Abend dauerte mit einer Pause etwas über drei Stunden – und der Schlusschor wurde als Zugabe wiederholt.
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Volksoper: Albert Herring
(19.2.14) Benjamin Brittens „Albert Herring“ hatte letzten Samstag an der Volksoper Premiere. Die zweite Vorstellung am Mittwoch vermittelte mir nicht den Eindruck, dass der Volksoper mit dieser vom Tiroler Landestheater übernommenen Produktion ein „großer Wurf“ gelungen wäre.
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Premiere
Theater an der Wien: Platée
(17.2.14) Was der Staatsoper mit Francesco Cilèas „Adriana Lecouvreur“ nicht gelungen ist, das gelang einen Tag später dem Theater an der Wien mit Jean-Philippe Rameaus „Platée“: eine heftig umjubelte Premiere.
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Premiere
Staatsoper: Adriana Lecouvreur
(16.2.14) Erstmals spielt die Wiener Staatsoper Francesco Cileas „Adriana Lecouvreur“. Die Produktion wurde von der Londoner Covent Garden Opera übernommen. Angela Gheorghiu sang – wie in London – die Titelpartie.
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Österreichische Erstaufführung
Kammeroper:
Mare nostrum
(11.2.14) Das Theater an der Wien spielt in der Kammeroper als österreichische Erstaufführung (!) Mauricio Kagels „Mare nostrum“: ein vergnüglich-absurder Musiktheaterabend, der in der ersten Viertelstunde aber mehr versprach, als er schlussendlich einlöste.
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Staatsoper: Salome
(7.2.14) „Salome“ im Haus am Ring: Die erste von drei Vorstellungen brachte zwar viele Wiener Rollendebüts, aber nur wenig erotisches Knistern auf die Staatsopern-Bühne.

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Theater an der Wien: An Index of Metals
(30.1.14) Was ist eine Oper? Diese Frage wirft die 2003 von Fausto Romitelli komponierte „Video-Oper“ „An Index of Metals“ auf. Das rund 50 Minuten lange Stück wurde im Theater an der Wien aufgeführt.

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Staatsoper: Cavalleria rusticana / I pagliacci
(29.1.14) Die sizilianische Bauernehre stand in der Staatsoper auf dem Prüfstand – und Neil Shicoff „prüfte“ sich in der Rolle des Canio. Die zweite Aufführung der laufenden Serie von „Cavalleria rusticana“ und „Pagliacci“ an der Wiener Staatsoper riss zu keinen Jubelstürmen hin.

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Premiere
Staatsoper:
Rusalka


(26.1.14) Die Wiener Staatsoper spielt nach über 20 Jahren wieder Antonin Dvoráks Märchenoper „Rusalka". Die Premiere wurde vom Publikum stark bejubelt. Das Produktionsteam kam mit wenigen Buhrufen davon.

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Staatsoper: Tosca

(19.1.14)
Bryn Terfel ist nach sieben Jahren Abwesenheit wieder an die Staatsoper zurückgekehrt und singt seinen ersten Wiener Scarpia. Von drei anberaumten Vorstellungen ist noch eine ausständig. Wer Freitag und Sonntag keine Zeit gefunden hat, um eine Aufführung zu besuchen, hat kommenden Mittwoch noch einmal Gelegenheit dazu.
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Konzertante Aufführung
Konzerthaus: Adriano in Siria


(18.1.14) Als Leckerbissen für Barockopernfans erwies sich eine konzertante Aufführung von Francesco Maria Veracinis „Adriano in Siria“ im Konzerthaus. Die Oper wurde 1735 in London uraufgeführt mit den Kastraten Senesio und Farinelli in den Hauptrollen.
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Uraufführung
Theater an der Wien:
The King Arthur Seance - on Herny Purcell's Shoulders


(17.1.14) Das Theater an der Wien lud Freitagabend zu einer konzertant gegebenen Uraufführung. Gespielt wurde die neue „Oper“ von Helmut Jasbar „The King Arthur Seance – On Henry Purcell's Shoulders“.
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Premiere
Theater an der Wien:
I due Foscari


(15.1.14) Von Los Angeles ins Theater an der Wien: Placido Domingo tourt mit „I due Foscari“ um die Welt. Das garantiert den Erfolg – und alles andere ist dabei eigentlich schon Nebensache.
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Staatsoper: Don Giovanni

