RICHARD WAGNER

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REZENSIONEN

Götterdämmerung
Der zweite „Ring“-Durchgang an der Wiener Staatsoper ist bei der „Walküre“ angekommen. Mit Thomas Johannes Mayer präsentierte sich dem Wiener Publikum nach der Absage von Bryn Terfel ein neuer Wotan.
5.6.17 Staatsoper

Walküre
Der zweite „Ring“-Durchgang an der Wiener Staatsoper ist bei der „Walküre“ angekommen. Mit Thomas Johannes Mayer präsentierte sich dem Wiener Publikum nach der Absage von Bryn Terfel ein neuer Wotan.
21.5.17 Staatsoper

Siegfried
Die Wiener Staatsoper ist im ersten „Ring“-Durchgang dieser Saison beim „Siegfried“ angekommen. Jede Menge an Wiener Rollendebüts gaben dem Abend einen zusätzlichen Reiz.
7.5.17 Staatsoper

Parsifal
Palmsonntag mit wunderbarem Karfreitagszauber-Sonnen-Blattausbruch-Blühwetter – und die Wiener Staatsoper spielt „Parsifal“. Die vierte Aufführung der Neuinszenierung in der Regie von Alvis Hermanis stand auf dem Spielplan.
9.4.17 Staatsoper

Tristan und Isolde
An der Wiener Staatsoper hat Richard Wagners weltentsagendes Beziehungsepos „Tristan und Isolde“ für drei Vorstellungen auf den Spielplan zurückgefunden. Die Aufführungsserie bescherte dem Wiener Publikum jede Menge an Rollendebüts.
15.3.17 Staatsoper

Lohengrin
Die neue Staatsopernsaison ist auch schon wieder eine Woche alt. Eine Woche, die vom Tod Johan Bothas überschattet wurde. Wer an diesem sonntäglichen Spätnachmittag zu Oper eilte, sah schon aus der Ferne die lange schwarze Flagge, die von der Terrasse herabwehte.
11.9.16 Staatsoper

Lohengrin
„Oans, zwoa, drei... gsuffa” – Männer in grünem Jägerloden machen eine alpenländische Wirtsstube unsicher und so manches üppige Dirndldekolleté weitet die Augen bierschwangerer Burschen. Richtig! Die Wiener Staatsoper spielt „Lohengrin“, eine romantische Oper von Richard Wagner.
21.5.16 Staatsoper

Parsifal
Die dritte und letzte „Parsifal“-Aufführung des Osterfestkreises rundete sich an der Wiener Staatsoper zu einer stimmigen Aufführung. Der laue Märzabend lud außerdem zum Genuss der Terrasse ein, die das Publikum jetzt wieder in vollen Zügen bespielen d
arf.
30.3.16 Staatsoper

Der fliegende Holländer Premiere
Viel würzig-salzige Meeresluft gibt es beim neuen „Fliegenden Holländer“ im Theater an der Wien nicht zu schnuppern. Die Handlung spielt in drehbühnengetriebenen und verbauten Magazinhallen oder Schiffsbäuchen, deren holzlattenartige Wände die Szene prägen.
12.11.15 Theater a.d. Wien

Der fliegende Holländer
Der „Fliegende Holländer” kreuzt wieder einmal in den Gewässern der Wiener Staatsoper. Und wer sich im Publikum weder von der überzogenen Kapitalismuskritik der Inszenierung noch von dem Feuertod Sentas irritiert fühlte, erlebte einen Abend, in der die Unwetter langsam aufzogen, um sich dann aus romantisch-dräuendem Gewölk zu entladen.
8.9.15 Staatsoper

Götterdämmerung
An der Staatsoper eilten am Sonntag dem Ende zu, die so stark im Bestehen sich wähnten. Bei hochsommerlichen Temperaturen und einer Beginnzeit um 16 Uhr konnten die Besucher die erste Pause noch für ein Sonnenbad auf der operngassenseitigen Terrasse nützen.
7.6.15 Staatsoper

Siegfried
Der zweite Durchgang des „Rattle-Rings“ ist zu Fronleichnam beim „Siegfried“ angekommen. Bei sommerlichen Außentemperaturen pilgerten die Liebhaber vorzeitlicher Pädagogik zu Wagners Jungspund, um dabei zuzuschauen, wie dieser seinen Ziehvater aus der Welt schafft und sein erstes erotisches Abenteuer erlebt.
4.6.15 Staatsoper

Walküre
Auf das „Rheingold“ folgt bekanntlich die „Walküre”, so auch im zweiten Durchgang des „Rattle-Rings” an der Wiener Staatsoper. Die Vorstellung hinterließ phasenweise einen emotional dichten, in der musikalischen Umsetzung aber zwiespältigen Eindruck.
31.5.15 Staatsoper

