LUDWIG VAN BEETHOVEN

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REZENSIONEN

Fidelio
Bevor nächste Saison das Beethoven-Jahr auch die Erst- und Zweitfassung des „Fidelio“ auf die Wiener Opernbühnen hieven wird, konnte man sich in der Staatsoper noch einmal ganz ohne „Jubiläumsstress“ von der Qualität der Letztfassung überzeugen.
29.5.19 Staatsoper

Fidelio(1814) KZT
Im Theater an der Wien hat man in den letzten Jahren die Erst-, Zweit- und Letztfassung des „Fidelio“ aufgeführt. Jetzt war wieder einmal die „gängige“ Fassung von 1814 an der Reihe, und zwar in konzertanter Form und in „historisch informierter Aufführungspraxis“.
19.3.18 Theater a.d. Wien

Fidelio(1805) KZT
Das Theater an der Wien lud zu einer konzertanten Aufführung der Erstfassung des „Fidelio“ von 1805. René Jacobs stellte zusammen mit dem Freiburger Barockorchester seine Sicht der Dinge dem Wiener Publikum vor.
24.10.17 Theater a.d. Wien

Fidelio
Leonorens Befreiungstat darf wieder die Herzen des Staatsopernpublikums rühren: Die aktuelle „Fidelio“-Serie brachte die Wiener Rollendebüts von Camilla Nylund als Leonore, Günther Groissböck als Rocco und Chen Reiss als Marzelline. Cornelius Meister dirigierte seinen ersten Staatsopern-„Fidelio“.
24.5.17 Staatsoper

Fidelio
Das Opernprogramm der Wiener Festwochen zeichnet sich schon seit Jahren nicht gerade durch besondere Originalität aus. Heuer wurde mit Mieczyslaw Weinbergs „Passagierin“ dem Wiener Publikum immerhin ein wichtiger Beitrag zur Operhistorie nach 1945 geboten. An mehr oder weniger interessanten Beiträgen zur „Fidelio“-Rezeption war in den letzten Jahren in Wien aber wirklich kein Mangel.
14.6.16 Theater a.d. Wien

Fidelio
Vor zehn Jahren wurde das Theater an der Wien wieder ganz der Oper gewidmet. Dieses Jubiläum wurde jetzt mit einem „Festkonzert“ begangen, in dem die zweite Fassung des „Fidelio“ von 1806 zur Aufführung gelangte.
17.1.16 Theater a.d. Wien

Fidelio
Laut Programmzettel spielte die Staatsoper an diesem Abend „Fidelio“ zum 230. Mal in der Otto Schenk’schen Regie und in den Bühnenbildern von Günther Schneider-Siemssen. Ein echter „Klassiker“ also.

11.1.16 Staatsoper

Fidelio
Die Staatsoper hat drei „Fidelio“-Aufführungen angesetzt – erstmals sang Nina Stemme die Leonore in Wien. Hier wird die zweite Aufführung der Serie besprochen.
6.6.2015 Staatsoper

Fidelio Premiere
Die Wiener Volksoper hat sich nach rund 70 Jahren Aufführungspause an Ludwig van Beethovens „Fidelio“ herangewagt – und das Ergebnis hat an diesem Premierenabend weder musikalisch noch szenisch überzeugt.
25.5.13 Staatsoper

Fidelio
Wer am Stefanietag zur dritten Vorstellung der laufenden „Fidelio“-Serie an der Wiener Staatsoper eilte, wurde von zwei rosa Zetteln begrüßt: Anja Kampe ersetzte die erkrankte Ricarda Merbeth als Leonore, Dritan Luca nahm an Stelle von Wolfgang Igor Derntl den Ersten Gefangenen ein.
26.12.13 Staatsoper

Fidelio
Nach der „Fidelio-Exegese“ im Theater an der Wien durch Nikolaus Harnoncourt war es angebracht, beim altbewährten Staatsopern-„Fidelio“ vorbeizuschauen.
3.4.13 Staatsoper

