WOLFGANG AMADEUS MOZART

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DON GIOVANNI-PORTAL ANLÄSSLICH DES MOZARTJAHRES 2006
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REZENSIONEN

Die Entführung aus dem Serail
Premiere
Osmin als Insektensammler? Ist es aber nicht so, dass auch viele heutige Regisseure mit den bunten, märchenhaften Erscheinungen des Opernrepertoires ähnlich verfahren? Sie nadeln sie mit ihren Interpretationen fest, heften Etiketten daran und behaupten, nun wüsste das Publikum wirklich, was es davon zu halten habe!
12.6.10 Volksoper

Il sogno di Scipione KZT
Dem „Traum des Scipio“ durfte das Publikum im Wiener Musikverein folgen. Eine konzertante Aufführung des Concentus Musicus präsentierte das Werk lebendig und nicht ohne Humor.
6.6.10 Musiverein

Don Giovanni
Trotz interessanter Einzelleistungen konnte dieser Staatsopern-„Don Giovanni“ insgesamt nur wenig Profil entwickeln. Mit geschäftiger Routine wurde der Abend heruntergespult – sehr „repertoiregemäß“ und uninspiriert.
28.1.10 Staatsoper

Don Giovanni
Im Theater an der Wien treibt Don Giovanni wieder als Hoteldirektor sein Unwesen. Die Wiederaufnahme einer Produktion aus dem Jahre 2006 kam auch bei stark veränderter Besetzung wieder sehr gut beim Publikum an.
1.8.09 Theater an der Wien

Don Giovanni
Mit Mozarts „Don Juan“ wurde am 25. Mai 1869 das neue Wiener Hof-Operngebäude eröffnet. 140 Jahre später schaute „Don Juan“ als „Don Giovanni“ am nämlichen Orte vorbei. Den „Hof“ gibt es natürlich nicht mehr und auch am Gebäude hinterließ die bewegte Zeitgeschichte ihre Spuren – doch Genius Mozart füllte das Haus mit seinen zeitlosen Klängen – wie heute, so einst.
25.5.09 Staatsoper

Mitridate, Re di Ponto
Auf der Bühne liegen massive Betonteile einer aufgesprengten Wand verstreut. Hat hier eine römische Granate eingeschlagen? Militärs wuseln herum. Das einzige was noch fehlt, ist der Nachrichtensprecher von CNN.
24.4.09 Theater a.d. Wien

Die Zauberflöte
Achim Freyers Zauberflöten-Inszenierung von Schwetzingen 2002 hat es über Zwischenstopps (Strasbourg und Dresden) jetzt ans Theater an der Wien geschafft. Es handelt sich um eine durchaus erfrischende Produktion, der aber am Schluss „die Luft ausgeht“.
10.8.08 Theater a.d. Wien

Don Giovanni
Ildebrando D'Arcangelo als Don Giovanni? Das war eine interessante Option! Der „Edel-Leporello“ der letzten Jahre machte sich zum Herrn und meisterte den umtriebigen Bösewicht mit Bravour.
14.1.08 Staatsoper

Le Nozze di Figaro Premiere
Der mächtige Baumstamm in der Mitte eines barocken Mauerwerks, das erste Verfallsspuren aufweist, ist eine Platane – keine Esche. Botanisch versierte Opernbesucher haben das gleich erkannt. Insofern war nach Öffnen des Vorhangs die Sorge unbegründet, man könnte einen „Figaro“ gegen eine „Walküre“ eingetauscht haben. Obwohl, ganz so sicher...
1.8.07 Theater an der Wien

La finta semplice
Mozarts selten gespielte Jugendoper „La finta semplice“ (komponiert 1768) bot im Theater an der Wien beiderlei: amüsante Opera buffa-Unterhaltung – und einen deutlichen Blick hinter die humorige Fassade. Insgesamt eine sehenswerte, aber keine „herausragende“ Produktion.
5.7.07 Theater a.d. Wien