Rheingold
Der zweite Durchgang des von Simon Rattle geleiteten „Rings“ an der Wiener Staatsoper begann mit einem im Detail plastisch ausmusizierten, meist kammermusikalisch aufgefächerten „Rheingold“, dem ein Schuss britischer Ironie einen wohlgefälligen „Entertainment“-Charakter verlieh. Derart wurde dem Publikum ein unterhaltsamer, wenn auch nicht perfekter „Vorabend“ beschert.
30.5.15 Staatsoper

Parsifal
Die österlichen „Parsifal”-Aufführungsserie an der Wiener Staatsoper folgt seit Jahren fast einem liturgischen Schema: Gründonnerstag, Ostersonntag, Mittwoch nach Ostern. Und der karfreitägige Bezug des Werkes sichert diesem immerhin den jährlichen Platz im Repertoire.
8.4.15 Staatsoper

Tristan und Isolde
In Wien hatte es an diesem Nachmittag plus (!!) 17 Grad, angefacht von einer stürmischen Westströmung. Davon unbeeindruckt stachen an der Wiener Staatsoper Tristan und Isolde Richtung König Marke in See und gelangten von den Sturmböen unbehelligt ans Ziel.
10.1.15 Staatsoper

Tannhäuser
In der zweiten „Tannhäuser“- Vorstellung der laufenden Aufführungsserie an der Wiener Staatsoper sprang Stephen Gould für den erkrankten Robert Dean Smith ein. Gould hat die Partie schon in Wien gesungen – und an die fragwürdige Inszenierung von Claus Guth hat er sich sicher noch erinnert.
26.10.14 Staatsoper

Der fliegende Holländer
Am vierten Spieltag der neuen Staatsopernsaison kam bei gleich gebliebener Besetzung wieder der „Fliegende Holländer“ zu Ehren – und der stürmische Beginn der Ouvertüre mag den einen oder anderen Besucher kurz an den „Donnerschlag“ erinnert haben, mit dem der Generalmusikdirektor des Hauses zwei Tage zuvor seinen Abschied genommen hat. Aber bei Wagners Musik waren solche gedanklichen „Abschweifungen“ schnell vergessen.
6.9.14 Staatsoper

Der fliegende Holländer
Mit einem kräftigen „Johohoe!” segelte die Wiener Staatsoper unter dem Banner des „Fliegenden Holländer” in die neue Saison. Viele Wiener Rollendebüts waren ein weiteres Schmankerl, mit dem das Haus am Ring für einen spannenden Start in das Spieljahr 2014/15 sorgte.
3.9.14 Staatsoper

Walküre
Turbulente „Walküre“ an der Wiener Staatsoper: Peter Seiffert als Siegmund musste wegen einer Laryngitis nach dem erste Aufzug aufgeben. Herbert Lippert sprang für den zweiten Aufzug ein und sang vom Bühnenrand, während Seiffert die Rolle mimte.
22.6.14 Staatsoper

Götterdämmerung
Mit der „Götterdämmerung“ am Pfingstsonntag wurde der erste „Ring“-Durchgang dieser Saison abgeschlossen, ab 19. Juni startet der zweite. Die frühe Beginnzeit um 16 Uhr hatte zur Folge, dass die Besucher von der „Götterdämmerung“ in die „Abenddämmerung“ entlassen wurden, wo reichlich Schanigärten zur gemütlichen „Nachbesprechung“ lockten.
8.6.14 Staatsoper

Walküre
Freitag „Rheingold“, Samstag „Walküre“: Die Staatsoper war wieder sehr gut besucht. Der Kartendrucker bei der Stehplatzkassa ging diesmal nicht ein, so wie am Vortag. Einer würdigen Aufführung stand also nichts mehr im Wege.
31.5.14 Staatsoper

Rheingold
Der erste von zwei „Ring“-Zyklen an der Wiener Staatsoper begann mit einem guten „Rheingold“ – es war zwar keine „Sternstunde“, aber eine recht ausgewogene und gute Ensembleleistung erfreute die zahlreich erschienen Wagner-Fans.
30.5.14 Staatsoper

Lohengrin
Die vierte Vorstellung des neuen Staatsopern-„Lohengrin“ hinterließ musikalisch einen deutlich besseren Eindruck als die Premiere. Szenisch bot der Abend durchaus spannendes Musiktheater in einem gewöhnungsbedürftigen Ambiente.
25.4.14 Staatsoper

Parsifal
Die Gralswelt ist derzeit an der Staatsoper stark vertreten: Auf den „Lohengrin“ folgte „Parsifal“, traditionell zum Osterwochenende angesetzt. Diese Produktion wurde vor ziemlich genau 10 Jahren „aus der Taufe“ gehoben und erlebte an diesem Abend ihre 40. Aufführung.
17.4.14 Staatsoper