(11.1.14) „Don Giovanni“ an der Wiener Staatsoper – und erneut der Beweis, dass dieses Haus mit Mozart derzeit wenig anzufangen weiß: eine bunt zusammengewürfelte Besetzung, ein vor sich hin „romantisierendes“ Orchester und pflichtbewusst abgespulte Rezitative ließen wenig Freude aufkommen.
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Staatsoper: Fidelio
(26.12.13)
Wer am Stephanietag zur dritten Vorstellung der laufenden „Fidelio“-Serie an der Wiener Staatsoper eilte, wurde von zwei rosa Zetteln begrüßt: Anja Kampe ersetzte die erkrankte Ricarda Merbeth als Leonore, Dritan Luca nahm an Stelle von Wolfgang Igor Derntl den Ersten Gefangenen ein.
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Staatsoper: Tristan und Isolde
(21.12.13)
Weihnachtsshopping und „Tristan und Isolde“: Bei einer Beginnzeit von 17.00 Uhr war es gar nicht so einfach, beides „unter einen Hut“ zu bringen. Aber sobald die ersten sehnsuchtsvoll fragenden Takte aus dem Orchestergraben aufstiegen, dachte im Hause ohnehin niemand mehr an Geschenkpackerl für den Heiligen Abend.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Rinaldo
(14.12.13) Zauberin Armida will sich einen Kreuzritter angeln, um die heilige Stadt Jerusalem zu retten: Das Theater an der Wien lud am Samstagabend zu einer konzertanten Aufführung von Georg Friedrich Händels „Rinaldo“. Gespielt wurde die Fassung von 1711.

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Premiere
MuTH: Pierrot Lunaire / Cabaret Voltaire
(13.12.13)
Im MuTH, Wiens neuester Musiktheaterbühne, wurde Arnold Schönbergs „Pierrot Lunaire“ mit Hans Zenders „Cabaret Voltaire“ zu einem einstündigen Abend zusammengespannt: als szenisches Experiment, das zumindest die grundsätzliche Kompatibilität der beiden Werke bewiesen hat.
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Premiere
Theater an der Wien: Lazarus
(11.12.13)
Im Theater an der Wien wird derzeit versucht, das fragmentarisch überlieferte Oratorium „Lazarus“ von Franz Schubert für die Opernbühne zu entdecken. Claus Guth staffierte die Szene wieder mit sinnkriselnden Mittelständlern aus, die zwischen Tablettensucht und gepflegter Depression der Erlösung harren. So weckt man keine Toten zum Leben auf.
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Kammeroper: La cenerentola
(5.12.13)
In der Kammeroper steht derzeit Gioachino Rossinis „La cenerentola“ auf dem Spielplan. Premiere war schon am 25. November, folgende Anmerkungen geben den Eindruck der fünften Vorstellung wieder. Gespielt wird noch bis 21. Dezember.
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Staatsoper: Peter Grimes
(26.11.13)
Die Wiener Staatsoper hat Benjamin Brittens 100. Geburtstag mit einer Wiederaufnahme von „Peter Grimes“ gewürdigt. Die Oper wurde zuletzt 2006 gespielt, die Produktion stammt aus dem Jahr 1996. Nachstehende Anmerkungen beziehen sich auf die zweite Aufführung dieser Serie (die 35. Aufführung in dieser Inszenierung).
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Volksoper: Il trovatore
(22.11.13)
Die Volksoper hat im Rahmen einer Koproduktion mit dem Theater Bonn Giuseppe Verdis „Il trovatore“ neu in den Spielplan aufgenommen. Premiere war am 16. November; folgende Anmerkungen beziehen sich auf die dritte Vorstellung.
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Premiere
Staatsoper:
Die Zauberflöte

(17.11.13)
Die Wiener Staatsoper hat unter der Direktion Meyer bis jetzt kein glückliches „Händchen“ für Mozart gehabt. Die neue „Zauberflöte“ fügt sich nahtlos in eine Reihe von eher missglückten Neuproduktionen ein, die vor allem Mittelmaß produziert haben – szenisch und musikalisch.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien:
Les Danaides

(16.11.13)
Das Theater an der Wien bot mit einer konzertanten Aufführung von Antonio Salieris „Les Danaïdes“ eine spannende Ergänzung zur aktuell laufenden „Idomeneo“-Produktion – und der Abend bewies: Salieri hätte sich schon längst eine szenische Aufführung an diesem Haus verdient.
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Premiere
Theater an der Wien:
Idomeneo

(13.11.13)
Das Theater an der Wien servierte dem Publikum in seiner dritten szenischen Produktion der laufenden Saison einen Albtraum-“Idomeneo”, der aber beim Verfasser dieses Berichtes mehr Schlafbedürfnis als Unruhe auslöste. Es wurden drei sehr lange Stunden an diesem Premierenabend.
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Staatsoper: Un ballo in maschera
(7.11.13)
Mit vier Vorstellungen von Giuseppe Verdis „Un ballo in maschera“ beschließt die Staatsoper ihr „Jubiläums-Programm“ zum 200. Geburtstag des Komponisten. Ab Dezember wird vier Monate lang überhaupt kein Verdi an der Staatsoper gespielt, ehe es im April mit „Rigoletto“ weitergeht.
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Staatsoper: La fille du régiment
(1.11.13)
Juan Diego Flórez ist nach sechs Jahren wieder als Tonio an der Staatsoper zu hören – und das Wichtigste gleich zuerst: auch in der dritten Vorstellung der laufenden Serie wiederholte er das „Pour mon ame“.
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Museumsquartier: Paradise reloaded (Lilith)
(29.10.13)
Eine neue Oper von Peter Eötvös? Das weckt Erwartungen. Aber es ist das Eötvös’sche Schicksal, dass er immer an seiner Tschechow-Oper „Drei Schwestern“ gemessen wird. „Paradise reloaded (Lilith)“ scheint nicht in diese Fußstapfen treten zu wollen.
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Konzertante Aufführung
Konzerthaus
: Les Troyens

