RICHARD STRAUSS

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REZENSIONEN

Salome
„Salome“ im Haus am Ring: Die erste von drei Vorstellungen brachte zwar viele Wiener Rollendebüts, aber nur wenig erotisches Knistern auf die Staatsopern-Bühne.
7.2.14 Staatsoper

Capriccio Musikal. Neueinstudierung
Am bislang heißesten Tag des Jahres traf man sich in der Wiener Staatsoper zur Konversation über das Verhältnis von Musik und Wort in der Oper: „Capriccio“ stand auf dem Programm. Es war innerhalb von fünf Jahren erst die zwölfte Aufführung dieser Inszenierung von Marco Arturo Marelli (Premiere 7. Juni 2008).
20.6.13 Staatsoper

Ariadne auf Naxos
Bei der vierten Reprise der neuen Staatsopern-„Ariadne“ haben die Vorzüge dieser Neuproduktion die Nachteile überwogen. Ohne Premieren-Druck lief auf der Bühne das Geschehen deutlich flüssiger ab, wodurch vor allem das Vorspiel lebendiger wirkte als in der ersten Vorstellung.
29.12.12 Staatsoper

Ariadne auf Naxos Premiere
Die Wiener Staatsoper hat sich eine neue „Ariadne auf Naxos“ verordnet und die diesjährige Produktion der Urfassung von den Salzburger Festspielen „übernommen“. Sie wurde mit einigermaßen brauchbarem Ergebnis für die viel repertoiretauglichere Zweitfassung „adaptiert“. Die Premiere ging erfolgreich über die Bühne.
19.12.12 Staatsoper

Elektra
Die Wiener Staatsoper hat derzeit keine Glückssträhne. Umbesetzung reiht sich an Umbesetzung, Ansage an Ansage. An diesem Abend wurde Deborah Polaski wegen Rückenschmerzen entschuldigt: Die Sängerin leide schon seit längerer Zeit darunter.
20.9.12 Staatsoper

Salome
„Salome“ an der Wiener Staatsoper: In die Annalen wird dieser Abend schon deshalb eingehen, weil an ihm Gwyneth Jones ihr Rollendebüt (!) als Herodias gegeben hat. Recht viel mehr als dieser trockene Hinweis für die Statistik war der Aufführung aber nicht abzugewinnen.
11.5.12 Staatsoper

Arabella
An der Staatsoper steht wieder diese entwienerischte Bechtolf-„Arabella” auf dem Spielplan, die Fasching und Walzer mit Karneval verwechselt und die Handlung in die 1920er-Jahre verlegt. Glücklicherweise entschädigte auch an diesem Abend die musikalische Qualität für die unpassende Optik.
6.5.12 Staatsoper

Rosenkavalier
Die zweite „Rosenkavalier“-Serie der laufenden Saison an der Staatsoper lockte mit einer interessanten Besetzung. Nina Stemme stellte sich zum ersten Mal dem Wiener Publikum als Feldmarschallin vor, und Elina Garanca kehrte nach ihrer Babypause als Octavian auf die Opernbühne zurück.
18.4.12 Staatsoper

Die Frau ohne Schatten Wiederaufnahme
Die Staatsoper wagt sich nach vielen Jahren wieder an die „Frau ohne Schatten“ und hat zu diesem Zweck Robert Carsens nicht unumstrittene Produktion von 1999 reanimiert. Aus heutiger Sicht darf diese Inszenierung als Meilenstein gelten – auch wenn die Vorbehalte deshalb nicht geschwunden sind.
17.3.12 Staatsoper


Daphne
Wiederaufnahme

An der Staatsoper wurde die „Daphne“-Produktion aus dem Jahr 2004 wieder in den Spielplan aufgenommen. Schon die Premiere vor sieben Jahren war ein großer Erfolg – und dieser Erfolg hat sich wiederholt..
10.12.11 Staatsoper

Rosenkavalier
In der 343. Aufführung dieser Otto Schenk’schen-„Rosenkavalier“-Inszenierung gab Anja Harteros ihr Hausdebüt als Feldmarschallin. Ein Debüt, das der künstlerisch bedeutenden und langen Vergangenheit dieser Produktion würdig war.
8.12.11 Staatsoper

Salome Premiere
Koproduktionen sind modern. Die Volksoper hat jetzt bei der „Salome“ zugegriffen. Ob es sich gelohnt hat? Der Staatsoper kommt man mit dieser Produktion sicher nicht in die Quere.
15.10.11 Volksoper

Ariadne auf Naxos
Interessante Hausdebüts lockten in die Staatsoper zu „Ariadne auf Naxos“: Jeffrey Tate als Dirigent, der „Mailänder Tristan“ Ian Storey als Bacchus, und Jochen Schmeckenbecher als Musiklehrer. Zudem versprach die übrige Besetzung eine sehens- und hörenswerte Aufführung.
7.9.11 Staatsoper