Lohengrin Premiere
„Lohengrin“-Premiere an der Wiener Staatsoper: Erfolg war das keiner. Das Regieteam wurde ziemlich einhellig vom Publikum mit Buhrufen bedacht. Sogar die Mehrzahl der Solisten blieb von teils starken, teils vereinzelten Missfallensäußerungen nicht verschont.
12.4.14 Staatsoper

Tristan und Isolde
Weihnachtsshopping und „Tristan und Isolde“: Bei einer Beginnzeit von 17.00 Uhr war es gar nicht so einfach, beides „unter einen Hut“ zu bringen. Aber sobald die ersten sehnsuchtsvoll fragenden Takte aus dem Orchestergraben aufstiegen, dachte im Hause ohnehin niemand mehr an Geschenkpackerl für den Heiligen Abend.
21.12.13 Staatsoper

Tristan und Isolde
Es sinkt der rote Bühnenmond hinter den Meereshorizont, die letzten Töne verhallen – und die Staatsopernsaison 2012/13 ist Geschichte. Zum Saisonbeschluss wurde noch einmal das „jüngste Kind” des Hauses präsentiert: die Neuproduktion von „Tristan und Isolde” in ihrer fünften Aufführung.

30.6.13 Staatsoper

Walküre
Zwei „Solo-Walküren” runden das Wagner-Angebot der Staatsoper im Juni ab. In der ersten der beiden sprang Anja Kampe für Martina Serafin als Sieglinde ein. Tomasz Konieczny trat anstelle des ursprünglich angesetzten Juha Uusitalo als Wotan an.
16.6.13 Staatsoper

Tristan und Isolde Premiere
Im Mai 2003 delektierte sich das Wiener Publikum an der „Tristan“-Interpretation von Christian Thielemann und sprach fast einhellig über die Regie von Günter Krämer und das Bühnenbild von Gisbert Jäkel das Verdammungsurteil. Zehn Jahre später gibt es einen neuen „Tristan“, szenisch recht konventionell, aber gesanglich dank Nina Stemme und Peter Seiffert ein Ereignis.
13.6.13 Staatsoper

Der fliegende Holländer KZT
Das Wiener Konzerthaus hat sich zu Richard Wagners 200. Geburtstag etwas Besonderes einfallen lassen: Gegeben wurde der „Fliegende Holländer“ in zweierlei Gestalt: als „Le Vaisseau fantome“ von Pierre-Louis Dietsch und eben als „Der fliegender Holländer“ von Richard Wagner.
1.6.13 Konzerthaus

Götterdämmerung
Die „Götterdämmerung” des „Wagner-Geburtstags-Rings” an der Wiener Staatsoper hatte so manche „Höhen und Tiefen“ zu überwinden, ehe der finale Jubelsturm losbrechen konnte. Die eigentliche „Geburtstagsüberraschung“ für das Wiener Publikum war die herausragende Brünnhilde der Nina Stemme.
22.5.13 Staatsoper

Siegfried
Schwüles Gedünst umwaberte die Staatsoper schon am späten Nachmittag, als sich der Vorhang zum „Siegfried“ hob. In der zweiten Pause zeigte sich Wotan im Osten. Von einigen Blitzen begleitet jagte er, hinter dunklem Gewölk verborgen, zum Brünnhildenstein. Die Feuerpolizei räumte sicherheitshalber knapp vor Ende der Pause die Terrassen wegen Unwettergefahr.

19.5.13 Staatsoper

Walküre
Mit der „Walküre“ wurde der „Wagner-Geburtstags-Ring“ an der Wiener Staatsoper fortgesetzt. Das Haus war wieder sehr gut besucht, viel Stammpublikum war anwesend. Man traf Bekannte, die man seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Auf dem Galerie-Stehplatz ging es fast so zu wie bei einem großen „Familientreffen“: einen 200. Geburtstag feiert man wirklich nicht alle Tage.
15.5.13 Staatsoper

Rheingold
Die Wiener Staatsoper hat eineinhalb Jahre lang keinen „Ring“ mehr gespielt – dementsprechend groß war der Andrang beim „Vorabend“ des Bühnenfestspiels, dem „Rheingold“.
12.5.13 Staatsoper

Parsifal
Die „Parsifal“-Aufführungen der Staatsopernsaison 2012/13 standen unter keinem guten Stern. Aber in der letzten Vorstellung der laufenden Serie kam Jonas Kaufmann doch noch zu seinem Rollendebüt am Haus.
4.4.13 Staatsoper

Parsifal
Die traditionelle „Parsifal“-Aufführung am Gründonnerstag bescherte der Staatsoper zuerst einmal eine Absage: Jonas Kaufmann war erkrankt. Aber mit Christopher Ventris als Einspringer konnte nichts schief gehen.
28.3.13 Staatsoper

Die Meistersinger von Nürnberg
Die Wiener Staatsoper spielt nach fast fünf Jahren wieder einmal Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“. Mit einer Wiederaufnahme und neuem Programmheft wurde die aus dem Jahre 1975 stammende Produktion von Otto Schenk (Ausstattung: Jürgen Rose) „aufgefrischt“. Besprochen wird die 2. Aufführung dieser Serie.
25.11.12 Staatsoper

Parsifal
„Parsifal“ gehört zum Gründonnerstag. Dieses jährliche „Ritual“ hat heuer die Staatsoper bis zum letzten Platz gefüllt - vor allem auch deshalb, weil Christian Thielemann am Pult stand.