(26.10.13)
Am Nationalfeiertag sind „Les Troyens“ im Konzerthaus aufmarschiert. Die konzertante Opernaufführung fand im Rahmen eines Gastspiels des Mariinski Theaters St. Petersburg unter Valery Gergiev statt, das nur einem Komponisten gewidmet war: Hector Berlioz.
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Staatsoper: Anna Bolena
(25.10.13)
Gaetano Donizettis „Anna Bolena“ ist schon mehr eine Oper für Liebhaber, aber dass bereits die 7. Aufführung an der Staatsoper als Wiederaufnahme gegeben wurde, scheint rekordverdächtig.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien
: Der Kaiser von Atlantis

(17.10.13)
„Der Kaiser von Atlantis“ hat eine beklemmende Entstehungsgeschichte: Viktor Ullmann komponierte die Oper 1943-44 im Ghetto Theresienstadt. Das Theater an der Wien setzte das einaktige Werk auf das Programm seines zweiten konzertanten Opernabends in der laufenden Saison.
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Staatsoper: Don Carlo
(16.10.13) „La Traviata“, „Otello“, „Simon Boccanegra“, „Nabucco“, „Aida“, „Don Carlo“ – und im November noch „Un ballo in maschera“: Die Wiener Staatsoper begeht Giuseppes Verdis 200. Geburtstag mit einer repräsentativen Werkauswahl. Die zweite „Don Carlo“-Vorstellung der laufenden Serie bot auch viel musikalischen Genuss.
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Uraufführung
Theater an der Wien
: A Harlot's Progress
(13.10.13) Uraufführung im Theater an der Wien: „A Harlot’s Progress“ von Iain Bell auf ein Libretto von Peter Ackroyd nach der gleichnamigen Kupferstichfolge von William Hogarth aus dem 18. Jahrhundert. Starker Schlussjubel nach einem eigentlich kurzen – und trotzdem etwas langatmigen Opernabend.
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Konzertante Aufführung
Konzerthaus
: Aci, Galatea e Polifemo
(12.10.13) Der erste Abend des konzertanten Opernzyklus im Konzerthaus war der Serenata „Aci, Galatea e Polifemo“ des jungen Georg Friedrich Händel gewidmet. Das Werk wurde im Juli 1708 in Neapel uraufgeführt – wahrscheinlich im Rahmen einer Fürstenhochzeit.
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Konzertante Aufführung
Staatsoper
: Verdi-Gala
(10.10.13) Anlässlich von Giuseppe Verdis 200. Geburtstag lud die Wiener Staatsoper zu einem „Gala“-Konzert, dass sich in Programmierung und Länge sehr „ökonomisch“ zeigte: Chor und Orchester der Wiener Staatsoper traten unter Daniele Gatti an, um dem Jubilar ganz ohne Solisten zu huldigen und nach rund zweieinviertel Stunden war die Angelegenheit abgehakt.
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Premiere
Staatsoper
: La fanciulla del west
(5.10.13) Die erste Staatsopern-Premiere der Saison galt Giacomo Puccinis in Wien lange nicht mehr gespielter „Goldgräber“-Oper „La fanciulla del west“. Vor vollem Haus und zeitversetzt beglücktem Fernsehpublikum wurde ein spannender Opernabend geboten. Der starke Schlussapplaus dauerte rund eine Viertelstunde lang und kam ganz ohne Missfallensbezeugungen aus.
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Staatsoper: Simon Boccanegra
(1.10.13) Eine „Simon Boccanegra“-Vorstellung, die mit Thomas Hampson und Feruccio Furlanetto besetzt ist, bürgt von Haus aus für Qualität. Die Bühnenerfahrung dieser Sänger und bis in feine Details gestaltete Rollenporträts sorgen auch an Abenden, an denen der stimmliche Glanz etwas verhaltener leuchtet, für starke Eindrücke.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien
: Alessandro

(25.9.13) Die konzertante Opernsaison begann im Theater an der Wien mit einer Aufführung von Georg Friedrich Händels „Alessandro“. Das Haus war zwar nicht ausverkauft, aber recht gut besucht.
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Premiere
Kammeroper
: Semiramide

