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REZENSIONEN
Daphne
Wiederaufnahme
An der Staatsoper
wurde die „Daphne“-Produktion aus dem Jahr 2004 wieder in
den Spielplan aufgenommen. Schon die Premiere vor sieben Jahren war ein
großer Erfolg – und dieser Erfolg hat sich wiederholt..
10.12.11 Staatsoper
Rosenkavalier
In der 343. Aufführung dieser Otto Schenk’schen-„Rosenkavalier“-Inszenierung
gab Anja Harteros ihr Hausdebüt als Feldmarschallin. Ein Debüt,
das der künstlerisch bedeutenden und langen Vergangenheit dieser
Produktion würdig war.
8.12.11 Staatsoper
Salome
Premiere
Koproduktionen sind modern. Die Volksoper hat jetzt bei der „Salome“
zugegriffen. Ob es sich gelohnt hat? Der Staatsoper kommt man mit dieser
Produktion sicher nicht in die Quere.
15.10.11 Volksoper
Ariadne
auf Naxos
Interessante Hausdebüts lockten in die Staatsoper zu „Ariadne
auf Naxos“: Jeffrey Tate als Dirigent, der „Mailänder
Tristan“ Ian Storey als Bacchus, und Jochen Schmeckenbecher als
Musiklehrer. Zudem versprach die übrige Besetzung eine sehens- und
hörenswerte Aufführung.
7.9.11 Staatsoper
Elektra
Nach „Ariadne“ und „Arabella“ folgte im Staatsopern-Repertoire
jetzt „Elektra“. Janice Baird präsentiert sich in einer
Serie von vier Vorstellungen zum ersten Mal in der Titelpartie im Haus
am „Ring“. Hier besprochen wird die zweite Vorstellung.
27.3.11 Staatsoper
Arabella
Mit Camilla Nylund hat sich an der Staatsoper eine neue „Arabella“
vorgestellt – und sie prägte die Rolle mit stilsicherer Eleganz.
Mehr über die zweite Aufführung der laufenden Serie (die 23.
Aufführung in dieser Inszenierung) anbei.
21.3.11 Staatsoper
Ariadne
auf Naxos
„Ariadne auf Naxos“ steht derzeit wieder auf dem Spielplan
der Staatsoper – und viele Rollendebüts weckten die Neugierde
des Stammpublikums. Nach der Vorstellung wurde mit kritischen Anmerkungen
nicht gespart und Optimierungspotential geortet.
7.3.11 Staatsoper
Ariadne
auf Naxos
Premiere
Regiealtmeister Harry Kupfer und der Bacchus von Johan Botha prägten
die Neuproduktion von „Ariadne auf Naxos“ im Theater an der
Wien.
9.10.10 Theater a.d. Wien
Arabella
Im „Schatten“ von Rolando Villazóns Comeback nach seiner
Stimmbandoperation läuft an der Staatsoper gerade eine sehr gute
„Arabella“-Serie mit einem für Wien neuen und hörenswerten
Mandryka. Eine Vorstellung gibt es noch am kommenden Samstag.
24.3.10 Staatsoper
Die
schweigsame Frau
Die Wiederaufnahme der „Schweigsamen Frau" überzeugte
szenisch und musikalisch. Der Publikumsandrang hielt sich allerdings in
Grenzen. Das Werk bleibt eine Liebhaberstück für Strauss-Fans
– die wissen es allerdings zu schätzen.
18.6.09 Staatsoper
Ariadne
auf Naxos
Premiere
„Ariadne auf Naxos“ ist vom Stadttheater Klagenfurt nach Wien
übersiedelt. Am Währinger Gürtel erfreut die „wüste
Insel“ im Hause des „reichsten Mannes von Wien“ jetzt
das Volksopernpublikum: nach der Premiere sah man hauptsächlich zufriedene
Gesichter.
7.6.09 Volksoper
Salome
Für „Enthüllungen“ sorgt Angela
Denoke derzeit an der Staatsoper – nein, es geht nicht um das Design
der vom Direktor in einem Interview mit der Wiener Zeitung angekündigten
neuen Eintrittskarten, sondern um die „Prinzessin Salome“.
11.2.09 Staatsoper
Rosenkavalier
Die Staatsoper bereicherte das Repertoire des Jännerspielplans mit
einer gelungenen „Rosenkavalier“-Aufführung, die in Elina
Garanca ihr optisch- und stimmlich brillierendes Zentrum fand.
12.1.09 Staatsoper
Intermezzo
Premiere
Mutig hat man im Theater an der Wien „Intermezzo“ von Richard
Strauss auf den Spielplan gesetzt. Die „bürgerliche Komödie
mit sinfonischen Zwischenspielen“ gilt als Rarität und ist
nur selten auf Opernbühnen zu finden. Der Premiereneindruck: musikalisch
sehr gelungen, szenisch schwach.
11.12.08 Theater a.d. Wien
Salome
Deborah Voigts Salome-Debüt an der Wiener Staatsoper hinterließ
einen zwiespältigen Eindruck – und auch sonst wars keine Sternstunde
im Haus am Ring.
24.11.08 Staatsoper
Ariadne
auf Naxos
Die 150. Aufführung dieser Ariadne-Produktion aus dem Jahr 1976 wurde
zu einer Hommage à Edita Gruberova. Stand sie doch damals –
wie heute – als Zerbinetta auf der Bühne. Da wurde am Schluss
sogar ein Transparent geschwenkt, um ihr zu huldigen: die Begeisterung
war groß.
7.9.08 Staatsoper
Capriccio
Die zweite Aufführung von Capriccio bestätigte die vielen positiven
Meinungen, die über die Premiere am letzten Samstag abgegeben wurden:
Mit dieser Neuproduktion kann die Wiener Staatsoper musikalisch und szenisch
reüssieren.