5.4.12 Staatsoper

Tannhäuser
Nach Johan Botha und Stephen Gould hat sich jetzt auch Peter Seiffert dem Wiener Staatsopernpublikum als Tannhäuser präsentiert. Auf die letzte von insgesamt drei Vorstellungen – die 14. Aufführung in der konzeptuellen Regie von Claus Guth – beziehen sich die nachstehenden Anmerkungen.
25.3.12 Staatsoper

Tannhäuser
„Tannhäuser“ an der Staatsoper. Viele Rollendebüts sorgten für eine spannende Vorstellung. Im Mittelpunkt des Interesses: Stephen Gould in der Titelpartie.
20.11.11 Staatsoper

Götterdämmerung
Mit der „Götterdämmerung“ gingen die Thielemann’schen „Ring“-Festspiele an der Wiener Staatsoper zu Ende. Der Besucherandrang war mindestens so stark wie bei der „Walküre“ am Sonntag zuvor – wenn nicht stärker.
13.11.11 Staatsoper

Siegfried
Der „Ring“-Zyklus an der Wiener Staatsoper unter Christian Thielemann ist beim „Siegfried“ angekommen. Der Besucherandrang war an einem Werktag erwartungsgemäß nicht so stark wie an den beiden vorangegangenen Abenden.
9.11.11 Staatsoper

Walküre
„Walküre“ unter Christian Thielemann. Schwelgerische Klang(t)räume begeisterten das Staatsopern-Publikum – und das Haus war so voll wie schon lange nicht mehr.
7.11.11 Staatsoper

Rheingold
Christian Thielemann dirigiert den „Ring“ an der Wiener Staatsoper – und das Publikum stürmt das Haus. Dem Jubel nach zu schließen war diese Aufführung des „Rheingolds“ ein voller Erfolg. Der Schlussapplaus dauerte an die 20 Minuten.
1.11.11 Staatsoper

Walküre
Die beiden „Solo“-Walküren am 5. und 12. Juni erwiesen sich als begrüßenswerte Spielplanbereicherung. Beide Vorstellungen waren besetzungsidentisch: trotzdem hinterließ die Aufführung am 12. Juni einen besseren Eindruck.
12.6.11 Staatsoper

Walküre
Interessante Rollendebüts brachte eine Vorstellung von Richard Wagners „Walküre“ in der Staatsoper. Im Mittelpunkt stand der Wotan von Tomasz Konieczny, der sich nach seinem großen Erfolg als Alberich jetzt als Göttervater dem Wiener Publikum präsentierte.
5.6.11 Staatsoper

Parsifal
Gründonnerstag ist an der Staatsoper „Parsifal“-Tag. Kindeskinder des Meisters mögen darüber enttäuscht sein, dass die Verankerung des Werkes in der Karwoche so hartnäckig gelebt wird, aber tun Regisseurinnen und Regisseure ohnehin nicht alles, um dem Werk seine erlösungssüchtige Kunstreligion auszutreiben? Da darf man als ganz „normaler“ Opernfan seine Rituale schon hoch und in Ehren halten.
21.4.11 Staatsoper

Tannhäuser
In der dritten „Tannhäuser“ Vorstellung der laufenden Saison kam Frank van Aken in der Titelpartie zu seinem Hausdebüt. Er war für Johan Botha eingesprungen, der krankheitsbedingt abgesagt hatte.
11.9.10 Staatsoper

Tannhäuser
Ansprechender Saisonauftakt an der Staatsoper mit „Tannhäuser“ sowie ein paar interessante Details „am Rande“. Matthias Goerne sang bei seinem Hausdebüt den Wolfram.
5.9.10 Staatsoper

Parsifal
Saisonabschluss an der Staatsoper mit „Parsifal“ und zugleich Abschiedsabend für Staatsoperndirektor Ioan Holender. Placido Domingo flog für die letzte Szene sogar aus London ein.
30.6.10 Staatsoper

Tannhäuser
Tannhäuser an der Staatsoper: Vierte und letzte Vorstellung der Premierenserie und eine gute Gelegenheit, die im „Premierenfieber“ gefasste Meinung bestätigt oder widerlegt zu finden.
27.6.10 Staatsoper