(23.9.13) Die Wiener Kammeroper „neu“ mit dem Jungen Ensemble des Theaters an der Wien hat sich zum Beginn ihrer zweiten Spielzeit ein Opern-Pasticcio von Händel vorgenommen. Es beruht auf der Oper „La Semiramide riconosciuta” von Leonardo Vinci (uraufgeführt 1729). Für die gespielte Fassung und für die musikalische Einstudierung sorgte Händelspezialist Alan Curtis.
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Semperdepot: Biedermann und die Brandstifter
(19.9.13) Eine bemerkenswerte Uraufführung der Neuen Oper Wien: „Biedermann und die Brandstifter“ von Šimon Vosecek. Kaum zu glauben, dass dieses Stück von Max Frisch ein halbes Jahrhundert warten musste, ehe es für die Opernbühne entdeckt wurde.
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Wiederaufnahme
Theater an der Wien: The Rake's Progress
(16.9.13) Das Theater an der Wien startet mit dem eher lauwarmen Aufguss einer schon 2008 nicht wirklich heißen Produktion in die Saison 2013/14: Igor Strawinskys “The Rakes Progress”.
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Staatsoper: Otello
(14.9.13)
Nach zwei Wochen „La Traviata“, „Carmen“ und „Tosca“ wurde der Staatsopernspielplan jetzt um „Otello“ bereichert. José Cura trat nach zwölf Jahren wieder als venezianischer Feldherr vor das Staatsopernpublikum, Anja Harteros (Desdemona) und Dmitri Hvorostovsky (Jago) steuerten ihre Wiener Rollendebüts bei.
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Staatsoper: Tosca
(5.9.13)
Am dritten Abend der neuen Saison lud die Staatsoper zu einer exquisit besetzen „Tosca“-Vorstellung: Angela Gheorghiu in der Titelpartie und Marcelo Álvarez als Cavaradossi, jeweils mit ihrem Wiener Rollendebüt, Zeljko Lucic steuerte den Scarpia bei.
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Saisoneröffnung
Staatsoper:
La Taviata
(3.9.13)
Die Wiener Staatsoper startete mit dem Dauerbrenner „La Traviata“ in die neue Saison. Das Haus war ausverkauft – eine „gute Ansage“ für die kommenden zehn Monate.
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Altes Post- und Telegraphenamt: Wagner-200-Projekt
(1.8.13) Paulus Manker hätte sich für sein „Wagner-200-Projekt“ keine bessere Großwetterlage wünschen können: verspricht er doch Besuchern seines aktionistischen Theaterabenteuers Abkühlung im dritten Tiefgeschoß des Kellers des ehemaligen k.k Post- und Fernmeldegebäudes am Börseplatz. Bei plus 30 Grad Außentemperatur eine große Verlockung.

