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Wien 2000-2016
 

Vor 10 Jahren ...

... dirigierte Pierre Boulez Leos Janáceks „Aus einem Totenhaus“ in einer Inszenierung von Patrice Chéreau
im Rahmen der Wiener Festwochen im Theater an der Wien. Inzwischen kann man als langjähriger Besucher der Wiener Festwochen von solch hochkarätigen Musiktheaterabenden nur mehr träumen.

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Wagner-Wahn-Sinnlich
Reinhard Trinkler malt Richard Wagners 200.Geburtstag

Jede Menge Wagner-Porträts
---> hier
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Premiere
Staatsoper:
Pelléas et Mélisande
(18.6.17)
Kurz vor Saisonschluss hat die Wiener Staatsoper noch eine Premiere angesetzt: Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“ kehrte nach rund einem Vierteljahrhundert Abwesenheit ins Haus am Ring zurück.
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Staatsoper: Don Carlo
(11.6. & 15.6.17)
Plácido Domingo hat 1967 in Wien mit dem Don Carlo in Giuseppe Verdis gleichnamiger Oper debütiert. Fünfzig Jahre später tritt er auf derselben Bühne als Rodrigo an. Es ist also keine Überraschung, wenn die aktuelle „Don Carlo“-Serie an der Wiener Staatsoper „historisch“ genannt werden darf.
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Staatsoper: Götterdämmerung
(5.6.17)
Am Pfingstmontag lud die Wiener Staatsoper zur „Götterdämmerung“. Mit dieser Aufführung wurde der zweite und letzte „Ring“-Zyklus dieser Staatsopernsaison abgeschlossen.
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Uraufführung
Theater a.d. Wien:
Mondparsifal Alpha 1-8
(4.6.17)
Der „Mondparsifal Alpha 1-8 (Erzmutterz der Abwehrz)“ ist im Theater an der Wien gelandet. Künstler Jonathan Meese und Komponist Bernhard Lang haben eine riesige „Wagner-Trivialisierungs- und Paraphrasierungsmaschine“ in Gang gesetzt, die dem Publikum nach vier Stunden endlich die zentrale Botschaft übermittelt: „Erlösung von Erlösern“.
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Staatsoper: Rosenkavalier
(27.5.17)
Vier „Rosenkavalier“-Vorstellungen hat die Wiener Staatsoper für die Saison 2016/17 angesetzt. Die Absage von Angela Denoke als Marschallin führte zu einem auf den ersten Blick überraschenden Rollendebüt am Haus: Linda Watson wechselte von der Brünnhilde zur Feldmarschallin.
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Staatsoper: Fidelio
(24.5.17)
Leonorens Befreiungstat darf wieder die Herzen des Staatsopernpublikums rühren: Die aktuelle „Fidelio“-Serie brachte die Wiener Rollendebüts von Camilla Nylund als Leonore, Günther Groissböck als Rocco und Chen Reiss als Marzelline. Cornelius Meister dirigierte seinen ersten Staatsopern-„Fidelio“.
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Staatsoper: Die Walküre
(21.5.17)
Der zweite „Ring“-Durchgang an der Wiener Staatsoper ist bei der „Walküre“ angekommen. Mit Thomas Johannes Mayer präsentierte sich dem Wiener Publikum nach der Absage von Bryn Terfel ein neuer Wotan.
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Konzertante Aufführung
Staatsoper: Gala-Abend Placido Domingo
(19.5.17)
Plácido Domingo debütierte am 19. Mai 1967 als Don Carlo an der Wiener Staatsoper, jetzt wurde auf den Tag genau sein „50er” gefeiert – ein außerordentliches Jubiläum!
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Premiere
Kammeroper: La scuola de gelosi
(18.5.17)
In der Kammeroper hat bis Mitte Juni „Die Schule der Eifersucht“ („La scuola de' gelosi“) ihre Pforten geöffnet. Den Lehrplan hat Antonio Salieri erstellt. Gespielt wurde eine eigens für die Kammeroper konzipierte Fassung, die auf den Wiener Aufführungen der Oper in den Jahren 1783-86 basiert.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien:
Ariodante
(12.5.17)
Die letzte konzertante Opernaufführung der Saison 2016/17 im Theater an der Wien galt Georg Friedrich Händels „Ariodante“. Joyce DiDonato, die ihren Auftritt hatte absagen müssen, wurde durch Alice Coote vertreten.
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Staatsoper: Siegfried
(7.5.17)
  Die Wiener Staatsoper ist im ersten „Ring“-Durchgang dieser Saison beim „Siegfried“ angekommen. Jede Menge an Wiener Rollendebüts gaben dem Abend einen zusätzlichen Reiz.
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Premiere
Theater a.d. Wien:
Elegie für junge Liebende
(2.5.17)
  Die letzte Premiere der Saison 2016/17 im Theater an der Wien galt Hans Werner Henzes „Elegie für junge Liebende“. Die Oper war in Wien zuletzt im Jahre 1998 in einer Produktion der freien Opernszene im Odeon aufgeführt worden.
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Staatsoper: Lady Macbeth von Mzensk
(29.4.17)
  Nach einem „lauwarmen“ Figaro am Freitag geriet einen Abend später die Aufführung der „Lady Macbeth von Mzensk“ von Dmitri Schostakowitsch an der Wiener Staatsoper zur begeisternden Demonstration zeitgemäßen Musiktheaters.
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Staatsoper: Le nozze di figaro
(28.4.17)
  Die Wiener Staatsoper hat drei Vorstellungen von „Le nozze di figaro“ angesetzt. Carlos Alvarez glänzte in der Titelpartie – und die Inszenierung von Jean-Louis Martinoty ist auch beim 37. „Aufguss“ nicht besser geworden.
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Spielplanupdate: Juni 2017
(22.4.17)
Im Juni bietet das Theater an der Wien im Rahmen der Wiener Festwochen die Uraufführung des Mondparsifal von Bernhard Lang. 
-> Überblick mit Link zu den Monaten
Staatsoper: Parsifal
(9.4.17)
  Palmsonntag mit wunderbarem Karfreitagszauber-Sonnen-Blattausbruch-Blühwetter – und die Wiener Staatsoper spielt „Parsifal“. Die vierte Aufführung der Neuinszenierung in der Regie von Alvis Hermanis stand auf dem Spielplan.
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Staatsoper: Medea
(7.4.17)
Vor sieben Jahren ging die Uraufführung von Aribert Reimanns „Medea“ in der Wiener Staatsoper über die Bühne. Nach Reprisen im Herbst 2010 verschwand die Oper vom Spielplan, jetzt wurde sie für vier Vorstellungen wieder aufgenommen.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Germanico in Germania
(30.3.17)
„Parsifal“-Premiere in der Wiener Staatsoper, aber das Theater an der Wien lud zu einer Rarität: „Germanico in Germania“ – und entführte das Publikum im nahezu ausverkauften Haus in das Jahr 1732 zu einer Opera seria von Nicola Antonio Porpora.
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Premiere
Volksoper: La Wally
(25.3.17)
Die Wiener Volksoper hat Alfredo Catalanis „La Wally“ auf den Spielplan gesetzt. Die Premiere am Samstagabend war zugleich die Erstaufführung im Haus am Währinger Gürtel.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Il ritorno d'Ulisse in patria
(22.3.17)
Claudio Monteverdis „Il ritorno d’Ulisse in patria“ besuchte für eine semikonzertante Aufführung das Theater an der Wien. Es handelte sich um eine von René Jacobs betreute Brüsseler Koproduktion von Klarafestival, dem Opernhaus La Monnaie und dem Bozar Centre For Fine Arts.
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Staatsoper: Faust
(18.3.17)
Nach drei Jahren hat die Wiener Staatsoper Charles Gounods „Faust“ wieder in den Spielplan aufgenommen. Es war ein Abend der Wiener Rollendebüts: von Faust bis Marthe war alles neu besetzt, auch Simone Young fügte ihrer umfangreichen Wiener Werkstatistik ein weiteres hinzu.
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Premiere
Theater an der Wien: Elisabetta, regina d'Ingilterra
(17.3.17) Die Intendanz des Theaters an der Wien hat offenbar ein gewisses „Faible“ für Rossini-Raritäten: „Tancredi“, „Otello“ und jetzt „Elisabetta regina d’Inghilterra“ – ein 1815 uraufgeführtes „Dramma per musica“, das um zwei Rivalen und Königin Elisabetta kreist.

