GIUSEPPE VERDI

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REZENSIONEN

Otello
Die erste von vier Otello-Vorstellungen an der Staatsoper brachte eine Reihe von Rollendebüts. Als hautschwarzer Feldherr und als seelenschwarzer Jago stellten sich Aleksandrs Antonenko und Lado Ataneli dem Wiener Publikum vor.
26.1.10 Staatsoper

Macbeth
Es wäre unfair gewesen, den neuen Staatsopern-„Macbeth“ nur nach der Premiere zu beurteilen. Vor allem den Sängerinnen und Sängern musste die eisige Atmosphäre im Haus plus der nervlichen Anspannung schwer auf der Kehle liegen. Die fünfte Aufführung der Premierenserie zeigte allerdings kein wesentlich verändertes Bild.
21.12.09 Staatsoper

Macbeth Premiere
Die „Macbeth“-Premiere an der Staatsoper wurde zu einem denkwürdigen Desaster. In Frage stellen musste man als Besucher dieser Aufführung nahezu alles – nicht nur die Inszenierung, die mit einem selten gehörten Buhorkan verabschiedet wurde.
7.12.09 Staatsoper

Un Ballo in Maschera
Bei der Sonntagnachmittagsvorstellung von Verdis „Maskenball“ an der Staatsoper sprang Simina Ivan kurzfristig als Oscar für die erkrankte Daniela Fally ein. Damit gab es in der dritten Aufführung der Serie erneut eine Besetzungsänderung.
29.11.09 Staatsoper

Rigoletto Premiere
Johann Nepomuk Nestroy hatte einen tiefen Sinn für die Seichtheiten operaler Tragik. Seine „Tannhäuser“-Parodie, die der Volksoperndirektor so unnachahmlich vorzutragen weiß, ist untrügliches Beispiel für seinen Witz. Ja, ja, der Landgraf Purzl und seine „Konsorten“. Welchen Spass hätten sie wohl daran gehabt, den Rigoletto ein bisschen zu verulken?
17.10.09 Volksoper

Aida
Kurz vor Saisonende widmet sich die Staatsoper Verdis Dauerbrenner „Aida“. Vier Vorstellungen sind angesetzt. In der dritten Vorstellung dieser Serie ließen sich die Mitwirkenden vom gewitterschwülen Wetter nicht unterkriegen und sorgten für einen schwungvollen Verdiabend.
26.6.09 Staatsoper

La Traviata
Als „Violetta“ hat Anna Netrebko 2003 an der Wiener Staatsoper debütiert. Seither sind sechs Jahre vergangen. Violetta hat an Lebenserfahrung gewonnen – und die Stimme blüht noch goldgesättigter in der Mittellage mit betörendem Wohlklang.
4.5.09 Staatsoper

I due Foscari Konzertant
Im Konzerthaus wurde der konzertante Opernzyklus der Saison 2007/08 mit Verdis 1844 uraufgeführtem Werk „I due Foscari“ beschlossen. Es war eine erfrischende Aufführung, die vom Publikum mit viel Beifall bedacht wurde.
19.5.08 Konzerthaus

La forza del destino Premiere
Das Sturmtief „EMMA“ war noch zu Mittag über Wien gebraust – und abends gegen halb Zwölf gab es ein kleines Sturmtief in der Staatsoper. Mit heftigen Buhrufen gegen die Regie, aber auch gegen einige Sänger, wurde einem insgesamt unerfreulichen Abend ein eben solches Ende bereitet.
1.3.08 Staatsoper

Simon Boccanegra
An der Staatsoper verwöhnt man das Publikum zu Saisonbeginn mit einer gediegenen Aufführung von „Simon Boccanegra“ – anbei einige Anmerkungen zur zweiten Aufführung der laufenden Serie.
8.9.07 Staatsoper

Don Carlo
Die große Aufregung um José Curas Don Carlo-Debüt war in dieser dritten Vorstellung der laufenden Serie nicht mehr nachzuvollziehen: Cura bot eine seriöse Rollendarstellung. Gesanglich dominierten Stimmen, die sich nicht allzusehr aufs stilistische Feinzeichnen verlegten.
14.12.06 Staatsoper

