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REZENSIONEN
Lulu
Alban
Bergs „Lulu“ galt die zweite Opernproduktion der Wiener Festwochen
– in Kooperation mit der Opéra de Lyon und der Mailänder
Scala. Gespielt wird die dreiaktige, von Friedrich Cerha endgefertige
Fassung: ein Abend, den man sich nicht entgehen lassen sollte.
11.6.10 Theater a.d. Wien
Wozzeck
Das
Opernprogramm der Wiener Festwochen startete mit einer Eigenproduktion
von Alban Bergs „Wozzeck“ im Theater an der Wien. Der starke
Schlussapplaus kündet von einem Erfolg.
15.5.10 Theater a.d. Wien
Wozzeck
Mit
starkem Beifall wurde die zweite „Wozzeck“-Aufführung
des Spieljahres 2005/06 aufgenommen. Schade, dass es zugleich die letzte
der Saison gewesen ist.
12.11.05 Staatsoper
Wozzeck
Wozzeck
ist ein expressives Stück Musiktheater. Ruhelos und getrieben arbeitet
die menschliche Kreatur ihr Schicksal ab – bis zum blutigen Ende.
Das Werk steht jetzt wieder auf dem Spielplan der Staatsoper: der Expressionismus
hält sich dabei in Grenzen.
10.4.05 Staatsoper
Premiere
Wozzeck
Bis
auf den Grund der nackten Existenz – wortwörtlich – und
Regisseur Anton Nekovar hätte dem Wozzeck gewiss auch noch die Haut
abgezogen, wäre er dadurch nicht seines Hauptdarstellers verlustig
gegangen.
31.10.02 Jugendstiltheater
Lulu
Nach
der Premiere vor rund zwei Jahren schien es, als könnte sich die
"Lulu" endlich ihren Platz im Repertoire sichern - aber noch
immer verlassen nicht wenige Besucher während der Aufführung
das Haus oder machen sich in der Pause davon.
1.3.02
Staatsoper
Premiere
Lulu
Als "ewige Verkörperung von Lust" entschwindet Lulu also ins mythische
"Übermenschliche" und will doch ganz "real" auf die Bühne gestellt und
gesungen werden. Und damit ist wahrscheinlich der Angelpunkt jeder Lulu-Aufführung
angesprochen - und gleichzeitig auch angedeutet, dass eine Lösung dieses
Widerspruchs nicht möglich ist.
12.2.00 Staatsoper
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INHALTSANGABEN
Lulu,
1937/1979
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BIOGRAPHIE
9.2.1885
Wien
1904
Schüler von Schönberg
1915-18 Militärdienst
1925 "Wozzeck", Berlin
23.12.1935 Tod infolge einer Blutvergiftung
1937 "Lulu", Zürich
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WIRKUNGSGESCHICHTE
"Was
ist atonal?
Die Antwort lässt sich nicht leicht mit einer Formel abtun, die gleichzeitig
Definition wäre. Dort, wo dieser Ausdruck zum ersten Mal gebraucht wurde
- wahrscheinlich in einer Zeitungskritik -, kann es, wie das Wort deutlich
sagt, natürlich nur gewesen sein, um eine Musik zu bezeichnen, deren harmonischen
Verlauf nicht den bis dahin bekannten Gesetzen der Tonalität entsprach."
Alban Berg in einem Radiogespräch,
23. April 1930
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