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Theater an der Wien: Attila
(7.7.13) Das Theater an der Wien wurde am Sonntagabend nicht von den Hunnen gestürmt, aber nach der Pause ging es bei der Premiere von Verdis „Attila“ schon ein bisserl „rund“. Die Buhs am Schluss gossen Öl in das Feuer von Provokationsmotor Peter Konwitschny – und das Theater an der Wien darf sich darüber freuen, weil es dem Regisseur seine erste „originäre“ Wiener Produktion ermöglicht hat.
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Staatsoper: Tristan und Isolde
(30.6.13) Es sinkt der rote Bühnenmond hinter den Meereshorizont, die letzten Töne verhallen – und die Staatsopernsaison 2012/13 ist Geschichte. Zum Saisonbeschluss wurde noch einmal das „jüngste Kind” des Hauses präsentiert: die Neuproduktion von „Tristan und Isolde” in ihrer fünften Aufführung.
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Staatsoper: Roméo et Juliette
(25.6.13) „Roméo et Juliette“, „Tristan und Isolde“: unsterbliche Liebespaare bevölkern derzeit die Staatsopernbühne. In der zweiten Vorstellung der laufenden Serie sorgte Shakespeares Meisterwerk für ein bestens gefülltes Haus. Sonya Yoncheva und Piotr Beczala gaben Julia und Romeo – und Placido Domingo war wieder einmal am Pult zu erleben.
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Musikalische Neueinstudierung
Staatsoper:
Capriccio
(20.6.13) Am bislang heißesten Tag des Jahres traf man sich in der Wiener Staatsoper zur Konversation über das Verhältnis von Musik und Wort in der Oper: „Capriccio“ stand auf dem Programm. Es war innerhalb von fünf Jahren erst die zwölfte Aufführung dieser Inszenierung von Marco Arturo Marelli (Premiere 7. Juni 2008).
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Staatsoper: Die Walküre
(16.6.13) Zwei „Solo-Walküren” runden das Wagner-Angebot der Staatsoper im Juni ab. In der ersten der beiden sprang Anja Kampe für Martina Serafin als Sieglinde ein. Tomasz Konieczny trat anstelle des ursprünglich angesetzten Juha Uusitalo als Wotan an.
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Österreichische Erstaufführung
Theater an der Wien:
Written on Skin
(14.6.13) Der Oper „Written on Skin“ eilt seit ihrer Uraufführung 2012 in Aix-en-provence der Ruf voraus, ein Meisterwerk zu sein. Die Wiener Festwochen haben die Uraufführungsproduktion jetzt für drei Aufführungen ins Theater an der Wien gelotst.
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Premiere
Staatsoper:
Tristan und Isolde
(13.6.13) Im Mai 2003 delektierte sich das Wiener Publikum an der „Tristan“-Interpretation von Christian Thielemann und sprach fast einhellig über die Regie von Günter Krämer und das Bühnenbild von Gisbert Jäkel das Verdammungsurteil. Zehn Jahre später gibt es einen neuen „Tristan“, szenisch recht konventionell, aber gesanglich dank Nina Stemme und Peter Seiffert ein Ereignis.
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Konzertante Aufführung
Konzerthaus:
Le Vaisseau fantome & Der fliegende Holländer
(1.6.13) Das Wiener Konzerthaus hat sich zu Richard Wagners 200. Geburtstag etwas Besonderes einfallen lassen: Gegeben wurde der „Fliegende Holländer“ in zweierlei Gestalt: als „Le Vaisseau fantome“ von Pierre-Louis Dietsch und eben als „Der fliegender Holländer“ von Richard Wagner.
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Premiere
Theater an der Wien:
Il trovatore
(26.5.13)
Die Wiener Festwochen haben ihren insgesamt wenig erquicklichen, 2011 begonnenen „Verdi-Zyklus” mit einer Parodie auf Giuseppes Verdis “Il trovatore” abgeschlossen. Dem Schlussjubel im Theater an der Wien nach zu schließen war es eine ganz „coole” Aufführung.
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Staatsoper: Götterdämmerung
(22.5.13)
Die „Götterdämmerung” des „Wagner-Geburtstags-Rings” an der Wiener Staatsoper hatte so manche „Höhen und Tiefen“ zu überwinden, ehe der finale Jubelsturm losbrechen konnte. Die eigentliche „Geburtstagsüberraschung“ für das Wiener Publikum war die herausragende Brünnhilde der Nina Stemme.
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Staatsoper: Carmen
(20.5.13)
Ob gut Ding immer Weile braucht, darüber ließe sich mindestens genauso lange spekulieren wie über die Frage, was eine ideale Carmen ausmacht. Elina Garanca hat nun „ihre” Carmen mit drei Jahren „Verspätung” dem Wiener Publikum präsentiert. Aber hat sie auch ein weiteres Kapitel der Carmen-Interpretation an der Staatsoper aufgeschlagen?
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Staatsoper: Siegfried
(19.5.13)
Schwüles Gedünst umwaberte die Staatsoper schon am späten Nachmittag, als sich der Vorhang zum „Siegfried“ hob. In der zweiten Pause zeigte sich Wotan im Osten. Von einigen Blitzen begleitet jagte er, hinter dunklem Gewölk verborgen, zum Brünnhildenstein. Die Feuerpolizei räumte sicherheitshalber knapp vor Ende der Pause die Terrassen wegen Unwettergefahr.
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Staatsoper: Die Walküre
(15.5.13)
Mit der „Walküre“ wurde der „Wagner-Geburtstags-Ring“ an der Wiener Staatsoper fortgesetzt. Das Haus war wieder sehr gut besucht, viel Stammpublikum war anwesend. Man traf Bekannte, die man seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Auf dem Galerie-Stehplatz ging es fast so zu wie bei einem großen „Familientreffen“: einen 200. Geburtstag feiert man wirklich nicht alle Tage.
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Premiere
Kammeroper:
Orlando
(13.5.13)
Das „Theater an der Wien in der Kammeroper” spielt zum Saisonausklang Georg Friedrich Händels „Orlando”. Die Premiere stieß auf viel Zuspruch beim Publikum. Bis Ende Mai werden noch neun Vorstellungen gespielt.
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Staatsoper: Rheingold
(12.5.13)
Die Wiener Staatsoper hat eineinhalb Jahre lang keinen „Ring“ mehr gespielt – dementsprechend groß war der Andrang beim „Vorabend“ des Bühnenfestspiels, dem „Rheingold“.
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Museumsquartier Halle E: Join!
(10.5.13)
Während es am Rathausplatz die Festwocheneröffnung verregnete lief von der Musiktheater-Produktion „Join!“ schon die dritte Vorstellung: eine Abrechnung mit Konzernträumen im Turbokapitalismus, leicht „trashig“ und auf „low budget“ getrimmt.
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Staatsoper: La Traviata
(8.5.13)
„La Traviata“ an der Wiener Staatsoper: Der mit vielen Vorschusslorbeeren bedachte Tenor Vittorio Grigolo gab sein Hausdebüt. Außerdem lockten die Rollendebüts von Maija Kovalevska als Violetta und Thomas Hampson als Vater Germont.
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Staatsoper: La fille du régiment
(4.5.13)
Gaetano Donizettis „La fille du régiment“ war im April 2007 ein großer Publikumserfolg. Die Koproduktion mit dem Royal Opera House und der Metropolitan Opera wurde aber nur neun Mal gespielt. Jetzt wurde das Werk wieder dem Staatsopernspieplan inkorporiert. Nachfolgende Anmerkungen beziehen sich auf die dritte Vorstellung der laufenden Serie.
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Theater an der Wien: Béatrice et Bénédict