Elektra
Nach „Ariadne“ und „Arabella“ folgte im Staatsopern-Repertoire jetzt „Elektra“. Janice Baird präsentiert sich in einer Serie von vier Vorstellungen zum ersten Mal in der Titelpartie im Haus am „Ring“. Hier besprochen wird die zweite Vorstellung.
27.3.11 Staatsoper

Arabella
Mit Camilla Nylund hat sich an der Staatsoper eine neue „Arabella“ vorgestellt – und sie prägte die Rolle mit stilsicherer Eleganz. Mehr über die zweite Aufführung der laufenden Serie (die 23. Aufführung in dieser Inszenierung) anbei.
21.3.11 Staatsoper

Ariadne auf Naxos
„Ariadne auf Naxos“ steht derzeit wieder auf dem Spielplan der Staatsoper – und viele Rollendebüts weckten die Neugierde des Stammpublikums. Nach der Vorstellung wurde mit kritischen Anmerkungen nicht gespart und Optimierungspotential geortet.
7.3.11 Staatsoper

Ariadne auf Naxos Premiere
Regiealtmeister Harry Kupfer und der Bacchus von Johan Botha prägten die Neuproduktion von „Ariadne auf Naxos“ im Theater an der Wien.
9.10.10 Theater a.d. Wien

Arabella
Im „Schatten“ von Rolando Villazóns Comeback nach seiner Stimmbandoperation läuft an der Staatsoper gerade eine sehr gute „Arabella“-Serie mit einem für Wien neuen und hörenswerten Mandryka. Eine Vorstellung gibt es noch am kommenden Samstag.
24.3.10 Staatsoper

Die schweigsame Frau
Die Wiederaufnahme der „Schweigsamen Frau" überzeugte szenisch und musikalisch. Der Publikumsandrang hielt sich allerdings in Grenzen. Das Werk bleibt eine Liebhaberstück für Strauss-Fans – die wissen es allerdings zu schätzen.
18.6.09 Staatsoper

Ariadne auf Naxos Premiere
„Ariadne auf Naxos“ ist vom Stadttheater Klagenfurt nach Wien übersiedelt. Am Währinger Gürtel erfreut die „wüste Insel“ im Hause des „reichsten Mannes von Wien“ jetzt das Volksopernpublikum: nach der Premiere sah man hauptsächlich zufriedene Gesichter.
7.6.09 Volksoper

Salome
Für „Enthüllungen“ sorgt Angela Denoke derzeit an der Staatsoper – nein, es geht nicht um das Design der vom Direktor in einem Interview mit der Wiener Zeitung angekündigten neuen Eintrittskarten, sondern um die „Prinzessin Salome“.
11.2.09 Staatsoper

Rosenkavalier
Die Staatsoper bereicherte das Repertoire des Jännerspielplans mit einer gelungenen „Rosenkavalier“-Aufführung, die in Elina Garanca ihr optisch- und stimmlich brillierendes Zentrum fand.
12.1.09 Staatsoper

Intermezzo Premiere
Mutig hat man im Theater an der Wien „Intermezzo“ von Richard Strauss auf den Spielplan gesetzt. Die „bürgerliche Komödie mit sinfonischen Zwischenspielen“ gilt als Rarität und ist nur selten auf Opernbühnen zu finden. Der Premiereneindruck: musikalisch sehr gelungen, szenisch schwach.
11.12.08 Theater a.d. Wien

Salome
Deborah Voigts Salome-Debüt an der Wiener Staatsoper hinterließ einen zwiespältigen Eindruck – und auch sonst wars keine Sternstunde im Haus am Ring.
24.11.08 Staatsoper

Ariadne auf Naxos
Die 150. Aufführung dieser Ariadne-Produktion aus dem Jahr 1976 wurde zu einer Hommage à Edita Gruberova. Stand sie doch damals – wie heute – als Zerbinetta auf der Bühne. Da wurde am Schluss sogar ein Transparent geschwenkt, um ihr zu huldigen: die Begeisterung war groß.
7.9.08 Staatsoper

Capriccio
Die zweite Aufführung von Capriccio bestätigte die vielen positiven Meinungen, die über die Premiere am letzten Samstag abgegeben wurden: Mit dieser Neuproduktion kann die Wiener Staatsoper musikalisch und szenisch reüssieren.
10.6.08 Staatsoper

Elektra
„Elektra“ an der Staatsoper: ein routiniert geführter Ausflug ins düstere Mykene – mehr „gemütlich“ als orgiastisch – bei dem das Rollendebüt von Agnes Baltsa als Klytemnästra besondere Aufmerksamkeit verdiente.
23.4.07 Staatsoper

Arabella Premiere
Die „Arabella“ Premiere an der Staatsoper blieb nicht ohne musikalische Höhepunkte – ein exzellentes Buffo-Paar heimste den meisten Jubel ein. Die Inszenierung verlegte die Handlungszeit des Werkes (um 1860) in seine Entstehungszeit – und setzte außer diesem Zeitsprung um knapp 70 Jahre kaum Akzente.