Tannhäuser Premiere
„Tannhäuser“-Premiere an der Staatsoper: eine üppig gepflegte, vier Stunden lang zelebrierte Langeweile.
16.6.10 Staatsoper

Lohengrin
An der Staatsoper steht „Lohengrin“ wieder in erprobter Besetzung auf dem Spielplan. Drei Vorstellungen sind angesetzt – und möglicherweise handelt es sich dabei um die letzten in der insgesamt wenig begeistert aufgenommenen Inszenierung von Barrie Kosky.
30.5.10 Staatsoper

Parsifal
„Parsifal“ am Gründonnerstag hat Tradition. Zwar kann man von der derzeit an der Wiener Staatsoper gezeigten Inszenierung schwer auf ein österliches Heilsmysterium schließen, aber es gibt ja noch die Musik und die Dichtung.
1.4.10 Staatsoper

Siegfried
Dieser Abend gehörte Stephen Gould: den liebestollen „lachenden Tod“ eingeschlossen strotzte sein Siegfried von Saft und Kraft. Diese Leistung krönte eine insgesamt recht gute Aufführung.
25.3.10 Staatsoper

Tristan und Isolde
Eine Woche nach der „Macbeth“-Revolution wird der Staatsoperndirektor mit dem Publikum wieder zufrieden sein: freundlich applaudieren und Bravorufen darf es ja. Insofern kam Simon Rattles „Tristan“-Debüt in Wien gerade recht und die Verdi'schen Verwirrungen lösten sich in Wagner'schem Wohlgefallen auf.
14.12.09 Staatsoper

Rheingold
Die Doppelpackung „Ring“, die man an der Wiener Staatsoper dem Publikum zur gefälligen Einnahme innerhalb von drei Wochen verordnet hat, startete Samstagabend in die zweite Behandlungsrunde. Das Ergebnis war nicht gerade „enthusiasmierend“.
21.11.09 Staatsoper

Lohengrin
Man spielt „Lohengrin“ und keiner geht hin? Ganz so weit ist es noch nicht, aber der schlecht besuchte Stehplatz, auffallende Lücken im hinteren Parterre und zumindest zwei leere Logen, sind doch eher unüblich. Für die Sonntagnachmittags-Vorstellung am 11.10. gibt es noch (Onlineverkauf, Stand 5.10.) um die 650 (!) Karten, vor allem im teuren Segment. Ist ein Schelm, wer denkt, dass das mit der Inszenierung von Barrie Kosky zu tun haben könnte?
4.10.09 Staatsoper

Rheingold Premiere
Mit dem „Rheingold“ hat die Staatsoper den neuen „Ring“ abgeschlossen – und das „Vo
rspiel“ erwies sich als sehr erfreuliches „Nachspiel“. Das Orchester unter Franz Welser-Möst und die Sängerpersönlichkeiten von Adrian Eröd und Tomasz Konieczny prägten den Abend.
2.5.09 Staatsoper

Götterdämmerung Premiere
Dritter Teil des neuen Staatsopern-„Rings“: die Neuproduktion der „Götterdämmerung“ wirkte gegenüber der „Walküre“ und „Siegfried“ szenisch geschlossener und gefiel vor allem wegen eines packenden zweiten Aufzugs.
8.12.08 Staatsoper

Lohengrin
Die letzte von drei Lohengrin-Vorstellungen an der Wiener Staatsoper erfreute mit hochromantischem Orchesterklang und einer guten Ensembleleistung.
23.11.08 Staatsoper

Siegfried Premiere
Zwischen Stadt-Marathon und Rapid-Meisterfeier hatte die Siegfried-Premiere an der Staatsoper einen guten Stand: der kraftlackelnde Naturbursche wäre möglicherweise bei beiden Veranstaltungen nicht Fehl am Platz gewesen...
27.4.08 Staatsoper

Parsifal
Gründonnerstag ist „Parsifal“-Tag – und wer sich von der unzureichenden Inszenierung nicht ablenken ließ, konnte eine würdige Aufführung erleben.