(29.4.13) Letzte Vorstellung von „Béatrice et Bénédict“ im Theater an der Wien: viel Applaus für die Künstler und das ORF-Radio-Symphonieorchester. Das Werk überzeugte vor allem durch seine reizvolle Musik.
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Staatsoper: Werther
(27.4.13) In der dritten Aufführung der aktuellen „Werther“-Serie an der Staatsoper sang nicht Elina Garanca die Charlotte, sondern Vesselina Kasarova . Garanca hatte kurzfristig wegen Erkrankung abgesagt, Kasarova wurde direkt zur Vorstellung eingeflogen.
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Museumsquartier Halle E: Amazonas Tilt! - Amazonas A queda do céu
(26.4.13) „Out of Control 2013“ – Festival für neues Musiktheater lud in die Halle E des Museumsquartiers zu einem Themenabend, der Amazonien in den Mittelpunkt stellte: aus der habgierigen Sicht des „weißen Mannes“ und aus der mythenbezogenen Weltsicht der Ureinwohner.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien:
Amadigi di Gaula
(25.4.13) Georg Friedrich Händels „Amadigi di Gaula“ folgt den Spuren des Ritters Amadis von Gallien, einem „Romanhelden“ der frühen Neuzeit, und seinen Liebesabenteuern mit der schönen Oriana. Die Oper wurde 1715 in London uraufgeführt.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien:
Dido and Aeneas
(21.4.13) Am Theater an der Wien konnte man das Wochenende mit Henry Purcell ausklingen lassen. Gegeben wurde eine konzertante Aufführung von „Dido und Aeneas“ sowie als Gustohäppchen vor der Pause der „Welcome Song“: „Why, why are all the muses mute?“ Bestritten wurde der Abend von The King’s Consort unter der Leitung von Robert King.
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Premiere
Volksoper:
Der Wildschütz
(20.4.13) Albert Lortzings Opern zählen zu den Stiefkindern des Repertoires: Sie werden nicht wirklich geliebt, und wenn sie einmal aufgeführt werden, dann soll sie das Publikum zumindest für „klüger“ halten, als sie sind. Der neue „Wildschütz“ an der Volksoper ist ein gutes Beispiel dafür: Er sitzt drei sehr lange Stunden zwischen den Stühlen einer „Komischen Oper“ und eines „moralisierenden Zeitstücks“.
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Konzertante Aufführung
Konzerthaus:
Simon Boccanegra
(17.4.13) Das Wiener Konzerthaus lud am 13. und am 17. April zu konzertanten Aufführungen von Giuseppes Verdis „Simon Boccanegra”. Die Aufführungen wurden für eine CD-Veröffentlichung mitgeschnitten und die Besetzung war hochkarätig. Nachfolgende Anmerkungen beziehen sich auf den zweiten Termin.
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Staatsoper: Eugen Onegin
(15.4.13) Die zweite Vorstellung der aktuellen „Eugen Onegin“-Serie bestätigte im Wesentlichen die Eindrücke der ersten Vorstellung. Die Atmosphäre im Haus war etwas unruhiger wie zum Beispiel störende Handys und allergisches (?) Niesen.
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Staatsoper: Eugen Onegin
(12.4.13) Russische Festspiele an der Wiener Staatsoper: „Eugen Onegin“ wurde zwar nicht kurzer Hand in „Tatjana“ umbenannt, aber Anna Netrebko stand eindeutig im Mittelpunkt des Abends.
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Staatsoper: Rigoletto
(8.4.13) Vom Wozzeck zum Rigoletto: Simon Keenlyside macht an der Staatsoper eine „Außenseiter“-Tour quer durch die Jahrhunderte. Wie sein Wozzeck war auch der Rigoletto ein Wiener Rollendebüt des Sängers.
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Staatsoper: Parsifal
(4.4.13)  Die „Parsifal“-Aufführungen der Staatsopernsaison 2012/13 standen unter keinem guten Stern. Aber in der letzten Vorstellung der laufenden Serie kam Jonas Kaufmann doch noch zu seinem Rollendebüt am Haus.
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Staatsoper: Fidelio
(3.4.13)  Nach der „Fidelio-Exegese“ im Theater an der Wien durch Nikolaus Harnoncourt war es angebracht, beim altbewährten Staatsopern-„Fidelio“ vorbeizuschauen.
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Staatsoper: Parsifal
(28.3.13)  Die traditionelle „Parsifal“-Aufführung am Gründonnerstag bescherte der Staatsoper zuerst einmal eine Absage: Jonas Kaufmann war erkrankt. Aber mit Christopher Ventris als Einspringer konnte nichts schief gehen.
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Staatsoper: Wozzeck
(27.3.13)  Alban Bergs „Wozzeck“ wurde nach acht Jahren wieder in den Spielplan der Staatsoper aufgenommen. Es ist zu hoffen, dass das Werk in Zukunft eine kontinuierlichere Pflege im Repertoire erfährt.
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Premiere
Kammeroper:
Curlew River / The Prodigal Sun
(25.3.13)   Passend zur Karwoche spielt die Neue Oper Wien in der Kammeroper zwei Kirchenparabeln von Benjamin Britten: ein beeindruckender Abend.
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Staatsoper: Il barbiere di Siviglia
(22.3.13)   Die aktuellen „Barbier“-Vorstellungen an der Staatsoper beweisen, dass man Rossini im „Haus am Ring“ nicht verlernt hat. Das Ergebnis: eine vergnügliche Vorstellung.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien:
Arianna in Creta
(20.3.13)   Mit Georg Friedrich Händels „Arianna in Creta“ setzte das Theater an der Wien seinen Zyklus an konzertanten Barockopern-Aufführungen fort: gepflegter Händel mit hochkarätiger Besetzung.
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Konzertante Aufführung
Konzerthaus:
Oedipus Rex
(18.3.13)   Das Konzerthaus lud zu Igor Strawinskis „Oedipus Rex“ in einer konzertanten Aufführung. Vor der Pause gab es zwei Orchesterstücke österreichischer Komponisten.
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Premiere
Theater an der Wien:
Fidelio
(17.3.13)   „Fidelio“-Premiere im Theater an der Wien: Ein Theater-Regisseur, der sich in der Oper verstolpert, und ein musikalischer Leiter mit (zu) gewichtigen Grundsätzen? Das Ergebnis war ein eher schwerfälliger Opernabend.
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Wiederaufnahme
Staatsoper:
Aida
(14.3.13) Die Wiener Staatsoper spielt „Aida“, auch wenn das Wetter mehr für eine „La Wally“ gepasst hätte: Lawinenabgänge statt Sanddünen. Aber das ist natürlich reinste Übertreibung: Niemand wird wüstenstaubgeschwängerten Saharawind verlangen, nur weil es zum Spielplan der Staatsoper passt.
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Staatsoper: La Traviata
(9.3.13) Rolando Villazón als Alfredo – das war nur ein Aspekt einer insgesamt wenig Freude bereitenden „La Traviata“-Aufführung an der Wiener Staatsoper.
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Volksoper: Rigoletto
(6.3.13) „Rigoletto“ als Society-Drama in der Filmbranche: Die Volksoper hat ihre Produktion von 2009 wieder in den Spielplan aufgenommen. Die Szene ist nach wie vor gewöhnungsbedürftig, musikalisch hinterließ der Abend einen guten Eindruck.
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Staatsoper: Don Giovanni
(2.3.13) Mozart ist derzeit ein großes Sorgenkind an der Wiener Staatsoper. Die Neuproduktionen sind szenisch durchwachsen, man engagiert vornehmlich Dirigenten, die kaum Impulse setzen, und die Besetzungen hinterlassen oft den Eindruck, als hätte man sie nach dem Zufallsprinzip ausgewählt.