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Staatsoper: Tristan und Isolde
(15.3.17) An der Wiener Staatsoper hat Richard Wagners weltentsagendes Beziehungsepos „Tristan und Isolde“ für drei Vorstellungen auf den Spielplan zurückgefunden. Die Aufführungsserie bescherte dem Wiener Publikum jede Menge an Rollendebüts.

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Premiere
Kammeroper:
Oreste
(6.3.17) Das Theater in der Wien hat in der Kammeroper ein Opernpasticcio von Georg Friedrich Händel auf den Spielplan gesetzt: „Oreste“ erzählt von den Abenteuern des Agamemnon-Sprosses auf Tauris.

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Semikonzertante Auführung
Musikverein:
L'Orfeo
(2.3.17) Claudio Monteverdis „L’Orfeo“ führt das Publikum zurück zu den Ursprüngen der Oper. Paul Agnew und das Ensemble Les Arts Florissants haben für ihre Produktion einen Zugang zu dem Werk gesucht, der von der Uraufführungssituation in Mantua 1607 ausgeht. Das Ergebnis wurde jetzt im Wiener Musikverein in einer semikonzertanten Aufführung präsentiert.

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Konzertante Auführung
Musikverein:
Don Quichotte
(1.3.17) Im Wiener Musikverein wurde Jules Massenets „Don Quichotte“ in einer konzertanten Aufführung gegeben. Star des Abends war Ferruccio Furlanetto – ist der Don Quichotte doch seit der Uraufführung der Oper im Jahr 1910 in Monte Carlo eine Paraderolle für charismatische Bässe.

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Semperdepot: Le Malentendu
(24.2.17) Die Neue Oper Wien hat eine neue Oper aus Südamerika nach Wien gebracht: „Le Malentendu“ – nach dem gleichnamigen Theaterstück von Albert Camus – ging im Semperdepot in Szene.

