JULES MASSENET

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REZENSIONEN

Manon
In Anbetracht der herrschenden Temperaturen sollte sich das Interesse vielleicht mehr mit dem starken Einflug von Vanessa cardui Anfang Juni nach Mitteleuropa befassen und weniger mit Oper. Aber ist Manon nicht auch so ein lepidopterologisches Geschöpf, dass lebenslustig von Blüte zu Blüte flattert bis es ausgelaugt verstirbt?
9.6.19 Staatsoper

Don Quichotte Konzertant
Im Wiener Musikverein wurde Jules Massenets „Don Quichotte“ in einer konzertanten Aufführung gegeben. Star des Abends war Ferruccio Furlanetto – ist der Don Quichotte doch seit der Uraufführung der Oper im Jahr 1910 in Monte Carlo eine Paraderolle für charismatische Bässe.

1.3.17 Musikverein

Manon
Das traurige Schicksal von Manon steht wieder auf dem Spielplan der Wiener Staatsoper. Das Liebespaar verkörperten Diana Damrau und Ramón Vargas. Die beiden hatten bereits im Jänner 2010 eine „Manon”-Serie im Haus am Ring gestaltet.
14.2.2016 Staatsoper

Werther
Die aktuelle „Werther“-Inszenierung erblickte im Jahr 2005 die Bühnenwelt der Wiener Staatsoper. Der riesige Baum, der die Szene beherrscht, ist seither nicht kleiner geworden – und das Werk pflegt nach wie vor seinen Liebhaberstatus, Publikumsmassen lassen sich mit ihm nur unter ganz besonderen Umständen mobilisieren.
20.11.2015 Staatsoper

Werther
Die Wiener Staatsoper bot an diesem Abend dem Publikum eine „Innovation“: Angela Gheorghiu gab ihr Rollendebüt als Charlotte – mehr ein Experiment, als eine Sache von großer Zukunft.
5.3.2015 Staatsoper

Manon
Die Staatsopern-„Manon“ hat es seit der Premiere mit Anna Netrebko im März 2007 laut Programmzettel auf 33 Aufführungen gebracht. Mit Patricia Petibon und Jean-Francois Borras wurde diesmal eine „native“ französische Besetzung der beiden Titelpartien geboten.
17.9.14 Staatsoper

Werther
In der dritten Aufführung der aktuellen „Werther“-Serie an der Staatsoper sang nicht Elina Garanca die Charlotte, sondern Vesselina Kasarova. Garanca hatte kurzfristig wegen Erkrankung abgesagt, Kasarova wurde direkt zur Vorstellung eingeflogen.
28.4.13 Staatsoper

Werther
Die Erstaufführung der Baritonfassung von Jules Massenets „Werther“ an der Wiener Staatsoper erwies sich als interessante Hörerfahrung. Man sollte diese „Rarität“ nicht versäumen: diese Oper funktioniert auch ohne „Tenor“.
15.4.12 Staatsoper

Manon
Nicht jeder Abend an der Wiener Staatsoper muss gleich musikalischen Hochgenuss bedeuten – und deshalb wird die 25. Aufführung der aktuellen „Manon“-Produktion nicht als „Highlight“ in die Annalen der Staatsoper eingehen.
17.5.11 Staatsoper

Cendrillon KZT
Im Konzerthaus schaute am Samstagabend das „Aschenbrödel“ in der Version von Jules Massenet vorbei. Es machte dabei eine hübsche Figur und offenbarte eine gefühlvolle Seele.
19.3.11 Konzerthaus

Werther
Mit Spannung wurde das „Werther“-Rollendebüt von Jonas Kaufmann an der Wiener Staatsoper erwartet. Es wurde – mit Sophie Koch als Partnerin – der programmierte Erfolg.
17.1.11 Staatsoper

Manon
„Mimi“, „Micaela“, „Manon“: Das Publikum an der Wiener Staatsoper darf sich erneut an Anna Netrebko erfreuen. Zusammen mit Roberto Alagna als „Des Grieux“ ist sie jetzt für zwei Vorstellungen von Massenets Meisterwerk angesetzt.
18.5.10 Staatsoper

Manon
Diana Damrau (Manon) und Ramón Vargas (Des Grieux) haben in der vierten Aufführung dieser „Manon“-Serie spürbar zueinander gefunden – sozusagen vom ersten schüchternen Kennenlernen bis zum erschütternden Finale.
17.1.10 Staatsoper

Werther
Rolando Villazón hätte diese „Werther“-Serie singen sollen – es kam bekanntlich anders. So gesellte sich in der 30. Aufführung dieser Produktion Ramón Vargas als selbstmörderisch liebender Tenor zu Elina Garancas bewährt beeindruckender Charlotte.
27.5.09 Staatsoper

Manon
Die Erleichterung war am Schluss allen anzumerken: Rolando Villazón und dem Publikum. Viel selbstsicherer als noch im „Werther“ wurde dieser Abend zu seinem „richtigen“ Comeback.
18.1.08 Staatsoper

