BENJAMIN BRITTEN

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REZENSIONEN

Death in Venice
Die leere Bühne lässt den Lido erahnen, Strand und Meer, Gustav von Aschenbach sitzt im Tode zusammengesunken auf einem Sessel am linken Bühnenrand, sein g(G)eliebter Tadzio entschwindet in der Bühnentiefe. Benjamin Brittens Musik resümiert schmerzvoll Liebe, Kunst und Leben ... Das Theater an der Wien zeigt „Death in Venice“ in einer beispielgebenden Produktion.
17.9.09 Theater a.d. Wien

Owen Wingrave
Mit Benjamin Brittes „Owen Wingrave“ ist der Kammeroper eine dichte, sehenswerte Produktion gelungen. Gespielt wird das Werk in einem Arrangement für Kammerorchester von David Matthews.
4.6.09 Kammeroper

Ein Sommernachtstraum
Die Inszenierung von Brittens „Sommernachtstraum“ an der Volksoper hat nichts von ihrem Reiz eingebüßt – und Brittens originelle Musik ebenso wenig. Die Sängerinnen und Sänger zeigten eine solide Ensembleleistung.
2.2.09 Volksoper

The Rape of Lucretia
Zu einer Britten-Rarität lud das Konzerthaus am Samstagabend: „The Rape of Lucretia“ in einer konzertanten Aufführung. Die Umsetzung war ausgezeichnet, doch das Werk wirkte insgesamt ein wenig „angegraut“.

5.4.08 Konzerthaus

Billy Budd
Alle Mann ziehen an einem Seil, das kann was bewegen. „Sternen-Vere“ segelt wieder durch die Staatsopern-Gewässer, und abermals verabsäumt er es, in Sachen Billy Budd ein Machtwort zu sprechen.
30.10.05 Staatsoper

Peter Grimes
Natürlich fällt es auf, wenn die vorderen Logenreihen ungewohnte Leere keck zur Schau stellen. Die Wiederaufnahme von Peter Grimes hat keinen Publikumsrun ausgelöst. Das ist schade, erstens weil es sich bei Peter Grimes um packendes Musiktheater handelt, zweitens, weil die Aufführung nicht minder packend gewesen ist.
11.3.05 Staatsoper

Billy Budd
Drei Jahre nach der Premiere gibt Billy Budd derzeit im Repertoire wieder ein kräftiges Lebenszeichen von sich: eine gelungene Aufführung, gesanglich und musikalisch in sicherem Fahrwasser und darstellerisch nach wie vor überzeugend.
21.3.04 Staatsoper

Albert Herring
Britten's Albert Herring mauserte sich in einer Produktion der Neuen Oper Wien zu einem durchaus anregenden Opernabend.

23.2.03 Jugendstiltheater

Billy Budd
Vor der Vorstellung kam ich mit einer Münchnerin ins Gespräch. Sie war extra wegen Billy Budd angereist. Ich plauderte auch kurz mit zwei Italienern, Britten Fans, die nach der Aufführung ganz begeistert waren. Nur, wo waren die Wiener geblieben?
27.9.02 Staatsoper

The Turn of the Screw
Britten bewies auch mit "The Turn of the Screw" (Uraufführung 1954) seine "goldene Hand" in Sachen Musiktheater. Es ist ein packend-komponiertes und dramaturgisch gut gebautes Stück. Trotzdem sollte man es sich gerade hier nicht zu leicht machen...
31.5.02 Ronacher

Ein Sommernachtstraum
Die Volksoper hat Brittens "Sommernachtstraum" wieder in den Spielplan aufgenommen: eine sehenswerte Inszenierung - bis 7.Mai hat man noch Gelegenheit dazu.
12.4.02 Volksoper

Premiere Billy Budd
Benjamin Brittens Seefahrer-Tragödie "Billy Budd" steuerte in der Wiener Staatsoper in einen sicheren Hafen und wurde vom zahlreich anwesenden Publikum mit viel Applaus bedacht.
12.2.01 Staatsoper

INHALTSANGABEN


BIOGRAPHIE

22.11.1913 Lowestoft, Suffolk
1945 "Peter Grimes", London
1946 "The Rape of Lucretia"
, London
1947 "Albert Herring", Glyndebourne
1949 "Let´s make an Opera!", Aldeburgh
1951 "Billy Budd", London
1954 "The Turn of the Screw", Venedig
1960"A Midsummer Night´s Dream", Aldeburgh
1973"Death in Venice"
4.12.1976 Aldeburgh

WIRKUNGSGESCHICHTE