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Premiere
Theater an der Wien:
Peer Gynt
(17.2.17) Das Theater an der Wien hat „Peer Gynt“ von Werner Egk auf den Spielplan gesetzt. Die Geschichte vom Bauernsohn, der nach ruhelosem Leben in den Armen einer Frau seinen Frieden findet, wurde von Peter Konwitschny in eine grelle Inszenierung gepackt. Dem Schlussapplaus nach zu schließen ist die Premiere gut vom Publikum aufgenommen worden.

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Staatsoper: Otello
(16.2.17) Mit wesentlichen Umbesetzungen war die aktuelle „Otello“-Serie an der Wiener Staatsoper konfrontiert: Olga Bezsmertna übernahm die Desdemona von Veronique Gens und der Otello wurde von Peter Seiffert über Aleksandrs Antonenko an Kristian Benedikt „weitergereicht“.

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Casino am Schwarzenbergplatz: Limonen aus Sizilien
(14.2.17)
Die Volksoper hat eine neue Spielstätte: Sie ist dank einer Kooperation mit dem Burgtheater in das Kasino am Schwarzenbergplatz eingezogen. Gespielt wird Manfred Trojahns „Limonen aus Sizilien“ – drei Einakter nach Texten von Luigi Pirandello und Eduardo De Filippo. Wolfgang Willaschek hat für das Libretto gesorgt.
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Staatsoper: Nabucco
(11.2.17)
„Nabucco“, „Il trovatore“, „Otello“ – im Repertoire der Wiener Staatsoper kann das Publikum derzeit zwischen „frühem“,. „mittlerem“ und „spätem“ Verdi gustieren, wobei der „mittlere“ Verdi vom Chefsommelier am allerwärmsten empfohlen wird.
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Volksoper: Der Barbier von Sevilla
(8.2.17)
„Der Barbier von Sevilla“ darf im Haus am Währinger Gürtel wieder seinem eheanbanderlischem Gewerbe nachgehen. Die Produktion ist Anfang Jänner als Wiederaufnahme reaktiviert worden und das turbulente Bühnenspektakel, das sich Regisseur Josef Ernst Köpplinger dazu ausgedacht hat, steht noch bis 6. März auf dem Spielplan.
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Premiere
Staatsoper
: Il trovatore
(5.2.17)
Viel Schauerromantik, eine Frau zwischen zwei Männern, ein ungleiches Brüderpaar, abgemischt mit einer Prise Sozialkritik – und fertig ist Giuseppe Verdis „Il trovatore“. Nach 16 Jahren hat die Wiener Staatsoper das Werk jetzt wieder in den Spielplan aufgenommen.
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Staatsoper: Roméo et Juliette
(1.2.17)
Während vor der Staatsoper wieder ein paar Zentimeter Neuschnee die winterliche Pracht Wiens vermehrten, schmolzen im Haus die Herzen der Zuschauer unter den Küssen von Roméo und Julia: Ein paar Anmerkungen zur vierten und letzten Vorstellung der Serie und laut Programmzettel 60. Aufführung des Werkes in der Regie von Jürgen Flimm.
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Konzertante Auführung
Konzerthaus:
Lucio Cornelio Silla
(29.1.17)
Das Wiener Konzerthaus hat sein Resonanzen-Festival 2017 mit der konzertanten Aufführung der Oper „Lucio Cornelio Silla“ von Georg Friedrich Händels abgeschlossen. Das Werk wurde erst in den 1990er-Jahren „exhumiert“ und scheint sich gerade einer größeren „Nachfrage“ zu erfreuen.
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Konzertante Auführung
Volksoper:
Das Wunder der Heliane
(28.1.17)
An der Wiener Volksoper gibt es für Raritätensammler jetzt ein ganz besonders Schmankerl: An drei Abenden wird Erich Wolfgang Korngolds „Das Wunder der Heliane“ konzertant zur Aufführung gebracht.
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Staatsoper: Die toteStadt
(20.1.17) Erich Wolfgang Korngold feiert heuer ein Jubiläum, das Zahlenmystiker interessieren wird: 1897 geboren, 1957 verstorben sind seit Korngolds Geburt 120 Jahre, seit seinem Ableben 60 Jahre vergangen. Und sowohl die Staatsoper als auch die Volksopen haben Werke des Komponisten angesetzt.
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Premiere
Theater an der Wien:
The Fairy Queen

(19.1.17)
Barocken Pomp und „Sommernachtstraum“-Flair hat diese Neuproduktion von Henry Purcells „The Fairy Queen“ nicht zu bieten. Im Theater an der Wien wird das Stück entzaubert und als Bühnenprobe gegeben.
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Premiere
Kammeroper
:
Der Kaiser von Atlantis