Otello
Woran leidet Otello? Narzissmus und ein vermindertes Selbstwertgefühl als Schwarzer in einer weißen Gesellschaft gehen bei ihm Hand in Hand. Die Liebe Desdemonas gibt ihm Bewunderung und Rückhalt, sie ist der Akkumulator seines Glücks. Jago, der sich zurückgesetzt fühlt, erspürt Otellos Schwächen und zerstört ihn. So einfach ist das – oder doch nicht?
25.10.06 Staatsoper

Rigoletto
Paolo Gavanelli spielt einen Rigoletto, den das Leben verhärtet hat. Der Hass speichert sich in seinem Buckel wie im Kamelhöcker das Wasser. Die Demütigungen, die er als Außenseiter erfährt, zahlt er als Hofnarr mit barer Münze zurück.
21.10.06 Staatsoper

I vespri siciliani
Mit Erfolg wurde an der Staatsoper „I vespri siciliani“ wieder aufgenommen: bewährte Stars und ein gelungenes Hausdebüt sorgten für einen ansprechenden Verdi-Abend.
23.9.06 Staatsoper

2005/06

Rigoletto
Bei Saunatemperaturen feierte ein begeistertes Publikum eine bestens disponierte „Rigoletto“-Aufführung. Rolando Villazón sang nach dem Debüt am Donnerstag seinen zweiten „Herzog“ im Haus am Ring.
25.6.06 Staatsoper

Rigoletto
Die Rigoletto-Serie an der Staatsoper startete mit einer Absage: Auf den Herzog von Rolando Villazón muss das Wiener Opernpublikum noch warten. Einspringer Stefano Secco, einer von der jungen aufstrebenden Tenorriege, nutzte die Profilierungs-Chance in einer insgesamt ansprechenden Vorstellung.
18.6.06 Staatsoper

Un Ballo in Maschera
Nach dem Mozart-Leckerbissen im Theater an der Wien brachte der Besuch dieser „Maskenball“ Vorstellung einen wieder auf den Boden der Realität zurück. Das war Wiener Staatsopernalltag, die zweite Vorstellung einer offenbar vom Sparstift diktierten Wiederaufnahme von Verdis „Un ballo in maschera“.

10.3.06 Staatsoper

Don Carlos
Die französische Urfassung des „Don Carlos“ ist übers Jahr zu einem musikalischen Leckerbissen gereift. Die Aufregung über die Inszenierung hat sich verlaufen. Die Vorstellung war mäßig besucht. Der zustimmende Applaus am Schluss war stark, aber unverdient kurz.
2.9.05 Staatsoper

2004/05

Don Carlo
An Wiener Staatsoper wird im Juni Verdis „Don Carlo(s)“ in zwei unterschiedlichen Fassungen gegeben: auf dem Programm steht eine fünfaktige französische Uraufführungsversion, die sich mit der gängigen vieraktigen italienischen Fassung matcht. So kann das Publikum ganz für sich allein seinen Favoriten küren.
10.6.05 Staatsoper

Aida
Zwei Akte brauchte diese sonntagnachmittägliche Aida um in Schwung zu kommen – erst nach der Pause wurde es eine respektable Aufführung.
27.2.05 Staatsoper

Stiffelio
„Stiffelio“ hatte in Wien 1996 Premiere. Die Produktion war vom Royal Opera House Covent Garden übernommen worden. Jetzt wurde sie aus dem Wiener Repertoire verabschiedet.
19.11.04 Staatsoper

Don Carlos
Die zweite Don Carlos-Aufführung fand in geradezu entspannter Atmosphäre statt. Die paar Buhrufe nach „Ebolis Traum“, der Autodafé und deutlich stärker in den Schlussapplaus waren kein Vergleich zur Premiere. Und Gelassenheit tut auch gut, wenn man dieser Produktion ein wenig „auf den Zahn fühlen“ will.
22.10.04 Staatsoper

Don Carlos
Eine Autodafé als Quotenbringer – Peter Konwitschny als Quotenbringer? Schon im Eingangsfoyer stand ein Spalier gutbanzugter Herrschaften, das mit Eintrittskarten lockte. Der Stehplatz war gerade zu dreiviertel voll. Der Direktor persönlich beriet sich beim rechten Stiegenaufgang mit einem Polizeioffizier und einem jener Männer im dunklen Anzug (und mit „Knopf im Ohr“), die man nur an ihrem Pokerface erkennt. Die Stimmung war offensichtlich etwas angespannt.
18.10.04 Staatsoper

