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REZENSIONEN
Rigoletto
Eine interessante Besetzung macht noch keinen spannenden Opernabend: das
könnte man als Motto für die dritte Aufführung der laufenden
„Rigoletto“-Serie an der Staatsoper nehmen.
16.4.10 Staatsoper
Otello
Die
erste von vier Otello-Vorstellungen an der Staatsoper brachte eine Reihe
von Rollendebüts. Als hautschwarzer Feldherr und als seelenschwarzer
Jago stellten sich Aleksandrs Antonenko und Lado Ataneli dem Wiener Publikum
vor.
26.1.10 Staatsoper
Macbeth
Es
wäre unfair gewesen, den neuen Staatsopern-„Macbeth“
nur nach der Premiere zu beurteilen. Vor allem den Sängerinnen und
Sängern musste die eisige Atmosphäre im Haus plus der nervlichen
Anspannung schwer auf der Kehle liegen. Die fünfte Aufführung
der Premierenserie zeigte allerdings kein wesentlich verändertes
Bild.
21.12.09 Staatsoper
Macbeth
Premiere
Die
„Macbeth“-Premiere an der Staatsoper wurde zu einem denkwürdigen
Desaster. In Frage stellen musste man als Besucher dieser Aufführung
nahezu alles – nicht nur die Inszenierung, die mit einem selten
gehörten Buhorkan verabschiedet wurde.
7.12.09 Staatsoper
Un
Ballo in Maschera
Bei der Sonntagnachmittagsvorstellung von Verdis „Maskenball“
an der Staatsoper sprang Simina Ivan kurzfristig als Oscar für die
erkrankte Daniela Fally ein. Damit gab es in der dritten Aufführung
der Serie erneut eine Besetzungsänderung.
29.11.09 Staatsoper
Rigoletto
Premiere
Johann
Nepomuk Nestroy hatte einen tiefen Sinn für die Seichtheiten operaler
Tragik. Seine „Tannhäuser“-Parodie, die der Volksoperndirektor
so unnachahmlich vorzutragen weiß, ist untrügliches Beispiel
für seinen Witz. Ja, ja, der Landgraf Purzl und seine „Konsorten“.
Welchen Spass hätten sie wohl daran gehabt, den Rigoletto ein bisschen
zu verulken?
17.10.09 Volksoper
Aida
Kurz
vor Saisonende widmet sich die Staatsoper Verdis Dauerbrenner „Aida“.
Vier Vorstellungen sind angesetzt. In der dritten Vorstellung dieser Serie
ließen sich die Mitwirkenden vom gewitterschwülen Wetter nicht
unterkriegen und sorgten für einen schwungvollen Verdiabend.
26.6.09 Staatsoper
La
Traviata
Als
„Violetta“ hat Anna Netrebko 2003 an der Wiener Staatsoper
debütiert. Seither sind sechs Jahre vergangen. Violetta hat an Lebenserfahrung
gewonnen – und die Stimme blüht noch goldgesättigter in
der Mittellage mit betörendem Wohlklang.
4.5.09 Staatsoper
I
due Foscari Konzertant
Im
Konzerthaus wurde der konzertante Opernzyklus der Saison 2007/08 mit Verdis
1844 uraufgeführtem Werk „I due Foscari“ beschlossen.
Es war eine erfrischende Aufführung, die vom Publikum mit viel Beifall
bedacht wurde.
19.5.08 Konzerthaus
La
forza del destino Premiere
Das
Sturmtief „EMMA“ war noch zu Mittag über Wien gebraust
– und abends gegen halb Zwölf gab es ein kleines Sturmtief
in der Staatsoper. Mit heftigen Buhrufen gegen die Regie, aber auch gegen
einige Sänger, wurde einem insgesamt unerfreulichen Abend ein eben
solches Ende bereitet.
1.3.08 Staatsoper
Simon
Boccanegra
An
der Staatsoper verwöhnt man das Publikum zu Saisonbeginn mit einer
gediegenen Aufführung von „Simon Boccanegra“ –
anbei einige Anmerkungen zur zweiten Aufführung der laufenden Serie.
8.9.07 Staatsoper
Don
Carlo
Die große Aufregung um José Curas Don Carlo-Debüt war
in dieser dritten Vorstellung der laufenden Serie nicht mehr nachzuvollziehen:
Cura bot eine seriöse Rollendarstellung. Gesanglich dominierten Stimmen,
die sich nicht allzusehr aufs stilistische Feinzeichnen verlegten.