(11.1.17)
Das Theater an der Wien in der Kammeroper hat mit seinem Jungen Ensemble „Den Kaiser von Atlantis“ erarbeitet. Der im Konzentrationslager Theresienstadt entstandene Einakter wird in der Inszenierung als „traumartige“ Parabel gedeutet.
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Staatsoper: La sonnambula
(7.1.17)
Nach vier Jahren Absenz wandelt Vincenzo Bellinis „Sonnambula“ wieder über die Bühne der Wiener Staatsoper. Jede Menge an Wiener Rollendebüts und vor allem Juan Diego Floréz als Elvino prägten die 51. Aufführung dieser Produktion aus dem Jahr 2001.
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Volksoper: Die Fledermaus
(31.12.16)
Was wäre der Jahreswechsel ohne die „Die Fledermaus"? Diesmal wurde aber nicht die Silvestervorstellung der Staatsoper, sondern jene der Volksoper besucht. Beide Häuser bieten das Werk in passender, historisierender Ausstattung. An der Volksoper spielt aber der Direktor selbst den Frosch – und das erweist sich im Vergleich der beiden „Etablissements" als Vorteil.
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Staatsoper: Peter Grimes
(21.12.16)
„Peter Grimes“ ist nicht gerade eine Oper, die Weihnachtsgefühle weckt. Wer selbigen Abends zum „Messias“ in den Musikverein pilgerte, konnte sich schon eher mit Festtagsstimmung aufladen. Aber wer denkt überhaupt an Weihnachten, wenn ein neuer Staatsoperndirektor präsentiert wird?
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Staatsoper: Macbeth
(17.12.16)
Jahrelang ist Giuseppe Verdis „Macbeth“ in Wien nicht auf dem Spielplan gestanden. Jetzt hat die Staatsoper mit vier Vorstellungen ihre Premierenproduktion von 2015 wieder ins Rennen geschickt. Erst im November war das Werk in einer Neuproduktion im Theater an der Wien gezeigt worden. Wie ist dieses „Macbeth-Match“ zwischen den Opernhäusern ausgegangen?
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien:
Adriano in Siria

(16.12.16)
Giovann Battista Pergolesis „Adriano in Siria“ wurde im Theater an der Wien in einer konzertanten Aufführung gegeben – und für barockopernaffine Musikliebhaber war der Abend wegen der hochkarätigen Besetzung ein Pflichttermin.
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Wiederaufnahme
Theater an der Wien:
Don Giovanni

(12.12.16)
Im Theater an der Wien erlebte die “Don Giovanni”-Produktion von Keith Warner den Start zu ihrer dritten Aufführungsserie – völlig zu recht, denn diese Inszenierung zählt zu den besten, die das Theater an der Wien seit seiner Wiederbelebung als reines Opernhaus im Jahr 2006 auf die Bühne gestellt hat.
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Staatsoper: L'elisir d'amore
(10.12.16)
Wer dem Gewurle dieses Einkaufssamstags vor Weihnachten entkommen ist, konnte sich in der Wiener Staatsoper mit ein paar Schlückchen „Liebestrank“ erfrischen. Er war durchaus bekömmlich, wenn auch nicht mediterran durchglüht, sondern schon mehr diesseits der Alpen gekeltert.
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Staatsoper: Falstaff
(4.12.16)
Die Wiener Staatsoper hat Giuseppe Verdis „Falstaff“ in einer Neuproduktion präsentiert. Die Premiere wurde von Teilen des Publikums eifrig beklatscht, der Schlussapplaus knackte sogar die 15-Minuten-Marke.
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Kammeroper: Nemesis
(29.11.16)
Die „Hospital“-Trilogie des sirene Operntheaters in der Kammeroper widmete sich im zweiten Teil der „Nemesis”, die in dieser Oper – sozusagen als „Schwester” der Hybris – die ärztliche Selbstüberschätzung aufs Korn nimmt. Das Libretto stammte erneut von Kristine Tornquist, für die Musik hat bei diesem Teil Hannes Löschel gesorgt.
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Kammeroper: Soma
(26.11.16)
Der dritte Teil der „Hospital“-Trilogie entführte das Publikum in der Kammeroper unter dem Titel „Soma“auf eine Notfall-Station. Für das Libretto hat wieder Kristine Tornquist gesorgt, für die Musik der Tiroler Komponist Christof Dienz.
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Theater a.d. Wien: Macbeth
(17.11.16)
War auch die „Macbeth“-Inszenierung des Regisseurs Roland Geyer kein Geniestreich – dem Intendanten Roland Geyer hat Placido Domingo als „Alternativbesetzung“ zumindest für drei Vorstellungen ein volles Haus gesichert. Dieser Coup ist gelungen.
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Konzertante Aufführung
Theater a.d. Wien:
Zoroastre

(16.11.16)
In einer konzertanten Aufführung wurde im Theater an der Wien Jean-Philippe Rameaus „Zoroastre“ gegeben. Die „Tragédie en musique“ in fünf Akten wurde 1749 uraufgeführt – und 1756 in einer umgearbeiteten Fassung noch einmal auf die Bühne gebracht.
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Premiere
Theater a.d. Wien:
Macbeth

