GIACOMO PUCCINI

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REZENSIONEN

Tosca
Anja Harteros stellte sich dem Wiener Publikum erstmals als Tosca vor. Die erste von drei angesetzten Vorstellungen erfüllte die einigermaßen hohen Erwartungen aber nur bedingt.
7.10.16 Staatsoper

Manon Lescaut
Die Staatsopernsaison 2015/16 ist vorbei. Den Schlusspunkt setzte diesmal Anna Netrebko. Kann man sich einen schöneren Saisonabschluss wünschen, als von Netrebkos dunkelsamtenem Sopran in die Sommerpause gesungen zu werden?
30.6.16 Staatsoper

Manon Lescaut
Die Wiener Staatsoper spielt erstmals seit Dezember 2010 wieder „Manon Lescaut“. Premiere hatte diese Produktion in der Regie von Robert Carsen 2005. An diesem Abend wurde die – laut Programmzettel – 34. Aufführung in dieser Inszenierung gespielt.
23.6.16 Staatsoper

Turandot Premiere
Giacomo Puccinis „Turandot“ zählt zu den unverwüstlichen Quotenbringern des Repertoires – auch wenn die Oper nicht leicht zu besetzen ist. An der Wiener Staatsoper stand das Werk 12 Jahre lang nicht auf dem Spielplan. Die Neuinszenierung in der Regie von Marco Arturo Marelli löste aber keine Jubelstürme aus.
28.4.16 Staatsoper

Tosca
Wenn sich an der Galerieseite entlang der Wand eine dritte Stehplatzreihe bildet, dann ist die Wiener Staatsoper wirklich gut besucht. Angela Gheorghiu, Jonas Kaufmann und Bryn Terfel wirkten wie ein starker Magnet, der das Wiener Operpublikum unwiderstehlich anzog.
9.4.16 Staatsoper

Tosca
Wollte man diese „Tosca“ an der Intensität des Weihraucheinsatzes im ersten Akt messen, dann wars eine vorzügliche Aufführung. Aber trotz der angeblich bewusstseinserweiternden Wirkung dieses kostbaren Harzes bot der Abend zu wenig an „großem Gefühlskino"
31.1.15 Staatsoper

Tosca
Die altehrwürdigen „Tosca“-Inszenierung der Wiener Staatsopern beging an diesem Abend mit ihrer laut Programmzettel 575. Aufführung ein kleines Jubiläum. Die Besetzung wurde diesem Anlass aber nur bedingt gerecht.
8.9.14 Staatsoper

Tosca
Thomas Hampson hat seinen ersten Staatsopern-Scarpia gesungen. In zwei „Tosca“-Vorstellungen knapp vor Saisonschluss begab sich der gefeierte Bariton auf ein Terrain, das ihm vielleicht doch nicht so liegt wie vielleicht vermutet werden könnte.
27.6.14 Staatsoper

Turandot
Stürmisch gestaltete sich an diesem frühen Sonntagabend der Anmarsch zur Volksoper. Der Weg ins Puccini’sche Phantasiechina führte durch einen kleinen Sandsturm auf der Spitalgasse. Der Weg bog dann aber nicht in die Seiden-, sondern in die Währingerstraße ab. Das richtige China ist doch noch ein bisserl weiter weg.
16.3.14 Volksoper

Turandot
Die Volksoper hat ihre „Turandot“-Produktion aus dem Jahr 2006 wieder in den Spielplan aufgenommen. Die Inszenierung, die das Geschehen in ein phantasievoll kostümiertes und choreographiertes Insektenreich verlegt, wusste wieder zu gefallen. Vincent Schirrmacher als Einspringer von Neil Shicoff sang einen beeindruckenden Kalaf.
4.3.14 Volksoper

Tosca
Bryn Terfel ist nach sieben Jahren Abwesenheit wieder an die Staatsoper zurückgekehrt und singt seinen ersten Wiener Scarpia. Von drei anberaumten Vorstellungen ist noch eine ausständig. Wer Freitag und Sonntag keine Zeit gefunden hat, um eine Aufführung zu besuchen, hat kommenden Mittwoch noch einmal Gelegenheit dazu.
19.1.14 Staatsoper