14.12.06 Staatsoper
Otello
Woran leidet Otello? Narzissmus und ein vermindertes Selbstwertgefühl
als Schwarzer in einer weißen Gesellschaft gehen bei ihm Hand in
Hand. Die Liebe Desdemonas gibt ihm Bewunderung und Rückhalt, sie
ist der Akkumulator seines Glücks. Jago, der sich zurückgesetzt
fühlt, erspürt Otellos Schwächen und zerstört ihn.
So einfach ist das – oder doch nicht?
25.10.06 Staatsoper
Rigoletto
Paolo Gavanelli spielt einen Rigoletto, den das Leben verhärtet hat.
Der Hass speichert sich in seinem Buckel wie im Kamelhöcker das Wasser.
Die Demütigungen, die er als Außenseiter
erfährt, zahlt er als Hofnarr mit barer Münze zurück.
21.10.06 Staatsoper
I
vespri siciliani
Mit Erfolg wurde an der Staatsoper „I vespri siciliani“ wieder
aufgenommen: bewährte Stars und ein gelungenes Hausdebüt sorgten
für einen ansprechenden Verdi-Abend.
23.9.06 Staatsoper
2005/06
Rigoletto
Bei Saunatemperaturen feierte ein begeistertes Publikum eine bestens disponierte
„Rigoletto“-Aufführung. Rolando Villazón sang
nach dem Debüt am Donnerstag seinen zweiten „Herzog“
im Haus am Ring.
25.6.06 Staatsoper
Rigoletto
Die Rigoletto-Serie an der Staatsoper startete mit einer Absage: Auf den
Herzog von Rolando Villazón muss das Wiener Opernpublikum noch
warten. Einspringer Stefano Secco, einer von der jungen aufstrebenden
Tenorriege, nutzte die Profilierungs-Chance in einer insgesamt ansprechenden
Vorstellung.
18.6.06 Staatsoper
Un
Ballo in Maschera
Nach dem Mozart-Leckerbissen im Theater an der Wien brachte der Besuch
dieser „Maskenball“ Vorstellung einen wieder auf den Boden
der Realität zurück. Das war Wiener Staatsopernalltag, die zweite
Vorstellung einer offenbar vom Sparstift diktierten Wiederaufnahme von
Verdis „Un ballo in maschera“.
10.3.06 Staatsoper
Don
Carlos
Die französische Urfassung des „Don Carlos“ ist übers
Jahr zu einem musikalischen Leckerbissen gereift. Die Aufregung über
die Inszenierung hat sich verlaufen. Die Vorstellung war mäßig
besucht. Der zustimmende Applaus am Schluss war stark, aber unverdient
kurz.
2.9.05 Staatsoper
2004/05
Don
Carlo
An Wiener Staatsoper wird im Juni Verdis „Don Carlo(s)“ in
zwei unterschiedlichen Fassungen gegeben: auf dem Programm steht eine
fünfaktige französische Uraufführungsversion, die sich
mit der gängigen vieraktigen italienischen Fassung matcht. So kann
das Publikum ganz für sich allein seinen Favoriten küren.
10.6.05 Staatsoper
Aida
Zwei
Akte brauchte diese sonntagnachmittägliche Aida um in Schwung zu
kommen – erst nach der Pause wurde es eine respektable Aufführung.
27.2.05 Staatsoper
Stiffelio
„Stiffelio“ hatte in Wien 1996 Premiere. Die Produktion war
vom Royal Opera House Covent Garden übernommen worden. Jetzt wurde
sie aus dem Wiener Repertoire verabschiedet.
19.11.04 Staatsoper
Don
Carlos
Die zweite Don Carlos-Aufführung fand in geradezu entspannter Atmosphäre
statt. Die paar Buhrufe nach „Ebolis Traum“, der Autodafé
und deutlich stärker in den Schlussapplaus waren kein Vergleich zur
Premiere. Und Gelassenheit tut auch gut, wenn man dieser Produktion ein
wenig „auf den Zahn fühlen“ will.
22.10.04 Staatsoper
Don
Carlos
Eine Autodafé als Quotenbringer – Peter Konwitschny als Quotenbringer?
Schon im Eingangsfoyer stand ein Spalier gutbanzugter Herrschaften, das
mit Eintrittskarten lockte. Der Stehplatz war gerade zu dreiviertel voll.