(11.11.16)
Im Theater an der Wien ist die Shakespeare-Opernsaison beim blutrünstigen „Macbeth“ angekommen. Der Direktor des Hauses selbst stieg als Regisseur in den Ring. Vor einem Jahr hat Roland Geyer dem „Hans Heiling“ zu einem respektablen Bühnenleben verholfen – beim „Macbeth“ lief es weniger gut.
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Kammeroper: Hybris
(4.11.16)
Krankenhaus und Oper? Sirene Operntheater hat sich in der Kammeroper im Rahmen einer Trilogie an das Thema herangewagt. Der erste Teil wurde unter dem Titel „Hybris“ am 3. November uraufgeführt. Nachstehende Eindrücke beziehen sich auf die zweiten Aufführung am 4. November.
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Museumsquartier: Pallas Athene weint
(28.10.16)
Die Neue Oper Wien hat im Museumsquartier Ernst Kreneks Oper „Pallas Athene weint“ zur Aufführung gebracht. Die Premiere ging am 25. Oktober über die Bühne. Nachstehender Bericht bezieht sich auf die dritte und vorletzte Vorstellung.
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Volksoper: Hoffmanns Erzählungen
(25.10.16)
Die lange Aufführungsgeschichte von „Hoffmanns Erzählungen“ an der Volksoper ist um eine Inszenierung reicher. Die Neuproduktion wurde in Kooperation mit dem Theater Bonn erstellt und hatte am 15. Oktober Premiere. Nachfolgende Zeilen beziehen sich auf die vierte Aufführung, in der in einigen Partien schon die Zweitbesetzung angetreten ist.
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Staatsoper: Alcina
(23.10.16)
An der Wiener Staatsoper geben sich derzeit die verführerischen Zauberinnen die Hand: Armide und Alcina wechseln sich bei ihren Versuchen ab, nicht nur tapfere Ritter, sondern auch das Staatsopernpublikum zu verführen.
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Staatsoper: Le nozze di Figaro
(21.10.16)
In drei Vorstellungen von „Le nozze di Figaro“ war an der Wiener Staatsoper Peter Mattei als Conte zu hören. In der letzten Aufführung sprang für Valentina Nafornita kurzfristig Rosa Feola als Susanna ein – von dieser Vorstellung wird hier berichtet.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien:
Les Horaces

(18.10.16)
Antonio Salieri steht derzeit im Theater an der Wien hoch im Kurs. Als Ergänzung zur szenischen Produktion seines „Falstaffs“ wurde die Oper „Les Horaces“ in einer konzertanten Aufführung gegeben.
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Konzertante Aufführung
Musikverein:
Ein Landarzt

(17.10.16)
Ein Landarzt“: Hans Werner Henze vertonte Kafkas Erzählung im Jahr 1951 als „Funkoper“ für das Radio. Ensemble Kontrapunkte und der Gesangssolist Adrian Eröd führten im 1. Zykluskonzert der jungen Saison im Brahmsaal die Monodram-Fassung des Werkes auf.
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Premiere
Staatsoper:
Armide