Don Giovanni
Manchmal tut es richtig wohl, alles auf das Wetter zu schieben. Ein Tiefdruckgebiet mit Schneefall war angekündigt. Sensible Menschen können schon darunter leiden. Zur Pause gab es eigentlich nur enttäuschte Gesichter und die Hoffnung auf ein etwas ansprechenderes Fortkommen im zweiten Akt.
22.1.07 Staatsoper

Idomeneo
Wiener Opernfans werden zur Zeit verwöhnt. Die Wiederaufnahme des „Idomeneo“ im Theater an der Wien war schon wegen Michael Schades Gestaltung der Titelpartie ein Ereignis besonderen Ranges.
17.1.07 Theater a.d. Wien

Le Nozze di Figaro
Die Wiener Mozarttage an der Staatsoper begannen nicht ganz planmäßig. Drei Umbesetzungen würfelten das SängerInnenteam durcheinander. Aber bewährte Kräfte und ein junges Ensemblemitglied gestalteten den Abend zur allgemeinen Zufriedenheit.

5.1.07 Staatsoper

Cosi fan tutte
Die Wiederaufnahme der Festwochen-„Cosi“ im Theater an der Wien litt stark unter der Abwesenheit von Elina Garanca. Erst nach der Pause belebte sich der bis dahin ziemlich zähflüssige Opernabend.
21.11.06 Theater a.d. Wien

Die Zauberflöte
Die Wiederaufnahme der Festwochen-„Zauberflöte“ im Theater an der Wien ging in teils veränderter Besetzung über die Bühne. Die Inszenierung wirkte um den „Neuigkeits-Bonus“ ziemlich müde. Es wurde schön, aber spannungslos musiziert.
11.10.06 Theater a.d. Wien

Don Giovanni
An der Volksoper wurde der „Don Giovanni“ wieder auf den Spielplan gesetzt: in deutscher Sprache und einer hübschen, volkstheater-nahen Inszenierung.
14.9.06 Volksoper

Don Giovanni
„Don Giovanni“ im Theater an der Wien: Witzig, bissig und am Schluss bleibt einem das Lachen im Halse stecken. Wer die Produktion noch nicht gesehen hat, drei Vorstellungen gibt es noch bis 18. August.
9.8.06 Theater a.d. Wien

Cosi fan tutte Premiere
Das Theater an der Wien lud zur Premiere von „Cosi fan tutte“. Die französisch-österreichische Koproduktion war bereits im Sommer 2005 in Aix-en-Provence zu sehen gewesen und übersiedelte jetzt nach Wien. Die Aufführung glänzte durch eine sehr gute Personenregie und eine überzeugende Ensembleleistung.

3.6.06 Theater a.d. Wien

Zaide Premiere
Der gute Wille zählt fürs Werk: Der Humanismus eines Peter Sellars kann zwar über die mäßige künstlerische Umsetzung dieser „Zaide“ nicht hinwegtrösten, aber er hat sich engagiert eines Themas angenommen, das auch abseits des Mozartjahres mehr Öffentlichkeit verdient hätte.

21.5.06 Jugendstiltheater

Die Zauberflöte Premiere
Noch eine „Zauberflöte“? Nach Staatsoper und Volksoper hat das Theater an der Wien die meistgespielte Oper in den Spielplan aufgenommen. Die Produktion der Wiener Festwochen in Kooperation mit dem Festival von Aix-en-Provence bietet viele interessante Ansätze, die sich nur bedingt zu einem Ganzen fügen.
13.5.06 Theater a.d. Wien

Die Entführung aus dem Serail
Mozarts „Entführung aus dem Serail“ wird im Burgtheater gespielt. Der Werkstattcharakter der Inszenierung springt dermaßen ins Auge, dass man als Zuschauer eigentlich nur die Flucht ergreifen kann. Auch musikalisch häuften sich die Unzulänglichkeiten. Kaum zu glauben, dass man eine solche Produktion dem Wiener Publikum anlässlich des Mozartjahres vorsetzt.
1.5.06 Burgtheater