20.3.08 Staatsoper

Der fliegende Holländer
In der 30. Aufführung dieser Produktion des „Fliegenden Holländers“ quietschten die Kulissen schon als wäre es die 300. Vorstellung. Aber irgendwie passte dieses Geräusch zum Outfit dieser Inszenierung, das nach gerade vier Jahren schon ziemlich abgespielt wirkt.
12.2.08 Staatsoper

Die Meistersinger von Nürnberg
Der Bäcker ward zum Schuster, der Nachtwächter zum Bäcker – und somit kam diese von Erkrankungen gekennzeichnete „Meistersinger“-Serie doch noch zu einem glücklichen Finale.
26.1.08 Staatsoper

Die Meistersinger von Nürnberg
Wenig Glück hat man an der Staatsoper derzeit mit Wagner: nach dem „Walküren“-Fehlstart ist auch die laufende „Meistersinger“-Serie von Umbesetzungen und Indispositionen gekennzeichnet.
16.1.08 Staatsoper

Die Meistersinger von Nürnberg
Wenig sängerfreundlich war das Hochnebelwetter der letzten Tage. Zwei krankheitsbedingte, kurzfristige Absagen mischten die Besetzungsliste auf. Doch geprägt hat den Abend vor allem eine Person: Dirigent Christian Thielemann mit eigenwilliger Virtuosität.
12.1.08 Staatsoper

Walküre Premiere
Warum beginnt man ein neues „Ring“-Projekt mit der „Walküre“? Damit sich die Regie nicht schon am „Rheingold“ die Zähne ausbeißt … Insofern war es ein taktisch kluger Schachzug, dem allerdings das stimmliche k. o. Wotans am Ende des zweiten Aufzugs einen Strich durch die Rechnung machte. Somit fällt eine Beurteilung schwer – und eigentlich müsste es heißen: „Zurück an den Start!“

2.12.07 Staatsoper

Tristan und Isolde
Ein wenig euphorisch darf Frau/Mann nach diesem „Tristan“ schon sein, der als Kontrastprogramm zu den Mozarttagen die Staatsopern-Besucher mit wagnersüchtiger Endorphinausschüttung beglückte...
14.1.07 Staatsoper

Lohengrin
Peter Seiffert ist nach vielen Jahren wieder als Lohengrin an der Staatsoper zu hören. Die Stimme scheint etwas schwerer geworden, seine Interpretation des Schwanenritters ist aber nach wie vor von bester Güte.
7.9.06 Staatsoper

Die Meistersinger von Nürnberg
Herausforderung oder Überforderung? Kurz vor Saisonschluss haben die „Meistersinger“ am Währinger Gürtel vorbei geschaut. Die Wiederaufnahme einer Produktion aus dem Jahr 1998 sorgte für sehr unterschiedliche Eindrücke.
23.6.06 Volksoper

Tristan und Isolde
Franz Welser-Mösts „Einspringer-Tristan“ vom 5. September 2003 hat sich seinen Platz in der Staatsoperngeschichte erobert. Aber die besondere Atmosphäre von Einzelereignissen lässt sich nicht reproduzieren. Die Ausgangsbedingungen wechseln – und deshalb war diese Aufführung mit jener nicht vergleichbar.

11.2.06 Staatsoper

Lohengrin Premiere
Das ist er also jetzt, der neue Staatsopern-Lohengrin: Die Inszenierung ist ziemlich dürftig ausgefallen, musikalisch bewegte sich der Abend auf hohem Niveau. Jubelstimmung kam bei mir keine auf.

3.12.05 Staatsoper

Der fliegende Holländer
Zwei Jahre sind seit der „Holländer“-Premiere schon wieder ins Land gezogen. Die Produktion hat ihre Tauglichkeit im Opernalltag bewiesen – bei einer wohltuenden Abschwächung des ursprünglichen Regiekonzepts. Aber keine Sorge: Sentas Flammentod wurde nicht abgeschafft.

21.11.05 Staatsoper

2004/05
Parsifal
Zum Saisonende wird an der Staatsoper „reichhaltige Wagner-Kost“ geboten: die erste von drei „Parsifal“-Aufführungen wurde zum umjubelten Zusammentreffen großer Künstlerpersönlichkeiten.

23.6.05 Staatsoper

Walküre
Die Staatsoper steht mitten im zweiten Ring-Zyklus dieser Saison. Die Walküre brachte sehr gute sängerische Leistungen: am energiegeladenen Wotan von Falk Struckmann führte kein Weg vorbei.
17.4.05 Staatsoper

Parsifal
Dass einem Werk kein Jahr nach der Premiere schon eine „Musikalische Neueinstudierung“ zu Teil wird, muss schon einen ganz besonderen Grund haben: Sir Simon Rattle ist für drei „Parsifal"-Vorstellungen nach Wien gekommen, um an der Staatsoper den Taktstock zu schwingen.

12.1.05 Staatsoper

Siegfried
Ein Staatsopern-Siegfried mit fünf (!) Rollendebütanten – Siegfried, Mime, Wanderer, Fafner, Waldvogel. Und der Mime von Herwig Pecoraro bot für mich eindeutig die beste Leistung des Abends.

1.11.04 Staatsoper

Walküre
Die Durchschnittsperformance dieser Aufführung war mittelprächtig. Vor allem der zweite Aufzug verwässerte den ganzen Abend.
26.10.04 Staatsoper

Der fliegende Holländer
Kernig ist er schon, der Holländer-Struckmann, „kantabel“ weniger. Ob er sich Sentas Treue erzwingen möchte? Aber Senta-Stemme lässt sich gerne mitreißen. Sie folgt ihm mit jubelnder Treue in den Tod. Struckmann und Stemme, sie haben diese Aufführung geprägt.