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Staatsoper: Simon Boccanegra

(24.2.13) Placido Domingo ist wieder als Simon Boccanegra an der Wiener Staatsoper zu Gast. Die dritte Aufführung der laufenden Serie war zugleich die 65. Aufführung in dieser Inszenierung.

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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Polifemo

(22.2.13) Nicola Porpora lieferte sich im London der 1730er-Jahre einen Opernwettstreit mit Georg Friedrich Händel, der in die Geschichte eingegangen ist. Porporas Oper „Polifemo“ war Bestandteil dieses Ringens um die Gunst des Publikums. Eine konzertante Aufführung im Theater an der Wien ermöglichte einen detaillierteren Blick auf dieses Werk.

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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: The Telephone / La voix humaine

(19.2.13) Das Telefon stand im Mittelpunkt zweier Einakter, die im Theater an der Wien über die Bühne gingen: „The Telephone“ von Gian Carlo Menotti und „La voix humaine“ von Francis Poulenc.

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Konzertante Aufführung
Musikverein: La Straniera - Kurzes Update zur zweiten Aufführung

(18.2.13) Der Jahrestag des 45. Bühnenjubiläums von Edita Gruberova wurde im Wiener Musikverein ebenfalls mit einer Aufführung von Vincenco Bellinis “La Straniera” begangen. Die Besetzung war mit dem Konzert vom 8. Februar identisch.

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Premiere
Volksoper: Die verkaufte Braut

(17.2.13) Knappe acht Jahre sind seit der letzten Neuproduktion von Bedrick Smetanas „Die verkaufte Braut“ an der Volksoper vergangen. Damals zierte als Einheitsbühnenbild ein Turnsaal (!) die Bühne, diesmal ist es eine optisch steril wirkende Scheune.
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Premiere
Theater an der Wien: Le Comte Ory

(16.2.13) Der Graf Ory hat das Theater an der Wien als Betätigungsfeld für seine Amouren auserkoren: Gioachino Rossinis „Le Comte Ory“ ist im Rahmen einer Koproduktion von der Oper Zürich nach Wien übersiedelt und hat bei der Premiere voll eingeschlagen.
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Kammeroper: La Bohème
(1.2.13)
An der Kammeroper spielt man noch bis Ende Februar „La Bohème“ in einer gekürzten „Kammerfassung“ von Jonathan Dove. Der Abend bewegte emotional, das Inszenierungskonzept war in einigen Szenen aber schwer nachvollziehbar.
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Kosmos-Theater: Talestri, Regina delle Amazzoni
(30.1.13) Das Kosmos-Theater macht mit „Talestri, Regina delle amazzoni“ einen Ausflug zur Barockoper. Der ewige Konflikt zwischen den Geschlechtern wird zum Anlass für eine spannende Synthese von Barockmusik und modernem Theaterverständnis.
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Konzertante Aufführung
Konzerthaus
: Les Indes galantes