Die Schuldigkeit de ersten Gebotes
Das Publikum war an diesem Abend nicht so „milde“ gestimmt wie „Titus“: Regie und Dirigent erhielten einiges an Missfallensbezeugungen. Aber zum Glück gabs Elina Garanca, die mit ihrem Sextus die teilweise ermüdenden Leerläufe dieses Abends vergessen machte.
12.4.06 Theater a.d. Wien

La clemenza di Tito
Das Publikum war an diesem Abend nicht so „milde“ gestimmt wie „Titus“: Regie und Dirigent erhielten einiges an Missfallensbezeugungen. Aber zum Glück gabs Elina Garanca, die mit ihrem Sextus die teilweise ermüdenden Leerläufe dieses Abends vergessen machte.
26.3.06 Theater a.d. Wien

Don Giovanni
Feruccio Furlanetto als „Don Giovanni“: der einstige Leporello ist zum „Herrn und Meister“ geworden. Eine adeliger Lebemann in der Fülle der Jahre, dem (fast) alles zu Gebote steht.
25.3.06 Staatsoper

Zaide
Mozarts Fragmentoper „Zaide“ wurde konzertant im Musikverein zur Aufführung gebracht: eine musikalisch gelungene Wiederbelebung dieses aus Mozarts Nachlass stammenden Werkes.

11.3.06 Musikverein

Lucio Silla
Die Wiederaufnahme des„Lucio Silla“ im Theater an der Wien hat alle Erwartungen erfüllt. Das ist Musik-Theater intravenös. Über drei Stunden Mozart in aufwühlender, ins Blut gehender Interpretation: sowohl musikalisch als auch szenisch.

4.3.06 Theater a.d. Wien

Idomeneo Premiere
Die neue Opernära im Theater an der Wien hat begonnen: den Anfang machte Mozarts „Idomeneo“ im Rahmen einer Koproduktion mit der Wiener Staatsoper. Vor allem das Damendreigespann Angelika Kirchschlager, Genia Kühmeier und Barbara Frittoli führte die Aufführung zum Erfolg.

27.1.06 Theater a.d. Wien

Don Giovanni
An der Staatsoper wird „Don Giovanni“ jetzt wieder in der Inszenierung von Roberto de Simone gespielt. Das ist kein Vorteil. Das Bühnengeschehen entwickelt kaum Witz oder satirische Schärfe, das erotisch zugleich anziehende und abstoßende Flair Don Giovannis bleibt unentdeckt.

18.1.06 Staatsoper

Cosi fan tutte
Mozart wird derzeit überall reichlich gespielt, was nicht weiter verwundert. An der Staatsoper startete man ins Mozartjahr mit „Cosi fan tutte“. (Nachfolgende Anmerkungen beziehen sich auf die dritte Aufführung der laufenden Serie.)

14.1.06 Staatsoper

Zauberflöte Premiere
Zwischen 19. Jahrhundert und märchenhaftem Nirgendwo: die neue „Zauberflöte“ an der Volksoper ist ein hübsch bebildertes „Weder-Noch“. Dermaßen zwischen die Demarkationslinien heutiger Regietrends plaziert, kann man gegen diese Inszenierung „Alles“ oder „Nichts“ einwenden. Das Premierenpublikum entschied sich für „Nichts“ und spendete am Schluss viel Beifall.

17.12.05 Volksoper

Le Nozze di Figaro
Musikalische Neueinstudierung des „Figaro“ an der Staatsoper unter Riccardo Muti: Mozart in bester „Wiener“-Manier, gleichsam aus sich selbst musiziert, feinfühlig, mit weichem, federndem Klang. Das betörte, belebte und sorgte für gute Stimmung.