La fanciulla del west
Die erste Staatsopern-Premiere der Saison galt Giacomo Puccinis in Wien lange nicht mehr gespielter „Goldgräber“-Oper „La fanciulla del west“. Vor vollem Haus und zeitversetzt beglücktem Fernsehpublikum wurde ein spannender Opernabend geboten. Der starke Schlussapplaus dauerte rund eine Viertelstunde lang und kam ganz ohne Missfallensbezeugungen aus.
5.5.13 Staatsoper

Tosca
Am dritten Abend der neuen Saison lud die Staatsoper zu einer exquisit besetzen „Tosca“-Vorstellung: Angela Gheorghiu in der Titelpartie und Marcelo Álvarez als Cavaradossi, jeweils mit ihrem Wiener Rollendebüt, Zeljko Lucic steuerte den Scarpia bei.
5.9.13 Staatsoper

La Bohème
An der Kammeroper spielt man noch bis Ende Februar „La Bohème“ in einer gekürzten „Kammerfassung“ von Jonathan Dove. Der Abend bewegte emotional, das Inszenierungskonzept war in einigen Szenen aber schwer nachvollziehbar.
1.2.13 Kammeroper

La Bohème
Paris im Winter, Wien im Winter, vorweihnachtlich ist es noch dazu: Also der beste Zeitpunkt, um Giacomo Puccinis „La Bohème“ auf den Spielplan zu setzen. Und die Aufführung hielt, was der Besetzungszettel versprach.
7.12.12 Staatsoper

Tosca
An der Wiener Staatoper stellte sich Emily Magee als Tosca vor – und nach der Absage von Neil Shicoff sprang Aquiles Machado als Cavaradossi ein. Falk Struckmann gab einen „bösen“ Scarpia.
16.11.12 Staatsoper

Il Trittico Premiere
Die zweite Premiere der laufenden Saison am Theater an der Wien galt Giacomo Puccinis „Il Trittico“. Es wurde ein Opernabend der szenischen Extraklasse, mitreißend bis zur letzten Sekunde.
10.10.12 Theater an der Wien

Madama Butterfly
In der ersten von drei „Madama Butterfly“-Vorstellungen an der Wiener Staatsoper sang Raffaella Angeletti an Stelle der ursprünglich angekündigten Oksana Dyka die Titelpartie. Joseph Calleja gab sein Rollendebüt als Pinkerton.
29.9.12 Staatsoper

Tosca
Nina Stemme macht derzeit an der Wiener Staatsoper einen ihrer raren Ausflüge ins italienische Fach. Die Wagner-Sängerin schlüpft in das Kleid „Toscas“ und erforscht ungewohntes Terrain. Ist es nicht spannend, solchen Verwandlungskünsten zu folgen?
22.3.12 Staatsoper

Der Mantel
An der Volksoper hat man Puccinis „Tryptichon“ zu einem „Dyptichon“ umfunktioniert, Schwester Angelica wurde nicht eingeladen. Die zweite Aufführung der Neuproduktion (Premiere letzten Samstag) hinterließ einen guten Eindruck. Gesungen wird in deutscher Sprache.
1.3.11 Volksoper

Manon Lescaut
Robert Carsens Interpretation von Puccinis „Manon Lescaut“ hat es an der Staatsoper jetzt schon auf 30. Aufführungen gebracht. Das ist erstaunlich. Denn dass sich Carsens atmosphärelose „Shoppingcenter“-Version als richtiger „Stimmungskiller“ erweist, wurde an diesem Abend wieder einmal mehr als nur deutlich.
29.11.2010 Staatsoper

La Bohème
Gleich am zweiten Tag der neuen Saison wurde die langgediente „La Bohème“-Inszenierung von Franco Zeffirelli in szenisch aufgefrischter Form präsentiert. Der musikalische Genuss hielt sich aber doch ein wenig „in Grenzen“
6.9.2010 Staatsoper

Tosca
Die „Tosca“ an der Volksoper hat seit der Premiere im Oktober 2008 an musikalischem Format gewonnen. Würde man sich jetzt noch zu einigen szenischen Anpassungen durchringen, dann könnte man durchaus eine Alternative zur Staatsoper anbieten.
22.5.10 Volksoper

