|
REZENSIONEN
Tosca
Die „Tosca“ an der Volksoper hat seit der Premiere im Oktober
2008 an musikalischem Format gewonnen. Würde man sich jetzt noch
zu einigen szenischen Anpassungen durchringen, dann könnte man durchaus
eine Alternative zur Staatsoper anbieten.
22.5.10 Volksoper
Il
tabarro Konzertant
Konzertante Oper im Wiener Konzerthaus: Zwei Eifersuchtsmorde bildeten
den thematischen Zusammenhang eines Zemlinsky- und eines Puccini-Einakters.
20.5.10 Konzerthaus
La
Bohéme
Großes „La Bohéme-Kino“ gab es an der Wiener
Staatsoper: Auf den dunklen Samt ihrer Stimme bettete Anna Netrebko die
sterbende Mimi; Piotr Beczala sang einen höhensicheren Rodolfo.
5.4.2010 Staatsoper
Tosca
Rollendebüts für Tosca und Cavaradossi: Ein guter Grund den
Montagabend in der Staatsoper zu verbringen? Der Publikumsandrang war
enorm – stärker als beim Villazón-Neustart genau eine
Woche zuvor.
29.3.2010 Staatsoper
Tosca
Diese samstägliche „Tosca“-Vorstellung versprach ein
interessanter Abend zu werden: Catherine Naglestad als Tosca mit Hausdebüt,
Jonas Kaufmann mit Rollendebüt an der Staatsoper, dazu eine Wiederbegegnung
mit Ruggero Raimondi als Scarpia.
9.5.2009 Staatsoper
La
Bohéme
Am 150. Geburtstag von Giacomo Puccini lud die Wiener Staatsoper zu „La
Bohéme“: in der altehrwürdigen Zeffirelli-Inszenierung
sorgten spielfreudige Sänger für ein passendes Geburtstagsgeschenk.
Im Mittelpunkt der Aufführung stand natürlich der „Rodolfo“
Rolando Villazon.
22.12.2008 Staatsoper
Tosca
Samstagabend-„Tosca“ an der Staatsoper: ein sängerisch
bekannt eigenwilliger Cavaradossi, ein langgedienter Scarpia und eine
nicht ganz so mitreißende Tosca.
29.11.2008 Staatsoper
Tosca
Premiere
Gestern „Faust“ an der Staatsoper – heute „Tosca“
an der Volksoper. Der Volksoper sind in den letzten Jahren immer wieder
empfehlenswerte Opernaufführungen gelungen, diese „Tosca“-Premiere
gehörte nicht dazu.
12.10.2008 Volksoper
Tosca
In der dritten (und letzten) „Tosca“-Vorstellung der laufenden
Serie sang wieder Johan Botha den Cavaradossi: er wirkte locker und motiviert
und steigerte er sich im Laufe des Abends zu prächtiger Form.
16.5.2007 Staatsoper
La
Bohéme
Es begann mit deutlichen Missfallensäußerungen und endete mit
viel Beifall: die kurzfristige Absage von Rolando Villazón erregte
die Gemüter heftig, Einspringer Joseph Calleja beruhigte sie wieder
mit einer sehr ansprechenden Sängerleistung.
19.2.07 Staatsoper
La
Bohéme
Rudolfo trifft Mimi im Mansardendunkel, ergreift mit Leidenschaft ihre
Hand. Mimi fährt sich zum zwanzigsten Mal durch das dunkle Lockenhaar...
„La Bohème“ in der Staatsoper.
16.11.2006 Staatsoper
Turandot
Ein
Fest fürs Auge brachte die Neuinszenierung der „Turandot“
an der Volksoper: mit allerhand Insekten bevölkert sich die Bühne,
es gibt eine Unmenge phantasievoller Kostüme, eine schwungvolle Massenchoreographie,
viel Show und ein bisschen Romantik. Der musikalische Teil bleibt hinter
dem szenischen Volltreffer deutlich zurück.