(16.10.16)
2012 wurde Glucks „Alceste“ in den Staatsopern-Spielplan aufgenommen – jetzt folgte die „Armide“, erstmals in französischer Originalsprache. Die Oper ist zuletzt 1892 (!) im Haus am Ring gespielt worden.
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Theater an der Wien: Falstaff ossia Le tre burle
(12.10.16)
Die szenische Aufführung einer Oper von Antonio Salieri im Theater an der Wien war eigentlich schon überfällig. Mit dem 1799 in Wien uraufgeführten „Falstaff ossia Le tre burle“ wurde eine gute Wahl getroffen und zugleich dem Shakespeare-Jahr mit einer weiteren Oper „gehuldigt“.
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Spielplanupdate: Dezember 2016
(11.10.16)
Im Dezember gibt es an den großen Häusern drei Premieren: „Falstaff" an der Staatsoper, „Don Giovanni" am Theater an der Wien und „Die Zirkusprinzessin" an der Volksoper.
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Staatsoper: Tosca
(7.10.16)
Anja Harteros stellte sich dem Wiener Publikum erstmals als Tosca vor. Die erste von drei angesetzten Vorstellungen erfüllte die einigermaßen hohen Erwartungen aber nur bedingt.
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Staatsoper: Aida
(5.10.16)
Die Wiener Staatsoper hat in der Saison 2016/17 vier „Aida“-Vorstellungen angesetzt. Die dritte Aufführung dieser Serie – die 116. in dieser Inszenierung von Nicolas Joel aus dem Jahr 1984 – erwärmte das Herz der vom kühlen Herbstwetter geplagten Opernbesucher zumindest phasenweise.
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Kammeroper: La traviata remixed
(27.9.16)
Das Theater an der Wien in der Kammeroper hat eine modernisierte „La traviata“ präsentiert. Die Koproduktion mit Operafront Amsterdam wurde im August beim Grachtenfestival gezeigt und ist jetzt in neuer Besetzung an den Fleischmarkt übersiedelt.
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Staatsoper: La fille du régiment
(22.9.16)
„Die Regimentstochter“ ist nach drei Jahren wieder auf Besuch in der Wiener Staatsoper. Vier Vorstellungen sind angesetzt. Über die dritte Aufführung der Serie wird nachstehend berichtet. Laut Programmzettel handelte es sich um die 22. Aufführung seit der Premiere im Jahr 2007.
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Semperdepot: Baruchs Schweigen
(15.9.16)
Beim EntArteOpera-Festival stehen 2016 Komponistinnen im Mittelpunkt. Die Kammeroper „Baruchs Schweigen“ von Ella Milch-Sheriff wurde im Semperdepot aufgeführt (Österreichische Erstaufführung am 7. September.)
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Uraufführung
Theater an der Wien:
Hamlet
(14.9.16)
Das Theater an der Wien begann die neue Saison mit einer Uraufführung. Ganz dem Jahresregenten William Shakespeare verpflichtet, dessen 400. Todestag heuer begangen wird, wurde eine neue „Hamlet“-Oper in Szene gesetzt.
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Staatsoper: Carmen
(13.9.16)
Nur drei „Carmen”-Vorstellungen sind von der Staatsoper für die Saison 2016/17 angesetzt worden. Sie brachten das Hausdebüt des amerikanischen Tenors Brandon Jovanovich als Don José und das Rollendebüt von Clemens Unterreiner als Escamillo.
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Staatsoper: Lohengrin
(11.9.16)
Die neue Staatsopernsaison ist auch schon wieder eine Woche alt. Eine Woche, die vom Tod Johan Bothas überschattet wurde. Wer an diesem sonntäglichen Spätnachmittag zu Oper eilte, sah schon aus der Ferne die lange schwarze Flagge, die von der Terrasse herabwehte.
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Werk X: The Butt
(4.9.16)
Die Musiktheatertage Wien gehen derzeit im Werk X in der Oswaldgasse über die Bühne. Das Festival erstreckt sich über knapp zwei Wochen und steht unter dem Motto „Weltflucht“. Besucht wurde die vierte und letzte Vorstellung der Uraufführungsproduktion „The Butt“ von Susannah Self.
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Volksoper: Die Zauberflöte
(1.9.16)
Die Volksoper startete mit einer „Zauberflöte“ in die neue Saison. Die Staatsoper öffnet ihre Tore bekanntlich erst am Sonntag. Es war laut Programmzettel die 158. Vorstellung dieser Produktion aus dem Jahre 2005, bei der Helmuth Lohner Regie geführt hat.
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Staatsoper: El Juez
(5.7.16)
Noch einmal war José Carreras auf der Opernbühne zu erleben: „El Juez“ machte es möglich. Mit zwei Aufführungen im Theater an der Wien nahm der außergewöhnliche Sänger seinen diesmal wohl endgültigen Bühnenabschied.
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Staatsoper: Manon Lescaut
(30.6.16)
Die Staatsopernsaison 2015/16 ist vorbei. Den Schlusspunkt setzte diesmal Anna Netrebko. Kann man sich einen schöneren Saisonabschluss wünschen, als von Netrebkos dunkelsamtenem Sopran in die Sommerpause gesungen zu werden?
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Staatsoper: Manon Lescaut
(23.6.16)
Die Wiener Staatsoper spielt erstmals seit Dezember 2010 wieder „Manon Lescaut“. Premiere hatte diese Produktion in der Regie von Robert Carsen 2005. An diesem Abend wurde die – laut Programmzettel – 34. Aufführung in dieser Inszenierung gespielt.
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Staatsoper: Alceste
(16.6.16)
Die Wiener Staatsoper hat sich nach fast vier Jahren wieder an ihre Produktion von Christoph Willibald Glucks „Alceste“ erinnert. Dank Abonnement war das Haus ganz gut gefüllt, sogar einige Stehplatzbesucher hatten sich eingefunden, um der erst siebten Aufführung dieser Inszenierung beizuwohnen.
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Premiere
Theater an der Wien: Fidelio
(14.6.16)
Das Opernprogramm der Wiener Festwochen zeichnet sich schon seit Jahren nicht gerade durch besondere Originalität aus. Heuer wurde mit Mieczyslaw Weinbergs „Passagierin“ dem Wiener Publikum immerhin ein wichtiger Beitrag zur Operhistorie nach 1945 geboten. An mehr oder weniger interessanten Beiträgen zur „Fidelio“-Rezeption war in den letzten Jahren in Wien aber wirklich kein Mangel. -> weiter
Spielplanupdate: Sommer & September 2016
(10.6.16)
Wiener Opernsommer gibt es keinen, das Theater an der Wien spielt Anfang Juli „El Juez” mit José Carreras. Im August wird das Schönbrunner Schlosstheater mit „Don Giovanni” bespielt. Richtig los geht es dann erst wieder im September, mit einer „Hamlet” -Uraufführung, ebenfalls im Theater an der Wien.
-> Überblick mit Link zu den Monaten
Staatsoper: Don Carlo
(29.5.16)
In der Wiener Staatsoper geht ein kleines „Verdi-Festival” über die Bühne. „La traviata” mit Placido Domingo als Vater Germont ist bereits Geschichte, von „Simon Boccanegra” und „Don Carlo” folgen noch je eine Vorstellung Anfang Juni.
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Staatsoper: Simon Boccanegra
(27.5.16)
„Simon Boccanegra“: Verdis Ausflug in die Genuesische Geschichte steht wieder auf dem Programm der Wiener Staatsoper. Es war laut Programmzettel bereits die 75. Aufführung dieser Inszenierung von Peter Stein, die im Jahr 2002 Premiere hatte.
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Staatsoper: Lohengrin
(21.5.16)
„Oans, zwoa, drei... gsuffa” – Männer in grünem Jägerloden machen eine alpenländische Wirtsstube unsicher und so manches üppige Dirndldekolleté weitet die Augen bierschwangerer Burschen. Richtig! Die Wiener Staatsoper spielt „Lohengrin“, eine romantische Oper von Richard Wagner.
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Staatsoper: La traviata
(20.5.16)
Die Wiener Staatsoper spielt „La traviata“ und Placido Domingo ist auf dem Weg durch das Bariton-Repertoire beim Giorgio Germont angekommen, also Grund genug für ein ausverkauftes Haus. Berichtet wird hier von der zweiten „Traviata“-Vorstellung der laufenden Serie.
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Premiere
Theater an der Wien: Die Passagierin
(19.5.16)
Die erste Opernproduktion der Wiener Festwochen 2016 bestritt ein Gastspiel der Oper Frankfurt im Theater an der Wien. Gegeben wurde „Die Passagierin“ von Mieczyslaw Weinberg.
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Konzertante Aufführung
Musikverein
: Herzog Blaubarts Burg