Der Direktor persönlich beriet sich beim rechten Stiegenaufgang mit
einem Polizeioffizier und einem jener Männer im dunklen Anzug (und
mit „Knopf im Ohr“), die man nur an ihrem Pokerface erkennt.
Die Stimmung war offensichtlich etwas angespannt.
18.10.04 Staatsoper
Rigoletto
Die Staatsoper hatte in der Saison 2003/04 eine „Rigoletto“-Pause
eingelegt, jetzt ist das Werk wieder in den Spielplan zurückgekehrt.
Aber die zweite Aufführung dieser geplanten fünf Vorstellungen
konnte mich nur punktuell überzeugen.
11.9.04 Staatsoper
Falstaff
Die Eröffnungsvorstellung der neuen Staatsopernsaison ist
auch schon wieder vorbei. Sie war ein guter Appetitanreger, auch wenn
das Werk mehr den Liebhaber entzückt als dass es mit prunkvollen
Eröffnungsfanfaren den Opernidealen großer Besuchermassen entspräche.
Die Aufführung war bis auf zwei Rollen (Falstaff, Fenton) mit der
Premierenbesetzung ident, auch Fabio Luisi stand am Pult.
2.9.04 Staatsoper
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INHALTSANGABEN
& REZENSIONEN
Aida
Inhalt
7.6.03
Theater a.d. Wien
27.2.05 Staatsoper
26.6.09 Staatsoper
Attila
22.3.01 Konzerthaus
Don
Carlo(s)
Inhalt
18.11.00
Staatsoper
19.1.01 Staatsoper
2.9.01
Staatsoper
12.1.03 Staatsoper
18.10.04 Staatsoper frz.
22.10.04 Staatsoper frz.
10.6.05 Staatsoper
2.9.05 Staatsoper frz.
14.12.06 Staatsoper
Ernanin
Inhalt
13.10.01 Staatsoper
Falstaff
Inhalt
13.2.00 Volksoper
19.10.03 Staatsoper
2.9.04 Staatsoper
I
due Foscari
19.5.08
Konzerthaus
I
masnadieri
27.11.03 Konzerthaus
I
vespri siciliani
23.9.06 Staatsoper
Il trovatore Inhalt
11.2.00 Staatsoper
Jerusalem
16.4.04
Staatsoper
La
forza del destino
1.3.08
Staatsoper
La
Traviata Inhalt
9.10.02
Volksoper
5.4.03 Staatsoper
4.5.09 Staatsoper
Luisa
Miller
27.7.01 Theater an der Wien
Macbeth
Inhalt
21.5.00 Theater a.d. Wien
21.7.04 Schloss Neuwaldegg
7.12.09 Staatsoper
21.12.09 Staatsoper
Nabucco
31.5.01 Staatsoper
16.9.01 Staatsoper
Otello
Inhalt
27.1.01 Staatsoper
21.10.06 Staatsoper
27.1.10 Staatsoper
Rigoletto
Inhalt
4.2.03
Staatsoper
11.9.04 Staatsoper
18.6.06 Staatsoper
25.6.06 Staatsoper
21.10.06 Staatsoper
17.10.09 Volksoper
16.4.10 Staatsoper
Simon
Boccanegra
14.10.02 Staatsoper
8.9.07 Staatsoper
Stiffelio
19.11.04
Staatsoper
Un
Ballo in Maschera
30.10.02
Staatsoper
10.3.06 Staatsoper
29.11.09 Staatsoper
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BIOGRAPHIE
9.10.1813
Busseto
1842 "Nabucco", Mailand
1844 "Ernani", Venedig
1846 "Attila", Venedig
1847 "Macbeth", Florenz
1849
"Luisa Miller", Neapel
1850 "Stiffelio", Triest
1851 "Rigoletto", Venedig
1853 "Il trovatore", Rom
1853 "La Traviata", Venedig
1855 "Le Vespres siciliennes", Paris
1857 "Simone Boccanegra",Venedig
1859 "Un ballo in maschera", Rom
1862 "La forza del destino", St. Petersburg
1867/72 "Don Carlos", Paris/Neapel
1871 "Aida", Kairo
1887 "Otello", Mailand
1893 "Falstaff", Mailand
27.1.1901 Mailand
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WIRKUNGSGESCHICHTE
6.
Oktober 1906: Debüt Enrico Carusos in Wien als Rigoletto-Herzog
Vor
100 Jahren, am 6. Oktober 1906, debütierte Enrico Caruso an der Wiener
Hofoper. Er sang den Herzog in Verdis „Rigoletto“.
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