Il tabarro Konzertant
Konzertante Oper im Wiener Konzerthaus: Zwei Eifersuchtsmorde bildeten den thematischen Zusammenhang eines Zemlinsky- und eines Puccini-Einakters.
20.5.10 Konzerthaus

La Bohéme
Großes „La Bohéme-Kino“ gab es an der Wiener Staatsoper: Auf den dunklen Samt ihrer Stimme bettete Anna Netrebko die sterbende Mimi; Piotr Beczala sang einen höhensicheren Rodolfo.
5.4.2010 Staatsoper

Tosca
Rollendebüts für Tosca und Cavaradossi: Ein guter Grund den Montagabend in der Staatsoper zu verbringen? Der Publikumsandrang war enorm – stärker als beim Villazón-Neustart genau eine Woche zuvor.
29.3.2010 Staatsoper

Tosca
Diese samstägliche „Tosca“-Vorstellung versprach ein interessanter Abend zu werden: Catherine Naglestad als Tosca mit Hausdebüt, Jonas Kaufmann mit Rollendebüt an der Staatsoper, dazu eine Wiederbegegnung mit Ruggero Raimondi als Scarpia.
9.5.2009 Staatsoper

La Bohéme
Am 150. Geburtstag von Giacomo Puccini lud die Wiener Staatsoper zu „La Bohéme“: in der altehrwürdigen Zeffirelli-Inszenierung sorgten spielfreudige Sänger für ein passendes Geburtstagsgeschenk. Im Mittelpunkt der Aufführung stand natürlich der „Rodolfo“ Rolando Villazon.
22.12.2008 Staatsoper

Tosca
Samstagabend-„Tosca“ an der Staatsoper: ein sängerisch bekannt eigenwilliger Cavaradossi, ein langgedienter Scarpia und eine nicht ganz so mitreißende Tosca.
29.11.2008 Staatsoper

Tosca Premiere
Gestern „Faust“ an der Staatsoper – heute „Tosca“ an der Volksoper. Der Volksoper sind in den letzten Jahren immer wieder empfehlenswerte Opernaufführungen gelungen, diese „Tosca“-Premiere gehörte nicht dazu.
12.10.2008 Volksoper

Tosca
In der dritten (und letzten) „Tosca“-Vorstellung der laufenden Serie sang wieder Johan Botha den Cavaradossi: er wirkte locker und motiviert und steigerte er sich im Laufe des Abends zu prächtiger Form.
16.5.2007 Staatsoper

La Bohéme
Es begann mit deutlichen Missfallensäußerungen und endete mit viel Beifall: die kurzfristige Absage von Rolando Villazón erregte die Gemüter heftig, Einspringer Joseph Calleja beruhigte sie wieder mit einer sehr ansprechenden Sängerleistung.
19.2.07 Staatsoper

La Bohéme
Rudolfo trifft Mimi im Mansardendunkel, ergreift mit Leidenschaft ihre Hand. Mimi fährt sich zum zwanzigsten Mal durch das dunkle Lockenhaar... „La Bohème“ in der Staatsoper.
16.11.2006 Staatsoper

Turandot
Ein Fest fürs Auge brachte die Neuinszenierung der „Turandot“ an der Volksoper: mit allerhand Insekten bevölkert sich die Bühne, es gibt eine Unmenge phantasievoller Kostüme, eine schwungvolle Massenchoreographie, viel Show und ein bisschen Romantik. Der musikalische Teil bleibt hinter dem szenischen Volltreffer deutlich zurück.
27.10.2006 Volksoper

La Bohéme
Saisonstart an der Staatsoper: Vor allem Marcelo Alvarez überzeugte bei seinem Rodolfo-Debüt. Die Stimme ist in den letzten eineinhalb Jahren dramatischer geworden, ohne deshalb an lyrischer Hingabe zu verlieren.
5.9.2006 Staatsoper

Le villi Premiere
Die erste Staatsopern Premiere der Saison 2005/06 galt zwei Werken, die ein Raritäten-Dasein auf Opernbühnen fristen: Janáceks „Osud“ und Puccinis „Le villi“.
23.10.2005 Staatsoper