Fidelio
„Fidelio“-Premiere im Theater an der Wien: Ein Theater-Regisseur, der sich in der Oper verstolpert, und ein musikalischer Leiter mit (zu) gewichtigen Grundsätzen? Das Ergebnis war ein eher schwerfälliger Opernabend.
17.3.12 Theater a.d. Wien

Fidelio
Beethovens einzige Oper steht wieder auf dem Staatsopern-Spielplan. Die Besetzung kann zum Teil als vorzüglich gelten. Eine Aufführung, die im Laufe des Abends zu guter Form fand.
8.11.07 Staatsoper

Fidelio
Ein Blick auf das Staatsopern-Repertoire zwischen Netrebko-„Manonie“ und der bevorstehenden „Regimentstochter“-Premiere förderte einen nicht uninteressant besetzten „Fidelio“ zu Tage. Anbei Überlegungen zur dritten Aufführung der laufenden Serie, die einen mehr unausgegorenen Eindruck hinterließ.
25.3.07 Staatsoper

Fidelio - Urfassung von 1805
„Same station“, aber nicht „same time“: 200 Jahre nach der Uraufführung steht Beethovens erste Fidelio-Fassung wieder auf dem Spielplan des Theaters an der Wien. Der „große Wurf“ ist dem Wiener Klangbogen Festival mit dieser Produktion aber nicht gelungen.
9.8.05 Theater a.d. Wien

Fidelio - Musik.Neueinstudierung
Mit diesem „Fidelio“ wäre ich ganz zufrieden gewesen, hätte man ihm nicht das Etikett einer „Musikalischen Neueinstudierung“ angeheftet. Aber so muss ich mich fragen, was das „Besondere“ an dieser Vorstellung gewesen ist – und da fällt mir wenig dazu ein.
30.10.04 Staatsoper

Fidelio
Die letzte Fidelio-Aufführung der Saison wurde zu einem Beethoven-Leckerbissen, getragen von einer durchwegs guten Ensemble-Leistung und einer aufregend musizierten 3. Leonoren-Overtüre
10.6.00 Staatsoper

INHALTSANGABEN

Beethovens Fidelio geht eigentlich auf Wiens Theatergenie Emanuel Schikaneder zurück. Schikaneder hatte bereits 1803 im Theater an der Wien Beethoven-Akademien abgehalten und den Meister beredet, doch eine Oper zu komponieren. Beethoven begann sogar ein Schikaneder Libretto zu vertonen, kam aber über zwei Nummern nicht hinaus.
Fidelio, 1805/1814

BIOGRAPHIE

16.12.1770 Bonn
1792 Übersiedung nach Wien
1805 Urfassung "Fidelio" (Wien)
1808 V. Symphonie

1813 VII. Symphonie
1814 Endgültige Fassung des "Fidelio" aufgeführt
1818 Vollständige Taubheit
26.3.1827 Tod in Wien

WIRKUNGSGESCHICHTE


Fidelio unter Karajan: Im April erscheint bei der Deutschen Grammophon ein Staatsopern-Livemitschnitt vom 25. Mai 1962.
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Fidelio 1978 an der Wiener Staatsoper
Runde Jubiläen laden zum Verweilen ein: Vor genau 30 Jahren dirigierte Leonard Bernstein den „Fidelio“ in Wien. Eine kleine historische Presseschau als quasi DVD-Rezension.
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"Ich bin kein Opernkomponist, wenigstens kenne ich kein Theater in der Welt, für das ich gern wieder eine Oper schreiben möchte! Wenn ich eine Oper machen wollte, die nach meinem Sinne wäre, würden die Leute davonlaufen; (...)"
Beethoven im Originalton, wie ihn Richard Wagner in seinem "Ein deutscher Musiker in Paris" nach den hinterlassenen Papieren des Freundes R* überliefert hat. (Zitiert nach der 10-bändigen Jubiläumsausgabe von Wagners Schriften, Insel Verlag 1983.)