1.10.04 Staatsoper

2003/04

Der fliegende Holländer
Die erste Reprisen-Serie des neuen Staatsopern-„Holländers“ hat musikalisch noch einmal zugelegt. Jetzt hat die Besetzung endlich auch einen Daland, der die Rolle stimmlich umsetzen kann.
12.6.04 Staatsoper

Tristan und Isolde
Christian Thielemann ist wieder in Wien, um seinen „Tristan“ zu dirigieren. Es wurde eine aufwühlende Vorstellung. Ein zwischen Verzückung und Leere taumelnder zweiter Aufzug war der Kristallisationspunkt des Abends.
16.5.04 Staatsoper

Parsifal (Premiere)
Dass diese Neuproduktion des Wagner’schen „Parsifal“ einige Fragen aufwerfen wird, war zu erwarten gewesen. Aber dass sich Regisseurin Christine Mielitz durch den abgeschmacktesten Inszenierungs-Notausgang retten würde, den man inzwischen für die Opernbühne wählen kann, überraschte doch: Mielitz‘ens „Parsifal“ spielt ganz offensichtlich auf der Psychiatrie.
8.4.04 Staatsoper

Walküre
Starke Pluspunkte für das Wälsungenpaar, Abzüge für Wotan und Dirigenten. Das ist mein Ranking nach der sonntäglichen Staatsopern-Walküre.
1.2.04 Staatsoper

Die Meistersinger von Nürnberg
Glühwürmchen hatte man an diesem Sonntag keine zu gegenwärtigen, nur Dachlawinen. Und weil Dachlawinen weniger poetischen Reiz ausstrahlen als Glühwürmchen, deshalb hat Wagner seine Meistersinger auch im Frühsommer und nicht im Spätwinter angesiedelt...
11.1.04 Staatsoper

Der fliegende Holländer
Auf Seeleute ist kein Verlass, kaum sind sie da, sind sie schon wieder fort. Holländer und Daland sind der Produktion nach nur eineinhalb Wochen abhanden gekommen. Auch die Mary. Und das Senta verzehrende Schlussfeuer. Aber dem kann man nächstens mit mehr pyrotechnischer Sorgfalt sicher wieder auf die Sprünge helfen.
14.12.03 Staatsoper

Der fliegende Holländer (Premiere)
Über den Schluss dieser „Holländer“-Inszenierung soll man wahrscheinlich streiten – darüber, dass diese Inszenierung insgesamt einen sehr guten Eindruck hinterlässt, sollte man nicht streiten. Ob musikalisch bei dieser Neuproduktion wirklich das Bestmögliche realisiert wurde, darüber muss man streiten.
5.12.03 Staatsoper

INHALTSANGABEN &
REZENSIONEN

Rienzi Inhalt
28.12.97 Staatsoper
22.1.00 Staatsoper
13.3.01 Staatsoper

Der fliegende Holländer Inhalt
5.12.03 Staatsoper Premiere
14.12.03 Staatsoper
12.6.04 Staatsoper
1.10.04 Staatsoper
21.11.05 Staatsoper
12.2.08 Staatsoper
1.6.13 Konzerthaus KZT
3.9.14 Staatsoper
6.9.14 Staatsoper
8.9.15 Staatsoper
12.11.15 Theater a.d. Wien Premiere

Tannhäuser Inhalt
19.6.01 Staatsoper

30.5.02 Staatsoper

16.6.10 Staatsoper Premiere
27.6.10 Staatsoper
5.9.10 Staatsoper
11.9.10 Staatsoper
20.11.11 Staatsoper
25.3.12 Staatsoper
26.10.14 Staatsoper

Lohengrin Inhalt
20.2./23.2.97 Staatsoper
1.5.00 Staatsoper
3.12.05 Staatsoper Premiere
7.9.06 Staatsoper
23.11.08 Staatsoper
4.10.09 Staatsoper
30.5.10 Staatsoper
12.4.14 Staatsoper Premiere
25.4.14 Staatsoper
21.5.16 Staatsoper
11.9.16 Staatsoper


Tristan und Isolde Inhalt
8.10.00 Staatsoper
25.5.03 Staatsoper Premiere
5.9.03 Staatsoper
16.5.04 Staatsoper
11.2.06 Staatsoper
14.1.07 Staatsoper
14.12.09 Staatsoper
13.6.13 Staatsoper Premiere
30.6.13 Staatsoper
21.12.13 Staatsoper
10.1.15 Staatsoper
15.3.17 Staatsoper