9.12.06 Staatsoper

2005/06

Ariadne auf Naxos
Edita Gruberovas Zerbinetta reißt das Publikum nach wie vor zu Begeisterungsstürmen hin. Diese Partie ist ihr auf den Leib geschrieben, wie man so sagt. Die Schwerpunkte ihrer Interpretation sind heute anders gesetzt als vor 15 oder 25 Jahren, aber an der fulminanten Gesamtwirkung hat sich nichts geändert.

25.11.05 Staatsoper

Salome
Drei Salome-Vorstellungen gibt es diese Saison an der Staatsoper. Camilla Nylund feierte als Salome ihr Hausdebüt. Auf die zweite Vorstellung vom 14.11. wird hier näher eingegangen
.
14.11.05 Staatsoper

2003/04
Daphne
Premiere

Dass es musikalisch eine feine Sache wird, das hatte man irgendwie erwartet. Dass die Szene auch mit Geschmack das Werk erzählt, hatte man kaum zu wünschen gehofft. Ein großer, bedeutender Premierenerfolg.
13.6.04 Staatsoper

Elektra
Jenes gewisse „Elektra“-Feeling wollte sich an diesem Abend bei mir nur zeitweise einstellen und dafür lassen sich ein paar gute Gründe angeben. Diesem subjektiven Befund steht der heftige Schlussapplaus des Publikums entgegen.
20.3.04 Staatsoper

2002/03
Salome
Vor Beginn der Vorstellung hatte es rund minus 8 Grad Außentemperatur, nachher minus 10 Grad. Allzu hitzig kann es bei dieser „Salome“ also nicht zugegangen sein. Die Besetzung war im wesentlichen mit der Aufführung unter Seiji Ozawa vor genau einem Monat ident. Allerdings nur „im wesentlichen“: denn diesmal sang Bryan Terfel den Jochanaan.
8.1.03 Staatsoper

Salome
Eigenartig erging es mir mit dieser Salome: über weite Strecken vom sehr gut eingestellten Orchester zum Zuhören gezwungen, aber trotzdem gelangweilt. Der perfide Eros dieses Werkes saß wohl irgendwo versteckt in einer Loge und schlief, anstatt mir seine enervierenden Pfeile ins Herz zu schießen...
8.12.02 Staatsoper

2000/01
Elektra

Seit sich Michael Boder in Wien der Elektra angenommen hat, reiht sich eine glanzvolle Aufführung an die nächste. In Kooperation mit Gabriele Schnaut (Elektra) bietet man hier seit dem 97er Jahr eine schwer zu überbietende Mischung aus archaischer Wucht und schwelgerischem Strauss´schern Melodienreigen.
11.12./15.12.00 Staatsoper

1999/00
Premiere
Die Frau ohne Schatten

Diese Produktion zählt sicher zu den interessantesten der letzten Jahre. Die Entmythisierung der "Frau ohne Schatten" hat dem Werk aber leider auch viel Substanz gekostet.
11.12.99 Staatsoper

INHALTSANGABEN

Salome 1905
Elektra 1909
Der Rosenkavalier 1911
Ariadne auf Naxos 1916
Die Frau ohne Schatten 1919
Arabella 1933
Die schweigsame Frau 1935

BIOGRAPHIE

11.6.1864 München
1901 "Feuersnot", Dresden
1905 "Salome", Dresden
1909 "Elektra", Dresden
1911
"Der Rosenkavalier", Dresden
1912/16 "Ariadne auf Naxos", Stuttgart/Wien
1919 "Die Frau ohne Schatten", Wien
1924 "Intermezzo", Dresden
1928
"Die ägyptische Helena", Dresden
1933
"Arabella", Dresden
1935
"Die schweigsame Frau", Dresden
1938
"Daphne", Dresden
1942 "Capriccio", München
8.9.1949
Garmisch-Partenkirchen

WIRKUNGSGESCHICHTE

"Wenn man wieder einmal etwas Großes zusammen machen wollte,(...). Mir schwebt da etwas ganz Bestimmtes vor, etwas, das mich sehr fasziniert, und das ich ganz sicher ausführen werde, ob für Musik, oder nur als Ausstattungsstück mit begleitender Musik, das werden wir uns ja entscheiden können, es ist ein Zaubermärchen, worin zwei Männer und zwei Frauen einander gegenüberstehen, ( ... ),das Ganze schwebt mir mit Gewalt vor Augen und stört mich sogar im Arbeiten ( ... ). Das Ganze, verhielte sich, beiläufig gesagt, zur "Zauberflöte" so, wie der "Rosenkavalier" zum "Figaro", d.h. es bestände hier wie dort keine Nachahmung, aber eine gewisse Analogie." Richard Strauss an Hugo von Hofmannsthal (Zur Entstehung der "Frau ohne Schatten")