Rigoletto
Die Staatsoper hatte in der Saison 2003/04 eine „Rigoletto“-Pause eingelegt, jetzt ist das Werk wieder in den Spielplan zurückgekehrt. Aber die zweite Aufführung dieser geplanten fünf Vorstellungen konnte mich nur punktuell überzeugen.
11.9.04 Staatsoper

Falstaff
Die Eröffnungsvorstellung der neuen Staatsopernsaison ist auch schon wieder vorbei. Sie war ein guter Appetitanreger, auch wenn das Werk mehr den Liebhaber entzückt als dass es mit prunkvollen Eröffnungsfanfaren den Opernidealen großer Besuchermassen entspräche. Die Aufführung war bis auf zwei Rollen (Falstaff, Fenton) mit der Premierenbesetzung ident, auch Fabio Luisi stand am Pult.
2.9.04 Staatsoper

INHALTSANGABEN & REZENSIONEN

Aida Inhalt
7.6.03 Theater a.d. Wien
27.2.05 Staatsoper
26.6.09 Staatsoper

Attila
22.3.01 Konzerthaus

Don Carlo(s) Inhalt
18.11.00 Staatsoper
19.1.01 Staatsoper
2.9.01 Staatsoper
12.1.03 Staatsoper
18.10.04 Staatsoper frz.
22.10.04 Staatsoper frz.
10.6.05 Staatsoper
2.9.05 Staatsoper frz.
14.12.06 Staatsoper

Ernanin Inhalt
13.10.01 Staatsoper

Falstaff Inhalt
13.2.00 Volksoper

19.10.03 Staatsoper

2.9.04 Staatsoper

I due Foscari
19.5.08 Konzerthaus

I masnadieri
27.11.03 Konzerthaus

I vespri siciliani
23.9.06 Staatsoper

Il trovatore Inhalt
11.2.00 Staatsoper

Jerusalem
16.4.04 Staatsoper

La forza del destino
1.3.08 Staatsoper

La Traviata Inhalt
9.10.02 Volksoper
5.4.03 Staatsoper
4.5.09 Staatsoper

Luisa Miller
27.7.01 Theater an der Wien

Macbeth Inhalt
21.5.00 Theater a.d. Wien
21.7.04 Schloss Neuwaldegg
7.12.09 Staatsoper
21.12.09 Staatsoper

Nabucco
31.5.01 Staatsoper
16.9.01 Staatsoper

Otello Inhalt
27.1.01 Staatsoper
21.10.06 Staatsoper
27.1.10 Staatsoper

Rigoletto Inhalt
4.2.03 Staatsoper
11.9.04 Staatsoper
18.6.06 Staatsoper
25.6.06 Staatsoper
21.10.06 Staatsoper
17.10.09 Volksoper

Simon Boccanegra
14.10.02 Staatsoper
8.9.07 Staatsoper

Stiffelio
19.11.04 Staatsoper

Un Ballo in Maschera
30.10.02 Staatsoper
10.3.06 Staatsoper
29.11.09 Staatsoper

 

BIOGRAPHIE

9.10.1813 Busseto
1842 "Nabucco", Mailand
1844 "Ernani", Venedig
1846 "Attila", Venedig
1847 "Macbeth", Florenz
1849
"Luisa Miller", Neapel
1850 "Stiffelio", Triest
1851 "Rigoletto", Venedig
1853 "Il trovatore", Rom
1853
"La Traviata", Venedig
1855
"Le Vespres siciliennes", Paris
1857
"Simone Boccanegra",Venedig
1859
"Un ballo in maschera", Rom
1862 "La forza del destino", St. Petersburg
1867/72 "Don Carlos", Paris/Neapel
1871
"Aida", Kairo
1887
"Otello", Mailand
1893
"Falstaff", Mailand
27.1.1901
Mailand

WIRKUNGSGESCHICHTE

6. Oktober 1906: Debüt Enrico Carusos in Wien als Rigoletto-Herzog

Vor 100 Jahren, am 6. Oktober 1906, debütierte Enrico Caruso an der Wiener Hofoper. Er sang den Herzog in Verdis „Rigoletto“.
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