(27.1.13) Was war das wichtigste Musiktheater-Ereignis an diesem Wochenende: Die Premiere von „La Cenerentola“ an der Wiener Staatsoper? Nein! Sondern die österreichische Erstaufführung von Jean-Philippe Rameaus „Les Indes galantes“ im Konzerthaus.
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Premiere
Staatsoper
: La Cenerentola
(26.1.13)
Die Wiener Staatsoper hat nach fast 30 Jahren Gioachino Rossinis „La Cenerentola“ wieder in den Spielplan aufgenommen. Musikalisch fehlten dem Abend die Stars, und die Inszenierung besitzt jenen seichten Humor, den man auch als „unlustig“ empfinden darf.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien
: Satyricon

(23.1.13) Das Theater an der Wien machte zwischen den aktuellen „Radamisto“-Vorstellungen einen Ausflug in die zeitgenössische Musik und präsentierte eine konzertante Aufführung von Bruno Madernas „Satyricon“.
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Premiere
Theater an der Wien
: Radamisto
(20.1.13)
Das Theater an der Wien hat das Wiener Opernpublikum in den letzten Jahren mit einer ganzen Reihe an sehr gute Händel-Aufführungen verwöhnt – konzertant und szenisch. Die Premiere von „Radamisto“ konnte sich in diese Erfolgsgeschichte nicht einreihen.
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Staatsoper: Pique Dame
(19.1.13)
„Pique Dame“ an der Wiener Staatsoper: Grace Bumbry erinnerte bei ihrem Hausdebüt als Gräfin an längst vergangene Opernzeiten und war das Schmuckstück einer insgesamt recht „repertoiremäßigen“ Aufführung.
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Wiederaufnahme
Volksoper
: Der Barbier von Sevilla

(12.1.13) Die Volksoper hat ihre fünf Jahre alte Produktion von Gioacchino Rossinis „Barbier von Sevilla“ wieder in den Spielplan aufgenommen. Die schwungvolle Produktion wurde zwar durch Indispositionen ein wenig ausgebremst, aber Rossini ist am Währinger Gürtel nach wie vor gut aufgehoben.
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Palais Kabelwerk: MarieLuise
(5.1.13) Beim Sirene Operntheater wurde das alte Jahr mit dem neuen „kunstgerecht“ verbunden: Mit einer Uraufführung am Silvestertag „rutschte“ man in den Jahreswechsel und spielt die Kammeroper „MarieLuise“ noch bis 9. Jänner im „Palais Kabelwerk.“
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Konzertante Aufführung
Musikverein
: Anna Bolena

(3.1.13)
Zum 45-jährigen Bühnenjubiläum von Edita Gruberova finden im Wiener Musikverein bis Mitte Februar drei konzertante Opernabende statt. Für einen fulminanten Auftakt sorgte kurz nach Jahresbeginn Gaetano Donizettis „Anna Bolena“.
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Staatsoper: Ariadne auf Naxos
(29.12.12)
Bei der vierten Reprise der neuen Staatsopern-„Ariadne“ haben die Vorzüge dieser Neuproduktion die Nachteile überwogen. Ohne Premieren-Druck lief auf der Bühne das Geschehen deutlich flüssiger ab, wodurch vor allem das Vorspiel lebendiger wirkte als in der ersten Vorstellung.
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Premiere
Staatsoper
: Ariadne auf Naxos
(19.12.12)
Die Wiener Staatsoper hat sich eine neue „Ariadne auf Naxos“ verordnet und die diesjährige Produktion der Urfassung von den Salzburger Festspielen „übernommen“. Sie wurde mit einigermaßen brauchbarem Ergebnis für die viel repertoiretauglichere Zweitfassung „adaptiert“. Die Premiere ging erfolgreich über die Bühne.
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Premiere
Theater an der Wien
: Mathis der Maler
(12.12.12)
Das Theater an der Wien hat sich der Oper „Mathis der Maler“ von Paul Hindemith angenommen: Das sperrige Werk, Historien- und Künstlerdrama in einem, ist ein seltener Gast auf Opernbühnen. Jetzt kann man es in einer beispielgebenden Produktion bestaunen.
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Staatsoper: La Bohème
(7.12.12)
Paris im Winter, Wien im Winter, vorweihnachtlich ist es noch dazu: Also der beste Zeitpunkt, um Giacomo Puccinis „La Bohème“ auf den Spielplan zu setzen. Und die Aufführung hielt, was der Besetzungszettel versprach.
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Uraufführung
Kammeroper:
Verkehr mit Gespenstern


(5.12.12) Texte von Franz Kafka haben schon einige Komponisten zu neuen Opern inspiriert. Auch der deutsche Komponist Hans-Jürgen von Bose hat sich immer wieder mit Kafkas-Werk auseinandergesetzt. Für sein neues Musiktheaterstück „Verkehr mit Gespenstern” hat Bose vor allem Kafkas Tagebücher und Briefe als Quelle genützt.
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