(13.5.16)
Im Rahmen des Zyklus „Große Symphonie“ luden am 11. und 13. Mai die Wiener Symphoniker unter Philippe Jordan zu einer konzertanten Aufführung von Béla Bartóks Operneinakter. Nachstehende Anmerkungen beziehen sich auf die Aufführung am 13. Mai.
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Premiere
Kammeroper: Hänsel und Gretel
(12.5.16)
Die Kammeroper spielt „Hänsel und Gretel“ als Wiener „Gangsterstory“ zwischen Fleischmarkt und Reumannplatz. Zwei Kinder kommen ihren Eltern auf die Schliche, die einen Banküberfall planen. Wer im Publikum während dieser Aufführung an Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ denkt, hat schon verloren.
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Staatsoper: Don Giovanni
(30.4.16)
Unter die „Tenorgala“ im April (Kaufmann, Flórez, Beczala) hat die Staatsoper auch drei „Don Giovanni“-Vorstellungen gestreut. Die letzte Aufführung dieser Serie ist Gegenstand der nachfolgenden Betrachtung.

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Staatsoper: Un ballo in maschera
(29.4.16)
Die „Un ballo in maschera“-Produktion der Wiener Staatsoper ist 30 Jahre alt. Aber spielt das eine Rolle? In der aktuellen Auffühungsserie sorgten Piotr Beczala als gemeuchelter Gustav III., Dmitri Hvorostovsky als königsmordernder René und Krassimira Stoyanova als unglücklich liebende Amelia für gelungenen Opernabende.

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Premiere
Staatsoper
: Turandot
(28.4.16)
Giacomo Puccinis „Turandot“ zählt zu den unverwüstlichen Quotenbringern des Repertoires – auch wenn die Oper nicht leicht zu besetzen ist. An der Wiener Staatsoper stand das Werk 12 Jahre lang nicht auf dem Spielplan. Die Neuinszenierung in der Regie von Marco Arturo Marelli löste aber keine Jubelstürme aus.

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Konzertante Aufführung
Theater a.d. Wien
: Lucio Silla
(27.4.16)
Die letzte konzertante Opernaufführung der Saison 2015/16 im Theater an der Wien war Mozarts Jugendoper „Lucio Silla“ gewidmet. Besonders spannend: Countertenor Franco Fagioli war in Wien erstmals in einer Mozart-Partie zu hören.

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Staatsoper: Don Pasquale
(21.4.16)
Rund ein Jahr nach der Premiere hat die Staatsoper den „Don Pasquale“ wieder in den Spielplan aufgenommen. Gespielt wurden drei Vorstellungen – fast in Premierenbesetzung. Nachstehend wird über die dritte dieser Aufführungen, die 9. in dieser Inszenierung referiert.

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Konzertante Aufführung
Theater a.d. Wien
: Arminio
(20.4.16)
Im Theater an der Wien marschierten die Cherusker zu einer Händel’schen „Herrmannschlacht” auf. Die Oper „Arminio“ wurde 1737 uraufgeführt – und dann weitgehend vergessen. Selbst die Händel-Renaissance der letzten Jahrzehnte hat weitgehend einen Bogen um sie gemacht.

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Premiere
Theater a.d. Wien
: Capriccio
(18.4.16)
„Capriccio”-Premiere im Theater an der Wien: Die „Geister der gefallenen Krieger” spielen Oper – oder so ähnlich. Mit Richard Strauss hatte das nur mehr am Rande zu tun.

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Staatsoper: Jenufa
(14.4.16)
Die Wiener Staatsoper spielt erstmals Leos Janaceks „Jenufa“ in Originalsprache. Fünf Aufführungen sind angesetzt. Die hier besprochene Aufführung war die dritte im Rahmen der Aufführungsserie und laut Programmzettel die 34. dieser Produktion in der Regie von David Pountney.
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Staatsoper: Tosca
(9.4.16)
Wenn sich an der Galerieseite entlang der Wand eine dritte Stehplatzreihe bildet, dann ist die Wiener Staatsoper wirklich gut besucht. Angela Gheorghiu, Jonas Kaufmann und Bryn Terfel wirkten wie ein starker Magnet, der das Wiener Operpublikum unwiderstehlich anzog.
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Staatsoper: La clemenza di Tito
(7.4.16)
Die Staatsopern-Produktion von „La clemenza di Tito“ zählt nicht gerade zu den Aushängeschildern des Repertoires. Insofern überrascht es beinahe, dass sie an diesem Abend schon zum 16. Mal gegeben wurde.
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Staatsoper: Parsifal
(30.3.16)
Die dritte und letzte „Parsifal“-Aufführung des Osterfestkreises rundete sich an der Wiener Staatsoper zu einer stimmigen Aufführung. Der laue Märzabend lud außerdem zum Genuss der Terrasse ein, die das Publikum jetzt wieder in vollen Zügen bespielen darf.
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Volksoper: Fürst Igor
(19.3.16)
Freitagabend im alten Rom, Samstagabend im alten Russland: Nach dem Theater an der Wien gab es an diesem Wochenende auch an der Volksoper eine Opernpremiere: Alexander Borodins „Fürst Igor“.
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Premiere
Theater a.d. Wien:
Agrippina