Die Meistersinger von Nürnberg Inhalt
5.5.02 Staatsoper

11.1.04 Staatsoper
23.6.06 Volksoper
12.1.08 Staatsoper
16.1.08 Staatsoper
26.1.08 Staatsoper
25.11.12 Staatsoper

Rheingold Inhalt

29.3.00 Staatsoper
1.4.02 Staatsoper

2.5.09 Staatsoper Premiere
21.11.09 Staatsoper
1.11.11 Staatsoper
12.5.13 Staatsoper
30.5.14 Staatsoper
30.5.15 Staatsoper

Die Walküre Inhalt
1.11.99 Staatsoper

2.4.00 Staatsoper
18.3.01 Staatsoper
30.10.01 Staatsoper

7.4.02 Staatsoper

9.5.02 Staatsoper

20.10.02 Staatsoper

9.2.03 Staatsoper

27.4.03 Staatsoper

21.9.03 Staatsoper
1.2.04 Staatsoper
26.10.04 Staatsoper
17.4.05 Staatsoper
2.12.07 Staatsoper Premiere
5.6.11 Staatsoper
12.6.11 Staatsoper
7.11.11 Staatsoper
15.5.13 Staatsoper
16.6.13 Staatsoper
31.5.14 Staatsoper
22.6.14 Staatsoper
31.5.15 Staatsoper
21.5.17 Staatsoper

Siegfried Inhalt

14.4.02 Staatsoper

1.11.04 Staatsoper
27.4.08 Staatsoper Premiere
25.3.10 Staatsoper
9.11.11 Staatsoper
19.5.13 Staatsoper
4.6.15 Staatsoper
7.5.17 Staatsoper

Die Götterdämmerung Inhalt

16.4.00 Staatsoper
1.4.01 Staatsoper
9.12.01 Staatsoper
20.4.02 Staatsoper
1.11.02 Staatsoper

8.12.08 Staatsoper Premiere
13.11.11 Staatsoper
22.5.13 Staatsoper
8.6.14 Staatsoper
7.6.15 Staatsoper
5.6.17 Staatsoper


Parsifal Inhalt

20.4./26.4.00 Staatsoper

12.4.01 Staatsoper

17.4.03 Staatsoper

8.4.04 Staatsoper Premiere
12.1.05 Staatsoper
23.6.05 Staatsoper
21.3.08 Staatsoper
1.4.10 Staatsoper
30.6.10 Staatsoper
21.4.11 Staatsoper
5.4.12 Staatsoper
28.3.13 Staatsoper
4.4.13 Staatsoper
17.4.14 Staatsoper
8.4.15 Staatsoper
30.3.16 Staatsoper

BIOGRAPHIE

22.5.1813 Leipzig
1836 "Das Liebesverbot", Magdeburg
1842 "Rienzi", Dresden
1843 "Der fliegende Holländer", Dresden
1845
"Tannhäuser", Dresden
1850 "Lohengrin", Weimar
1865 "Tristan und Isolde", München
1868 "Die Meistersinger von Nürnberg", München
1869
"Das Rheingold", München
1870
"Die Walküre", München
1876 "Siegfried",Bayreuth
1876
"Götterdämmerung", Bayreuth
1882 "Parsifal", Bayreuth
13.2.1883
Venedig

WIRKUNGSGESCHICHTE

Altes Post- und Telegraphenamt: Wagner-200-Projekt
(1.8.13) Paulus Manker hätte sich für sein „Wagner-200-Projekt“ keine bessere Großwetterlage wünschen können: verspricht er doch Besuchern seines aktionistischen Theaterabenteuers Abkühlung im dritten Tiefgeschoß des Kellers des ehemaligen k.k Post- und Fernmeldegebäudes am Börseplatz. Bei plus 30 Grad Außentemperatur eine große Verlockung.
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Otto Weininger: „Über den Gedankengehalt der Werke Richard Wagners, insbesondere seines Parsifal“ (1902-03)
"Noch nie hat eine Kunst das Kunstverlangen irgend einer Zeit so völlig zu fesseln und so ganz und gar auszufüllen vermocht, wie die Schöpfungen Wagners." weiter

Pikante Enthuellungen um "Tristan"
Eine launige und nicht ganz jugendfreie Gegenüberstellung von Wagner's "Tristan" mit seiner mittelalterlichen Vorlage.
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"Wagner selbst verleugnet bekanntlich jetzt seinen Rienzi als einen Irrthum; er wird nichts dagegen haben, wenn wir dasselbe thun. Nur verwirft er diese Oper, weil sie einer angeblich überwundenen Kunstgattung angehört; wir, weil sie ein schlechtes Individuum dieser Gattung, weil sie schlechte Musik ist." Eduard Hanslick's lesenswerter Rienzi-Verriß, zitiert aus seinem Opernbuch 1877. weiter