Manon Lescaut
Mit „Manon Lescaut“ hat die Staatsoper den Start in die neue Saison abgeschlossen. Robert Carsens kritischer Blick auf das Einkaufsverhalten der Menschen im 21. Jahrhundert gibt für diese reißerische Liebesgeschichte nach wie vor ein sprödes Ambiente ab. Musikalisch bot der Abend grellen Verismus.
4.9.2005 Staatsoper

Manon Lescaut Premiere
An der Staatsoper hat man Puccinis „Manon Lescaut“ zielbewusst in den „Sand gesetzt“ – im übertragenen Sinne der Bedeutung. Regisseur Robert Carsen hat das Werk in die Gegenwart verlegt und versucht ein „moralisches Lehrstück“ zu inszenieren. Vor den Auslagenscheiben einer Einkaufspassage verkommt die fatale Liebesbeziehung zwischen Manon und Des Grieux zu einem langatmigen Opernabend.
4.6.2005 Staatsoper

Madame Butterfly Premiere
Musikalisch ist diese „Butterfly“-Neuinszenierung an der Volksoper sicher eine positive Überraschung. Das „Haus am Währingergürtel“ hat dabei auf die Urfassung von 1904 zurückgegriffen, die vieles schärfer akzentuiert und dem Tenor eine Arie erspart. Über die Inszenierung lässt sich – wie erwartet – streiten.
24.4.2004 Volksoper


INHALTSANGABEN & REZENSIONEN

La Bohéme Inhalt
8.9.00 Volksoper
5.9.2006 Staatsoper
16.11.2006 Staatsoper
19.2.2007 Staatsoper
22.12.2008 Staatsoper
5.4.2010 Staatsoper
6.9.2010 Staatsoper
7.12.12 Staatsoper

Madame Butterfly Inhalt
29.5.2003 Theater a.d. Wien
24.4.2004 Volksoper P
29.9.12 Staatsoper

Manon Lescaut
4.6.2005 Staatsoper P
4.9.2005 Staatsoper
29.11.2010 Staatsoper

23.6.16 Staatsoper

30.6.16 Staatsoper

Tosca Inhalt
20.9.97 Staatsoper
20.10.99 Staatsoper
14.1.00 Staatsoper
2.12.01 Staatsoper
4.2.02 Staatsoper
4.1.03 Staatsoper
6.1.06 Staatsoper
16.5.07 Staatsoper
12.10.08 Volksoper P
29.11.08 Staatsoper
9.5.09 Staatsoper
29.3.10 Staatsoper
22.5.10 Volksoper
22.3.12 Staatsoper
16.11.12 Staatsoper
5.9.13 Staatsoper
19.1.14 Staatsoper
27.6.14 Staatsoper
8.9.14 Staatsoper
31.1.15 Staatsoper
9.4.16 Staatsoper
7.10.16 Staatsoper

Turandot Inhalt
17.2.2002 Staatsoper
24.11.2002 Staatsoper 27.10.2006 Volksoper P
4.3.14 Volksoper
16.3.14 Volksoper
28.4.16 Staatsoper P

Weitere Werke:

Le villi
23.10.2005 Staatsoper P

Il tabarro
20.5.2010 Konzerthaus KZT
1.3.11 Volksoper

Gianni Schicchi
1.3.11 Volksoper

Il trittico

10.10.12 Theater an der Wien P

BIOGRAPHIE

22.12.1858 Lucca
1893
"Manon Lescaut", Turin
1896 "La Boheme", Turin
1900 "Tosca", Rom
1904 "Madame Butterfly", Mailand
1910 "La fanciulla del West", New York

1918 "Il tabarro", New York
1918 "Gianni Schicchi", New York
29.11.1924 Brüssel
1926 "Turandot", Mailand

WIRKUNGSGESCHICHTE

Die Uraufführung der Tosca am 14.1.1900 am Theater Costanzi in Rom fand großes Interesse. Wegen des Andrangs und der dadurch entstehende Unruhe im Theater musste die Vorstellung kurz nach Beginn abgebrochen werden, weil noch nicht alle Besucher ihre Plätze hatten erreichen können.