(18.3.16)
Sex und Intrige – diese Mischung funktioniert immer. Ob 1709 bei der Uraufführung in Venedig oder 2016 bei der Premiere im Theater an der Wien: Georg Friedrich Händels „Agrippina“ mischt Satire mit Pathos und sorgt für gute Unterhaltung.
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Staatsoper: Aida
(11.3.16)
Die Produktion der Staatsopern-„Aida“ stammt aus dem Jahr 1984 und feierte an diesem Abend laut Programmzettel ihre 111. Aufführung. Das macht im Schnitt knapp 3,5 Vorstellungen pro Saison – und das ist vielleicht weniger, als man vermuten würde.
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Premiere
Staatsoper:
Tri Sestri

(6.3.16)
Die Wiener Staatsoper bemüht sich seit letzter Saison wieder stärker um zeitgenössische Werke. Nach der Shakespeare-Vertonung „The Tempest” von Thomas Adès hatte jetzt die Tschechow-Oper „Tri Sestri“ des ungarisch-rumänischen Komponisten Péter Eötvös Premiere.
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Premiere
Kammeroper:
Carmen

(2.3.16)
An der Kammeroper hat man den vielen Variationen über Georges Bizets „Carmen“ eine weitere hinzugefügt. Von Kontrabass, Violine und Akkordeon begleitet dreht sich alles um die Liebe zwischen Carmen, Don José, Micaela und Escamillo.
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Staatsoper: Roméo et Juliette
(26.2.16)
Roméo und Juliette sind wieder einmal in der Wiener Staatsoper zu Gast und bringen dem Publikum ihr trauriges Schicksal nahe. Es lag an Marina Rebeka und Juan Diego Flórez diesen Liebesmythos fortzuschreiben.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien:
Orlando

(24.2.16)
Aus dem Theater an der Wien kann von einer gelungenen konzertanten Aufführung von Georg Friedrich Händels „Orlando” berichtet werden. Die Oper erblickte 1733 das Licht der Bühne. Die Handlung ist dem „rasenden Roland” des Ludovico Ariosto entnommen.
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Premiere
Theater an der Wien:
Otello

(19.2.16)
Das Theater an der Wien hat Gioachino Rossinis „Otello“ auf den Spielplan gesetzt und dem Wiener Opernpublikum damit eine weitere Gelegenheit geboten, sich an opernhistorischen Raritäten zu delektieren – oder sie einfach abzuhaken.
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Staatsoper: Manon
(14.2.16)
Das traurige Schicksal von Manon steht wieder auf dem Spielplan der Wiener Staatsoper. Das Liebespaar verkörperten Diana Damrau und Ramón Vargas. Die beiden hatten bereits im Jänner 2010 eine „Manon”-Serie im Haus am Ring gestaltet.
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Staatsoper: Rigoletto
(26.1. & 31.1.16) Einige ergänzenden Anmerkungen zur vierten und letzten Aufführung der aktuellen „Rigoletto“-Serie an der Wiener Staatsoper.
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Staatsoper: Arabella
(29.1.16)
An diesem Abend war die Wiener Staatsoper wahrscheinlich eines der bestgesicherten Gebäude der Stadt: Betretungsverbot im Ringstraßenumland und viel Polizei vor dem Haus beflügelten das Sicherheitsgefühl der Besucher.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Idomeneo
(22.1.16)
Das zweite Festkonzert anlässlich 10-Jahre-Neues-Opernhaus-Theater-an-der-Wien galt Mozarts „Idomeneo“. Auch hier hat die Direktion – wie beim „Fidelio“ – teilweise auf das Ensemble einer szenischen Produktion (Herbst 2013) zurückgegriffen.
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Konzertante Aufführung
Theater an der Wien: Fidelio
(17.1.16)
Vor zehn Jahren wurde das Theater an der Wien wieder ganz der Oper gewidmet. Dieses Jubiläum wurde jetzt mit einem „Festkonzert“ begangen, in dem die zweite Fassung des „Fidelio“ von 1806 zur Aufführung gelangte.
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Premiere
Theater an der Wien: Die Dreigroschenoper
(13.1.16)
Viele Zähne zeigte der in der Brecht/Weil’schen „Dreigroschenoper” prominent zitierte Haifisch am Premierenabend nicht. Einerseits sind ihm über die Jahrzehnte schon einige ausgefallen – andererseits hat die drehbühnen-beschleunigte Inszenierung dem metaphorisch gebrauchten Meeresbewohner die verbliebenen Beißerchen ziemlich stumpf geschliffen.
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Staatsoper: Fidelio
(11.1.16)
Laut Programmzettel spielte die Staatsoper an diesem Abend „Fidelio“ zum 230. Mal in der Otto Schenk’schen Regie und in den Bühnenbildern von Günther Schneider-Siemssen. Ein echter „Klassiker“ also.
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