27.10.2006 Volksoper
La
Bohéme
Saisonstart an der Staatsoper: Vor allem Marcelo Alvarez überzeugte
bei seinem Rodolfo-Debüt. Die Stimme ist in den letzten eineinhalb
Jahren dramatischer geworden, ohne deshalb an lyrischer Hingabe zu verlieren.
5.9.2006 Staatsoper
Tosca
Ob das ein „würdiges“ Jubiläum gewesen ist? Es war
zumindest ein „passendes“ Jubiläum. Sänger und Orchester
erwiesen sich als ebenso robust, wie diese „Tosca“-Inszenierung,
die bereits seit dem Jahr 1958 auf dem Staatsopernspielplan steht. Sie
hat es jetzt punktgenau auf 500 Aufführungen gebracht.
6.1.2006 Staatsoper
Le
villi Premiere
Die erste Staatsopern Premiere der Saison 2005/06 galt zwei Werken, die
ein Raritäten-Dasein auf Opernbühnen fristen: Janáceks
„Osud“ und Puccinis „Le villi“.
23.10.2005 Staatsoper
Manon
Lescaut
Mit „Manon Lescaut“ hat die Staatsoper den Start in die neue
Saison abgeschlossen. Robert Carsens kritischer Blick auf das Einkaufsverhalten
der Menschen im 21. Jahrhundert gibt für diese reißerische
Liebesgeschichte nach wie vor ein sprödes Ambiente ab. Musikalisch
bot der Abend grellen Verismus.
4.9.2005 Staatsoper
Manon
Lescaut Premiere
An der Staatsoper hat man Puccinis „Manon Lescaut“ zielbewusst
in den „Sand gesetzt“ – im übertragenen Sinne der
Bedeutung. Regisseur Robert Carsen hat das Werk in die Gegenwart verlegt
und versucht ein „moralisches Lehrstück“ zu inszenieren.
Vor den Auslagenscheiben einer Einkaufspassage verkommt die fatale Liebesbeziehung
zwischen Manon und Des Grieux zu einem langatmigen Opernabend.
4.6.2005 Staatsoper
Madame
Butterfly Premiere
Musikalisch
ist diese „Butterfly“-Neuinszenierung an der Volksoper sicher
eine positive Überraschung. Das „Haus am Währingergürtel“
hat dabei auf die Urfassung von 1904 zurückgegriffen, die vieles
schärfer akzentuiert und dem Tenor eine Arie erspart. Über die
Inszenierung lässt sich – wie erwartet – streiten.
24.4.2004 Volksoper
|
Madame Butterfly Inhalt
29.5.2003 Theater a.d. Wien
24.4.2004 Volksoper P
Manon
Lescaut
4.6.2005 Staatsoper P
4.9.2005 Staatsoper
Tosca
Inhalt
20.9.97 Staatsoper
20.10.99 Staatsoper
14.1.00 Staatsoper
2.12.2001 Staatsoper
4.2.2002 Staatsoper
4.1.2003 Staatsoper
6.1.2006 Staatsoper
16.5.2007 Staatsoper
12.10.2008
Volksoper P Volksoper
29.11.2008 Staatsoper
9.5.2009 Staatsoper
29.3.2010 Staatsoper
Turandot
Inhalt
24.11.2002 Staatsoper 27.10.2006
Volksoper
Weitere
Werke:
Le
villi
23.10.2005 Staatsoper P
|
BIOGRAPHIE
22.12.1858
Lucca
1893 "Manon Lescaut", Turin
1896 "La Boheme", Turin
1900 "Tosca", Rom
1904 "Madame Butterfly", Mailand
1910 "La fanciulla del West", New York
1918 "Il tabarro", New York
1918 "Gianni Schicchi", New York
29.11.1924 Brüssel
1926 "Turandot", Mailand
|
WIRKUNGSGESCHICHTE
Die
Uraufführung der
Tosca am 14.1.1900 am Theater Costanzi in Rom fand großes Interesse. Wegen
des Andrangs und der dadurch entstehende Unruhe im Theater musste die
Vorstellung kurz nach Beginn abgebrochen werden, weil noch nicht alle
Besucher ihre Plätze hatten erreichen können.
|