LEOS JANACEK

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REZENSIONEN

 

„Aus einem Totenhaus“ Premiere
Premiere von Leos Janáceks „Aus einem Totenhaus“ an der Wiener Staatsoper: Ein paar Buhrufer gegen die Regie fanden sich doch, aber mehr aus Pflicht, denn aus Überzeugung. Denn provokant war an diesem Abend gar nichts – und die Inszenierung war so weit vom Stück entfernt, dass vor allem ratloses Kopfschütteln angebracht war.
11.12.11 Staatsoper

„Katja Kabanova “ Premiere
Die letzte Saisonpremiere an der Wiener Staatsoper galt Janáceks „Katja Kabanova“. Franz Welser-Möst sorgte für einen blankpolierten Janácek-Soundtrack – die Inszenierung verwässerte das von Janácek konsequent auf den Punkt gebrachte sowie regional und zeitlich detailliert verortete Stück.
17.6.11 Staatsoper

„Katja Kabanova “ Premiere
Das Theater an der Wien kann mit Janáceks Katja Kabanova den nächsten großen Erfolg verbuchen. Musik und Regie sorgten für eine mitreißende Umsetzung dieses Psychodramas um unterdrückte Leidenschaften und Gewissensqualen.
13.4.08 Theater an der Wien

„Aus einem Totenhaus“ Premiere
Leos Janáceks letztem Bühnenwerk ist die einzige Opernproduktion der diesjährigen Wiener Festwochen gewidmet. „Aus einem Totenhaus“ führt in die Schrecknisse eines Straflagers im zaristischen Russland. Pierre Boulez und Patrice Chéreau sorgten für die musikalische und szenische Umsetzung.
12.5.07 Theater an der Wien

„Die Ausflüge des Herrn Broucek“ Premiere
Die selten gespielten „Ausflüge des Herrn Broucek“ kann man jetzt an der Wiener Volksoper miterleben: einmal geht es zum Mond, einmal ins Jahr 1420 zu den Hussiten. Aber diese Neuproduktion von Janáceks Opernsatire wirkte mindesten so schwammig wie Brouceks Bierbauch.
18.2.06 Volksoper

„Osud“ Premiere
Die erste Staatsopern Premiere der Saison 2005/06 galt zwei Werken, die ein Raritäten-Dasein auf Opernbühnen fristen: Janáceks „Osud“ und Puccinis „Le villi“.
23.10.05 Staatsoper

„Jenufa“ Premiere
Diese Jenufa ging unter die Haut. David Pountney (Inszenierung) und Seiji Ozawa (musikalische Leitung) setzten auf einen expressiven Realismus, der die einzelnen Figuren unerbittlich dem existenziellen Mahlstrom menschlichen Schicksals unterwarf - ungefähr so, wie jenes im ersten Akt sich drehende Mühlrad aus jedem noch so kleinen Getreidekörnchen den Lebensaft herausquetscht.
24.2.02 Staatsoper

INHALTSANGABEN

BIOGRAPHIE

3.7.1854 Hochwald/Mähren
1904 „Jenufa“, Brünn
12.8.1928 Mährisch-Ostrau

WIRKUNGSGESCHICHTE