10.12.05 Staatsoper

Der Schauspieldirektor
Mozart-Jubiläen haben den Vorteil, dass auch Werke von Salieri gespielt werden. Im Musikverein erinnerte man an einen musikalischen Wettstreit aus dem Jahre 1786: Salieri gegen Mozart – „Prima la musica e poi le parole“ gegen den „Schauspieldirektor“.

15.10.05 Musikverein

Zauberflöte
Die Staatsoper startete mit einer Aufführung der „Zauberflöte“ in die neue Saison. Risikolos, aber programmatisch. Denn „Alles Mozart“, das wird der Wahlspruch in der Opernsaison 2005/06. Schließlich jährt sich am 27. Jänner 2006 Mozarts Geburtstag zum 250 Mal.
1.9.05 Staatsoper

INHALTSANGABEN & REZENSIONEN

Cosi fan tutte Inhalt
17.6.02 Theater a.d. Wien
16.3.03 Staatsoper
29.1.04 Staatsoper
18.1.05 Staatsoper
14.1.06 Staatsoper
3.6.06 Theater a.d. Wien Premiere
21.11.06 Theater a.d. Wien

Die Entführung aus dem Serail
Inhalt
9.3.01 Volksoper Premiere
1.5.06 Burgtheater Premiere
12.6.10 Volksoper Premiere

Die Zauberflöte Inhalt
1.6.00 Staatsoper Premiere
16.10.03 Staatsoper
4.1.04 Volksoper
1.9.05 Staatsoper

17.12.05 Volksoper
Premiere
13.5.06 Theater a.d. Wien Premiere
10.8.08 Theater a.d. Wien Premiere

Don Giovanni Inhalt
1.6.01 Staatsoper
30.6.02 Theater a.d. Wien
18.6.03 Staatsoper
6.2.04 Staatsoper
3.5.04 Volksoper
12.9.04 Volksoper
15.1.05 Staatsoper

18.1.06 Staatsoper
25.3.06 Staatsoper
9.8.06 Theater a.d. Wien
22.1.07 Staatsoper
14.1.08 Staatsoper
1.8.09 Theater a.d. Wien

Idomeneo
Inhalt
11.8.03 Theater a.d. Wien
27.1.06 Theater a.d. Wien
17.1.07 Theater a.d. Wien

Le Nozze di Figaro Inhalt
30.6.01 Theater a.d. Wien
15.12.01 Staatsoper
8.6.02 Theater a.d. Wien
6.11.03 Staatsoper
4.2.04 Volksoper

10.12.05 Staatsoper
5.1.07 Staatsoper

Lucio Silla
14.5.05 Lucio Silla

4.3.06 Lucio Silla

Titus
8.3.05 Titus
26.3.06 Titus

Zaide
2.5.05 Zaide
11.3.06 Zaide
21.5.06 Zaide
Premiere

Weitere Werke:

9.8.04 Il re pastore
28.10.04 La finta giardiniera
15.10.05 Schauspieldirektor
12.4.06 Schuldigkeit des ersten Gebots

BIOGRAPHIE

27.1.1756 Salzburg
1781
"Idomeneo", München
1782
"Die Entführung aus dem Serail", Wien
1786
"Le Nozze di Figaro", Wien
1787 "Don Giovanni", Prag
1790 "Cosi fan tutte", Wien
1791 "La clemenza di Tito", Prag
1791"Die Zauberflöte", Wien
5.12.1791 Wien

WIRKUNGSGESCHICHTE

„Den Verehrern der älteren deutschen Opernmusik, und es gibt deren doch wol noch Einige in unserem musikalischen Wien, ist vorgestern, den 31. October, durch die Aufführung der seit mehr, als zwanzig Jahren, hier nicht gegebenen komischen Oper: "Cosi fan tutte", von Mozart, (...)“
Bericht einer Aufführung von C
osi fan tutte am 31.10.1840 in Wien K.K. Hoftheater nächst dem Kärtnerthore
Allgemeine Theaterzeitung 2. 11. 1840