10.6.08 Staatsoper
Elektra
„Elektra“ an der Staatsoper: ein routiniert geführter
Ausflug ins düstere Mykene – mehr „gemütlich“
als orgiastisch – bei dem das Rollendebüt von Agnes Baltsa
als Klytemnästra besondere Aufmerksamkeit verdiente.
23.4.07 Staatsoper
Arabella
Premiere
Die „Arabella“ Premiere an der Staatsoper blieb nicht ohne
musikalische Höhepunkte – ein exzellentes Buffo-Paar heimste
den meisten Jubel ein. Die Inszenierung verlegte die Handlungszeit des
Werkes (um 1860) in seine Entstehungszeit – und setzte außer
diesem Zeitsprung um knapp 70 Jahre kaum Akzente.
9.12.06 Staatsoper
2005/06
Ariadne
auf Naxos
Edita
Gruberovas Zerbinetta reißt das Publikum nach wie vor zu Begeisterungsstürmen
hin. Diese Partie ist ihr auf den Leib geschrieben, wie man so sagt. Die
Schwerpunkte ihrer Interpretation sind heute anders gesetzt als vor 15
oder 25 Jahren, aber an der fulminanten Gesamtwirkung hat sich nichts
geändert.
25.11.05 Staatsoper
Salome
Drei Salome-Vorstellungen gibt es diese Saison an der Staatsoper. Camilla
Nylund feierte als Salome ihr Hausdebüt. Auf die zweite Vorstellung
vom 14.11. wird hier näher eingegangen.
14.11.05 Staatsoper
2003/04
Daphne
Premiere
Dass es musikalisch eine feine Sache wird, das hatte man irgendwie erwartet.
Dass die Szene auch mit Geschmack das Werk erzählt, hatte man kaum
zu wünschen gehofft. Ein großer, bedeutender Premierenerfolg.
13.6.04 Staatsoper
Elektra
Jenes gewisse „Elektra“-Feeling wollte sich an diesem Abend
bei mir nur zeitweise einstellen und dafür lassen sich ein paar gute
Gründe angeben. Diesem subjektiven Befund steht der heftige Schlussapplaus
des Publikums entgegen.
20.3.04 Staatsoper
2002/03
Salome
Vor Beginn der Vorstellung hatte es rund minus 8 Grad Außentemperatur,
nachher minus 10 Grad. Allzu hitzig kann es bei dieser „Salome“
also nicht zugegangen sein. Die Besetzung war im wesentlichen mit der
Aufführung unter Seiji Ozawa vor genau einem Monat ident. Allerdings
nur „im wesentlichen“: denn diesmal sang Bryan Terfel den
Jochanaan.
8.1.03 Staatsoper
Salome
Eigenartig erging es mir mit dieser Salome: über weite Strecken vom
sehr gut eingestellten Orchester zum Zuhören gezwungen, aber trotzdem
gelangweilt. Der perfide Eros dieses Werkes saß wohl irgendwo versteckt
in einer Loge und schlief, anstatt mir seine enervierenden Pfeile ins
Herz zu schießen...
8.12.02 Staatsoper
2000/01
Elektra
Seit
sich Michael Boder in Wien der Elektra angenommen hat, reiht sich eine
glanzvolle Aufführung an die nächste. In Kooperation mit Gabriele Schnaut
(Elektra) bietet man hier seit dem 97er Jahr eine schwer zu überbietende
Mischung aus archaischer Wucht und schwelgerischem Strauss´schern Melodienreigen.
11.12./15.12.00 Staatsoper
1999/00
Premiere Die Frau ohne Schatten
Diese
Produktion zählt sicher zu den interessantesten der letzten Jahre.
Die Entmythisierung der "Frau ohne Schatten" hat dem Werk aber
leider auch viel Substanz gekostet.
11.12.99 Staatsoper
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INHALTSANGABEN
Salome
1905
Elektra 1909
Der
Rosenkavalier 1911
Ariadne auf Naxos 1916
Die Frau ohne Schatten 1919
Arabella 1933
Die schweigsame Frau 1935
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BIOGRAPHIE
11.6.1864
München
1901 "Feuersnot", Dresden
1905 "Salome", Dresden
1909 "Elektra", Dresden
1911
"Der Rosenkavalier", Dresden
1912/16 "Ariadne auf Naxos", Stuttgart/Wien
1919 "Die Frau ohne Schatten", Wien
1924 "Intermezzo", Dresden
1928 "Die ägyptische Helena", Dresden
1933"Arabella", Dresden
1935 "Die schweigsame Frau", Dresden
1938 "Daphne", Dresden
1942 "Capriccio", München
8.9.1949 Garmisch-Partenkirchen
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WIRKUNGSGESCHICHTE
"Wenn
man wieder einmal etwas Großes zusammen machen wollte,(...). Mir schwebt
da etwas ganz Bestimmtes vor, etwas, das mich sehr fasziniert, und das
ich ganz sicher ausführen werde, ob für Musik, oder nur als Ausstattungsstück
mit begleitender Musik, das werden wir uns ja entscheiden können, es ist
ein Zaubermärchen, worin zwei Männer und zwei Frauen einander gegenüberstehen,
( ... ),das Ganze schwebt mir mit Gewalt vor Augen und stört mich sogar
im Arbeiten ( ... ). Das Ganze, verhielte sich, beiläufig gesagt, zur
"Zauberflöte" so, wie der "Rosenkavalier" zum "Figaro", d.h. es bestände
hier wie dort keine Nachahmung, aber eine gewisse Analogie." Richard
Strauss an Hugo von Hofmannsthal (Zur Entstehung der "Frau ohne
Schatten")
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