Werther
Rolando Villazón ist auf die Opernbühne zurückgekehrt. Der „Werther“ liegt ihm nicht nur darstellerisch – er passt auch bestens zu seiner Stimme, deren charakteristisches Timbre sie in romantisch-schwermütige Farben taucht. Doch wie würde es nach der mehrmonatigen sängerischen Zwangspause um diese Stimme wirklich bestellt sein?
5.1.08 Staatsoper

Werther
Die erste „Werther“-Vorstellung der Saison 2007/08 bescherte dem Publikum das Rollendebüt von Stefano Secco in der Titelpartie. Als Charlotte brillierte Elina Garanca.
12.9.07 Staatsoper

Werther
Es war Neil Shicoff doch nicht vergönnt, diese „Werther“- Aufführung als zukünftiger Staatsoperndirektor zu singen. Er zeigte sich vom Hin und Her der letzten Wochen unberührt und widmete sich der Partie mit großer Intensität.
14.6.07 Staatsoper

Thais KZT
Im Wiener Konzerthaus wurde in zwei konzertanten Aufführungen Massenets „Thaïs“ zum Leben erweckt. Renée Fleming, Thomas Hampson und ein sinnlich aufspielendes RSO Wien sorgten für eine stimmige Umsetzung.
27.4.07 Konzerthaus

Manon Premiere
„Manon“-Premiere an der Staatsoper: ein Triumph für Anna Netrebko. Die Inszenierung betreibt Facelifting und bringt den Opernstoff in ein „cineastisches“ 1930-Jahre-Dekor – das Resultat ist relativ dezent und harmoniert ganz gut mit der Musik.
3.3.07 Staatsoper

Werther Premiere
Wenn Werther Charlotte zum ersten Mal begegnet, verteilt sie Brot an ihre jungen Geschwister. An der Staatsoper wird dieses Brot in Form von üppigen Schwedenbomben gereicht. Was nach einem vernachlässigbaren Regieeinfall aussieht, offenbart die Problematik dieser Inszenierung. Die Utopie einfachen Lebensglücks weicht egoistischer, gefühlskalter Trieberfüllung.
19.2.05 Staatsoper

Hérodiade
Warum sich diese „Hérodiade“ das Etikett „Wiederaufnahme“ ankleben durfte samt repräsentativen gelben Plakaten in den Programmkästen der Staatsoper war nach gefallenem Vorhang nicht so ganz ersichtlich. In letzer Zeit, so denkt man, wird an diesem Haus ein bisserl viel „wieder-aufgenommen“.
12.9.03 Staatsoper

Premiere Don Quichotte
"Sommer-Oper": Diese Bezeichnung drückt es ja schon aus. Sie stimmt einen milde, macht einen aufnahmebereit für Neues, sie lässt einen das Mittelmaß, das einen bei dieser Aufführung des Wiener Klangbogens in Koproduktion mit den Bühnen der Stadt Köln entgegengähnte, besser ertragen.
16.7.02 Theater a/d.Wien

Premiere Werther
Jules Massenet lädt mit seinem 1892 an der Wiener Hofoper aus der Taufe gehobenen Werther auch heutzutage noch zu einer emotionalen Gradwanderung ein. Von süßverkitschter Liebesromantik bis zum eruptiven emotionalen Drama ist da wirklich alles drin.
14.7.00 Theater a/d.Wien

INHALTSANGABEN


BIOGRAPHIE

12.5.1842 Montaud
1881
"Hérodiade", Brüssel
1884 "Manon", Paris
1892 "Werther", Wien

1910 "Don Quichotte", Monte Carlo
13.8.1912 Paris

WIRKUNGSGESCHICHTE


DVD-Besprechung:
„Manon“
Wiener Staatsoper 1983

„Manon“ und Anna Netrebko müssen noch ein paar Tage warten – vorher gibt es einen Rückblick ins Jahr 1983: „Manon“ im Ponnelle-Dekor. Edita Gruberova und Francisco Araiza sorgten für eine gesangliche Sternstunde. Wiener Opernfans im Glück.
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Zur Erstaufführung von „Manon“ 1890 an der Wiener Hofoper – Teil 1
Am 19. November 1890 fand die Erstaufführung von Jules Massenets „Manon“ an der Wiener Hofoper statt. Die Aufführung wurde zu einem Erfolg für die Sänger und dem anwesenden Komponisten. Nachfolgend eine ausführliche Werkeinführung samt kürzerer Aufführungsbesprechung aus der „Wiener Abendpost“.
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Zur Erstaufführung von „Manon“ 1890 an der Wiener Hofoper – Teil 2
Nach dem ausführlichen Beitrag der „Wiener Abendpost“ folgen im zweiten Teil weitere zeitgenössische Berichte zur „Manon“-Erstaufführung am 19. November 1890.
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